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Mit ihrem umfassenden Kräfte- und Sensorenmix fungiert die Heeresaufklärungstruppe als Augen und Ohren des Truppenführers. Die Rückbesinnung auf Landes- und Bündnisverteidigung erfordert einige strukturelle und materielle Anpassungen und Modernisierungen. So lassen sich Informationsüberlegenheit erreichen und Aufklärungsergebnisse für die Operationsplanung nutzbar machen.

Mit dem Anspruch „Aufklärung aus einer Hand“ entstand ab 2005 die Heeresaufklärungstruppe. 2008 endgültig aufgestellt, verfügen die „Goldgelben“ über sieben Fähigkeiten: Planung/Führung/Auswertung, fahrzeuggebundene Spähaufklärung, abgesessene Spähaufklärung, Feldnachrichtenaufklärung (HUMINT), luftgestützte unbemannte Aufklärung, Radaraufklärung sowie Fernspähaufklärung.

Die Heeresaufklärungstruppe ist in den Verbund Militärisches Nachrichtenwesen eingebunden. Durch das Zusammenwirken mit Aufklärungsfähigkeiten aller Teilstreitkräfte soll frühzeitig Informationsüberlegenheit erreicht werden. Anspruch ist es weiterhin, die im Rahmen der Joint Intelligence Surveillance Reconaissance (JISR) gewonnenen Aufklärungsergebnisse auch operationell nutzbar zu machen.

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