Mit ihrem umfassenden Kräfte- und Sensorenmix fungiert die Heeresaufklärungstruppe als Augen und Ohren des Truppenführers. Die Rückbesinnung auf Landes- und Bündnisverteidigung erfordert einige strukturelle und materielle Anpassungen und Modernisierungen. So lassen sich Informationsüberlegenheit erreichen und Aufklärungsergebnisse für die Operationsplanung nutzbar machen.

Mit dem Anspruch „Aufklärung aus einer Hand“ entstand ab 2005 die Heeresaufklärungstruppe. 2008 endgültig aufgestellt, verfügen die „Goldgelben“ über sieben Fähigkeiten: Planung/Führung/Auswertung, fahrzeuggebundene Spähaufklärung, abgesessene Spähaufklärung, Feldnachrichtenaufklärung (HUMINT), luftgestützte unbemannte Aufklärung, Radaraufklärung sowie Fernspähaufklärung.

Die Heeresaufklärungstruppe ist in den Verbund Militärisches Nachrichtenwesen eingebunden. Durch das Zusammenwirken mit Aufklärungsfähigkeiten aller Teilstreitkräfte soll frühzeitig Informationsüberlegenheit erreicht werden. Anspruch ist es weiterhin, die im Rahmen der Joint Intelligence Surveillance Reconaissance (JISR) gewonnenen Aufklärungsergebnisse auch operationell nutzbar zu machen.

Wesentlich Aufklärungskräfte des Deutschen Heeres sind derzeit die sechs auf Ebene der mechanisierten Brigaden vorhandenen Aufklärungsbataillone. Sie führen vornehmlich Aufklärungsoperationen durch, um den Informationsbedarf des Truppenführers zu decken. Dabei sind Kräfte, Mittel, Raum und Zeit in Einklang zu bringen.

Die Aufklärungsbataillone verfügen in ihrer Grundgliederung neben der Versorgungs- und Unterstützungskompanie über eine Spähkompanie (sechs Spähzüge mit je zwei Spähtrupps mit je zwei Spähwagen Fennek), eine leichte Aufklärungskompanie (ein leichter Spähzug und vier Feldnachrichtenzüge) sowie eine technische Aufklärungskompanie (luftgestützte unbemannte Aufklärung mit einem KZO- und einem LUNA-Zug sowie einem Radar-Zug). Weiterhin gibt es zwei Luftlandeaufklärungskompanien (260 und 310) in der Division Schnelle Kräfte und eine gemischte Aufklärungskompanie (4./Jägerbataillon 291) in der Deutsch-Französischen Brigade. Die D/F-Brigade führt darüber hinaus einen französischen Panzeraufklärungsverband ins Feld, nämlich das 3e Régiment des Hussards.

Zurück zu den Wurzeln reicht nicht

Die deutschen Aufklärungsbataillone waren in den letzten Jahren – provokativ formuliert – darauf optimiert, aus ihrer Grundgliederung gemischte Aufklärungskompanien für Stabilisierungsoperationen im Auslandseinsatz zu stellen. Mit der sicherheitspolitischen Zäsur 2014 und der Rückbesinnung auf Landes- und Bündnisverteidigung (LV/BV) rückte die Brigade als Trägerin des hochintensiven Gefechts wieder in den Mittelpunkt der taktischen Überlegungen. Doch ein bloßes „Zurück zu den Wurzeln“ der Panzeraufklärungstruppe darf es nicht geben...

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Augen und Ohren des Heeres – Renaissance und Modernisierung der Späh-, Fernspäh- und technischen Aufklärung
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