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	<title>Militärische Evakuierungsoperation &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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	<title>Militärische Evakuierungsoperation &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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		<title>Israel – Bundeswehr stellt Militärischen Evakuierungsverband bereit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2023 07:08:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[MilEvakOp]]></category>
		<category><![CDATA[Militärische Evakuierungsoperation]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/10/A400M_Evakuierung_Foto_Bundeswehr_Mario-Baehr-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="A400M Evakuierung Foto Bundeswehr Mario Baehr" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Israel – Bundeswehr stellt Militärischen Evakuierungsverband bereit 1">Für den Fall einer weiteren Lageverschärfung und dem Ausfall des zivilen Flugbetriebs hat die Bundeswehr in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt einen Militärischen Evakuierungsverband bereitgestellt, der deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus Israel nach Deutschland bringen soll. Dies geht aus einer Meldung des Bundesministerium der Verteidigung hervor. „Damit soll sichergestellt werden, dass die Bundesregierung im Falle [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/10/A400M_Evakuierung_Foto_Bundeswehr_Mario-Baehr-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="A400M Evakuierung Foto Bundeswehr Mario Baehr" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Israel – Bundeswehr stellt Militärischen Evakuierungsverband bereit 2"><p>Für den Fall einer weiteren Lageverschärfung und dem Ausfall des zivilen Flugbetriebs hat die Bundeswehr in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt einen Militärischen Evakuierungsverband bereitgestellt, der deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus Israel nach Deutschland bringen soll. Dies geht aus einer Meldung des Bundesministerium der Verteidigung hervor.</p>
<p>„Damit soll sichergestellt werden, dass die Bundesregierung im Falle eines Ausfalls des zivilen Flugbetriebs aus Israel alle notwendigen logistischen Vorkehrungen für eine rasche Abholung durch die Luftwaffe getroffen hat. Zu den jetzt getroffenen Maßnahmen gehört auch die Entsendung von gemeinsamen Krisenunterstützungsteams des Auswärtigen Amts unter Beteiligung von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr nach Israel und in umliegende Staaten“, heißt es in der Mitteilung.</p>
<p>Derzeit werden deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger mit gecharterten Maschinen der Lufthansa – der erste Flug fand am 12. Oktober 2023 statt – einer Fähre sowie zur Verfügung stehendem Lufttransportraum verbündeter Kräfte aus Israel herausgebracht.</p>
<p>Mit der Bereitstellung der militärischen Evakuierungskräfte bildet Deutschland die Basis schnell auch militärische Mittel zum Einsatz bringen zu können. Nach der Militärische Evakuierungsoperation <a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/streitkraefte/28098/militaerische-evakuierungsoperation-hat-begonnen/" target="_blank" rel="noopener">August 2021 in Afghanistan</a> und <a href="https://soldat-und-technik.de/2023/04/streitkraefte/34619/bundeswehr-evakuiert-deutsche-staatsbuerger-aus-dem-sudan/" target="_blank" rel="noopener">April 2023 im Sudan</a> bereiten sich die deutschen Streitkräfte somit zum dritten mal innerhalb kürzester Zeit deutsche Bürgerinnen und Bürger aus Krisenregionen zu retten.</p>
<h2>Rettungs- und Evakuierungsoperationen</h2>
<p>Die Rettung deutscher Staatsbürger aus dem Ausland ist ein Auftrag der Bundespolizei (§8 Abs. 2 Bundespolizeigesetz). Ihre Verwendung, über die der Bundesminister des Innern (und inzwischen auch für Bau und Heimat zuständig) im Einvernehmen mit dem AA entscheidet, ist „nur für humanitäre Zwecke oder zur Wahrnehmung dringender Interessen der Bundesrepublik Deutschland und im Einvernehmen mit dem Staat, auf dessen Hoheitsgebiet die Maßnahme stattfinden soll, zulässig.“ Ein Parlamentsbeschluss, der bei einem Auslandseinsatz der Bundeswehr erforderlich ist, ist nicht nötig, allerdings ist auf Beschluss des Bundestages der Einsatz abzubrechen.</p>
<p>Auch die Bundeswehr kann für Rettungs- und Evakuierungsoperationen eingesetzt werden. Bereits im Jahre 2000 trafen AA und das Bundesministerium der Verteidigung im Rahmen der Krisenvorsorge der Auslandsvertretungen und präventiver Maßnahmen zum Schutz von Deutschen im Ausland eine Ressortvereinbarung über die „Entsendung von Krisenunterstützungsteams (KUT) an Deutsche Auslandsvertretungen“ und eine weitere über die „Implementierung eines Krisenvorsorge-Informationssystems“.</p>
<h2>Krisenunterstützungsteams</h2>
<p>Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr (EinsFüKdoBw) ist für die Planung und Führung Militärischer Evakuierungsoperationen (MilEvakOp) zuständig. Um diese vorzubereiten werden die KUTs auf Anforderungen des Auswärtigen Amtes eingesetzt. Diese setzen sich aus unterschiedlichen Spezialisten zusammen. In der Regel bestehen sie aus Soldaten des EinsFüKdoBw und der Division Schnelle Kräfte sowie Mitarbeitern des AA. Angehörige des Krisenreaktionszentrums des Auswärtigen Amtes fungieren als Gesamtleiter.</p>
<p>Die Soldaten erhalten für die Dauer ihres Einsatzes einen Diplomatenpass, sie versehen ihren Dienst in zivil und unbewaffnet. Daher ist ein KUT kein Einsatz bewaffneter Streitkräfte im Ausland, so dass zuvor nicht die Zustimmung des Bundestages eingeholt werden muss.</p>
<p>Im Falle einer aktuellen Krise können KUTs in die Krisenregion zur Unterstützung der Deutschen Auslandsvertretung entsandt werden. Für die Dauer des Einsatzes untersteht das KUT dem jeweiligen Botschafter vor Ort.</p>
<p>Die Stärke der KUT und die Dauer der Mission – in der Regel wenige Tage – richtet sich nach Lage und Auftrag. Es werden drei Optionen, KUT 1 bis KUT 3, unterschieden:</p>
<ul>
<li>KUT 1: Krise erscheint möglich: Beratung von Auslandsvertretungen bei Planung von Evakuierungsmaßnahmen</li>
<li>KUT 2: Krise steht akut bevor: Konkrete Planung und Beratung von Auslandsvertretungen</li>
<li>KUT 3: Krise ist ausgebrochen: Unterstützung einer Auslandsvertretung bei der Durchführung einer Evakuierungsoperation</li>
</ul>
<p>Die KUT können bereits auf eine breite Einsatzerfahrung zurückblicken.</p>
<h2>Militärische Evakuierungsoperation</h2>
<p>Beim Eintritt einer plötzlichen Krise kann der Bundestag eine durch das BMVg geführte Militärische Evakuierungsoperation anordnen, falls eine einfache Ausreise oder eine Diplomatische Evakuierung nicht mehr möglich oder erfolgsversprechend erscheinen.</p>
<p>Eine MilEvakOp kann sowohl in einem günstigen, als auch unsicheren oder auch feindlichen Umfeld erfolgen. Dies kann in Form einer sogenannten Schnellen Evakuierung oder Robusten Evakuierung erfolgen. Im ersten Fall werden die zu evakuierenden Personen per Luft- oder See evakuiert. Bei der Robusten Evakuierung werden die Einsatzkräfte über Land eingesetzt. Wann welche Möglichkeit gewählt wird, wird in Abhängigkeit der spezifischen Lage sowie der vorhandenen geographischen Gegebenheiten und der zur Verfügung stehenden Mittel und Kräfte entschieden. Auch eine Kombination der einzelnen Möglichkeiten der Evakuierung ist möglich.</p>
<p>Für Militärische Evakuierungsoperationen hält die Bundeswehr kurzfristig abrufbare Verbände bereit. Kern der MilEvakOp-Kräfte bildet die Fallschirmjägertruppe. Der der derzeitige Haupttruppensteller ist das auf die Standorte Zweibrücken in Rheinland-Pfalz und Merzig im Saarland aufgeteilte Fallschirmjägerregiment 26. Dazu kommen Soldatinnen und Soldaten aus allen anderen Teilstreitkräften und militärischen Organisationsbereichen, etwa Feldjäger/Militärpolizei, Spezialkräfte, Sanitätskräfte, Heeresflieger sowie Kräfte der Luftwaffe und des CIR. Auch die Marine unterstützt Rettungs- und Evakuierungsoperationen.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Waldemar Geiger</strong> und <strong>Jan-Phillipp Weisswange</strong></a></p>
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		<title>MilEvakOp im Sudan – Bundeswehr veröffentlicht Details zum Einsatzverband</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2023/04/streitkraefte/34634/milevakop-im-sudan-bundeswehr-veroeffentlicht-details-zum-einsatzverband/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2023 19:57:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[MilEvakOp]]></category>
		<category><![CDATA[Militärische Evakuierungsoperation]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/04/230423_MilEvakOp_Jordanien_Neumann_30-1-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="230423 MilEvakOp Jordanien Neumann 30 1" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="MilEvakOp im Sudan – Bundeswehr veröffentlicht Details zum Einsatzverband 3">Ein Tag nachdem die militärische Evakuierung deutscher Staatsbürger sowie Angehöriger weiterer befreundeter Nationen angelaufen ist, hat die Bundeswehr Details zum in Jordanien vorstationierten Einsatzverband, wo die Bundeswehr in Al-Asrak im Zuge des Einsatzes der Anti-IS-Koalition seit Jahren einen Luftstützpunkt betreibt, veröffentlicht. „Der Evakuierungsverband umfasst mehrere hundert Soldatinnen und Soldaten des Heeres, der Luftwaffe sowie Unterstützungskräfte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/04/230423_MilEvakOp_Jordanien_Neumann_30-1-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="230423 MilEvakOp Jordanien Neumann 30 1" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="MilEvakOp im Sudan – Bundeswehr veröffentlicht Details zum Einsatzverband 8"><p>Ein Tag nachdem die militärische Evakuierung deutscher Staatsbürger sowie Angehöriger weiterer befreundeter Nationen angelaufen ist, hat die Bundeswehr Details zum in Jordanien vorstationierten Einsatzverband, wo die Bundeswehr in Al-Asrak im Zuge des Einsatzes der Anti-IS-Koalition seit Jahren einen Luftstützpunkt betreibt, veröffentlicht.</p>
<p>„Der Evakuierungsverband umfasst mehrere hundert Soldatinnen und Soldaten des Heeres, der Luftwaffe sowie Unterstützungskräfte aus Sanitätsdienst und Streitkräftebasis. Den Kern stellen Fallschirmjäger der Luftlandebrigade 1, die Soldatinnen und Soldaten gehören zur Division Schnelle Kräfte (DSK)“, schreibt sie Bundeswehr auf der eigenen Webseite. Weiterhin heißt es, dass die Führung der Gesamtoperation aus Jordanien heraus durch Generalmajor Dirk Faust, dem Kommandeur der DSK, verantwortet wird.</p>
<p>Soweit das geschriebene Wort. Die inzwischen auf verschiedenen Plattformen veröffentlichten Bilder der Bundeswehr lassen weitere Details erkennen, die Unterschiede zur militärischen Evakuierungsoperation 2021 in Kabul aufweisen.</p>
<p>Zum einen geht aus einem Bild hervor, dass der personelle Kern des aktuellen Evakuierungsverbandes durch das Fallschirmjägerregiment 26 aus Zweibrücken/Merzig gebildet wird. Erkennbar ist dies unter anderem an den einzigen abgebildeten Personen, die die Bundeswehr nicht verpixelt hat. Wie auf dem Titelbild zu sehen, sind neben Generalmajor Dirk Faust (Bildmitte), Oberst Andreas Steinhaus (rechts im Bild), seit Ende März 2023 Kommandeur der Luftlandebrigade 1, und Oberstleutnant Oliver Henkel (links im Bild), seit Juni 2022 Kommandeur des Fallschirmjägerregiment 26, auf den offiziell veröffentlichen Bildern der Bundeswehr erkennbar. Im Jahr 2021 war hingegen das Fallschirmjägerregiment 31 aus dem niedersächsischen Seedorf für die Masse der Truppenstellung verantwortlich.</p>
<p>Ungewöhnlich ist, dass die Führung der Operation durch den Divisionskommandeur der DSK wahrgenommen wird. Gemäß den Konzepten der Bundeswehr wird der Einsatzverband durch den Kommandeur der Luftlandebrigade 1 geführt, daher auch die Führung der Kabuler Evakuierung durch den damaligen Kommandeur der Luftlandebrigade 1 Brigadegeneral Jens Arlt. Ein Grund für die Führung durch General Faust könnte in dem Umstand liegen, dass Oberst Steinhaus noch nicht zum General befördert wurde, die Führungsverantwortung für die Mission aber aus politischen oder militärpolitischen Gründen durch einen General wahrgenommen werden soll.</p>
<figure id="attachment_34637" aria-describedby="caption-attachment-34637" style="width: 1400px" class="wp-caption aligncenter"><a href="/wp-content/uploads/2023/04/antonov-flugfeld-jordanien-milevakop-sudan_Foto_Bundeswehr-Jana-Neumann.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-34637 size-full" src="/wp-content/uploads/2023/04/antonov-flugfeld-jordanien-milevakop-sudan_Foto_Bundeswehr-Jana-Neumann.jpg" alt="antonov flugfeld jordanien milevakop sudan Foto Bundeswehr Jana Neumann" width="1400" height="788" title="MilEvakOp im Sudan – Bundeswehr veröffentlicht Details zum Einsatzverband 4" srcset="/wp-content/uploads/2023/04/antonov-flugfeld-jordanien-milevakop-sudan_Foto_Bundeswehr-Jana-Neumann.jpg 1400w, /wp-content/uploads/2023/04/antonov-flugfeld-jordanien-milevakop-sudan_Foto_Bundeswehr-Jana-Neumann-300x169.jpg 300w, /wp-content/uploads/2023/04/antonov-flugfeld-jordanien-milevakop-sudan_Foto_Bundeswehr-Jana-Neumann-1024x576.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2023/04/antonov-flugfeld-jordanien-milevakop-sudan_Foto_Bundeswehr-Jana-Neumann-768x432.jpg 768w, /wp-content/uploads/2023/04/antonov-flugfeld-jordanien-milevakop-sudan_Foto_Bundeswehr-Jana-Neumann-150x84.jpg 150w, /wp-content/uploads/2023/04/antonov-flugfeld-jordanien-milevakop-sudan_Foto_Bundeswehr-Jana-Neumann-696x392.jpg 696w, /wp-content/uploads/2023/04/antonov-flugfeld-jordanien-milevakop-sudan_Foto_Bundeswehr-Jana-Neumann-1068x601.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /></a><figcaption id="caption-attachment-34637" class="wp-caption-text">Die Bundeswehr hat eigenen Angaben nach AN124 für den Materialtransport nach Jordanien im Einsatz gehabt. (Foto: Bundeswehr / Jana Neumann)</figcaption></figure>
<p>Weitere Unterschiede sind in der Ausstattung des in Jordanien stationierten Einsatzverbandes erkennbar. Denn im Gegensatz zur Evakuierung in Kabul, bei der ausschließlich Flugzeuge und Hubschrauber nach Usbekistan bzw. Afghanistan geflogen wurden, sind diesmal offenbar auch Gefechtsfahrzeuge der Bundeswehr nach Jordanien geflogen worden.</p>
<figure id="attachment_34636" aria-describedby="caption-attachment-34636" style="width: 1400px" class="wp-caption aligncenter"><a href="/wp-content/uploads/2023/04/soldaten-fahrzeuge-daemmerung-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr_jana_Neumann.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-34636 size-full" src="/wp-content/uploads/2023/04/soldaten-fahrzeuge-daemmerung-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr_jana_Neumann.jpg" alt="soldaten fahrzeuge daemmerung jordanien milevakop sudan Foto bundeswehr jana Neumann" width="1400" height="788" title="MilEvakOp im Sudan – Bundeswehr veröffentlicht Details zum Einsatzverband 5" srcset="/wp-content/uploads/2023/04/soldaten-fahrzeuge-daemmerung-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr_jana_Neumann.jpg 1400w, /wp-content/uploads/2023/04/soldaten-fahrzeuge-daemmerung-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr_jana_Neumann-300x169.jpg 300w, /wp-content/uploads/2023/04/soldaten-fahrzeuge-daemmerung-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr_jana_Neumann-1024x576.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2023/04/soldaten-fahrzeuge-daemmerung-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr_jana_Neumann-768x432.jpg 768w, /wp-content/uploads/2023/04/soldaten-fahrzeuge-daemmerung-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr_jana_Neumann-150x84.jpg 150w, /wp-content/uploads/2023/04/soldaten-fahrzeuge-daemmerung-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr_jana_Neumann-696x392.jpg 696w, /wp-content/uploads/2023/04/soldaten-fahrzeuge-daemmerung-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr_jana_Neumann-1068x601.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /></a><figcaption id="caption-attachment-34636" class="wp-caption-text">Das Bild zeigt nach Angaben der Bundeswehr mehrere ESK Mungo auf dem Flugfeld in Jordanien. (Foto: Bundeswehr / Jana Neumann)</figcaption></figure>
<p>So zeigen von der Bundeswehr im Zuge der Berichterstattung veröffentlichte Bilder, dass die Bundeswehr diesmal auf Mittel des strategischen Lufttransports in Form von AN-124 Antonov zurückgegriffen hat, um Materialtransporte von Deutschland nach Jordanien durchzuführen. Weitere Bilder der Bundeswehr zeigen Fahrzeuge der Fallschirmjägertruppe in Jordanien. Darunter mehrere ESK Mungo, mit denen bis zu zehn Personen gegen Handwaffenbeschuss geschützt transportiert werden können. Darüber hinaus hat das Verteidigungsministerium – interessanterweise ausschließlich auf dem offiziellen Instagram-Account des Ministeriums – im Rahmen der eigenen Berichterstattung über den laufenden Einsatz ein Bild veröffentlicht, auf dem vier Waffenträger Wiesel 1 im Laderaum eines A400M zu sehen sind. Die beiden vorderen Fahrzeuge sind eindeutig als Wiesel 1 MK zu erkennen, die mit einer 20 mm Maschinenkanone bewaffnet sind und der Infanterie direkte taktische Feuerunterstützung im Gefecht bieten sollen. Die beiden hinteren Wiesel-Fahrzeuge sind nicht eindeutig zu identifizieren, weisen aber leichte Unterschiede zu den vorderen Wiesel MK auf. Es könnte sich um Wiesel 1 MELLS handeln, die anstelle einer Maschinenkanone mit einem Panzerabwehrlenkflugkörpersystem MELLS ausgerüstet sind.</p>
<figure id="attachment_34635" aria-describedby="caption-attachment-34635" style="width: 932px" class="wp-caption aligncenter"><a href="/wp-content/uploads/2023/04/wisel-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-34635 size-full" src="/wp-content/uploads/2023/04/wisel-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr.jpg" alt="wisel jordanien milevakop sudan Foto bundeswehr" width="932" height="446" title="MilEvakOp im Sudan – Bundeswehr veröffentlicht Details zum Einsatzverband 6" srcset="/wp-content/uploads/2023/04/wisel-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr.jpg 932w, /wp-content/uploads/2023/04/wisel-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr-300x144.jpg 300w, /wp-content/uploads/2023/04/wisel-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr-768x368.jpg 768w, /wp-content/uploads/2023/04/wisel-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr-150x72.jpg 150w, /wp-content/uploads/2023/04/wisel-jordanien-milevakop-sudan_Foto_bundeswehr-696x333.jpg 696w" sizes="(max-width: 932px) 100vw, 932px" /></a><figcaption id="caption-attachment-34635" class="wp-caption-text">Auf dem Bild sind mehrere Waffenträger Wiesel im Frachtraum einer A400M zu sehen. (Foto: Screenshot vom Instagram Account des Bundesministerium für Verteidigung)</figcaption></figure>
<p>Die Tatsache, dass diesmal auch Fahrzeuge vorstationiert wurden und dies auch öffentlich gezeigt wird, kann mehrere Gründe haben. Es könnte einfach daran liegen, dass diesmal genügend Transportraum zur Verfügung steht, um die Fahrzeuge nicht nur in Deutschland abrufbereit zur Verfügung zu haben. Es könnte aber auch sein, dass Auswertungen der Evakuierung in Kabul ergeben haben, dass es für den Fall der Fälle besser ist, die für eine robuste Evakuierung notwendige Technik von Anfang an im einsatznahen Raum abrufbereit zu haben. Zudem legt die beabsichtigte Veröffentlichung der Bilder nahe, dass von Seiten des Verteidigungsministeriums ein Signal an die heimische Bevölkerung gesendet werden sollte. Dieses könnte etwa so lauten: Falls notwendig ist die Bundeswehr bereit, die Evakuierung auch mit robusten Mitteln durchzuführen.</p>
<p><strong>Update #1</strong></p>
<p>Ein am Dienstag den 25. April 2023 veröffentlichtes Bild bestätigt zudem die Verlegung einer Luftlanderettungsstation nach Jordanien, welche auf zwei Transportvarianten des ESK Mungo samt Anhänger verpackt ist. Eine solche Luftlanderettungsstation entspricht einer Einrichtung der Behandlungsebene 1 und ist nach Angaben der Bundeswehr „innerhalb von nur 30 Minuten aufnahmebereit“ und eine Stunde nach Aufbaubeginn voll einsatzfähig.</p>
<figure id="attachment_34646" aria-describedby="caption-attachment-34646" style="width: 1920px" class="wp-caption aligncenter"><a href="/wp-content/uploads/2023/04/Luftlanderettungsstation-in-Jordanien_Foto_Bundeswehr.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-34646 size-full" src="/wp-content/uploads/2023/04/Luftlanderettungsstation-in-Jordanien_Foto_Bundeswehr.jpg" alt="Luftlanderettungsstation in Jordanien Foto Bundeswehr" width="1920" height="1280" title="MilEvakOp im Sudan – Bundeswehr veröffentlicht Details zum Einsatzverband 7" srcset="/wp-content/uploads/2023/04/Luftlanderettungsstation-in-Jordanien_Foto_Bundeswehr.jpg 1920w, /wp-content/uploads/2023/04/Luftlanderettungsstation-in-Jordanien_Foto_Bundeswehr-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2023/04/Luftlanderettungsstation-in-Jordanien_Foto_Bundeswehr-1024x683.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2023/04/Luftlanderettungsstation-in-Jordanien_Foto_Bundeswehr-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2023/04/Luftlanderettungsstation-in-Jordanien_Foto_Bundeswehr-1536x1024.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2023/04/Luftlanderettungsstation-in-Jordanien_Foto_Bundeswehr-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2023/04/Luftlanderettungsstation-in-Jordanien_Foto_Bundeswehr-696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2023/04/Luftlanderettungsstation-in-Jordanien_Foto_Bundeswehr-1068x712.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a><figcaption id="caption-attachment-34646" class="wp-caption-text">Eine Luftlanderettungsstation verpackt auf zwei Transportvarianten des ESK Mungo. (Foto: Bundeswehr)</figcaption></figure>
<p>Die Luftlanderettungsstation kann bis zu 24 Stunden durchhaltefähig betrieben werden und bis zu zwei Personen gleichzeitig behandeln. Die Besatzung besteht aus zwei Notfallmedizinern und sieben Sanitätern. Die 9. Kompanie (Sanitätskompanie) eines Fallschirmjägerregimentes verfügt nach Abgaben der Bundeswehr über zwei solcher Einrichtungen. Im Rahmen einer militärischen Evakuierungsoperation kann Luftladerettungsstation je nach Lage und Bedarf sowohl für die Behandlung kranker, erschöpfter oder verletzter Zivilisten sowie verwundeter Soldaten genutzt werden.</p>
<p><strong>Update #2</strong></p>
<p>Am Abend des 25. April 2023 von der Bundeswehr veröffentlichte Bilder zeigen nun eindeutig, dass Waffenträger Wiesel 1 MK und MELLS nicht nur in Jordanien vorstationiert waren, sondern auch bei der Sicherung des Flugfeldes im Sudan unterstützt haben.</p>

<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Waldemar Geiger</strong></a></p>
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		<title>Bundeswehr evakuiert deutsche Staatsbürger aus dem Sudan</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2023/04/streitkraefte/34619/bundeswehr-evakuiert-deutsche-staatsbuerger-aus-dem-sudan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2023 07:02:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[MilEvakOp]]></category>
		<category><![CDATA[Militärische Evakuierungsoperation]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=34619</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/04/Militaerische-Evakuierung-Sudan_Foto_Bundeswehr-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Militaerische Evakuierung Sudan Foto Bundeswehr" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Bundeswehr evakuiert deutsche Staatsbürger aus dem Sudan 9">Nachdem im Vorfeld Versuche einer Evakuierung zunächst gescheitert waren, hat die Bundeswehr am Sonntag mit einer Evakuierung der im Sudan festsitzenden deutschen Bürgerinnen und Bürger begonnen. Dazu wurden ein Verband – bestehend aus Soldatinnen und Soldaten unterschiedlicher Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche – in Jordanien vorstationiert, von wo aus die militärische Evakuierungsoperation nun durchgeführt wird. Die Bundeswehr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/04/Militaerische-Evakuierung-Sudan_Foto_Bundeswehr-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Militaerische Evakuierung Sudan Foto Bundeswehr" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Bundeswehr evakuiert deutsche Staatsbürger aus dem Sudan 10"><p>Nachdem im Vorfeld Versuche einer Evakuierung zunächst gescheitert waren, hat die Bundeswehr am Sonntag mit einer Evakuierung der im Sudan festsitzenden deutschen Bürgerinnen und Bürger begonnen. Dazu wurden ein Verband – bestehend aus Soldatinnen und Soldaten unterschiedlicher Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche – in Jordanien vorstationiert, von wo aus die militärische Evakuierungsoperation nun durchgeführt wird. Die Bundeswehr betreibt in Jordanien im Zuge des Einsatzes der Anti-IS-Koalition seit Jahren einen Luftstützpunkt. Neben Deutschen werden nach Angaben der Bundeswehr auch Angehörige weiterer Nationen, die selbst keine Fähigkeiten zur Evakuierung besitzen oder Deutschland um Hilfe gebeten haben, durch die Bundeswehr evakuiert.</p>
<p>Bis Montagmorgen gelang es auf diese Weise, drei A400M-Maschinen der Luftwaffe auf ein Flugfeld in der Nähe der sudanesischen Hauptstadt Khartum zu bringen und von dort aus 311 Personen nach Jordanien zu evakuieren, von wo aus eine Weiterreise nach Deutschland bzw. für Bürger befreundeter Nationen in ihre jeweiligen Länder organisiert wird.</p>
<p>Ähnlich wie in Kabul 2021 erfolgt auch die aktuelle deutsche Evakuierungsoperation zeitgleich zu Operationen anderer Länder. Neben Deutschland haben weitere Nationen die derzeit brüchige aber noch haltende Feuerpause der beiden verfeindeten sudanesischen Fraktionen, der sudanesischen Streitkräfte (SAF) und der Rapid Support Forces (RSF), dazu genutzt, um diplomatisches Personal sowie Bürgerinnen und Bürger aus dem ostafrikanischen Land zu evakuieren.</p>
<p>Es zeichnet sich ab, dass genau dieser Umstand eine der Hauptherausforderungen der laufenden Evakuierungsmission ist. Einerseits ist es unklar, wie lange die Feuerpause zwischen SAF und RSF halten wird – beide Parteien haben Fähigkeiten, Flugzeuge am Boden und in der Luft zu bedrohen. Andererseits versuchen viele Nationen gleichzeitig, die eigenen Staatsbürger über den nördlich von Khartum gelegenen Militärflughafen Wadi Sayyidna zu evakuieren, nachdem der zivile Flughafen in Khartum aufgrund der Kämpfe der Vortage nicht mehr nutzbar ist. In dieser Konstellation können die einzelnen Nationen nicht beliebig über die zur Verfügung stehenden Start- und Landeslots verfügen, sondern sind auf die Sicherheitsgarantien der Betreiber (SAF) und eine internationale Abstimmung angewiesen.</p>
<p><strong>Update #1</strong></p>
<p>Am Abend des 24. April 2023 gelang ein weiterer Flug mit der A400M, mit dem wiederum rund 100 weitere Personen aus Khartum herausgeflogen werden konnten.</p>
<p><strong>Update #2</strong></p>
<p>Nach Angaben der Bundeswehr ist es auch in der Nacht vom 24. auf den 25. April 2023 gelungen einen Evakuierungsflug durchzuführen, so dass nun fast 500 Personen aus Khartum ausgeflogen werden konnten.</p>
<p><strong>Update #3</strong></p>
<p><a href="https://esut.de/2023/04/meldungen/41463/militaerische-evakuierung-im-sudan-bundesregierung-legt-mandat-mit-weiteren-details-vor/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Kurze Zeit nachdem die Bundesregierung die Mandatierung der militärischen Evakuierung aus dem Sudan im Bundestag beantragt hat</a>, wurde die Beendigung der Mission für den Abend des 25. April 2023 verkündet. „Heute Abend findet der vorerst letzte Evakuierungsflug aus Sudan nach Jordanien statt. Sofern andere Nationen den Betrieb des Flugverkehrs sicherstellen, sind keine weiteren deutschen Evakuierungsflüge aus dieser Region geplant. Das Krisenunterstützungsteam des Auswärtigen Amtes und die Bundeswehr werden dann ihre Kräfte zurück nach Deutschland verlegen, bleiben jedoch reaktionsfähig. Noch in Sudan verbliebene Deutsche, die bisher nicht zum Flughafen kommen konnten, werden auch in den nächsten Tagen von unseren internationalen Partnern bei deren Evakuierungsflügen mitgenommen“, schreibt das Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) in einer am Nachmittag versendeten Pressemitteilung.</p>
<p>Aus der Mitteilung geht weiterhin hervor, dass bis heute 12 Uhr insgesamt 490 Personen, davon etwas mehr als ein Drittel deutsche Staatsangehörige, aus Khartum ausgeflogen werden konnten. Zudem wurden Angehörige rund 30 weiterer Nationen, darunter beispielsweise 90 Kanadier, mehr als 40 Niederländer sowie 20 Jordanier mit den A400M der Luftwaffe evakuiert. Der Anteil deutscher Staatsangehöriger an den letzten Evakuierungsflügen war nach Angaben des BMVg nur noch sehr gering. Weiterhin teilt das Ministerium mit, dass Deutsche Staatsangehörige auch andere Evakuierungsmöglichkeiten nutzen konnten: „mit dem UN-Konvoi nach Port Sudan sind 23 Deutsche aus Khartum evakuiert worden, für sie ist die Weiterreise nach Djiddah geplant. Drei Deutsche, die sich bei Ausbruch der Kämpfe auf einem Boot vor Sudan befanden, konnten mit einem Kreuzfahrtschiff nach Ägypten ausreisen. Neun Deutsche wurden von Frankreich nach Dschibuti evakuiert“, so das BMVg.</p>
<p>Die Pressemitteilung des Bendlerblocks besagt, dass rund 1000 Soldatinnen und Soldaten im Nahen Osten und Nordafrika am Einsatz beteiligt waren. Weitere Kräfte haben sich zudem in Deutschland in Bereitschaft gehalten, um jederzeit in das Einsatzgebiet verlegt werden zu können.</p>
<p>„Dass die Evakuierungsmission so reibungslos verlaufen konnte, lag auch an einer sehr guten Zusammenarbeit zwischen Auswärtigem Amt und Verteidigungsministerium sowie engen Abstimmungen mit den Ansprechpartnern im Sudan und den Partnerländern, die Bürgerinnen und Bürger evakuieren“, schreibt das BMVg. „Stand heute zwölf Uhr gab es bislang fünf Evakuierungsflüge aus Sudan nach Jordanien. Da am Abend ein weiterer Evakuierungsflug geplant ist, ist derzeit von insgesamt sechs Evakuierungsflügen auszugehen. Das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amtes telefoniert seit dem Wochenende alle auf der Krisenvorsorgeliste registrierten deutschen Staatsangehörigen ab. Das wird auch fortgesetzt, um sicherzustellen, dass alle Deutschen, die noch vor Ort sind, über die weiteren Evakuierungsmöglichkeiten – auch mit unseren internationalen Partnern &#8211; informiert sind“, so das BMVg weiter.</p>
<p>Weitere Angaben der Pressemitteilung betreffen die die Führung der multinationalen Flugkoordinierung am Flughafen in der Nähe von Khartum, die Deutschland nach Angaben des Verteidigungsministeriums am Montag den 24. April 2023 übernommen hat. „Derzeit ist der Generalinspekteur Carsten Breuer im Austausch mit Partnerländern, wer die Führung dieser Flugkoordinierung ab morgen übernehmen wird. Deutschland stimmt sich in dieser Frage eng mit den Ansprechpartnern in Sudan ab“, so die Mitteilung.</p>
<p>Es wird zudem angekündigt, dass die Bundeswehr mit der Rückverlegung von Material und Personal beginnen wird, sobald die Übergabe der Koordinierung abgeschlossen wurde. „Ein Großteil der Soldatinnen und Soldaten und die zivilen Mitarbeiter des Krisenunterstützungsteams werden in den kommenden Tagen zurückverlegt. Der Rücktransport des Materials in Jordanien wird etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen“, schreibt das BMVg abschließend.</p>
<p><strong>Update #4</strong></p>
<p>Am Nachmittag den 25. April 2023 konnte ein sechster Evakuierungsflug erfolgreich abgeschlossen werden, dabei wurden nach Angaben der Bundeswehr 30 weitere Personen ausgeflogen. Am frühen Abend ist zudem eine weitere A400M mit 120 Personen an Bord von Khartum kommend in Jordanien gelandet.</p>
<p><strong>Update #5</strong></p>
<p>In der Nacht vom 25. auf den 26. April konnten mit einem achten Flug weiter 78 Personen evakuiert werden. Damit konnte die Bundeswehr nach Angaben des BMVg nunmehr über 700 Personen, darunter etwa 200 Deutsche, aus Khartum ausfliegen. Mit dem achten Flug sollte die Evakuierungsmission der Bundeswehr im Sudan wie angekündigt (Update #3) nun beendet sein und mit dem Beginn der Rückverlegung der Kräfte nach Deutschland erfolgen.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Waldemar Geiger</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chronologie der Militärischen Evakuierungsoperation in Afghanistan</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2022/08/streitkraefte/32484/chronologie-militaerische-evakuierungsoperation-afghanistan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2022 09:29:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[MilEvakOp]]></category>
		<category><![CDATA[Militärische Evakuierungsoperation]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/10/MilEvakOp-Afghanistan_Foto_Bundeswehr-scaled-e1660469350574-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="MilEvakOp Afghanistan Foto Bundeswehr scaled e1660469350574" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Chronologie der Militärischen Evakuierungsoperation in Afghanistan 11">Am 14. August 2021 kündigte die damalige Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer die Durchführung einer militärischen Evakuierungsoperation der Bundeswehr in Afghanistan an. Kurze Zeit später wurden erste deutsche Kräfte in den Marsch gesetzt. Neben weiteren Nationen beteiligte sich die Bundeswehr vom 16. bis zum 26. August an der Evakuierungsoperation in Kabul. In den elf Tagen des Einsatzes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/10/MilEvakOp-Afghanistan_Foto_Bundeswehr-scaled-e1660469350574-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="MilEvakOp Afghanistan Foto Bundeswehr scaled e1660469350574" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Chronologie der Militärischen Evakuierungsoperation in Afghanistan 12"><p>Am 14. August 2021 kündigte die damalige Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer die Durchführung einer militärischen Evakuierungsoperation der Bundeswehr in Afghanistan an. Kurze Zeit später wurden erste deutsche Kräfte in den Marsch gesetzt. Neben weiteren Nationen beteiligte sich die Bundeswehr vom 16. bis zum 26. August an der Evakuierungsoperation in Kabul.</p>
<p>In den elf Tagen des Einsatzes haben die rund 500 deutschen Soldaten mit ihren Transportflugzeugen vom Typ A400M in 37 Flügen insgesamt 5.347 Personen aus Kabul ausfliegen können, darunter Bundesbürger, afghanische Ortskräfte sowie Bürger aus mindestens 45 anderen Nationen. Alle Flüge gingen von Kabul in das usbekische Taschkent, wo die Bundeswehr ein Drehkreuz eingerichtet hatte. Von dort aus wurden die evakuierten Menschen in gecharterten Maschinen der Lufthansa sowie teilweise auch bundeswehreigenen Transportfliegern weiter nach Deutschland verbracht.</p>
<p>Nach Angaben der deutschen Streitkräfte waren Fallschirmjäger, Soldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK), Feldjäger, Krisenunterstützungsteams, Sanitäter, Angehörige der Luftwaffe und weitere Spezialistinnen und Spezialisten aller Bereiche der Bundeswehr an Standorten in Deutschland, in Taschkent oder am Flughafen in Kabul eingesetzt, um die Evakuierung rund um die Uhr sicherzustellen.</p>
<p>Im Anschluss an diese Operation wurden die beteiligten Soldaten der Bundeswehr mit einer neuen Einsatzmedaille ausgezeichnet. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Generalinspekteur Eberhard Zorn haben am 22. September 2022 die ersten Medaillen in der Fallschirmjägerkaserne in Seedorf an die Truppe verliehen. Bereits eine Woche zuvor wurde Brigadegeneral Jens Arlt, der militärische Führer der Evakuierungsoperation, stellevertretend für alle Soldaten mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse durch den Bundespräsidenten ausgezeichnet.</p>
<p>Neben der Bundeswehr, führten auch zahlreiche andere Streitkräfte eine Evakuierungsoperation durch. Nach Angaben der US-Streitkräfte, die seit dem 14. August für die Sicherung und den Betrieb des militärischen Teils des Kabuler Flughafens verantwortlich waren, wurden über einen Zeitraum von 18 Tagen im Rahmen dieser internationalen Evakuierungsoperation mehr als 123.000 schützenswerte Personen aus Kabul ausgeflogen. Umgerechnet auf die 16 Tage, an denen tatsächlich evakuiert wurde, konnten dem Pentagon zufolge durchschnittlich mehr als 7.500 Schutzbedürftige pro Tag, über 19.000 in der Spitze, aus Kabul gebracht werden.</p>
<p>Über die Hälfte der evakuierten Personen wurden durch die US-Streitkräfte in Sicherheit gebracht. Darüber hinaus haben die britischen Truppen fast genauso viele Menschen ausgeflogen wie die vier europäischen Staaten Deutschland, Italien, Frankreich und die Niederlande zusammengenommen.</p>
<p>Die USA und Großbritannien waren die ersten Staaten, die Truppen frühzeitig mobilisiert und in den Marsch gesetzt hatten und ab Samstag, dem 14. August, über den kompletten Zeitraum hinweg evakuiert haben. Darüber hinaus waren dies die beiden einzigen Nationen, die mit vierstelligen Einsatzkontingenten vor Ort waren. Das könnte darauf hindeuten, dass sowohl der Umfang des Kräfteansatzes, als auch der frühzeitige Beginn maßgeblich zum quantitativen Erfolg einer militärischen Evakuierungsoperation beitragen.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="3" width="604"><strong>Übersicht der evakuierten Personen gemäß offiziellen Angaben der jeweiligen Regierungen bzw. Verteidigungs- oder Außenministerien mit mehr als 1.000 Evakuierten</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="28">1</td>
<td width="405">Truppensteller</td>
<td width="171">Anzahl der Evakuierten</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">2</td>
<td width="405">USA</td>
<td width="171">mehr als 79.000</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">3</td>
<td width="405">Großbritannien</td>
<td width="171">mehr als 15.000</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">4</td>
<td width="405">Deutschland</td>
<td width="171">5.347</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">5</td>
<td width="405">Italien</td>
<td width="171">5.011</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">6</td>
<td width="405">Australien</td>
<td width="171">etwa 4.100</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">7</td>
<td width="405">Kanada</td>
<td width="171">etwa 3.700</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">8</td>
<td width="405">Frankreich</td>
<td width="171">2.834</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">9</td>
<td width="405">Niederlande</td>
<td width="171">mehr als 2.500</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">10</td>
<td width="405">Spanien</td>
<td width="171">2.206</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">11</td>
<td width="405">Belgien mit Luxemburg</td>
<td width="171">mehr als 1.400</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">12</td>
<td width="405">Schweden</td>
<td width="171">mehr als 1.100</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">13</td>
<td width="405">Türkei</td>
<td width="171">mehr als 1.100</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">14</td>
<td width="405">Norwegen</td>
<td width="171">mehr als 1.000</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">15</td>
<td width="405">Dänemark</td>
<td width="171">mehr als 1.000</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">16</td>
<td width="405">Polen</td>
<td width="171">mehr als 1.000</td>
</tr>
<tr>
<td width="28"></td>
<td width="405">restliche Nationen</td>
<td width="171">etwa 2.000</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Waldemar Geiger</strong></a></p>
<h4>Unsere vorherige Berichterstattung zu der militärischen Evakuierungsmission der Bundeswehr in Afghanistan:</h4>
<ul>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28083/bundeswehr-fuehrt-evakuierungsoperation-in-afghanistan-aus/" target="_blank" rel="noopener">Bundeswehr führt Evakuierungsoperation in Afghanistan aus</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28090/schutz-und-evakuierung-deutscher-staatsbuerger-aus-krisengebieten/" target="_blank" rel="noopener">Schutz und Evakuierung deutscher Staatsbürger aus Krisengebieten</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28098/militaerische-evakuierungsoperation-hat-begonnen/" target="_blank" rel="noopener">Militärische Evakuierungsoperation hat begonnen</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28101/kommentar-strategische-blindheit-der-politik-gefaehrdet-soldaten-und-zivilisten/" target="_blank" rel="noopener">Kommentar: Strategische Blindheit der Politik gefährdet Soldaten und Zivilisten</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28123/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-erster-evakuierungsflug-der-bundeswehr-erfolgt/" target="_blank" rel="noopener">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Erster Evakuierungsflug der Bundeswehr erfolgt</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28134/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-zusammenfassung-2-tag/" target="_blank" rel="noopener">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Zusammenfassung 2. Tag</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28141/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-zusammenfassung-3-tag/" target="_blank" rel="noopener">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Zusammenfassung 3. Tag</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28159/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-zusammenfassung-4-tag/" target="_blank" rel="noopener">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Zusammenfassung 4. Tag</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28175/h145m-luh-sof-bundeswehr-verlegt-spezialkraeftehubschrauber-nach-kabul/" target="_blank" rel="noopener">H145M LUH SOF – Bundeswehr verlegt Spezialkräftehubschrauber nach Kabul</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28185/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-uebersicht-der-us-streitkraefte-in-kabul/" target="_blank" rel="noopener">Militärische Evakuierung in Afghanistan – Übersicht der US-Streitkräfte in Kabul</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28194/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-zusammenfassung-5-tag/" target="_blank" rel="noopener">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Zusammenfassung 5. Tag</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28207/160th-soar-us-streitkraefte-verlegen-spezialkraeftehubschrauber-nach-kabul/" target="_blank" rel="noopener">160th SOAR – US-Streitkräfte verlegen Spezialkräftehubschrauber nach Kabul</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28217/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-zusammenfassung-6-tag/" target="_blank" rel="noopener">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Zusammenfassung 6. Tag</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28230/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-zusammenfassung-7-tag/" target="_blank" rel="noopener">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Zusammenfassung 7. Tag</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28269/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-zusammenfassung-8-tag/" target="_blank" rel="noopener">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Zusammenfassung 8. Tag</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28290/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-zusammenfassung-9-tag/" target="_blank" rel="noopener">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Zusammenfassung 9. Tag</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28301/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-zusammenfassung-10-tag/" target="_blank" rel="noopener">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Zusammenfassung 10. Tag</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28317/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-explosion-am-osttor-des-kabuler-flughafens/" target="_blank" rel="noopener">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Explosion am Osttor des Kabuler Flughafens</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28322/militaerische-evakuierungsoperation-in-kabul-abgeschlossen/" target="_blank" rel="noopener">Militärische Evakuierungsoperation in Kabul abgeschlossen</a></strong></li>
<li><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/09/streitkraefte/28453/jagdkommando-einsatz-bei-evakuierungsoperation-aus-afghanistan/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Jagdkommando-Einsatz bei Evakuierungsoperation aus Afghanistan</strong></a></li>
<li><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/09/streitkraefte/28521/unter-druck-und-blitzschnell-korps-commandotroepen-in-kabul/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Unter Druck und blitzschnell – Korps Commandotroepen in Kabul</strong></a></li>
<li><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/streitkraefte/28414/bilanz-der-internationalen-evakuierungsoperation-in-afghanistan/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bilanz der internationalen Evakuierungsoperation in Afghanistan</strong></a></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/09/streitkraefte/28607/bundesverdienstkreuz-fuer-bundeswehr-evakuierungsmission/" target="_blank" rel="noopener">Bundesverdienstkreuz für Bundeswehr-Evakuierungsmission</a></strong></li>
<li><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/09/streitkraefte/28645/militaerische-evakuierungsoperation-in-afghanistan-soldaten-erhalten-einsatzmedaillen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Militärische Evakuierungsoperation in Afghanistan: Soldaten erhalten Einsatzmedaillen</strong></a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Militärische Evakuierungsoperation in Afghanistan: Soldaten erhalten Einsatzmedaillen</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/09/streitkraefte/28645/militaerische-evakuierungsoperation-in-afghanistan-soldaten-erhalten-einsatzmedaillen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Sep 2021 14:50:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[MilEvakOp]]></category>
		<category><![CDATA[Militärische Evakuierungsoperation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=28645</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/09/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Soldaten-erhalten-Einsatzmedaillen_Foto_Bundeswehr-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Militaerische Evakuierungsoperation in Afghanistan Soldaten erhalten Einsatzmedaillen Foto Bundeswehr" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/09/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Soldaten-erhalten-Einsatzmedaillen_Foto_Bundeswehr-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/09/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Soldaten-erhalten-Einsatzmedaillen_Foto_Bundeswehr-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Militärische Evakuierungsoperation in Afghanistan: Soldaten erhalten Einsatzmedaillen 13">Die an der militärischen Evakuierungsoperation in Afghanistan beteiligten Soldaten der Bundeswehr werden mit einer neuen Einsatzmedaille ausgezeichnet. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Generalinspekteur Eberhard Zorn haben heute die ersten Medaillen in der Fallschirmjägerkaserne in Seedorf an die Truppe verliehen. Bereits letzte Woche Freitag wurde das das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse stellevertretend für alle Soldaten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/09/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Soldaten-erhalten-Einsatzmedaillen_Foto_Bundeswehr-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Militaerische Evakuierungsoperation in Afghanistan Soldaten erhalten Einsatzmedaillen Foto Bundeswehr" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/09/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Soldaten-erhalten-Einsatzmedaillen_Foto_Bundeswehr-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/09/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Soldaten-erhalten-Einsatzmedaillen_Foto_Bundeswehr-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Militärische Evakuierungsoperation in Afghanistan: Soldaten erhalten Einsatzmedaillen 14"><p>Die an der militärischen Evakuierungsoperation in Afghanistan beteiligten Soldaten der Bundeswehr werden mit einer neuen Einsatzmedaille ausgezeichnet. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Generalinspekteur Eberhard Zorn haben heute die ersten Medaillen in der Fallschirmjägerkaserne in Seedorf an die Truppe verliehen. Bereits letzte Woche Freitag wurde das das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse stellevertretend für alle Soldaten durch den Bundespräsidenten an Brigadegeneral Jens Arlt, dem militärischen Führer der Evakuierungsoperation, verliehen, <a href="https://soldat-und-technik.de/2021/09/aus-der-truppe/28607/bundesverdienstkreuz-fuer-bundeswehr-evakuierungsmission/" target="_blank" rel="noopener">S&amp;T berichtete</a>.</p>
<p>Neben weiteren Nationen beteiligte sich die Bundeswehr vom 16. bis zum 26. August an der Evakuierungsoperation in Kabul. Die Bundeswehr unterstützte die seinerzeit laufende Evakuierungsmission des Auswärtigen Amtes.</p>
<p>In den elf Tagen des Einsatzes haben die rund 500 deutschen Soldaten mit ihren Transportflugzeugen vom Typ A400M in 37 Flügen insgesamt 5.347 Personen aus Kabul ausfliegen können, darunter Bundesbürger, afghanische Ortskräfte sowie Bürger aus mindestens 45 anderen Nationen. Alle Flüge gingen von Kabul in das usbekische Taschkent, wo die Bundeswehr ein Drehkreuz eingerichtet hatte. Von dort aus wurden die evakuierten Menschen in gecharterten Maschinen der Lufthansa sowie teilweise auch bundeswehreigenen Transportfliegern weiter nach Deutschland verbracht.</p>
<p>Nach Angaben der deutschen Streitkräfte waren Fallschirmjäger, Soldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK), Feldjäger, Krisenunterstützungsteams, Sanitäter, Angehörige der Luftwaffe und weitere Spezialistinnen und Spezialisten aller Bereiche der Bundeswehr an Standorten in Deutschland, in Taschkent oder am Flughafen in Kabul eingesetzt, um die Evakuierung rund um die Uhr sicherzustellen.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Ministerin <a href="https://twitter.com/akk?ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">@akk</a> und Bundeskanzlerin <a href="https://twitter.com/hashtag/Merkel?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">#Merkel</a> zeichnen die Soldatinnen und Soldaten der Evakuierungsoperation <a href="https://twitter.com/hashtag/Afghanistan?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">#Afghanistan</a> für ihre Leistung mit der Einsatzmedaille aus. </p>
<p>Soldatinnen und Soldaten! Sie haben Unfassbares gesehen und Unglaubliches geleistet. Wir sind stolz auf Sie! <a href="https://t.co/hthMxBe04m" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">pic.twitter.com/hthMxBe04m</a></p>
<p>&mdash; Verteidigungsministerium (@BMVg_Bundeswehr) <a href="https://twitter.com/BMVg_Bundeswehr/status/1440677794657169408?ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">September 22, 2021</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Waldemar Geiger</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bundesverdienstkreuz für Bundeswehr-Evakuierungsmission</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/09/streitkraefte/28607/bundesverdienstkreuz-fuer-bundeswehr-evakuierungsmission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2021 17:44:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Brigadegeneral Jens Arlt]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[MilEvakOp]]></category>
		<category><![CDATA[Militärische Evakuierungsoperation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=28607</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/09/D32D14A4-A316-482B-84EC-F3F7F1DBDE9C-218x150.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="D32D14A4 A316 482B 84EC F3F7F1DBDE9C" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/09/D32D14A4-A316-482B-84EC-F3F7F1DBDE9C-218x150.jpeg 218w, /wp-content/uploads/2021/09/D32D14A4-A316-482B-84EC-F3F7F1DBDE9C-100x70.jpeg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Bundesverdienstkreuz für Bundeswehr-Evakuierungsmission 15">Der Bundespräsident hat am 17. September 2021 Brigadegeneral Jens Arlt das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse verliehen. Der Kommandeur der Luftlandebrigade 1 erhielt die hohe Auszeichnung stellvertretend für alle seiner über 500 Kameraden, die im Rahmen der Evakuierungsoperation rund 5.400 deutsche, afghanische und andere Staatsangehörige vom Flughafgen Kabul aus zunächst nach Taschkent und dann weiter nach Deutschland brachten. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/09/D32D14A4-A316-482B-84EC-F3F7F1DBDE9C-218x150.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="D32D14A4 A316 482B 84EC F3F7F1DBDE9C" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/09/D32D14A4-A316-482B-84EC-F3F7F1DBDE9C-218x150.jpeg 218w, /wp-content/uploads/2021/09/D32D14A4-A316-482B-84EC-F3F7F1DBDE9C-100x70.jpeg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Bundesverdienstkreuz für Bundeswehr-Evakuierungsmission 16"><p lang="">Der Bundespräsident hat am 17. September 2021 Brigadegeneral Jens Arlt das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse verliehen. Der Kommandeur der <span dir="ltr">Luftlandebrigade 1</span> erhielt die hohe Auszeichnung stellvertretend für alle seiner über 500 Kameraden, die im Rahmen der Evakuierungsoperation rund 5.400 deutsche, afghanische und andere Staatsangehörige vom Flughafgen Kabul aus zunächst nach Taschkent und dann weiter nach Deutschland brachten.</p>
<p lang="">Arlt hatte die vom 16. bis zum 26. August 2021 dauernde Operation geführt. Der Evakuierungsverband hatte hierfür die bisher größte Luftbrücke der Bundeswehr eingeführt.</p>
<p><span lang="">Bereits beim Rückkehrerappell in Wunstorf – damals noch im Feldanzug und mit G36 vor dem Körper, was in der postheroischen Presselandschaft für Aufsehen sorgte – hatte Arlt in einem kurzen Statement die Herausforderungen des Evakuierungseinsatzes herausgestellt</span>: „Ein hochdynamischer Einsatz, mit nichts zu vergleichen, was ich bisher erlebt habe, wo jeder an seine Belastungsgrenze geht und sich einbringt, um das Ganze möglich zu machen.“</p>
<p lang="">Welche Erleichterung und Dankbarkeit der Einsatz der Bundeswehr hervorrief, kam auch in dem unvergessenen Bild zum Eindruck, auf dem sich der Kommandeur und die Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, in den Armen lagen. Die Ministerin nahm ebenfalls an der Ordensverleihung teil.</p>
<p><span lang="">Auch der Bundespräsident würdigte den persönlichen Einsatz Arlts auf besondere Weise. So schlug er den General nicht nur initiativ für die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik vor, sondern händigte ihm diese auch persönlich aus. Das ist seit Jahren das erste Mal, dass das deutsche Staatsoberhaupt einen Soldaten auf diese Weise ehrt. In seiner Laudatio lobte er die deutschen Streitkräfte: </span>„Ihr Land verneigt sich vor Ihnen.“ Die Bundeswehr habe in diesem Einsatz unter schwierigsten Bedingungen „gezeigt, dass sie kann, was von ihr verlangt wird.“</p>
<p class="gmail-western">Auch Brigadegeneral Jens Arlt hob hervor, dass er die Auszeichnung stellvertretend für die Teamleistung aller mit Dank und Stolz entgegennehme: „Es war für mich eine Ehre, diesen Verband zu führen.“ Einen von Herzen kommenden Dank sandte er auch an die Partner und Familien der Evakuierungstruppe. Diese hätten „Ruhe und Zuversicht von zu Hause ausgestrahlt“ und den nötigen Rückhalt gegeben.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Jan-Phillipp Weisswange</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unter Druck und blitzschnell – Korps Commandotroepen in Kabul</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/09/streitkraefte/28521/unter-druck-und-blitzschnell-korps-commandotroepen-in-kabul/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2021 06:46:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Korps Commandotroepen]]></category>
		<category><![CDATA[Militärische Evakuierungsoperation]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[SOF]]></category>
		<category><![CDATA[Spezialkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-1_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Unter Druck und blitzschnell – Korps Commandotroepen in Kabul 1 Foto Korps Commandotroepen KPL Gregory Freni" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-1_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-1_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Unter Druck und blitzschnell – Korps Commandotroepen in Kabul 17">Es wurde damit gerechnet, dass einige hundert Menschen das Gebiet verlassen würden. Letztendlich gelang es den niederländischen Streitkräften, mindestens 2.500 Menschen aus Afghanistan zu evakuieren. Angehöriger des Korps Commandotroepen (KCT) und Task-Force-Kommandeur Tijs blickt mit einem guten Gefühl auf den Einsatz in Afghanistan zurück. „Wir hätten lieber alle gerettet, aber man kann nicht ganz Kabul [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-1_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Unter Druck und blitzschnell – Korps Commandotroepen in Kabul 1 Foto Korps Commandotroepen KPL Gregory Freni" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-1_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-1_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Unter Druck und blitzschnell – Korps Commandotroepen in Kabul 22"><p>Es wurde damit gerechnet, dass einige hundert Menschen das Gebiet verlassen würden. Letztendlich gelang es den niederländischen Streitkräften, mindestens 2.500 Menschen aus Afghanistan zu evakuieren. Angehöriger des Korps Commandotroepen (KCT) und Task-Force-Kommandeur Tijs blickt mit einem guten Gefühl auf den Einsatz in Afghanistan zurück. „Wir hätten lieber alle gerettet, aber man kann nicht ganz Kabul mitnehmen“, sagt er.</p>
<p>In einem Moment genießt er die Sonne in seinem Wohnmobil in Südfrankreich, im nächsten gibt er Gas, um so schnell wie möglich in die Niederlande zu kommen. Tijs, ein Operator im Korps Commandotroepen, ist einiges gewohnt. „Aber das Chaos, in dem wir uns jetzt befanden, war von einer ganz besonderen Art.“</p>
<p>Es ist der 16. August, als der Anruf eingeht. Die Situation in Afghanistan gerät außer Kontrolle. Den Taliban ist es gelungen, die afghanische Hauptstadt Kabul, aber auch Weiler, Bezirke und ganze Regionen einzunehmen. Die Bewohner versuchten auf jede erdenkliche Weise, aus dem Land zu fliehen. Ein Exodus zum Flughafen beginnt. Es sind Bilder mit einer klaren Botschaft: Jetzt oder nie. Alle Koalitionspartner, darunter auch die Niederlande, leiten dringend eine Evakuierungsaktion ein.</p>
<p>In großer Eile wird ein Team von Elitesoldaten zusammengestellt. Tijs ist einer von ihnen. Kurz nachdem er seinen Urlaub abgebrochen hat, steht er auf dem Flughafen Eindhoven, umringt von anderen Operatorn des KCT, Männern der Brigade Speciale Beveiligingsopdrachten (BSB), Angehörigen des NL MARSOF, Flugbesatzungen der Staffel 336 und Mitarbeitern des Außenministeriums, darunter Botschafterin Caecilia Wijgers.</p>
<figure id="attachment_28523" aria-describedby="caption-attachment-28523" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-2_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-28523 size-full" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-2_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni.jpg" alt="Unter Druck und blitzschnell – Korps Commandotroepen in Kabul 2 Foto Korps Commandotroepen KPL Gregory Freni" width="1024" height="768" title="Unter Druck und blitzschnell – Korps Commandotroepen in Kabul 18" srcset="/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-2_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-2_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-300x225.jpg 300w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-2_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-768x576.jpg 768w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-2_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-80x60.jpg 80w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-2_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-265x198.jpg 265w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-2_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-696x522.jpg 696w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-2_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-560x420.jpg 560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-28523" class="wp-caption-text">Menschenmassen am Osttor. (Foto: Korps Commandotroepen &amp; Mediacentrum Defensie; korporaal Gregory Fréni)</figcaption></figure>
<h2>Nasen in dieselbe Richtung</h2>
<p>Eine Aufgabenteilung war schnell gefunden. Das KCT operiert vom internationalen Flughafen Hamid Karzai aus. Die Kommandos verfügen über die aktuellsten Erfahrungen in und um den Flughafen. Tijs: „Als Kommandeur der Task Force war ich zusammen mit dem Botschafter für die Operation vor Ort verantwortlich. Das Special Operations Command und der Bereich Direct Operations gaben mir das nötige Vertrauen, um zu handeln. Alle Nasen waren in die gleiche Richtung gerichtet.“ Die BSB sichert das Botschaftspersonal in Kabul und springt ein, wo es möglich ist. NL MARSOF sichert die Flüge zwischen Pakistan und Afghanistan zum Schutz von Menschen und Ausrüstung.</p>
<figure id="attachment_28524" aria-describedby="caption-attachment-28524" style="width: 1250px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-3_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-28524 size-full" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-3_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni.jpg" alt="Unter Druck und blitzschnell – Korps Commandotroepen in Kabul 3 Foto Korps Commandotroepen KPL Gregory Freni" width="1250" height="833" title="Unter Druck und blitzschnell – Korps Commandotroepen in Kabul 19" srcset="/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-3_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni.jpg 1250w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-3_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-3_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-1024x682.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-3_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-3_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-3_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-1068x712.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-3_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-630x420.jpg 630w" sizes="(max-width: 1250px) 100vw, 1250px" /></a><figcaption id="caption-attachment-28524" class="wp-caption-text">NL MARSOF sicherte die Flüge, BSB und KCT operieren vom Flughafen in Kabul aus. (Foto: Korps Commandotroepen &amp; Mediacentrum Defensie; korporaal Gregory Fréni)</figcaption></figure>
<h2>Schwarze Flecken</h2>
<p>Der Auftrag ist ebenso klar wie präzise: Die Personen auf der Liste für auswärtige Angelegenheiten müssen das Gebiet verlassen. Aber wie? „Nach der Landung in Kabul fiel die Klappe der C-130 Hercules herunter und wir sahen nur noch Chaos.“ Verlassene Gebäude und rund um den Flughafen „krachende Menschenmassen“. Alle wollen den Flughafen erreichen. Der Stützpunkt wird jedoch von amerikanischen Soldaten verwaltet. Es ist einfach nicht möglich, alle auf den Flughafen zu lassen, denn das würde zu Unordnung auf der Startbahn führen. Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, zeigt Tijs ein Luftbild. Die schwarzen Flecken an den Toren sind in Wirklichkeit Menschenmassen, die sich vor den Toren versammelt haben. „Ich dachte: Wenn wir Hunderte von Menschen hier rausholen müssen, wird das nie funktionieren.“</p>
<figure id="attachment_28525" aria-describedby="caption-attachment-28525" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-4_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-28525 size-full" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-4_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni.jpg" alt="Unter Druck und blitzschnell – Korps Commandotroepen in Kabul 4 Foto Korps Commandotroepen KPL Gregory Freni" width="1024" height="768" title="Unter Druck und blitzschnell – Korps Commandotroepen in Kabul 20" srcset="/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-4_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-4_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-300x225.jpg 300w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-4_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-768x576.jpg 768w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-4_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-80x60.jpg 80w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-4_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-265x198.jpg 265w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-4_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-696x522.jpg 696w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-4_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-560x420.jpg 560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-28525" class="wp-caption-text">„Wir hatten Kommunikationsmittel und andere Ausrüstung für 72 Stunden dabei. Sie sehen also: Für uns SOF spielt es keine Rolle, was man uns an Material mitgibt, wir kümmern uns darum.“ (Foto: Korps Commandotroepen &amp; Mediacentrum Defensie; korporaal Gregory Fréni)</figcaption></figure>
<h2>Unmenschlich</h2>
<p>Auf dem Flughafen richteten die Niederländer ein Gelände ein, erstellten einen Sicherheitsplan und bauten die Kommunikation mit Pakistan auf, dem logistischen Knotenpunkt, von dem aus die Operation vom niederländischen Kontingent geleitet wird. In der ersten Nacht erkunden die Kommandos das gesamte Flugfeld. Sie sprachen mit ihren Koalitionspartnern vor Ort. Die Bediener stehen mit der Menge am Nord- und Osttor. „Was wir gesehen haben, war unmenschlich. Kinder werden herumgereicht. Menschen, die unterdrückt werden oder in ihrer eigenen Kacke und Pisse stehen. Sowohl die Amerikaner als auch die Taliban gaben Schüsse ab, um den Mob unter Kontrolle zu bringen. Es war alles Hysterie und Verzweiflung.“</p>
<h2>Die Grundwahrheit</h2>
<p>Die Operator scheinen in einem Paralleluniversum gelandet zu sein. Auf der einen Seite die niederländische Realität. „Ich wurde angerufen und gefragt, ob ich zu einem bestimmten Tor gehen könnte, um eine Familie abzuholen und sie hineinzubringen.“ Die Frage stand in krassem Gegensatz zur Realität, zur afghanischen Wirklichkeit. „Wir haben 24 Stunden am Tag gearbeitet, aber die Evakuierung war schwierig, einfach weil wir die Menschen nicht aus der Menge herausholen konnten.“ Bis nach zwei Tagen ein findiger Mitarbeiter eine Idee hatte. „Er bat eine Familie, vom Ost- zum Abbey Gate zu laufen, entlang der T-Mauer.“  Dieser Weg funktioniert. Der Familie gelingt es, den Operator ein Stück weiter am Abbey Gate zu erreichen. „Das ist wirklich die Macht des einzelnen Mannes innerhalb des KCT“, erklärt Tijs.</p>
<h2>Graben</h2>
<p>Die Kommandos schneiden eine Karte aus und fügen sie ein, die zeigt, wohin jeder zu gehen hat. Von diesem Moment an geht alles ganz schnell. Die Evakuierten haben es geschafft, das Militär zu erreichen. Tijs: „Wir versammelten uns an einer Stelle, an der wir den Zaun und das Gitter aufgerissen hatten. Davor war ein Graben. Wir hatten ein Tablet mit einer Liste von Namen, die alle zwei Stunden aktualisiert wurde. Standen Sie auf der Liste? Dann konnten Sie sich an das Fast Consular Support Team wenden, das die Dokumente geprüft hat.“</p>
<p>Es entstehen unangenehme Situationen. „Die Leute hatten einen Bruder oder eine Großmutter mitgebracht, aber sie standen nicht auf der Liste. Egal wie hart: Diese Menschen mussten zurückkehren. Einige gerieten dann völlig in Panik. Andere hörten sich die Botschaft mit Resignation an.“</p>
<h2>Länger und länger</h2>
<p>Die Liste der zu evakuierenden Personen wurde immer länger. „Zunächst ging es nur darum, unser eigenes Botschaftspersonal reinzubringen. Im Laufe der Woche kamen Dolmetscher und Personen, die für die Niederlande gearbeitet hatten, hinzu. Die Arbeit wurde also immer umfangreicher.“</p>
<figure id="attachment_28526" aria-describedby="caption-attachment-28526" style="width: 450px" class="wp-caption alignright"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-5_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-28526" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-5_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni.jpg" alt="Unter Druck und blitzschnell – Korps Commandotroepen in Kabul 5 Foto Korps Commandotroepen KPL Gregory Freni" width="450" height="600" title="Unter Druck und blitzschnell – Korps Commandotroepen in Kabul 21" srcset="/wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-5_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni.jpg 768w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-5_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-225x300.jpg 225w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-5_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-696x928.jpg 696w, /wp-content/uploads/2021/09/Unter-Druck-und-blitzschnell-–-Korps-Commandotroepen-in-Kabul-5_Foto_Korps-Commandotroepen-_KPL-Gregory-Freni-315x420.jpg 315w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-28526" class="wp-caption-text">Von dem Loch im Zaun aus brachten die KCT-Soldaten die Evakuierten zu einem etwas weiter entfernten Wartebereich. „Wir haben den Lastwagen selbst organisiert, er fasst mindestens dreißig Personen. Wir fuhren damit sechs Kilometer weit zu einem Wartebereich in der Nähe des militärischen Teils des Flughafens, wo die Menschen ins Flugzeug stiegen.“ (Foto: Korps Commandotroepen &amp; Mediacentrum Defensie; korporaal Gregory Fréni)</figcaption></figure>
<p>Obwohl sie ständig in Bewegung sind, müssen die Einsatzkräfte aufmerksam bleiben. „Wir haben alles Mögliche gesehen: Familien mit Kindern, Menschen mit Verletzungen durch den Stacheldraht. Aber auch Glücksritter, die nicht auf der Liste standen, aber mehrmals versuchten, sich Zugang zu verschaffen. Es gab Afghanen mit falschen Pässen oder ausländischen Dokumenten, die ihnen nicht gehörten.“</p>
<h2>Dem Tod entkommen?</h2>
<p>Der 31. August ist der Stichtag. Bis dahin müssen alle Koalitionspartner den Flughafen verlassen haben. Deshalb haben die Amerikaner die Niederländer aufgefordert, am Donnerstag, den 26. August, abzureisen. „An diesem Morgen hörten wir auf zu evakuieren. Es wurde immer schwieriger, die Menschen ins Innere zu bringen, die Taliban-Kämpfer wurden unruhig und die Atmosphäre immer düsterer. Die konkrete Gefahr eines Selbstmordattentats stieg.“</p>
<p>Tijs trifft die Entscheidung, das ganze Team stimmt zu. Die Evakuierung endet hier. Nennen Sie es Voraussicht, nennen Sie es Bauchgefühl. „Genau dort, wo wir standen, hat sich in der Nacht jemand in die Luft gesprengt. Natürlich denkt man dann: Was wäre, wenn? Dann säßen wir vielleicht nicht hier.“</p>
<p>Stattdessen ist das Team mit der Notfall-Extraktion beschäftigt. Wichtige Ausrüstungsgegenstände werden mitgenommen, Fahrzeuge werden außer Betrieb gesetzt. „Wir sind so gegangen, wie wir gekommen sind: unter Druck und in Windeseile.“</p>
<h2>Alles über alles</h2>
<p>„Unter Druck wird alles fließend. Ich wage zu behaupten, dass jeder das Maximum aus sich herausgeholt hat. Die Leute vom Außenministerium, die Kollegen in Kabul, die Crews auf der Hercules&#8230; alle haben kontinuierlich alles gegeben.“ In den Niederlanden werden unterdessen Stimmen laut, dass mehr Menschen hätten evakuiert werden müssen. Aber auch, dass das Militär den Flughafen kaum verlassen hatte. Tijs betont erneut: „Wir haben wirklich alles getan, was möglich war.“</p>
<p>Bei Tijs herrscht ein Gefühl des Stolzes vor. „Wir hatten damit gerechnet, ein paar hundert Menschen aus dem Gebiet zu holen. Am Ende waren es 2.500. Das haben wir den Bemühungen des gesamten Teams zu verdanken. Täuschen Sie sich nicht: All diese Menschen sind einer nach dem anderen an uns vorbeigegangen. Ja, einige Leute blieben zurück. Wir hätten am liebsten alle gerettet, aber man kann nicht ganz Kabul mitnehmen. Das ist hart, aber es ist die Realität.“</p>
<p><strong><a href="https://magazines.defensie.nl/landmacht/2021/07/02_kct" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Dies ist eine Übersetzung des Beitrages aus der niederländischen Truppenzeitschrift „Landmacht“.</a></strong></p>
<p><strong>Autor: Mediacentrum Defensie; kapitein Sammina van den Bulk.</strong></p>
<p><strong>Bilder: Korps Commandotroepen &amp; Mediacentrum Defensie; korporaal Gregory Fréni.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bilanz der internationalen Evakuierungsoperation in Afghanistan</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/08/streitkraefte/28414/bilanz-der-internationalen-evakuierungsoperation-in-afghanistan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2021 13:47:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[MilEvakOp]]></category>
		<category><![CDATA[Militärische Evakuierungsoperation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=28414</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/08/Bilanz-der-internationalen-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan_Foto_UK-MOD_Crown-copyright-2021-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Bilanz der internationalen Evakuierungsoperation in Afghanistan Foto UK MOD Crown copyright 2021" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/08/Bilanz-der-internationalen-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan_Foto_UK-MOD_Crown-copyright-2021-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/08/Bilanz-der-internationalen-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan_Foto_UK-MOD_Crown-copyright-2021-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Bilanz der internationalen Evakuierungsoperation in Afghanistan 23">Mit dem gestrigen Abzug der US-Streitkräfte aus Afghanistan kann nun eine quantitative Bilanz der internationalen militärischen Evakuierungsoperationen gezogen werden. Nach Angaben der US-Streitkräfte, die seit dem 14. August für die Sicherung und den Betrieb des militärischen Teils des Kabuler Flughafens verantwortlich waren, wurden über einen Zeitraum von 18 Tagen mehr als 123.000 schützenswerte Personen aus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/08/Bilanz-der-internationalen-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan_Foto_UK-MOD_Crown-copyright-2021-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Bilanz der internationalen Evakuierungsoperation in Afghanistan Foto UK MOD Crown copyright 2021" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/08/Bilanz-der-internationalen-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan_Foto_UK-MOD_Crown-copyright-2021-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/08/Bilanz-der-internationalen-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan_Foto_UK-MOD_Crown-copyright-2021-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Bilanz der internationalen Evakuierungsoperation in Afghanistan 24"><p>Mit dem gestrigen Abzug der US-Streitkräfte aus Afghanistan kann nun eine quantitative Bilanz der internationalen militärischen Evakuierungsoperationen gezogen werden. Nach Angaben der US-Streitkräfte, die seit dem 14. August für die Sicherung und den Betrieb des militärischen Teils des Kabuler Flughafens verantwortlich waren, wurden über einen Zeitraum von 18 Tagen mehr als 123.000 schützenswerte Personen aus Kabul ausgeflogen.</p>
<p>Umgerechnet auf die 16 Tage, an denen tatsächlich evakuiert wurde, konnten dem Pentagon zufolge durchschnittlich mehr als 7.500 Schutzbedürftige pro Tag, über 19.000 in der Spitze, aus Kabul gebracht werden.</p>
<p>Über die Hälfte der evakuierten Personen wurden durch die US-Streitkräfte in Sicherheit gebracht. Darüber hinaus haben die britischen Truppen fast genauso viele Menschen ausgeflogen wie die vier europäischen Staaten Deutschland, Italien, Frankreich und die Niederlande zusammengenommen.</p>
<p>Die USA und Großbritannien waren die ersten Staaten, die Truppen frühzeitig mobilisiert und in den Marsch gesetzt hatten und ab Samstag, dem 14. August, über den kompletten Zeitraum hinweg evakuiert haben. Darüber hinaus waren dies die beiden einzigen Nationen, die mit vierstelligen Einsatzkontingenten vor Ort waren. Das könnte darauf hindeuten, dass sowohl der Umfang des Kräfteansatzes, als auch der frühzeitige Beginn maßgeblich zum quantitativen Erfolg einer militärischen Evakuierungsoperation beitragen.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="3" width="604"><strong>Übersicht der evakuierten Personen gemäß offiziellen Angaben der jeweiligen Regierungen bzw. Verteidigungs- oder Außenministerien mit mehr als 1.000 Evakuierten</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="28">1</td>
<td width="405">Truppensteller</td>
<td width="171">Anzahl der Evakuierten</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">2</td>
<td width="405">USA</td>
<td width="171">mehr als 79.000</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">3</td>
<td width="405">Großbritannien</td>
<td width="171">mehr als 15.000</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">4</td>
<td width="405">Deutschland</td>
<td width="171">5.347</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">5</td>
<td width="405">Italien</td>
<td width="171">5.011</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">6</td>
<td width="405">Australien</td>
<td width="171">etwa 4.100</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">7</td>
<td width="405">Kanada</td>
<td width="171">etwa 3.700</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">8</td>
<td width="405">Frankreich</td>
<td width="171">2.834</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">9</td>
<td width="405">Niederlande</td>
<td width="171">mehr als 2.500</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">10</td>
<td width="405">Spanien</td>
<td width="171">2.206</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">11</td>
<td width="405">Belgien mit Luxemburg</td>
<td width="171">mehr als 1.400</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">12</td>
<td width="405">Schweden</td>
<td width="171">mehr als 1.100</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">13</td>
<td width="405">Türkei</td>
<td width="171">mehr als 1.100</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">14</td>
<td width="405">Norwegen</td>
<td width="171">mehr als 1.000</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">15</td>
<td width="405">Dänemark</td>
<td width="171">mehr als 1.000</td>
</tr>
<tr>
<td width="28">16</td>
<td width="405">Polen</td>
<td width="171">mehr als 1.000</td>
</tr>
<tr>
<td width="28"></td>
<td width="405">restliche Nationen</td>
<td width="171">etwa 2.000</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Waldemar Geiger</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Militärische Evakuierungsoperation in Afghanistan: Hauptkräfte zurückgekehrt</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/08/streitkraefte/28362/militaerische-evakuierungsoperation-in-afghanistan-hauptkraefte-zurueckgekehrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 17:56:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[MilEvakOp]]></category>
		<category><![CDATA[Militärische Evakuierungsoperation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=28362</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt_Foto_Soldat-und-Technik-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Militaerische Evakuierungsoperation in Afghanistan Hauptkraefte zurueckgekehrt Foto Soldat und Technik" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt_Foto_Soldat-und-Technik-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt_Foto_Soldat-und-Technik-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Militärische Evakuierungsoperation in Afghanistan: Hauptkräfte zurückgekehrt 25">Mit der sicheren Ankunft der Hauptkräfte des deutschen Einsatzkontingentes im niedersächsischen Wunstorf endete soeben die militärische Evakuierungsoperation der Bundeswehr. Für die Soldaten geht es in Kürze auf die Rückreise zu den jeweiligen Standorten, wo im Anschluss die Nachbereitungs- und Debriefingphase beginnt. Erst nach Abschluss dieser Maßnahmen ist der Einsatz offiziell abgeschlossen. Zwei A400M Transportmaschinen sowie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt_Foto_Soldat-und-Technik-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Militaerische Evakuierungsoperation in Afghanistan Hauptkraefte zurueckgekehrt Foto Soldat und Technik" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt_Foto_Soldat-und-Technik-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt_Foto_Soldat-und-Technik-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Militärische Evakuierungsoperation in Afghanistan: Hauptkräfte zurückgekehrt 27"><p>Mit der sicheren Ankunft der Hauptkräfte des deutschen Einsatzkontingentes im niedersächsischen Wunstorf endete soeben die militärische Evakuierungsoperation der Bundeswehr. Für die Soldaten geht es in Kürze auf die Rückreise zu den jeweiligen Standorten, wo im Anschluss die Nachbereitungs- und Debriefingphase beginnt. Erst nach Abschluss dieser Maßnahmen ist der Einsatz offiziell abgeschlossen. Zwei A400M Transportmaschinen sowie eine A310 brachten den größten Teil der Einsatztruppe samt dem Generalinspekteur, der Bundesverteidigungsministerin sowie der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Eva Högl, zurück nach Deutschland, welche erst gestern nach Taschkent geflogen sind.</p>
<p>Nach Angaben der Bundeswehr waren bis zu 600 Einsatzkräfte unter Führung von Brigadegeneral Jens Arlt an der bisher größten militärischen Evakuierungsmission der Bundesrepublik beteiligt. Mehrere Abgeordnete des deutschen Bundestages nahmen die Soldaten nach ihrer Rückkehr in Empfang.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="und" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/BundeswehrimEinsatz?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">#BundeswehrimEinsatz</a> <a href="https://t.co/mdHZHqLwYK" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">https://t.co/mdHZHqLwYK</a></p>
<p>&mdash; Bundeswehr im Einsatz (@Bw_Einsatz) <a href="https://twitter.com/Bw_Einsatz/status/1431314587815718914?ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">August 27, 2021</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Weiterhin im Einsatz verbleibt eine A400M MedEvac-Maschine samt Besatzung und Sicherungsteam, um im Bedarfsfall amerikanische Kräfte in Kabul unterstützen zu können. Die Rückverlegung dieser in Taschkent verbliebenen Kräfte ist für den morgigen Samstag geplant.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="und" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/BundeswehrimEinsatz?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">#BundeswehrimEinsatz</a> <a href="https://t.co/V54JIC1BnJ" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">https://t.co/V54JIC1BnJ</a></p>
<p>&mdash; Bundeswehr im Einsatz (@Bw_Einsatz) <a href="https://twitter.com/Bw_Einsatz/status/1431324152330440707?ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">August 27, 2021</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<h2>Deutsche Evakuierungsoperation</h2>
<p>Die <a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28098/militaerische-evakuierungsoperation-hat-begonnen/">Bundeswehr beteiligte sich seit dem 16. August</a> neben weiteren Nationen an der Evakuierungsoperation in Kabul. Die Bundeswehr unterstützte die laufende Evakuierungsmission des Auswärtigen Amtes. In den elf Tagen des Einsatzes haben die deutschen Soldaten mit ihren Transportflugzeugen vom Typ A400M in 37 Flügen insgesamt 5.347 zu evakuierende Personen aus Kabul ausfliegen können, darunter Bundesbürger, afghanische Ortskräfte sowie Bürger anderer Staaten aus mindestens 45 Nationen. Alle Flüge gingen von Kabul in das usbekische Taschkent, wo die Bundeswehr ein Drehkreuz eingerichtet hatte. Von dort aus wurden die evakuierten Menschen in gecharterten Maschinen der Lufthansa sowie teilweise auch bundeswehreigenen Transportfliegern weiter nach Deutschland verbracht.</p>
<figure id="attachment_28375" aria-describedby="caption-attachment-28375" style="width: 1599px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt-2_Foto_Soldat-und-Technik.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-28375 size-full" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt-2_Foto_Soldat-und-Technik.jpg" alt="Militaerische Evakuierungsoperation in Afghanistan Hauptkraefte zurueckgekehrt 2 Foto Soldat und Technik" width="1599" height="899" title="Militärische Evakuierungsoperation in Afghanistan: Hauptkräfte zurückgekehrt 26" srcset="/wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt-2_Foto_Soldat-und-Technik.jpg 1599w, /wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt-2_Foto_Soldat-und-Technik-300x169.jpg 300w, /wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt-2_Foto_Soldat-und-Technik-1024x576.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt-2_Foto_Soldat-und-Technik-768x432.jpg 768w, /wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt-2_Foto_Soldat-und-Technik-1536x864.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt-2_Foto_Soldat-und-Technik-696x391.jpg 696w, /wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt-2_Foto_Soldat-und-Technik-1068x600.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2021/08/Militaerische-Evakuierungsoperation-in-Afghanistan-Hauptkraefte-zurueckgekehrt-2_Foto_Soldat-und-Technik-747x420.jpg 747w" sizes="(max-width: 1599px) 100vw, 1599px" /></a><figcaption id="caption-attachment-28375" class="wp-caption-text">Zwei A400M Transportmaschinen sowie eine A310 brachten den größten Teil der Einsatztruppe sowie den Generalinspekteur und die Bundesverteidigungsministerin zurück nach Deutschland. (Foto: Soldat &amp; Technik)</figcaption></figure>
<p>Nach Angaben der deutschen Streitkräfte waren Fallschirmjäger, Soldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK), Feldjäger, Krisenunterstützungsteams, Sanitäter, Angehörige der Luftwaffe und weitere Spezialistinnen und Spezialisten aller Bereiche der Bundeswehr an Standorten in Deutschland, in Taschkent oder am Flughafen in Kabul eingesetzt, um von deutscher Seite eine Evakuierung rund um die Uhr sicher zu stellen. Es konnten aber nicht alle schutzbedürftigen Menschen in der zur Verfügung gestandenen Zeit evakuiert werden.</p>
<p>Derzeit befinden sich noch etwa 300 deutsche Staatsbürger sowie über 10.000 ausreisewillige afghanische Ortskräfte oder sonstige schutzbedürftige Personen auf den Evakuierungslisten des Auswärtigen Amtes, wie der Sprecher des Auswärtigen Amtes heute Mittag während der Bundespressekonferenz ausführte. Er teilte weiterhin mit, dass die Anzahl täglich zunimmt. Es wird nun seitens der Bundesregierung versucht, diesen Personenkreis auf anderen Wegen zu evakuieren. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, neue Ausreisemöglichkeiten zu schaffen &#8211; ob über zivile Flüge, oder Landwege in die Nachbarstaaten &#8211; um den verbliebenen Ortskräften und besonders gefährdeten Menschen eine Ausreise zu ermöglichen“, so Außenminister Heiko Maas via Twitter.</p>
<h4>Unsere vorherige Berichterstattung zu der militärischen Evakuierungsmission der Bundeswehr in Afghanistan:</h4>
<ul>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28083/bundeswehr-fuehrt-evakuierungsoperation-in-afghanistan-aus/">Bundeswehr führt Evakuierungsoperation in Afghanistan aus</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28090/schutz-und-evakuierung-deutscher-staatsbuerger-aus-krisengebieten/">Schutz und Evakuierung deutscher Staatsbürger aus Krisengebieten</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28098/militaerische-evakuierungsoperation-hat-begonnen/">Militärische Evakuierungsoperation hat begonnen</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28101/kommentar-strategische-blindheit-der-politik-gefaehrdet-soldaten-und-zivilisten/">Kommentar: Strategische Blindheit der Politik gefährdet Soldaten und Zivilisten</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28123/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-erster-evakuierungsflug-der-bundeswehr-erfolgt/">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Erster Evakuierungsflug der Bundeswehr erfolgt</a></strong></li>
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<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28207/160th-soar-us-streitkraefte-verlegen-spezialkraeftehubschrauber-nach-kabul/">160th SOAR – US-Streitkräfte verlegen Spezialkräftehubschrauber nach Kabul</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28217/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-zusammenfassung-6-tag/">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Zusammenfassung 6. Tag</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28230/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-zusammenfassung-7-tag/">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Zusammenfassung 7. Tag</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28269/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-zusammenfassung-8-tag/">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Zusammenfassung 8. Tag</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28290/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-zusammenfassung-9-tag/">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Zusammenfassung 9. Tag</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28301/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-zusammenfassung-10-tag/">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Zusammenfassung 10. Tag</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28317/militaerische-evakuierung-in-afghanistan-explosion-am-osttor-des-kabuler-flughafens/">Militärische Evakuierung in Afghanistan: Explosion am Osttor des Kabuler Flughafens</a></strong></li>
<li><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28322/militaerische-evakuierungsoperation-in-kabul-abgeschlossen/">Militärische Evakuierungsoperation in Kabul abgeschlossen</a></strong></li>
</ul>
<p><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/team">Waldemar Geiger</a></strong></p>
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		<title>Kommentar: Strategische Blindheit der Politik gefährdet Soldaten und Zivilisten</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/08/streitkraefte/28101/kommentar-strategische-blindheit-der-politik-gefaehrdet-soldaten-und-zivilisten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2021 09:59:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[MilEvakOp]]></category>
		<category><![CDATA[Militärische Evakuierungsoperation]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/08/Kommentar_Strategische-Blindheit-der-Politik-gefaehrdet-Soldaten-und-Zivilisten_Foto_Bundeswehr_Jana-Neumann-e1629106132431-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Kommentar Strategische Blindheit der Politik gefaehrdet Soldaten und Zivilisten Foto Bundeswehr Jana Neumann e1629106132431" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/08/Kommentar_Strategische-Blindheit-der-Politik-gefaehrdet-Soldaten-und-Zivilisten_Foto_Bundeswehr_Jana-Neumann-e1629106132431-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/08/Kommentar_Strategische-Blindheit-der-Politik-gefaehrdet-Soldaten-und-Zivilisten_Foto_Bundeswehr_Jana-Neumann-e1629106132431-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Kommentar: Strategische Blindheit der Politik gefährdet Soldaten und Zivilisten 28">Die Streitkräfte und die in Afghanistan verbliebenen Zivilisten müssen im Augenblick die Fehler ausbaden, die auf eine fehlende politische Weitsicht der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik zurückzuführen sind. Die aktuell um die Welt gehenden Bilder vom Flughafen Kabul, wo sich Menschen an die startenden Militärmaschinen klammern, sind da nur ein Vorgeschmack für die Herausforderung, die die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/08/Kommentar_Strategische-Blindheit-der-Politik-gefaehrdet-Soldaten-und-Zivilisten_Foto_Bundeswehr_Jana-Neumann-e1629106132431-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Kommentar Strategische Blindheit der Politik gefaehrdet Soldaten und Zivilisten Foto Bundeswehr Jana Neumann e1629106132431" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/08/Kommentar_Strategische-Blindheit-der-Politik-gefaehrdet-Soldaten-und-Zivilisten_Foto_Bundeswehr_Jana-Neumann-e1629106132431-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/08/Kommentar_Strategische-Blindheit-der-Politik-gefaehrdet-Soldaten-und-Zivilisten_Foto_Bundeswehr_Jana-Neumann-e1629106132431-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Kommentar: Strategische Blindheit der Politik gefährdet Soldaten und Zivilisten 29"><p>Die Streitkräfte und die in Afghanistan verbliebenen Zivilisten müssen im Augenblick die Fehler ausbaden, die auf eine fehlende politische Weitsicht der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik zurückzuführen sind. Die aktuell um die Welt gehenden Bilder vom Flughafen Kabul, wo sich Menschen an die startenden Militärmaschinen klammern, sind da nur ein Vorgeschmack für die Herausforderung, die die Soldaten nun zu meistern haben.</p>
<p>Wir können alle nur hoffen, dass die nun angelaufene Evakuierungsoperation erfolgreich abgeschlossen wird und sowohl die Kräfte der Bundeswehr, als auch alle am Hindukusch befindlichen Deutschen sowie möglichst viele der afghanischen Ortskräfte sicher nach Deutschland gebracht werden können.</p>
<p>Seit mindestens einer Woche zeichnete sich der Kollaps Afghanistans ab. Dennoch konnte sich Deutschland nicht dazu entschließen, zusätzliche Maßnahmen zur Sicherheit der in Afghanistan verbliebenen Schutzbefohlenen einzuleiten. Es scheint, als habe man sich darauf verlassen, genügend Zeit für eine geordnete zivile Evakuierung zu haben. Demzufolge hat man es offenbar versäumt, adäquate militärische Handlungsoptionen zu entwickeln.</p>
<p>Spätestens nach dem Fall von Kunduz wäre es jedoch ratsam gewesen, für den Fall der Fälle Evakuierungskräfte der Bundeswehr in ein Nachbarland Afghanistans oder direkt an den Flughafen in Kabul zu verlegen. Dann wäre auch genügend Zeit gewesen, neben Transportflugzeugen auch Hubschrauber ins Einsatzland zu verlegen. Hätte man dies getan, ständen schon seit Tagen Kräfte und Mittel bereit, um beispielsweise Ortskräfte aus dem ehemaligen Bundeswehrstützpunkt in Masar-e Scharif oder dem afghanischen Umland zu evakuieren.</p>
<p>Evakuierungsoperationen sind dann erfolgreich, wenn man sich eröffnende Gelegenheiten schnell nutzen kann. Dies geht aber nicht aus dem fernen Deutschland, sondern nur aus der unmittelbaren Nähe.</p>
<p>Die deutschen Streitkräfte trainieren für genau solche Operationen und halten die größtmögliche Einsatzbereitschaft, für den Marschbefehl ist jedoch Berlin zuständig. Die dort offensichtlich herrschende strategische Blindheit hat dazu geführt, dass man diese Handlungsoption nicht genutzt hat. So muss man nun auf die Fähigkeiten der afghanischen Ortskräfte setzen, den „sicheren“ Flughafen in Kabul zu erreichen bzw. die Fähigkeiten und den Willen der USA, den Flughafen solange wie möglich für internationale Evakuierungsoperationen offenzuhalten.</p>
<p>Neben der Bundesregierung haben sich auch der Bundestag im Speziellen und die deutsche Politik im Allgemeinen nicht gerade mit Ruhm bekleckert, wenn es darum geht, die Lage vor Ort frühzeitig zu erkennen und das drohende Unheil abzuwenden. Es wurde ausschließlich auf zivile Optionen gesetzt, viel zu spät wurde der Einsatz deutscher Truppen gefordert.</p>
<p>Die Politik hat es versäumt zu handeln und sich Handlungsoptionen zu eröffnen. Nun muss sie hoffen, möglichst mit einem blauen Auge aus der Sache herauszukommen. Es sollten deshalb so schnell wie möglich Lehren aus den Entwicklungen der vergangenen zwei Wochen gezogen werden, damit sich eine vergleichbare Situation für Deutschland nicht wiederholt. Nach den Geschehnissen 1994 in Ruanda hat die deutsche Politik gelernt, dass spezifische Kräfte für Militärische Evakuierungsoperationen notwendig sind und diese aufgestellt. Nun müssen ebenfalls Lehren gezogen und gelernt werden wie und zu welchem Zeitpunkt diese Kräfte richtig einzusetzen sind.</p>
<h4>Unsere vorherige Berichterstattung zu der militärischen Evakuierungsmission der Bundeswehr in Afghanistan:</h4>
<ul>
<li class="entry-title"><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28083/bundeswehr-fuehrt-evakuierungsoperation-in-afghanistan-aus/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bundeswehr führt Evakuierungsoperation in Afghanistan aus</strong></a></li>
<li class="entry-title"><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28090/schutz-und-evakuierung-deutscher-staatsbuerger-aus-krisengebieten/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Schutz und Evakuierung deutscher Staatsbürger aus Krisengebieten</strong></a></li>
<li>
<p class="entry-title"><strong><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/08/aus-der-truppe/28098/militaerische-evakuierungsoperation-hat-begonnen/" target="_blank" rel="noopener">Militärische Evakuierungsoperation hat begonnen</a></strong></p>
</li>
</ul>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Waldemar Geiger</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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