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Die Bundeswehr hat die Einmannpackung aus Gründen der sprachlichen Gleichstellung in Einpersonenpackung umbenannt. Dies geht aus einem Social Media Beitrag der deutschen Streitkräfte hervor. Die Abkürzung EPa für die vielseitige, haltbare und als Tagesration abgepackte Einsatzverpflegung wird beibehalten.

Das in Bonn ansässige Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) führte im Sommer vergangenen Jahres einen bundeswehrinternen Wettbewerb für die Namensänderung durch, den S&T am 29. Juni öffentlich machte.

„Nach mehreren Jahrzehnten der Zugehörigkeit von Frauen in den Streitkräften ist der Begriff ‚Einmannpackung‘ nicht mehr zeitgemäß“, so die damalige im Intranet der Bundeswehr veröffentlichte Begründung für die Namensänderung. Weiterhin hieß es, dass die Bezeichnung „nicht den Vorgaben der sprachlichen Gleichstellung“ entspreche.

Angehörige der Bundeswehr hatten bis Ende September im Zuge eines Ideenwettbewerbes Zeit, Namensvorschläge an das BAIUDBw zu übermitteln. Für den Gewinner oder die Gewinnerin des Wettbewerbs wurden zehn EPas als Prämie ausgelobt. Die Vorgabe für die neue Benennung war dabei: Die neue Bezeichnung muss den Vorgaben der Gleichstellung gerecht werden und zugleich muss die gängige Abkürzung Epa erhalten bleiben.

Waldemar Geiger