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	<title>AK-203 &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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		<title>Indischen AK-203 Fertigungsstraße noch nicht bereit für Serienfertigung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2023 08:34:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/09/Indischen-AK-203-Fertigungsstrasse_Foto_Kalaschnikow-Konzern-e1695889911838-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Indischen AK 203 Fertigungsstrasse Foto Kalaschnikow Konzern e1695889911838" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Indischen AK-203 Fertigungsstraße noch nicht bereit für Serienfertigung 1">Die Fertigung aller Maschinen und Werkzeuge für die indische Fertigungsstätte der AK-203 ist abgeschlossen, jedoch noch nicht ausgeliefert. Dies gab der Kalaschnikow Konzern am 27. September 2023 in einer Stellungnahme bekannt. Dies ist deswegen überraschend, da das staatlichen (Indien) Ordnance Factory Board, bereits im Januar 2023 davon sprach, dass die Auslieferung von Gewehren aus indischer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/09/Indischen-AK-203-Fertigungsstrasse_Foto_Kalaschnikow-Konzern-e1695889911838-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Indischen AK 203 Fertigungsstrasse Foto Kalaschnikow Konzern e1695889911838" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Indischen AK-203 Fertigungsstraße noch nicht bereit für Serienfertigung 2"><p>Die Fertigung aller Maschinen und Werkzeuge für die indische Fertigungsstätte der AK-203 ist abgeschlossen, jedoch noch nicht ausgeliefert. Dies gab der Kalaschnikow Konzern am 27. September 2023 in einer Stellungnahme bekannt. Dies ist deswegen überraschend, da das staatlichen (Indien) Ordnance Factory Board, bereits im Januar 2023 davon sprach, dass die Auslieferung von Gewehren aus indischer Fertigung kurz bevor stünde.</p>
<p>Die indischen Streitkräfte planen seit dem März 2019 ihr immer drängender werdendes Sturmgewehr-Problem mit der heimisch produzierten AK-203 zu lösen. Dass die Herausforderungen auf höchster Ebene erkannt wurden, zeigte seinerzeit die Ankündigung des indisch-russischen Vorhabens durch keinen geringeren als Premierminister Narendra Modi.</p>
<p>Der für die Ablösung der INSAS Gewehre und die Vereinheitlichung des überaus inhomogenen indischen Gewehrbestandes notwendige Produktionsstart verzögerte sich jedoch immer weiter. Die Lieferung des ersten Loses von 70.000 Gewehten wurde aus russischer Fertigung vereinbart und erfolgte ab Januar 2022. Mit der im Januar erfolgten Bekanntgabe schien die Fertigung auch am indischen Standort mit geplant steigender Intensität angelaufen zu sein. Die nun durch den Kalaschnikow Konzern erfolgte Mitteilung lässt jedoch vermuten, dass die Produktion bis dato auf geringem Niveau verlief und es sich eher um die Montage von aus Russland gelieferten Kits, als um eine vollwertige Fertigung gehandelt hat.</p>
<p>Laut aktueller Stellungnahme wurden für das in Korwa ansässige Indian Ordnance Factory Handwaffenwerk in den letzten 18 Monaten insgesamt 4.500 Maschinen und Werkzeuge produziert. Dazu wurden im Vorfeld 1.100 Spezialwerkzeuge direkt von Kalaschnikow für diesen Zweck hergestellt. Zudem entstand die für den Technologietransfer benötigte Dokumentation. Laut Alan Lushnikov, Präsident des Konzerns, seien alle notwendigen Komponenten bereit für den Versand nach Indien.<br />
Dies lässt den Schluss zu, dass das Joint Venture, welches auf indischer Seite zu 50,5 Prozent durch die dem Verteidigungsministerium gehörenden Ordnance Factory Board und auf russischer Seite zu 42 Prozent dem Kalaschnikow-Konzern und zu 7,5 Prozent durch Rosoboronexport gehalten wird, noch eine Weile nicht die vollumfängliche Serienfertigung beginnen kann.</p>
<p>Indes ist der Bedarf an AK-203 Sturmgewehren bis heute nicht durch alle indische Bedarfsträger vollumfänglich geklärt. So stehen bis heute Bedarfe mit Abweichungen von mehreren 100.000 Gewehren im Raum.</p>
<p><a href="https://soldat-und-technik.de/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Kristóf Nagy</strong></a></p>
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		<title>Indien: Streitkräfte erhalten erste AK-203 aus der Serienfertigung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 11:22:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/01/AK-203-Indien_Foto-kalaschnikow-Konzern-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="AK 203 Indien Foto kalaschnikow Konzern" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Indien: Streitkräfte erhalten erste AK-203 aus der Serienfertigung 3">Die erste Serie von AK-203 Gewehren ist von der Indo-Russian Rifles Private Limited (IRRPL) im indischen Werk gefertigt und für die baldige Übergabe an die indischen Streitkräfte vorbereitet worden. Dies gab das aus dem staatlichen Ordnance Factory Board, dem Kalaschnikow Konzern und Rosoboronexport bestehende Joint Venture in einer Stellungnahme bekannt. Nach der ersten Lieferung von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/01/AK-203-Indien_Foto-kalaschnikow-Konzern-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="AK 203 Indien Foto kalaschnikow Konzern" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Indien: Streitkräfte erhalten erste AK-203 aus der Serienfertigung 4"><p>Die erste Serie von AK-203 Gewehren ist von der Indo-Russian Rifles Private Limited (IRRPL) im indischen Werk gefertigt und für die baldige Übergabe an die indischen Streitkräfte vorbereitet worden. Dies gab das aus dem staatlichen Ordnance Factory Board, dem Kalaschnikow Konzern und Rosoboronexport bestehende Joint Venture in einer Stellungnahme bekannt. Nach der ersten Lieferung von 70.000 im Russland gefertigten AK-203 ab Januar 2022, sollen in den nächsten Jahren über eine halbe Million Waffen aus indischer Fertigung folgen.</p>
<p>Die Wurzeln der AK-203 gehen zurück auf das Jahr 2007. Nach zahlreichen Entwurfsschleifen und einer Teilnahme am Ratnik-Programm 2013 entwickelte der Kalashnikow Konzern das Gewehr bis 2019 weiter und verwendet seitdem die Bezeichnung AK-203 für den aktuellen Konstruktionsstand. Der klassische Gasdrucklader mit Drehkopfverschluss im Kaliber 7,62 mm x 39 weist eine aus dem vom Ratnik-Programm unabhängig entwickelten KM-AK Satz bestehende Modifikation in Form eines Gehäusedeckels und Gasrohrabdeckung umfassenden Picatinny-Schiene auf. Zudem seitliche Montagemöglichkeiten für Licht oder Laser am Handschutz und eine der frühen AK-12 entsprechende, in der Länge verstellbare Schulterstütze. In den russischen Streitkräften erfolgte die Einführung in minimaler Stückzahlen mit dem GRAU Index 6P45-1.</p>
<p>Die Ankündigung, dass Indien sein dringliches Gewehrproblem mit der AK-203 zu lösen gedenkt, erfolgte im März 2019 durch den indischen Premierminister Narendra Modi. Seinen Ausführungen entsprechend sollte die Fertigung der Gewehre innerhalb kurzer Frist im nordindischen Korwa beginnen. Das dort ansässige Korwa Indian Ordnance Factory Handwaffenwerk wurde erst 2007 vom Verteidigungsministerium modernisiert. Um den nötigen Technologietransfer zu realisieren und die Fertigung aufzubauen, wurde das IRRPL gegründet. Die Anteile des Joint Venture werden auf indischer Seite zu 50,5 Prozent durch die dem Verteidigungsministerium gehörenden Ordnance Factory Board und auf russischer Seite zu 42 Prozent den Kalaschnikow Konzern und zu 7,5 Prozent durch Rosoboronexport gehalten. Der für die Ablösung der unbeliebten INSAS Gewehre und die Vereinheitlichung des überaus inhomogenen indischen Gewehrbestandes notwendige Produktionsstart verzögerte sich jedoch immer weiter. Die Lieferung des ersten Loses wurde aus russischer Fertigung vereinbart und erfolgte ab Januar 2022. Mit der nun erfolgten Bekanntgabe scheint die Fertigung auch am indischen Standort mit geplant steigender Intensität angelaufen zu sein.</p>
<p>Der Bedarf der indischen Streitkräfte ist indes unklar. Ursprünglich wurden von den Verantwortlichen Volumina in der Größenordnung von 600.000 bis 700.000 Gewehren angeführt. Es ist aber unklar, ob darin auch polizeiliche Kunden, insbesondere der einzelnen Bundesstaaten, enthalten sind. Aber auch konstruktiv ist die Zukunft der AK-203 zumindest mit einem Fragezeichen zu versehen. Teilt der Entwurf doch einige Gemeinsamkeiten mit der frühen Ausführung der AK-12, welche mittlerweile verworfen, respektive weiterentwickelt worden sind. Es bleibt daher abzuwarten, wie das indische Gewehrprogramm weitergehen wird. Laut Stellungnahme des Kalaschnikow Konzerns soll die zukünftige Fertigung der AK-203 ab sofort ausschließlich in Indien erfolgen.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Kristóf Nagy</strong></a></p>
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