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	<title>New Generation Combat Vehicles &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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		<title>Ausschreibung für Bradley-Nachfolger OMFV</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2020 10:19:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Bradley]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/07/Bradley-LaunchingTOWmissile_US-DoD.-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Bradley LaunchingTOWmissile US DoD." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/07/Bradley-LaunchingTOWmissile_US-DoD.-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/07/Bradley-LaunchingTOWmissile_US-DoD.-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Ausschreibung für Bradley-Nachfolger OMFV 1">Auf der Vergabewebseite der US-Regierung hat die U.S. Army am 18. Juli 2020 den Entwurf der Ausschreibung für die vorläufige Auslegung des Optionally Manned Fighting Vehicle (OMFV) veröffentlicht. Das OMFV soll ab 2028 den mit über 4.000 Stück eingeführten Schützenpanzer Bradley ersetzen. Anfang 2020 hatte die U.S. Army das Programm mit einem fünfstufigen Ansatz neu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/07/Bradley-LaunchingTOWmissile_US-DoD.-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Bradley LaunchingTOWmissile US DoD." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/07/Bradley-LaunchingTOWmissile_US-DoD.-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/07/Bradley-LaunchingTOWmissile_US-DoD.-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Ausschreibung für Bradley-Nachfolger OMFV 2"><p>Auf der Vergabewebseite der US-Regierung hat die U.S. Army am 18. Juli 2020 den Entwurf der Ausschreibung für die vorläufige Auslegung des Optionally Manned Fighting Vehicle (OMFV) veröffentlicht. Das OMFV soll ab 2028 den mit über 4.000 Stück eingeführten Schützenpanzer Bradley ersetzen.</p>
<p>Anfang 2020 hatte die U.S. Army das Programm mit einem fünfstufigen Ansatz neu gestartet. Zurzeit läuft die Phase 1 mit Marktanalyse und Entwicklung der militärischen Forderungen. In der Phase 2 sollen fünf Wettbewerber digitale Entwürfe für das geforderte Gefechtsfahrzeug erstellen und sich einem Preliminary Design Review (PDR) stellen. Anschließend besteht in einer Nachentwurfsphase die Möglichkeit, den Fahrzeugentwurf weiter zu entwickeln. Auswahlkriterien sind Leistungsvermögen, technische Reife des Entwurfs, Rechte sowie Kosten für Beschaffung und Betrieb.</p>
<p>Der Entwurf der Ausschreibung für die Phase 2 ist 40 Tage offen für Kommentare aus der Industrie. Von den Rückmeldungen erwartet das Army Futures Command, das mit dem Cross Functional Team für das Kampffahrzeug der nächsten Generation (Next Generation Combat Vehicles, NGCV) das OMFV-Programm leitet, Hinweise zu Möglichkeiten der Realisierung der Fähigkeitsforderungen in vorgesehenen Zeitrahmen. Dies soll für eine ausreichende Zahl an Interessenten für die Teilnahme am Wettbewerb sorgen. Die endgültige Ausschreibung der Phase 2 ist soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Der Abschluss von Entwicklungsverträgen mit fünf ausgewählten Wettbewerbern ist für Juni 2021 terminiert.</p>
<p>In der Phase 3 sollen drei Wettbewerber die endgültige Konstruktion des OMFV erarbeiten. Es ist vorgesehen, in dieser Phase Langläuferteile für den Bau von Prototypen zu bestellen. Der Bau von drei Prototypen</p>
<p>Der Bau von drei Prototypen und deren Test ist Gegenstand der Phase 4, an deren Ende die Auswahl eines Wettbewerbers für die Serienproduktion des OMFV steht.</p>
<p>Die Phase 5 schließlich sieht die Produktion einer Vorserie vor, deren Fahrzeuge für umfangreiche Erprobung durch Regierungsstellen vorgesehen sind.</p>
<p>Die Serienproduktion selbst zählt nicht zum Aufgabenbereich des Army Futures Command.</p>
<p><strong>Gerhard Heiming</strong></p>
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		<title>Ersatz der Schützenpanzer Bradley</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2020/04/mobilitaet/20043/ersatz-der-schuetzenpanzer-bradley/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2020 11:09:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Bradley]]></category>
		<category><![CDATA[New Generation Combat Vehicles]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/04/bradley-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="bradley" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/04/bradley-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/04/bradley-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Ersatz der Schützenpanzer Bradley 3">Nach der ersten Ausschreibung für das hochpriorisierte nur optional bemannte Kampffahrzeug – Optionally Manned Fighting Vehicle (OMFV) – mit dem der überalterte Schützenpanzer Bradley ersetzt werden soll, war Ende 2019 nur ein einziges akzeptiertes Angebot eingegangen, das aber technisch unzureichend war. Daher wurde das Verfahren im Januar 2020 gestoppt. Die U.S. Army hat nach intensiven [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/04/bradley-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="bradley" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/04/bradley-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/04/bradley-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Ersatz der Schützenpanzer Bradley 5"><p>Nach der ersten Ausschreibung für das hochpriorisierte nur optional bemannte Kampffahrzeug – Optionally Manned Fighting Vehicle (OMFV) – mit dem der überalterte Schützenpanzer Bradley ersetzt werden soll, war Ende 2019 nur ein einziges akzeptiertes Angebot eingegangen, das aber technisch unzureichend war. Daher wurde das Verfahren im Januar 2020 gestoppt.</p>
<p>Die U.S. Army hat nach intensiven Gesprächen mit der Industrie am 9. April 2020 einen neuen Fahrplan für die Realisierung des OMFV veröffentlicht, der den Beginn der Serienproduktion 2027 und erste operationelle Fähigkeiten ab 2028 vorsieht.</p>
<p>Ausgangspunkt des vorgestellten Realisierungsplans ist die Neuprioisierung der kennzeichenden Merkmalen des Fahrzeugs. Erstmals steht die Überlebensfähigkeit der Besatzung und des Systems an erster Stelle und hat Forderungen nach Mobilität, Wirksamkeit, Gewicht und (Luft-) Transportfähigkeit verdrängt.</p>
<p>Die neue Priorisierung der Merkmale des OMFV sind:</p>
<ol>
<li>Überlebensfähigkeit,</li>
<li>Mobilität,</li>
<li>Aufwuchspotential,</li>
<li>Wirksamkeit,</li>
<li>Gewicht,</li>
<li>Logistik,</li>
<li>Transportfähigkeit,</li>
<li>Besatzung und</li>
<li>Ausbildung.</li>
</ol>
<p>Der gesamte Entwicklungs- und Beschaffungsprozess setzt in starkem Maße auf den Dialog mit der Industrie. Die eingeleitete Diskussion, die vor allem auf eine Marktübersicht mit verfügbaren Technologien abzielt, wird voraussichtlich im April 2021 zu einer Aufforderung zur Abgabe von Angeboten führen. Gesucht werden digitale Entwürfe von Kampffahrzeugen, von denen fünf zur virtuellen Erprobung vor allem in Simulationen ausgewählt werden. Die Simulationen sollen zeigen, welchen operationellen Mehrwert die neuen Fahrzeuge sowohl im Umfeld der Neuen Generation von Kampffahrzeugen (New Generation Combat Vehicles, NGCV) als auch im Zusammenwirken mit der vorhandenen Ausrüstung entwickeln können.</p>
<p>Als Ergebnis der Untersuchung der virtuellen Fahrzeuge sollen im April 2023 maximal drei Anbieter aufgefordert werden, unter Berücksichtigung der Simulationsergebnisse ihre Entwürfe zu verfeinern und bis Juli 2025 funktionsfähige Prototypen zu bauen.</p>
<figure id="attachment_20045" aria-describedby="caption-attachment-20045" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/04/Bradleys-2.jpg"><img decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-20045 size-medium" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/04/Bradleys-2-300x224.jpg" alt="Bradleys 2" width="300" height="224" title="Ersatz der Schützenpanzer Bradley 4" srcset="/wp-content/uploads/2020/04/Bradleys-2-300x224.jpg 300w, /wp-content/uploads/2020/04/Bradleys-2-768x574.jpg 768w, /wp-content/uploads/2020/04/Bradleys-2-1024x765.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2020/04/Bradleys-2-80x60.jpg 80w, /wp-content/uploads/2020/04/Bradleys-2-265x198.jpg 265w, /wp-content/uploads/2020/04/Bradleys-2-696x520.jpg 696w, /wp-content/uploads/2020/04/Bradleys-2-1068x798.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2020/04/Bradleys-2-562x420.jpg 562w, /wp-content/uploads/2020/04/Bradleys-2.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-20045" class="wp-caption-text">Foto: U.S. Army</figcaption></figure>
<p>Die U.S. Army hat für die ausgiebige Erprobung der Demonstratoren einen Zeitraum von mehr als einem Jahr angesetzt und will im Januar 2027 einen Hersteller für die Produktion auswählen. Mit einem Vertrag für die Hersteller der Serienreife und den Beginn der Serienproduktion mit geringer Produktionsrate (Low-Rate Initial Production, LRIP) soll noch im selben Jahr die Serienproduktion gestartet werden. Die Einsatzbereitschaft des ersten Kampfbataillons mit OMFV wird für Ende 2028 erwartet. Der Vertrag für die Serienproduktion mit voller Produktionsrate im Wert von rund 41 Milliarden Euro könnte Ende 2029 abgeschlossen werden. Die Anzahl zu ersetzender Schützenpanzer Bradley liegt rund 4.700.</p>
<p>Der Neuansatz der U.S. Army bringt einen Zeitverzug von mindestens zwei Jahren gegenüber der Ausgangsforderung. Eigentlich sollte die Einschaltung des eigens für solche Zwecke gegründeten Army Futures Command den Beschaffungsprozess beschleunigen.</p>
<p>Die U.S. Army erwartet – wie oben erläutert – die Beteiligung von mehr als fünf Unternehmen an der ersten Phase des Wettbewerbs. Beim ersten Ansatz 2019 hatte BAE Systems mit dem CV 90 Mk IV zunächst Interesse angemeldet aber kein Angebot abgegeben. Das Angebot des Konsortiums Raytheon/Rheinmetall mit dem KJ41 Lynx wurde aus formalen Gründen nicht akzeptiert. Das Angebot von General Dynamics mit dem Griffin wurde wegen technischer Mängel zurückgewiesen.</p>
<p><strong>Gerhard Heiming</strong></p>
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