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	<title>Military Mobility &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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	<title>Military Mobility &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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		<title>Hesse-Thuringia Exercise (HETHEX) 2026 erfolgreich beendet</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/04/taktik-ausbildung/48290/hethex-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 06:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Taktik & Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Military Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Übung]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/04/Kolonne_sascha.b_military_photography-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Eine Kolonne im Rahmen der Übung HETHEX 2026." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Hesse-Thuringia Exercise (HETHEX) 2026 erfolgreich beendet 1">Die länderübergreifende Übung Hesse-Thuringia Exercise (HETHEX) 2026 ist am 26. April erfolgreich zu Ende gegangen. Unter der Leitung der Landeskommandos Thüringen und Hessen trainierten über fünf Tage hinweg deutsche und US-amerikanische Soldatinnen und Soldaten gemeinsam mit Kräften von Polizei, Feuerwehr, kommunalen Behörden sowie weiteren zivilen Akteuren zentrale Abläufe der zivil-militärischen Zusammenarbeit. &#8222;Die Übung hat erneut [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/04/Kolonne_sascha.b_military_photography-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Eine Kolonne im Rahmen der Übung HETHEX 2026." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Hesse-Thuringia Exercise (HETHEX) 2026 erfolgreich beendet 4"><p>Die länderübergreifende Übung Hesse-Thuringia Exercise (HETHEX) 2026 ist am 26. April erfolgreich zu Ende gegangen. Unter der Leitung der <a href="https://www.bundeswehr.de/de/organisation/operatives-fuehrungskommando-der-bundeswehr/landeskommando/thueringen" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Landeskommandos Thüringen</a> und <a href="https://www.bundeswehr.de/de/organisation/operatives-fuehrungskommando-der-bundeswehr/landeskommando/hessen" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Hessen</a> trainierten über fünf Tage hinweg deutsche und US-amerikanische Soldatinnen und Soldaten gemeinsam mit Kräften von Polizei, Feuerwehr, kommunalen Behörden sowie weiteren zivilen Akteuren zentrale Abläufe der zivil-militärischen Zusammenarbeit.</p>
<p>&#8222;Die Übung hat erneut gezeigt, wie wichtig die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren zivilen Partnern ist&#8220;, resümierte der Kommandeur des Landeskommandos Hessen, Brigadegeneral Holger Radmann. &#8222;Insbesondere mit den Blaulichtorganisationen wie der Polizei konnten wir Abläufe im Sinne des Operationsplans Deutschland effektiv trainieren und weiter verbessern. Diese Kooperation ist ein wesentlicher Baustein für eine funktionierende gesamtstaatliche Vorsorge und Einsatzfähigkeit im Falle des Falles.&#8220;</p>
<figure id="attachment_48294" aria-describedby="caption-attachment-48294" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-48294 size-large" src="/wp-content/uploads/2026/04/260424_Medientag-AM-Breitenworbis_DR-59-1024x683.jpg" alt="Medientag bei der Autobahnmeisterei Breitenworbis. " width="696" height="464" title="Hesse-Thuringia Exercise (HETHEX) 2026 erfolgreich beendet 2" srcset="/wp-content/uploads/2026/04/260424_Medientag-AM-Breitenworbis_DR-59-1024x683.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2026/04/260424_Medientag-AM-Breitenworbis_DR-59-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2026/04/260424_Medientag-AM-Breitenworbis_DR-59-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2026/04/260424_Medientag-AM-Breitenworbis_DR-59-1536x1024.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2026/04/260424_Medientag-AM-Breitenworbis_DR-59-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2026/04/260424_Medientag-AM-Breitenworbis_DR-59-696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2026/04/260424_Medientag-AM-Breitenworbis_DR-59-1068x712.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2026/04/260424_Medientag-AM-Breitenworbis_DR-59.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-48294" class="wp-caption-text">Medientag bei der Autobahnmeisterei Breitenworbis. (Foto: Operatives Führungskommando der Bundeswehr)</figcaption></figure>
<h3><strong>Kommunikation, Kooperation und Koordination im Fokus</strong></h3>
<p>Oberst Klaus Glaab, Kommandeur Landeskommando Thüringen, erklärte: &#8222;Bei der HETHEX 2026 haben wir dank hochmotivierter Thüringer Verbände und unserer zivilen Partner im Landkreis Eichsfeld erstmalig den bundesländer- und behördenbegreifenden Schulterschluss in einem Szenario der gesamtstaatlichen Verteidigung an entscheidenden Schnittstellen nicht nur simuliert, sondern auch praktisch erfahren. Ich bin überzeugt: die gewonnenen Erkenntnisse werden den nächsten gemeinsamen Schritten in der zivil-militärischen Zusammenarbeit in Thüringen eine Dynamik zur Stärkung der Landes- und Bündnisverteidigung verleihen.&#8220;</p>
<p>Im Fokus der Übung stand die Koordination militärischer Kolonnenbewegungen &#8211; nicht als Simulation, sondern im realen Umfeld des zivilen Straßenverkehrs. Bundeswehrkonvois Thüringer und Hessischer Verbände bewegten sich mit Kolonnen der U.S. Army über ausgewählte Streckenabschnitte der Autobahnen A4, A5, A7 und A38. Insbesondere im Zeitraum vom 24. bis 26. April kam es zu verstärktem Kolonnenverkehr, der erfolgreich in bestehende Verkehrsabläufe integriert werden konnte. Erstmals in dieser Form bundesweit durchgeführt, diente HETHEX 2026 der Überprüfung von Verfahren und Abläufen im Rahmen der sogenannten &#8222;Drehscheibe Deutschland&#8220;.</p>
<h3><strong>Einrichtung und Betrieb eines Convoy Support Centers</strong></h3>
<p>Ziel war es, die ressort- und länderübergreifende Zusammenarbeit weiter zu stärken und die Einsatzfähigkeit im Fall großräumiger Truppenverlegungen zu verbessern. Der Schwerpunkt in Hessen lag auf der Einrichtung und den Betrieb eines provisorischen <a href="https://soldat-und-technik.de/2025/10/streitkraefte/45655/csc-prenzlau/">Convoy Support Centers (CSC)</a> in Remsfeld, eine Art militärischer Rastplatz. Das Jägerbataillon 1 aus Schwarzenborn nutzte dies, um ihre GTK Boxer aufzutanken und sich zu verpflegen. Die Jäger befanden sich auf dem Weg zum Truppenübungsplatz Bergen und konnten so die Abläufe eines CSC, die bei Truppenbewegungen durch Deutschland erforderlich sind, realitätsnah trainieren.</p>
<p>Neben den Schwarzenborner Jägern beteiligten sich auch Soldatinnen und Soldaten des Panzergrenadierbataillons 391 aus Bad Salzungen und der U.S. Army Europe and Africa mit Marscheinheiten an HETHEX. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Einbindung ziviler Leistungserbringer: Die Versorgung der Übungsteilnehmenden wurde an festgelegten Punkten durch beauftragte zivile Dienstleister in beiden Bundesländern sichergestellt. Dieses Zusammenspiel funktionierte reibungslos und unterstreicht die Bedeutung funktionierender zivil-gewerblicher Unterstützung.</p>
<figure id="attachment_48295" aria-describedby="caption-attachment-48295" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-48295" src="/wp-content/uploads/2026/04/Betankung_Boxer_sascha.b_military_photography-002-1024x683.jpg" alt="Betankung von Boxern des Jägerbataillons 1. " width="696" height="464" title="Hesse-Thuringia Exercise (HETHEX) 2026 erfolgreich beendet 3" srcset="/wp-content/uploads/2026/04/Betankung_Boxer_sascha.b_military_photography-002-1024x683.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2026/04/Betankung_Boxer_sascha.b_military_photography-002-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2026/04/Betankung_Boxer_sascha.b_military_photography-002-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2026/04/Betankung_Boxer_sascha.b_military_photography-002-1536x1024.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2026/04/Betankung_Boxer_sascha.b_military_photography-002-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2026/04/Betankung_Boxer_sascha.b_military_photography-002-696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2026/04/Betankung_Boxer_sascha.b_military_photography-002-1068x712.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2026/04/Betankung_Boxer_sascha.b_military_photography-002.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-48295" class="wp-caption-text">Betankung von Boxern des Jägerbataillons 1. (Foto: Operatives Führungskommando der Bundeswehr)</figcaption></figure>
<h3><strong>HETHEX 2026 zeigt leistungsfähige Zusammenarbeit</strong></h3>
<p>Die Übung zeigte deutlich, wie entscheidend abgestimmte Kommunikationswege und klare Koordinationsstrukturen für den Erfolg komplexer Einsatzlagen sind. Das taktische Zusammenwirken über Verwaltungsgrenzen hinweg wurde intensiv geübt und weiterentwickelt. Mit maßgeblicher Einbindung von Reservisten wurden bei der Führung von Kreisverbindungskommandos (KVK) insbesondere folgende Aspekte erfolgreich trainiert:</p>
<ul>
<li>Führung und Einsatz eines KVK im Rahmen von Truppenverlegungen,</li>
<li>Zusammenarbeit mit dem Landeskommando Hessen, Marschteileinheiten sowie Feldjägerkräften und Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS),</li>
<li>Anwendung von Führungsprozessen unter einfachen Lagebedingungen,</li>
<li>Organisation eines durchgehenden Schichtbetriebes,</li>
<li>Koordination mit dem Landkreis Eichsfeld im Rahmen der Notfallplanung,<br />
Sicherstellung eines funktionierenden Meldewesens.</li>
</ul>
<p>HETHEX 2026 hat laut Bundeswehr eindrucksvoll gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Akteuren auch unter komplexen Bedingungen leistungsfähig und belastbar ist. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in die Weiterentwicklung bestehender Verfahren einfließen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge. Die beteiligten Organisationen zogen eine durchweg positive Bilanz und bewerteten die Übung als wichtigen Meilenstein für die zukünftige Zusammenarbeit.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CSC Prenzlau: Über 320 niederländische Fahrzeuge versorgt</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/10/streitkraefte/45655/csc-prenzlau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 08:18:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Convoy Support Center]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Military Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/10/Sicherung_01-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Sicherung eines Convoy Support Centers für niederländische Truppen in der Prenzlauer Uckermark-Kaserne während der NATO-Übung Falcon Autumn 2025 durch Heimatschutzkräfte. Mit Vigilant Roland I führen diese nun ihre erste Übung im Divisionsrahmen durch." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="CSC Prenzlau: Über 320 niederländische Fahrzeuge versorgt 5">Ende September hat die Bundeswehr erstmals ein Convoy Support Center (CSC) in der Uckermark-Kaserne in Prenzlau betrieben. Im Rahmen des Host Nation Supports (HNS) nutzten niederländische Truppen den Standort als Rast- und Versorgungspunkt während der laufenden NATO-Übung Falcon Autumn 2025. Eine logistische und sicherheitstechnische Herausforderung, die erfolgreich gemeistert wurde. Ein Convoy Support Center ist ein temporärer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/10/Sicherung_01-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Sicherung eines Convoy Support Centers für niederländische Truppen in der Prenzlauer Uckermark-Kaserne während der NATO-Übung Falcon Autumn 2025 durch Heimatschutzkräfte. Mit Vigilant Roland I führen diese nun ihre erste Übung im Divisionsrahmen durch." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="CSC Prenzlau: Über 320 niederländische Fahrzeuge versorgt 7"><p>Ende September hat die Bundeswehr erstmals ein Convoy Support Center (CSC) in der Uckermark-Kaserne in Prenzlau betrieben. Im Rahmen des Host Nation Supports (HNS) nutzten niederländische Truppen den Standort als Rast- und Versorgungspunkt während der laufenden NATO-Übung Falcon Autumn 2025<i>. </i>Eine logistische und sicherheitstechnische Herausforderung, die erfolgreich gemeistert wurde.</p>
<p>Ein Convoy Support Center ist ein temporärer militärischer Rastplatz entlang von Marschrouten, der Konvois mit Kraftstoff, Verpflegung, Unterkunft und technischer Hilfe versorgt. Diese Zentren sind darauf ausgelegt, neben Verpflegung und Unterkunft auch die Instandsetzung und Betankung der Fahrzeuge zu gewährleisten und unterstützen so die reibungslosen Abläufe von Militärbewegungen und NATO-Verlegungen.</p>
<h3><b>Heimatschutz sichert das Gelände in Prenzlau</b></h3>
<p>Die geografische Lage macht Prenzlau zu einem idealen Rast- und Versorgungspunkt für Marschkolonnen, die von West nach Ost oder in umgekehrter Richtung unterwegs sind. &#8222;Die Uckermark-Kaserne bietet sich aufgrund ihrer Lage für ein Drehkreuz an&#8220;, erläuterte Oberstleutnant Carsten D., stellvertretender Kommandeur des Fernmeldebataillons 610 und Einsatzleiter in Prenzlau. &#8222;Wir haben hier erstmals unter realen Bedingungen gezeigt, dass wir die logistische Unterstützung unserer Bündnispartner zuverlässig leisten können.&#8220;</p>
<p>Während die Organisation des CSC beim <a href="https://www.bundeswehr.de/de/organisation/heer/organisation/1-panzerdivision/fernmeldebataillon-610" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Fernmeldebataillon 610</a> lag, übernahmen Kräfte des <a href="https://soldat-und-technik.de/2024/09/streitkraefte/39792/indienststellungsappell-heimatschutzregiment-4-in-schwerin/">Heimatschutzregiments 4</a> die Sicherung der Liegenschaft. Eingesetzt waren die 4. Kompanie aus Kramerhof/Parow (Mecklenburg-Vorpommern) und die 7. Kompanie aus Hamburg. Rund 35 Reservistinnen und Reservisten sicherten den Bereich vor möglichen Bedrohungen oder Ausspähungen mit Streifen, Alarmstellungen und durchgängige Beobachtung.</p>
<h3><b>Intensive Vorbereitung der Reservisten</b></h3>
<p>&#8222;Unsere Aufgabe ist es, die Rahmenbedingungen für den reibungslosen Ablauf zu schaffen&#8220;, sagte Oberstleutnant Carsten D. &#8222;Das bedeutet: Wir schützen unsere Partnerkräfte, solange sie sich hier erholen, auftanken oder neu formieren.&#8220; Die eingesetzten Soldatinnen und Soldaten wurden in den Tagen vor dem Einsatz intensiv vorbereitet. Dazu gehörten Schießausbildung, theoretische Unterrichte und praktische Ausbildungen sowie die Ausstattung mit Schutzausstattung und zusätzlichem Material für den Einsatz bei Nacht.</p>
<p>Feldmäßig untergebracht waren die Heimatschutzkräfte in Zelten, die jeweils Platz für sechs Personen boten. Viele Reservistinnen und Reservisten entschieden sich nicht trotz, sondern wegen der aktuellen Sicherheitslage für die Uniform. &#8222;Die sicherheitspolitische Lage hat sich seit dem russischen Angriff auf die Ukraine verändert&#8220;, erklärte Stabsunteroffizier Ronny W., Reservist seit 2023. &#8222;Ich wollte nicht nur zuschauen, sondern aktiv Verantwortung übernehmen.&#8220;</p>
<figure id="attachment_45658" aria-describedby="caption-attachment-45658" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-45658" src="/wp-content/uploads/2025/10/Marschkolonne-biegt-in-die-UKM-ein-1024x683.jpg" alt="Eine niederländische Kolonne erreicht das Convoy Support Center in der Uckermark-Kaserne." width="696" height="464" title="CSC Prenzlau: Über 320 niederländische Fahrzeuge versorgt 6" srcset="/wp-content/uploads/2025/10/Marschkolonne-biegt-in-die-UKM-ein-1024x683.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2025/10/Marschkolonne-biegt-in-die-UKM-ein-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2025/10/Marschkolonne-biegt-in-die-UKM-ein-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2025/10/Marschkolonne-biegt-in-die-UKM-ein-1536x1024.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2025/10/Marschkolonne-biegt-in-die-UKM-ein-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2025/10/Marschkolonne-biegt-in-die-UKM-ein-696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2025/10/Marschkolonne-biegt-in-die-UKM-ein-1068x712.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2025/10/Marschkolonne-biegt-in-die-UKM-ein.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-45658" class="wp-caption-text">Eine niederländische Kolonne erreicht das Convoy Support Center in der Uckermark-Kaserne. (Foto: PIZ Heer/Christiane Schulz)</figcaption></figure>
<h3><b>Internationale Zusammenarbeit sichtbar gelebt</b></h3>
<p>Gegen 08:00 Uhr trafen die ersten niederländischen Marschverbände in Prenzlau ein. Rund 20 Lastkraftwagen und Kleinfahrzeuge passierten das Kasernentor und wurden in vorbereitete Stellflächen eingewiesen. Im Verlauf des Wochenendes und der weiteren Folgetage folgen weitere Verbände &#8211; insgesamt mehr als 320 Fahrzeuge. Als Zeichen der Freundschaft und Partnerschaft wurde am Versorgungspunkt die niederländische Flagge gehisst.</p>
<p>Für Oberstleutnant Carsten D. ein wichtiges Symbol: &#8222;Es geht nicht nur um Logistik. Es geht darum, dass wir unseren Partnern zeigen: Ihr seid bei uns willkommen und könnt auf uns zählen.&#8220; Das Fazit aller Beteiligten fällt eindeutig aus: Das erste real betriebene Convoy Support Center in Prenzlau war ein Erfolg. Die Zusammenarbeit zwischen aktiven Kräften und Reservistinnen und Reservisten verlief reibungslos, die Abläufe funktionierten, und die internationale Zusammenarbeit wurde praktisch erlebbar.</p>
<p>&#8222;Wir haben hier nicht im Planspiel geübt, sondern unter realen Bedingungen gehandelt&#8220;, resümierten Oberstleutnant Jörg M.-B. und Major Jan-Friedrich H. &#8211; Kompaniechefs der eingesetzten Heimatschutzkräfte. &#8222;Das Ergebnis ist eindeutig: Der Heimatschutz ist einsatzbereit.&#8220;</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vereinbarung für Bw-Schwertransporte mit Autobahn GmbH</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/07/mobilitaet/44380/bw-schwertransporte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 07:48:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Drehscheibe Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Military Mobility]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=44380</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/11/20240919_Deployex-Betankung_ChristianPrinzler-135-1-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Tankstop bei der Verlegeübung DeployEx 2024." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Vereinbarung für Bw-Schwertransporte mit Autobahn GmbH 8">Die Bundeswehr und die Autobahn GmbH des Bundes haben eine bundesweit einheitliche Vereinbarung zur Durchführung von Großraum- und Schwertransporten sowie geschlossenen Verbandsfahrten auf Autobahnen abgeschlossen. Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, Generalleutnant André Bodemann, Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und der Präsident des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/11/20240919_Deployex-Betankung_ChristianPrinzler-135-1-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Tankstop bei der Verlegeübung DeployEx 2024." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Vereinbarung für Bw-Schwertransporte mit Autobahn GmbH 10"><p>Die Bundeswehr und <a href="https://www.autobahn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">die Autobahn GmbH des Bundes</a> haben eine bundesweit einheitliche Vereinbarung zur Durchführung von Großraum- und Schwertransporten sowie geschlossenen Verbandsfahrten auf Autobahnen abgeschlossen. Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, Generalleutnant André Bodemann, Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und der Präsident des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, Prof. Dr. Roland Börger unterzeichneten am Montag in Berlin das Schriftstück.</p>
<figure id="attachment_44382" aria-describedby="caption-attachment-44382" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-44382" src="/wp-content/uploads/2025/06/DSC8436_V1-1024x672.jpg" alt="Vertragsunterzeichnung durch (v. l.) Dirk Brandenburger (Die Autobahn GmbH - Technischer Geschäftsführer), Dr. Michael Günter (Die Autobahn GmbH - Vorsitzender der Geschäftsführung), Generalleutnant André Bodemann (Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr), Prof. Dr. Roland Börger (Präsident des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr). " width="696" height="457" title="Vereinbarung für Bw-Schwertransporte mit Autobahn GmbH 9" srcset="/wp-content/uploads/2025/06/DSC8436_V1-1024x672.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2025/06/DSC8436_V1-300x197.jpg 300w, /wp-content/uploads/2025/06/DSC8436_V1-768x504.jpg 768w, /wp-content/uploads/2025/06/DSC8436_V1-1536x1008.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2025/06/DSC8436_V1-150x98.jpg 150w, /wp-content/uploads/2025/06/DSC8436_V1-696x457.jpg 696w, /wp-content/uploads/2025/06/DSC8436_V1-1068x701.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2025/06/DSC8436_V1.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-44382" class="wp-caption-text">Vertragsunterzeichnung durch (v. l.) Dirk Brandenburger (Die Autobahn GmbH &#8211; Technischer Geschäftsführer), Dr. Michael Günter (Die Autobahn GmbH &#8211; Vorsitzender der Geschäftsführung), Generalleutnant André Bodemann (Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr), Prof. Dr. Roland Börger (Präsident des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr). (Foto: Autobahn GmbH/Benedikt Dederichs)</figcaption></figure>
<p>Die neue Regelung ersetzt die bisher uneinheitlichen Vereinbarungen der einzelnen Bundesländer und schafft klare, einheitliche Rahmenbedingungen für militärische Transporte im deutschen Autobahnnetz. Die &#8222;Drehscheibe Deutschland&#8220; wird damit gestärkt, um den Anforderungen der NATO für Truppen- und Materialverlegungen durch unser Bundesgebiet gerecht zu werden. Die Vereinbarung ist ein weiterer Schritt, Deutschland resilient und verteidigungsfähig zu machen.</p>
<h3><b>Stärkung der Einsatzbereitschaft der Bundeswehr</b></h3>
<p>Güntner sagt zur Unterzeichnung: &#8222;Mit dieser Vereinbarung leisten wir als Autobahn GmbH, im Zeichen ständig wachsender Bedrohungen, einen wichtigen Beitrag zur Einsatzbereitschaft der Bundeswehr. Gemeinsam schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass militärische Bewegungen schnell, sicher und unbürokratisch über das Autobahnnetz erfolgen können. Dies stärkt die Verteidigungs- und Bündnisfähigkeit. Die enge Zusammenarbeit ist dabei ein Ausdruck unserer Verantwortung für die gesamtstaatliche Sicherheitsvorsorge.&#8220;</p>
<p>&#8222;Die Kooperation ist für uns entscheidend in der Umsetzung des Operationsplans Deutschland&#8220;, so Generalleutnant Bodemann. &#8222;Militärische Verlegungen müssen schnell, effektiv und möglichst einfach durchgeführt werden können.&#8220; Das Operative Führungskommando verantwortet mit dem Operationsplan Deutschland den militärischen Anteil an der Gesamtverteidigung Deutschlands. <a href="https://soldat-und-technik.de/2024/09/mobilitaet/39923/military-mobility-musterkorridor-fuer-grenzueberschreitenden-militaerischen-verkehr-erfolgreich-getestet/">Die Bundesrepublik ist aufgrund ihrer geografischen Lage im Herzen Europas Drehscheibe</a>.</p>
<p>Die Bundeswehr übernimmt dabei eine zentrale Rolle bei der Unterstützung verbündeter Streitkräfte auf deutschem Hoheitsgebiet. Für die Gastnation unterstützt sie zuverlässig während der Verlegungen zur Teilnahme an Übungen, an Einsatz- und Bündnisverpflichtungen, zur Verstärkung an der NATO-Ostflanke und zur Unterstützung der Ukraine. Um die militärische Mobilität im deutschen Autobahnnetz zu gewährleisten, ist eine enge zivil-militärische Zusammenarbeit notwendig.</p>
<h3><b>Effizienz und Sicherheit militärischer Schwertransporte</b></h3>
<p>&#8222;Ich freue mich, heute diese für die Landes- und Bündnisverteidigung bedeutende Vereinbarung unterzeichnen zu können. Bei deren Erarbeitung haben die verschiedenen Player einmal mehr die wirksame zivil-militärische Zusammenarbeit unter Beweis gestellt. Sowohl für die Truppe als auch für die zivile Bundeswehrverwaltung bedeutet dies eine deutliche Effizienzsteigerung bei der Realisierung der Drehscheibenfunktion&#8220;, betont Prof. Dr. Börger.</p>
<p>Die Vereinbarung wurde auf Grundlage eines Vorschlags des Fernstraßen-Bundesamtes ausgearbeitet und regelt die Straßenbenutzung gemäß Straßenverkehrs-Ordnung. Sie gilt für alle Autobahnen in Deutschland und umfasst auch Transporte durch von der Bundeswehr beauftragte Unternehmen, sofern diese im hoheitlichen Auftrag handeln. Mit dieser Vereinbarung wird ein wichtiger Beitrag zur Effizienz und Sicherheit militärischer Transporte auf deutschen Autobahnen geleistet und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Institutionen weiter gestärkt.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Seit 2022: Regelmäßige Militärkonvois kehren auf deutsche Straßen zurück</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2024/11/mobilitaet/40490/militaerkonvois/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2024 08:33:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirmjägerregiment 31]]></category>
		<category><![CDATA[Gebirgsjägerbataillon 231]]></category>
		<category><![CDATA[Military Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Panzerbrigade 21]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/11/230222_JgBtl413_Verl_MarcoDorow_058-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein Militärkonvoi der Bundeswehr." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Seit 2022: Regelmäßige Militärkonvois kehren auf deutsche Straßen zurück 11">Wer noch die Zeiten des Kalten Krieges in Deutschland erlebt hat, kennt das: lange Militärkonvois deutscher und verbündeter Streitkräfte auf Straßen und Autobahnen. Besonders zu den jährlichen REFORGER-Übungen (Return of Forces to Germany), mit denen die USA üblicherweise im Herbst im großen Stil Truppen zu gemeinsamen NATO-Manövern in die Bundesrepublik verlegten, beherrschten Kolonnen in olivgrün [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/11/230222_JgBtl413_Verl_MarcoDorow_058-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein Militärkonvoi der Bundeswehr." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Seit 2022: Regelmäßige Militärkonvois kehren auf deutsche Straßen zurück 14"><p>Wer noch die Zeiten des Kalten Krieges in Deutschland erlebt hat, kennt das: lange Militärkonvois deutscher und verbündeter Streitkräfte auf Straßen und Autobahnen. Besonders zu den jährlichen REFORGER-Übungen (Return of Forces to Germany), mit denen die USA üblicherweise im Herbst im großen Stil Truppen zu gemeinsamen NATO-Manövern in die Bundesrepublik verlegten, beherrschten Kolonnen in olivgrün und Tarnfarben den Verkehr.</p>
<p>Mit dem Ende des Ost-West-Konflikts, dem Abzug des Großteils der Verbündeten sowie der Reduzierung der Bundeswehr und ihrer Übungstätigkeit für die Landes- und Bündnisverteidigung schwand die militärische Präsenz auf den Straßen. Deutsche und NATO-Truppen waren im öffentlichen Raum kaum noch sichtbar. Das ändert sich seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, der Rückbesinnung der NATO auf Landes- und Bündnisverteidigung und der deutschen &#8222;Zeitenwende&#8220;.</p>
<figure id="attachment_40495" aria-describedby="caption-attachment-40495" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-40495" src="/wp-content/uploads/2024/11/Bundeswehrfahrzeuge-Strassenmarsch_MarcoDorow196-1024x683.jpg" alt="Bundeswehrfahrzeuge im Straßenmarsch. " width="696" height="464" title="Seit 2022: Regelmäßige Militärkonvois kehren auf deutsche Straßen zurück 12" srcset="/wp-content/uploads/2024/11/Bundeswehrfahrzeuge-Strassenmarsch_MarcoDorow196-1024x683.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2024/11/Bundeswehrfahrzeuge-Strassenmarsch_MarcoDorow196-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2024/11/Bundeswehrfahrzeuge-Strassenmarsch_MarcoDorow196-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2024/11/Bundeswehrfahrzeuge-Strassenmarsch_MarcoDorow196-1536x1024.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2024/11/Bundeswehrfahrzeuge-Strassenmarsch_MarcoDorow196-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2024/11/Bundeswehrfahrzeuge-Strassenmarsch_MarcoDorow196-696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2024/11/Bundeswehrfahrzeuge-Strassenmarsch_MarcoDorow196-1068x712.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2024/11/Bundeswehrfahrzeuge-Strassenmarsch_MarcoDorow196.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-40495" class="wp-caption-text">Bundeswehrfahrzeuge im Straßenmarsch. (Foto: Bundeswehr/Marco Dorow)</figcaption></figure>
<h3><strong>Drehscheibe Deutschland</strong></h3>
<p><a href="https://www.bundeswehr.de/de/organisation/weitere-bmvg-dienststellen/territoriales-fuehrungskommando-der-bundeswehr/auftrag-territoriales-fuehrungskommandos/koordination-aufmarsch-kraefte" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Regelmäßig weist die Bundeswehr nun wieder auf Militärkonvois hin</a>. Durch die Verlagerung der NATO-Grenzen nach Osteuropa wechselt Deutschlands Rolle dabei vom potenziellen Frontstaat zur unverzichtbaren logistischen Drehscheibe für Truppen und Nachschub, die im Fall des Falles die neuen Bündnismitglieder verteidigen sollen. Entsprechend rollt der militärische Transitverkehr nicht nur innerhalb der Bundesrepublik, sondern auf eigens eingerichteten Korridoren und auf dem Weg von und zu Seehäfen auch durch sie hindurch.</p>
<p>So verlegten Einheiten der Panzerbrigade 21 in diesem Jahr im Rahmen der Übungsserie Quadriga 2024 zum Manöver Grand Eagle nach Litauen. Vom 6. bis 14. September kehrten sie nach Ankunft mit der Fähre in Kiel in mehreren Militärkonvois von bis zu zwei Kilometern Länge durch Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen zu ihren Heimatkasernen in Rotenburg (Wümme), Holzminden sowie Ahlen und Augustdorf zurück. Die 200 bis über 400 Kilometer langen Fahrstrecken führen dabei überwiegend über Autobahnen und Bundesstraßen.</p>
<h3><strong>Übungen im In- und Ausland</strong></h3>
<p>Am 20. September schloss das Multinationale Kommando Operative Führung der Bundeswehr in Ulm eine Überprüfung des ersten europäischen Musterkorridors der NATO für Militärverkehr erfolgreich ab. Dieser Korridor schließt die drei europäischen Staaten Niederlande, Deutschland und Polen ein. <a href="https://soldat-und-technik.de/2024/09/mobilitaet/39923/military-mobility-musterkorridor-fuer-grenzueberschreitenden-militaerischen-verkehr-erfolgreich-getestet/">Die multinationale Übung DeployEx 2024</a> diente insbesondere der Kontrolle neu eingeführter grenzüberschreitender Verfahren und Prozesse. Hierzu fuhr seit dem 18. September eine Marschkolonne von Bundeswehrfahrzeugen über 1.000 Kilometer von den Niederlanden durch Deutschland bis nach Polen.</p>
<p>Hinzu kommen Übungen innerhalb Deutschlands. Am 26. und 27. September schloss das Gebirgsjägerbataillon 231 aus Bad Reichenhall in Oberbayern die Übung &#8222;European Falcon 2024&#8220; auf dem Truppenübungsplatz Altmark mit der Rückverlegung durch Teile Sachsen-Anhalts, Sachsens, Thüringens und Bayerns ab. Der gesamte Konvoi bestand aus rund 150 Radfahrzeugen und teilte sich in mehrere, zeitversetzt fahrende Gruppen von je über drei Kilometer Länge auf. Die Fahrtstrecke betrug über 700 Kilometer.</p>
<figure id="attachment_40496" aria-describedby="caption-attachment-40496" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-40496 size-large" src="/wp-content/uploads/2024/11/20240919_Deployex-Betankung_ChristianPrinzler-135-1-1024x684.jpg" alt="Tankstop eines Militärkonvois bei der Verlegeübung DeployEx 2024." width="1024" height="684" title="Seit 2022: Regelmäßige Militärkonvois kehren auf deutsche Straßen zurück 13" srcset="/wp-content/uploads/2024/11/20240919_Deployex-Betankung_ChristianPrinzler-135-1-1024x684.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2024/11/20240919_Deployex-Betankung_ChristianPrinzler-135-1-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2024/11/20240919_Deployex-Betankung_ChristianPrinzler-135-1-768x513.jpg 768w, /wp-content/uploads/2024/11/20240919_Deployex-Betankung_ChristianPrinzler-135-1-1536x1026.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2024/11/20240919_Deployex-Betankung_ChristianPrinzler-135-1-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2024/11/20240919_Deployex-Betankung_ChristianPrinzler-135-1-696x465.jpg 696w, /wp-content/uploads/2024/11/20240919_Deployex-Betankung_ChristianPrinzler-135-1-1068x714.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2024/11/20240919_Deployex-Betankung_ChristianPrinzler-135-1.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-40496" class="wp-caption-text">Tankstop eines Militärkonvois bei der Verlegeübung DeployEx 2024. (Foto: Bundeswehr/Christian Prinzler)</figcaption></figure>
<h3><strong>Augen auf bei Militärkonvois</strong></h3>
<p>Ein Militärkonvoi mit über 100 Radfahrzeugen fährt am am morgigen Sonntag, 3. November, vom Standort des Fallschirmjägerregiments 31 in Seedorf durch Niedersachsen, Hessen und Bayern. Mit der Fahrt beginnt eine Übung. Zielort nach rund 450 Kilometern ist Wildflecken in Bayern.</p>
<p>Ebenfalls am 3. und 4. November fahren mehrere Militärkonvois der Bundeswehr durch Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen. Mit den Fahrten beginnt ein Manöver im Raum Nienburg (Weser). Abfahrtsort ist Stadum in Schleswig-Holstein, Standort des Bataillons für Elektronische Kampfführung 911, Zielort ist Luttmersen in Niedersachsen. Insgesamt werden es über 100 Fahrzeuge sein, die bis zu 400 Kilometer zurücklegen. Übungsende und Rückfahrt nach Stadum sind für den 9. November geplant.</p>
<p>Für andere Verkehrsteilnehmer gilt dann erhöhte Aufmerksamkeit. Es sollten möglichst große Abstände zu den Fahrzeuggruppen eingehalten werden. Zudem sollte aus Sicherheitsgründen nicht zwischen die einzelnen Fahrzeuge der relativ langsamen Militärkonvois gefahren werden.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Military Mobility: Musterkorridor für grenzüberschreitenden militärischen Verkehr erfolgreich getestet</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2024/09/mobilitaet/39923/military-mobility-musterkorridor-fuer-grenzueberschreitenden-militaerischen-verkehr-erfolgreich-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 06:56:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[DeployEx]]></category>
		<category><![CDATA[Joint Suport and Enabling Command]]></category>
		<category><![CDATA[Military Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Military Schengen]]></category>
		<category><![CDATA[Multinationales Kommando Operative Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Musterkorridor]]></category>
		<category><![CDATA[Operatives Führungskommando der Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Territoriales Führungskommando Bundeswehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-135-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="20240919 Deployex Betankung Foto Prinzler 135" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Military Mobility: Musterkorridor für grenzüberschreitenden militärischen Verkehr erfolgreich getestet 15">Am 20. September hat das Multinationale Kommando Operative Führung der Bundeswehr in Ulm eine Überprüfung des ersten europäischen Musterkorridors der NATO für Militärverkehr erfolgreich abgeschlossen. Dieser Korridor schließt die drei europäischen Staaten Niederlande, Deutschland und Polen ein. Die multinationale Übung &#8222;DeployEx 2024&#8220; diente insbesondere der Kontrolle neu eingeführter grenzüberschreitender Verfahren und Prozesse. Hierzu fuhr seit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-135-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="20240919 Deployex Betankung Foto Prinzler 135" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Military Mobility: Musterkorridor für grenzüberschreitenden militärischen Verkehr erfolgreich getestet 18"><p>Am 20. September hat das Multinationale Kommando Operative Führung der Bundeswehr in Ulm eine Überprüfung des ersten europäischen Musterkorridors der NATO für Militärverkehr erfolgreich abgeschlossen. Dieser Korridor schließt die drei europäischen Staaten Niederlande, Deutschland und Polen ein. Die multinationale Übung &#8222;DeployEx 2024&#8220; diente insbesondere der Kontrolle neu eingeführter grenzüberschreitender Verfahren und Prozesse. Hierzu fuhr seit dem 18. September eine Marschkolonne von Bundeswehrfahrzeugen über 1.000 Kilometer von den Niederlanden durch Deutschland bis nach Polen. Die Kolonne legte dabei mehrere Zwischenhalte entlang der überwiegend über Autobahnen führenden Fahrtstrecke ein. Hierzu zählte etwa auch eine speziell eingerichtete militärische Tankstelle auf der Raststätte Zweidorfer Holz an der Bundesautobahn A2.</p>
<p>Mit der Ausgestaltung des Korridors von West nach Ost war Anfang des Jahres das NATO-Unterstützungskommando Joint Support and Enabling Command, kurz JSEC, in Ulm betraut worden. Es koordiniert sämtliche Truppenbewegungen des Sicherheitsbündnisses in Europa. Seitdem hatte es Verfahren für den Ablauf von grenzüberschreitenden Bewegungen von Militärkräften vorgegeben. Diese waren zuvor in einer trinationalen Arbeitsgruppe der Niederlande, Deutschlands und Polens vereinheitlicht und festgelegt worden. Der jetzt überprüfte Korridor ist Teil eines Military Mobility-Projekts, das als ein Leuchtturmprojekt den europäischen Pfeiler in der NATO stärkt. Standards, feste Verfahren und Korridore dienen der Beschleunigung von Prozessen innerhalb der Streitkräfte, aber auch zwischen verschiedenen Mitgliedstaaten.</p>
<p><b>Koordinierung durch Territoriales Führungskommando</b></p>
<p>Das für sämtliche Militärbewegungen über die &#8222;Drehscheibe Deutschland&#8220; zuständige Territoriale Führungskommando der Bundeswehr aus Berlin war die dritte an der Übung beteiligte Dienststelle. Als koordinierendes Kommando war es vor und während der mehrtägigen Militärübung für einen reibungslosen Ablauf auf operativer Ebene verantwortlich. Der Befehlshaber des Territorialen Führungskommandos der Bundeswehr Generalleutnant André Bodemann bewertet das Vorhaben positiv: &#8222;Schnelle Truppenverlegungen der NATO sind ein entscheidender Beitrag zur glaubwürdigen Abschreckung und zum Schutz des Bündnisses. Für Deutschland als geostrategisch zentrale Transitnation in Europa ist Military Mobility von strategischer Bedeutung. Sie wird hiermit auf ein neues Niveau gehoben.&#8220;</p>
<p>Geplant und festgelegt wurden hierfür in Berlin die für die Verlegung notwendigen Versorgungseinrichtungen für die Truppenbewegungen sowie die Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten für Soldatinnen und Soldaten entlang der Fahrtstrecke in den Niederlanden, in den Bundesländern Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie in Polen. Gleichzeitig mussten alle Absprachen mit den Streitkräften der Niederlande und Polens sowie mit für den Grenzverkehr zuständigen Behörden getroffen werden. Die aus der Übung gewonnenen Erfahrungen sollen nunmehr genutzt werden, um Prozesse insgesamt weiter zu optimieren.</p>
<p>Als Befehlshaber des Kommandos ist General Bodemann nach Ende der Überprüfung zufrieden: &#8222;Die Drehscheibe Deutschland hat einmal mehr gut funktioniert. Wir haben erneut gezeigt, wie die Bundeswehr ihrer Verantwortung im Zentrum Europas in Bezug auf Abschreckung und die Verteidigung des NATO-Bündnisgebiets gerecht wird.&#8220; Die Einrichtung und der Betrieb des Drei-Staaten-Korridors ist beispielgebend für alle weiteren der NATO. Damit bekräftigt Deutschland zugleich den Willen, eine Vorreiterrolle für Military Mobility in der NATO und EU zu übernehmen. Geplant ist, die Fähigkeiten der Bundeswehr zur logistischen Unterstützung, der Verkehrsführung sowie dem Schutz der Partner in EU und NATO bei ihrem Aufenthalt in Deutschland weiter auszubauen.</p>
<figure id="attachment_39928" aria-describedby="caption-attachment-39928" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-39928" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-154-1024x683.jpg" alt="20240919 Deployex Betankung Foto Prinzler 154" width="696" height="464" title="Military Mobility: Musterkorridor für grenzüberschreitenden militärischen Verkehr erfolgreich getestet 16" srcset="/wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-154-1024x683.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-154-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-154-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-154-1536x1024.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-154-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-154-696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-154-1068x712.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-154.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-39928" class="wp-caption-text">Ein Bundeswehrkonvoi erreicht den mobilen Betankungspunkt auf der Raststätte Zweidorfer Holz an der Bundesautobahn 2. (Foto: Bundeswehr/Christian Prinzler)</figcaption></figure>
<p><b>Hintergründe: Military Mobility, PESCO und Abschreckung</b></p>
<p>Der erfolgreiche Test des Korridors für Truppenbewegungen in Europa ist Ergebnis politischer Absprachen der beteiligten Nationen im Januar 2024. Am Rande eines EU-Verteidigungsministertreffens in Brüssel wurde die Einrichtung eines grenzüberschreitenden Bewegungsstreifens für den militärischen Verkehr von Westen nach Osten beschlossen. Die Absicht ist, ein &#8222;Military Schengen&#8220; zu etablieren, um Truppen- und Materialtransporte in Europa insgesamt zu beschleunigen. NATO und EU arbeiten bei verschiedenen Projekten der Military Mobility eng zusammen.</p>
<p>Die Bundeswehr unterstützt befreundete Nationen bei ihren Bewegungen nach und durch Deutschland und engagiert sich seit Jahren in einem Permanent Structured Cooperation-Projekt, kurz PESCO. Mit diesem werden europäische Verfahren beschleunigt. Das hierzu zählende Projekt der EU zu Military Mobility dient dazu, Verfahren für Truppenbewegungen zu vereinfachen, zu standardisieren und zu beschleunigen. Weiterhin soll dadurch die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur angestoßen und vorangetrieben werden. Mit Military Mobility können befreundete Streitkräfte grenzüberschreitend Personal und Material einfacher verlegen, um schnell an Übungs- und Einsatzorte, etwa an die NATO-Ostflanke, zu kommen.</p>
<figure id="attachment_39929" aria-describedby="caption-attachment-39929" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-39929" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-400-1024x683.jpg" alt="20240919 Deployex Betankung Foto Prinzler 400" width="696" height="464" title="Military Mobility: Musterkorridor für grenzüberschreitenden militärischen Verkehr erfolgreich getestet 17" srcset="/wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-400-1024x683.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-400-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-400-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-400-1536x1024.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-400-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-400-696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-400-1068x712.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2024/09/20240919_Deployex-Betankung_Foto-Prinzler-400.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-39929" class="wp-caption-text">Betankung auf der Raststätte. (Foto: Bundeswehr/Christian Prinzler)</figcaption></figure>
<p><b>Von Westeuropa an die NATO-Ostflanke</b></p>
<p>Es geht dabei um die Organisation des militärischen Verkehrs von West nach Ost im Bündnisfall. Vor allem der Transport von Truppen, Material und Nachschub von großen westeuropäischen Häfen an der Nordsee an die NATO-Ostflanke stehen im Fokus. Seit dem völkerrechtswidrigen Vorgehen Russlands gegen die Ukraine im Jahr 2014 hat die NATO ihre Truppenpräsenz in Osteuropa zur Abschreckung immer weiter verstärkt. Für Übungen sowie für Einsätze bei Bedrohungen muss Verstärkung schnell an die Ostflanke gelangen.</p>
<p>Zukünftig wird das Operative Führungskommando der Bundeswehr die zentrale Ansprechstelle für operative Belange für die Verbündeten und multinationalen Organisationen wie NATO und EU, aber auch für deutsche Behörden und Organisationen, sein. Damit wird es die militärischen Sicherheitsaufgaben auf Bundes- und Landesebene wahrnehmen. Auch die Koordinierung von Truppenverlegungen in und über die &#8222;Drehscheibe Deutschland&#8220; gehört hierzu. Heute sind es noch das Territoriale Führungskommando und das Einsatzführungskommando, die sich hierbei eng abstimmen.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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