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„Vier NATO-Bündnispartner und ein Partner verstärken die Fähigkeiten von Spezialeinsatzkräften“, so die NATO auf ihrer Homepage am 12. Mai über die Erreichung einer Anfangseinsatzbereitschaft eines Regional Special Operations Component Command (R-SOCC).

Dieses R-SOCC hat am 12. Mai 2021 im Rahmen der Übung Black Swan 2021 das Erreichen der Initial Operational Capability (IOC) erklärt. Die Übung Black Swan vom 19. April bis 14. Mai 2021 diente als Zertifizierung für die NATO.

Das R-SOCC stellt unter der Führung von Ungarn den teilnehmenden Nationen (Österreich, Kroatien, Ungarn, Slowakei und Slowenien) ein temporär verlegbares Führungselement zur Verfügung, das speziell für die Führung von Operationen von Spezialkräften eingesetzt wird. Das R-SOCC bietet eine regionale Fähigkeit, ähnlich wie das von Belgien, Dänemark und den Niederlanden eingerichtete Composite Special Operations Component Command (C-SOCC), das im Dezember 2020 seine volle Einsatzfähigkeit erreicht hat.

Das Kommando wird nach Angaben der NATO die Fähigkeit der fünf teilnehmenden Nationen zum effektiven Einsatz ihrer Spezialkräfte erhöhen und es jeder Nation ermöglichen, ihre eigenen Beiträge separat zu nutzen, während sie von einer integrierten R-SOCC-Struktur profitiert, sobald sie für den Einsatz aktiviert wird. Die nächsten wichtigen Meilensteine des R-SOCC sind das Erreichen der vollen Einsatzfähigkeit bis Dezember 2024 und die Bereitstellung des Kommandos für die NATO Response Force (NRF) im Jahr 2025.

R-SOCC ist eines der multinationalen High-Visibility-Projekte der NATO und wurde von den Verteidigungsministern der fünf Nationen durch eine Absichtserklärung im Februar 2019 ins Leben gerufen. Es folgte eine Absichtserklärung, die von Kroatien, Ungarn, der Slowakei und Slowenien im Oktober 2019 und von Österreich im Dezember 2020 unterzeichnet wurde.

Black Swan

An der Black Swan Übung in Ungarn nahmen Spezialkräfte aus sieben Nationen teil.

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