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	<title>Puma &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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		<title>VINCORION: Intuitives Handling trotz komplexer Technologie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Liebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2025 23:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sponsored Content]]></category>
		<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[„Plug & Fight“]]></category>
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		<category><![CDATA[Head of Product Management bei VINCORION]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/12/PGM-ESM_Snow-Area_Background-Kopie-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="PGM ESM Snow Area Background Kopie" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="VINCORION: Intuitives Handling trotz komplexer Technologie 2">Wie VINCORION intelligente Energiesysteme für militärische Anwendungen entwickelt An der Ostflanke Europas, in einer Operationszentrale der Luftverteidigung: Rund um die Uhr überwachen Soldaten den Luftraum. Radarsysteme scannen kontinuierlich den Himmel, Rechner analysieren potenzielle Bedrohungen in Echtzeit, Kommunikationssysteme koordinieren die Abwehr. Hinter all diesen sichtbaren Fähigkeiten steht eine unverzichtbare Komponente: die Energieversorgung. Sie entscheidet über Erfolg [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/12/PGM-ESM_Snow-Area_Background-Kopie-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="PGM ESM Snow Area Background Kopie" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="VINCORION: Intuitives Handling trotz komplexer Technologie 5"><h1><strong>Wie VINCORION intelligente Energiesysteme für militärische Anwendungen entwickelt</strong></h1>
<h3><strong>An der Ostflanke Europas, in einer Operationszentrale der Luftverteidigung: Rund um die Uhr überwachen Soldaten den Luftraum. Radarsysteme scannen kontinuierlich den Himmel, Rechner analysieren potenzielle Bedrohungen in Echtzeit, Kommunikationssysteme koordinieren die Abwehr. Hinter all diesen sichtbaren Fähigkeiten steht eine unverzichtbare Komponente: die Energieversorgung. Sie entscheidet über Erfolg oder Versagen der Mission.</strong></h3>
<p>Energiesysteme für militärische Anwendungen müssen unter extremen Bedingungen funktionieren – von eisiger Kälte in hochalpinen Regionen bis zu großer Hitze in südlichen Einsatzgebieten. Sie müssen robust, ausfallsicher und wartungsarm sein. Doch eine Anforderung wird oft unterschätzt: Die Systeme müssen trotz ihrer technischen Komplexität einfach zu bedienen sein.</p>
<h4><strong>Automatisierung als Schlüssel</strong></h4>
<p>„Unsere Philosophie lautet: Die Technik soll intelligent sein, damit die Bedienung einfach bleiben kann“, erklärt Daniel Zeitler, Head of Product Management bei VINCORION. Das Wedeler Technologieunternehmen mit rund 800 Vollzeit-Arbeitskräften entwickelt seit Jahrzehnten Energiesysteme für sicherheitskritische Anwendungen. Die Produktpalette reicht von Dieselaggregaten über Batteriespeicher bis zu kompletten Energiemanagementsystemen.</p>
<p>Die Herausforderung: Moderne militärische Systeme erfordern hybride Energielösungen, die verschiedene Quellen intelligent kombinieren. Dieselgeneratoren, Batteriespeicher, gegebenenfalls Photovoltaik und auch der Anschluss für das Stromnetz – all diese Komponenten müssen sowohl in ein unterbrechungsfreies Netz integriert als auch redundant voneinander betrieben werden können.</p>
<p>VINCORION hat daher intelligente Steuerungssysteme entwickelt, die im Hintergrund arbeiten und die Energieverteilung automatisch optimieren. Das System entscheidet selbstständig, wann welche Energiequelle genutzt wird, koordiniert bis zu acht Komponenten gleichzeitig und passt sich dynamisch an wechselnde Lastprofile an. Der Bediener gibt nur grundlegende Parameter vor – das System erledigt den Rest.</p>
<h4><strong>Das Konzept: „Plug and Fight“</strong></h4>
<p>Bei VINCORION nennt man dieses Konzept „Plug &amp; Fight“. Die tragbaren Bedienpanele, die das Unternehmen entwickelt hat, sind bewusst schlicht gestaltet. Über eine intuitive Oberfläche kann der Nutzer zwischen verschiedenen Betriebsmodi wählen: effizienzoptimiert für maximale Treibstoffeinsparung oder redundanzorientiert für höchste Ausfallsicherheit.</p>
<p>„Wir haben bewusst vermieden, dem Nutzer technische Detailentscheidungen aufzubürden“, erläutert Zeitler. „Die Soldaten sollen sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren können, nicht auf das Energiemanagement.“</p>
<p>Diese Philosophie zieht sich durch das gesamte Produktportfolio. Ein Beispiel aus der Praxis: die PGM low emissions-Serie, moderne Dieselaggregate mit integrierter Abgasnachbehandlung. Trotz der technischen Innovation – es sind die modernsten militärischen Stromerzeuger ihrer Klasse in Europa – bleibt die Bedienung vertraut. Das System kann mit verschiedenen Kraftstoffen betrieben werden, von NATO-Standard über handelsüblichen Diesel bis hin zu synthetischen Alternativen. Im Normalbetrieb arbeitet es emissionsarm, kann aber im Einsatzfall auch im „Emission Downgrade“-Modus gefahren werden.</p>
<h4><strong>Weniger Schulungsaufwand, mehr Flexibilität</strong></h4>
<p>Die Automatisierung hat einen weiteren Vorteil: Sie reduziert den Schulungsaufwand erheblich. „Obwohl wir mit den Batteriespeichern eine völlig neue Technologie in die militärische Energieversorgung einführen, benötigt die Bedienung weniger Training als frühere Systeme“, betont Zeitler. Das liegt daran, dass die komplexen Steuerungsalgorithmen im Hintergrund laufen und dem Nutzer nur die wirklich relevanten Informationen und Optionen anzeigen. Diese Reduktion auf das Wesentliche zeigt sich auch bei der Systemintegration.</p>
<p>Die modularen Architekturen von VINCORION ermöglichen die Zusammenstellung verschiedener Energiequellen.  Ein einheitliches Interface steuert alle Komponenten. Für den Bediener spielt es keine Rolle, welche Kombination gerade im Einsatz ist. Das System präsentiert sich immer gleich.</p>
<figure id="attachment_46419" aria-describedby="caption-attachment-46419" style="width: 1055px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-46419 size-full" src="/wp-content/uploads/2025/12/PGM-ESM_Desert_Background-Kopie.jpg" alt="Im Einsatz im Feldlager stellen die Generatoren von VINCORION Energie füralle Anforderungen zur Verfügung. (Animation © VINCORION)" width="1055" height="528" title="VINCORION: Intuitives Handling trotz komplexer Technologie 3" srcset="/wp-content/uploads/2025/12/PGM-ESM_Desert_Background-Kopie.jpg 1055w, /wp-content/uploads/2025/12/PGM-ESM_Desert_Background-Kopie-300x150.jpg 300w, /wp-content/uploads/2025/12/PGM-ESM_Desert_Background-Kopie-1024x512.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2025/12/PGM-ESM_Desert_Background-Kopie-768x384.jpg 768w, /wp-content/uploads/2025/12/PGM-ESM_Desert_Background-Kopie-150x75.jpg 150w, /wp-content/uploads/2025/12/PGM-ESM_Desert_Background-Kopie-696x348.jpg 696w" sizes="(max-width: 1055px) 100vw, 1055px" /><figcaption id="caption-attachment-46419" class="wp-caption-text">Im Einsatz im Feldlager stellen die Generatoren von VINCORION Energie für alle Anforderungen zur Verfügung. (Animation © VINCORION)</figcaption></figure>
<h4><strong>Praxisbewährt: Modernisierung von PATRIOT </strong></h4>
<p>Wie sehr diese Philosophie in der Praxis überzeugt, zeigt das NextGen-Programm für das Luftabwehrsystem PATRIOT. Die NATO Support and Procurement Agency (NSPA) hat mit VINCORION einen Rahmenvertrag über 60 Millionen Euro geschlossen, um die Energieversorgung zu modernisieren. Deutschland, die Niederlande, Schweden, Rumänien und Polen beteiligen sich an dieser Initiative. Die hybriden Energiesysteme von VINCORION reduzieren die notwendigen Betankungsvorgänge um zwei Drittel – von 72 auf nur noch 24 Mal pro Tag und Bataillon. Das bedeutet nicht nur erhebliche Treibstoffeinsparungen und eine verbesserte Umweltbilanz, sondern vor allem weniger verwundbare Logistikketten und höhere operative Flexibilität.</p>
<p>„Ein System kann noch so leistungsfähig sein – wenn es kompliziert zu bedienen ist, sinkt die Einsatzbereitschaft“, fasst Zeitler zusammen. Die Hybridtechnologie bietet taktische Vorteile durch höhere Ausfallsicherheit und reduzierten Kraftstoffbedarf. Weniger Nachschublieferungen bedeuten mehr Sicherheit für die Soldaten.</p>
<h4><strong>Intelligenz „Made in Germany“</strong></h4>
<p>Die technologische Basis für diese intelligenten Systeme entsteht bei VINCORION in Deutschland. In Wedel beispielsweise entwickelt VINCORION die komplexe Steuerungselektronik und fertigt sie auf eigenen Bestückungsautomaten. „Wir haben dadurch volle Flexibilität bei der Anpassung von Hard- und Software“, erklärt Zeitler. „Das ermöglicht es uns, über lange Lebenszyklen Obsoleszenz zu vermeiden und die Systeme kontinuierlich weiterzuentwickeln.“</p>
<p>Die Fertigung der Dieselaggregate erfolgt in Altenstadt in Bayern, wo in weitläufigen Werkshallen die PGM-Serie montiert und getestet wird. Bis zu acht Systeme können zu einem Verbund zusammengeschaltet werden. In Essen entstehen spezialisierte Generatoren für gepanzerte Fahrzeuge. Diese Aufstellung ermöglicht es VINCORION, verschiedenste Anforderungsprofile zu bedienen – vom Einzelsystem bis zur kompletten Energieinfrastruktur.</p>
<h4><strong>Batteriespeicher: Neue Technologie, bewährte Bedienung </strong></h4>
<p>Mit der ESM hybrid-Serie hat VINCORION sein Portfolio um ausgereifte modulare Batteriespeicher erweitert. Die Systeme arbeiten in verschiedenen Leistungsklassen und erfüllen militärische Härtungsanforderungen bei Temperaturen von minus 32 bis plus 55 Grad Celsius. Sie können mit den PGM-Stromaggregaten zu Hybridsystemen kombiniert werden, die Energie wahlweise aus dem Dieselgenerator, den Batterien, einer PV-Anlage, dem Netz oder einem intelligenten Mix liefern. „Ein enormer Technologiesprung“, kommentiert Zeitler. „Treibstoffverbrauch und Wartungskosten werden gesenkt, die Geräte erreichen trotz hoher Leistung bessere Effizienz und Lebensdauer.“</p>
<p>Auch bei der Wartung zahlt sich die durchdachte Systemarchitektur aus. Die modularen Komponenten können einzeln getauscht werden, ohne das Gesamtsystem außer Betrieb nehmen zu müssen. VINCORION garantiert die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und technische Unterstützung für bis zu 30 Jahre – eine Kontinuität, die bei der Modernisierung bestehender militärischer Plattformen entscheidend ist.</p>
<h4><strong>Zukunftsfähige Energieversorgung</strong></h4>
<p>Die Anforderungen an militärische Energiesysteme werden weiter steigen. Neue Sensorsysteme, leistungsfähigere Rechner, energieintensive Kommunikationstechnik – all das erhöht den Energiebedarf. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Effizienz, Emissionsreduktion und Flexibilität. VINCORION arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung seiner Systeme und ist in verschiedene Forschungsinitiativen eingebunden. Die modulare Architektur ermöglicht es, neue Technologien zu integrieren, ohne die Systemarchitektur grundlegend ändern zu müssen. Das einheitliche Interface bleibt bestehen, die Bedienung vertraut. „Wir sehen unsere Aufgabe darin, Streitkräften in Europa die technologischen Möglichkeiten zu erschließen, ohne sie mit Komplexität zu überfordern“, fasst Zeitler zusammen. „Intelligente Systeme im Hintergrund, einfache Bedienung im Vordergrund – das ist unser Anspruch.“ Mit einem Umsatzvolumen von über 200 Millionen Euro und einer über 40-jährigen Geschichte in der Wehrtechnik ist VINCORION ein etablierter Partner der Verteidigungsindustrie.</p>
<p>Das Unternehmen beliefert Streitkräfte in Europa und darüber hinaus sowie die großen Systemhäuser der Branche. Von Panzerfahrzeugen wie dem Leopard 2 und dem Puma über Luftabwehrsysteme bis zu zivilen Luftfahrtanwendungen – die Energielösungen aus Wedel, Altenstadt und Essen sind vielfältig im Einsatz</p>
<p><em>VINCORION</em></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-225291" src="https://hardthoehenkurier.de/wp-content/uploads/2025/09/vincorion-300x133-1.jpg" alt="vincorion 300x133 1" width="300" height="133" title="VINCORION: Intuitives Handling trotz komplexer Technologie 4"></p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p><a href="https://www.vincorion.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">VINCORION Security and Defence</a></p>
<p><a href="mailto:defense@vincorion.com">defense@vincorion.com</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hensoldt präsentiert neue optronische Systeme für Leopard 2 A8 und Puma</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2024/10/fuehrung-kommunikation/40310/hensoldt-praesentiert-neue-optronische-systeme-fuer-leopard-2-a8-und-puma/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2024 07:59:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Attica GL Digital]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/10/20241022_PM_HENSOLDT-praesentiert-neue-optronische-Systeme-fuer-LEOPARD-2A8-und-PUMA--218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="20241022 PM HENSOLDT praesentiert neue optronische Systeme fuer LEOPARD 2A8 und PUMA" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Hensoldt präsentiert neue optronische Systeme für Leopard 2 A8 und Puma 6">Der Sensorspezialist Hensoldt stellt drei neue optronische Systeme für den Kampfpanzer Leopard 2 A8 und den Schützenpanzer Puma vor. Diese digitalen Lösungen vereinen bewährte optische Technologien mit innovativen Sensor- und Kamerasystemen, um die Aufklärungs- und Zielgenauigkeit unter den herausforderndsten Bedingungen weiter zu steigern. Die neuen digitalen Sichtsysteme bieten gegenüber den aktuellen analogen Optiken eine verbesserte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/10/20241022_PM_HENSOLDT-praesentiert-neue-optronische-Systeme-fuer-LEOPARD-2A8-und-PUMA--218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="20241022 PM HENSOLDT praesentiert neue optronische Systeme fuer LEOPARD 2A8 und PUMA" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Hensoldt präsentiert neue optronische Systeme für Leopard 2 A8 und Puma 8"><p>Der Sensorspezialist Hensoldt <a href="https://www.hensoldt.net/news/hensoldt-presents-new-optronic-systems-for-leopard-2a8-and-puma/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">stellt drei neue optronische Systeme</a> für den <a href="https://soldat-und-technik.de/wp-admin/post.php?post=40265&amp;action=edit">Kampfpanzer Leopard 2 A8</a> und den Schützenpanzer Puma vor. Diese digitalen Lösungen vereinen bewährte optische Technologien mit innovativen Sensor- und Kamerasystemen, um die Aufklärungs- und Zielgenauigkeit unter den herausforderndsten Bedingungen weiter zu steigern. Die neuen digitalen Sichtsysteme bieten gegenüber den aktuellen analogen Optiken eine verbesserte Sensorleistung und damit eine höhere Präzision.</p>
<figure id="attachment_40311" aria-describedby="caption-attachment-40311" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-40311" src="/wp-content/uploads/2024/10/20241022_PM_HENSOLDT-praesentiert-neue-optronische-Systeme-fuer-LEOPARD-2A8-und-PUMA--1024x683.jpg" alt="20241022 PM HENSOLDT praesentiert neue optronische Systeme fuer LEOPARD 2A8 und PUMA" width="696" height="464" title="Hensoldt präsentiert neue optronische Systeme für Leopard 2 A8 und Puma 7" srcset="/wp-content/uploads/2024/10/20241022_PM_HENSOLDT-praesentiert-neue-optronische-Systeme-fuer-LEOPARD-2A8-und-PUMA--1024x683.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2024/10/20241022_PM_HENSOLDT-praesentiert-neue-optronische-Systeme-fuer-LEOPARD-2A8-und-PUMA--300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2024/10/20241022_PM_HENSOLDT-praesentiert-neue-optronische-Systeme-fuer-LEOPARD-2A8-und-PUMA--768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2024/10/20241022_PM_HENSOLDT-praesentiert-neue-optronische-Systeme-fuer-LEOPARD-2A8-und-PUMA--1536x1024.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2024/10/20241022_PM_HENSOLDT-praesentiert-neue-optronische-Systeme-fuer-LEOPARD-2A8-und-PUMA--150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2024/10/20241022_PM_HENSOLDT-praesentiert-neue-optronische-Systeme-fuer-LEOPARD-2A8-und-PUMA--696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2024/10/20241022_PM_HENSOLDT-praesentiert-neue-optronische-Systeme-fuer-LEOPARD-2A8-und-PUMA--1068x712.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2024/10/20241022_PM_HENSOLDT-praesentiert-neue-optronische-Systeme-fuer-LEOPARD-2A8-und-PUMA-.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-40311" class="wp-caption-text">Für den Kampfpanzer Leopard 2 stellt Hensoldt neue optronische Systeme vor. Diese steigern den Gefechtswert der Plattform erheblich. (Foto: KNDS)</figcaption></figure>
<p>Durch die Kombination aus bewährter Direktsicht und neuesten Kameratechnologien werden Reichweite und Bildqualität erheblich verbessert. Durch modernste, KI-gestützte Videobearbeitungsverfahren und Scanning-Technologie werden die Fähigkeiten zur Aufklärung deutlich gesteigert und die Reaktionszeit bei Entscheidungen reduziert. Insbesondere die neuen digitalen Wärmebildgeräte (WBG) vom Typ Attica LWIR (Langwellen-Infrarot) und MWIR (Mittelwellen-Infrarot) sorgen für eine verbesserte Aufklärungsleistung auch bei schwierigsten Wetter- und Sichtbedingungen. Damit wird der Schutz der Kampffahrzeuge vor Angriffen und ihre Fähigkeit zur Bekämpfung feindlicher Einheiten deutlich erhöht.</p>
<h3><strong>Hensoldt Attica GL Digital – Leistungsstarkes Wärmebildsystem für den Richtschützen </strong></h3>
<p>Das neue Attica GL Digital ist die neueste Infrarotlösung für den Leopard 2 A8. Es liefert verbesserte Bildqualität sowohl im Mittelwellen- als auch im Langwellenbereich und ermöglicht somit eine schnellstmögliche Zielerfassung. In Kombination mit dem PERI RTWL Digital bietet das Attica GL Digital sowohl für den Kommandanten als auch für den Richtschützen eine hochleistungsfähige Infrarotsicht. Die einheitliche Konfiguration innerhalb der Bundeswehr und der Leopard-Nutzerstaaten (LEOBEN) gewährleistet maximale Kompatibilität und erhöht die Effizienz. Zudem ermöglicht die gemischte Konfiguration von LWIR- und MWIR-Wärmebildgeräten auf einem Fahrzeug die optimale Nutzung beider Technologien.</p>
<h3><strong>Hensoldt PERI RTWL Digital – Stabilisiertes digitales Periskop für den Kommandanten</strong></h3>
<p>Das PERI RTWL Digital ist ein stabilisiertes, hochpräzises Beobachtungs- und Zielerfassungssystem, das speziell für die Panzer Leopard 2 A8, Puma und Boxer RCT30 entwickelt wurde. Es bietet dem Kommandanten eine verbesserte Sensorleistung im Mittel- und Langwellen-Infrarotbereich und ermöglicht eine exakte Zielerfassung bei allen Sichtbedingungen. Die bewährten Glas-Optik-Kanäle werden durch Full-HD-Tagsichtkameras ergänzt, was die Leistung des Systems erheblich steigert.</p>
<p>Gleichzeitig verfügt das System über fortschrittliche Videobearbeitungsfunktionen und bietet eine Rundumsicht mit stabilisiertem Sichtfeld, die sowohl für Fern- als auch Nahbereichsbeobachtungen geeignet ist. Die Integration erfolgt vollständig nach NATO- und MIL-Standards. Das System unterstützt die &#8222;Erkenner-Bekämpfer&#8220;-Fähigkeit, was es ideal für dynamische Kampfeinsätze macht.</p>
<h3><strong>Hensoldt Waffenanlage Optronic Digital – Stabilisiertes Panoramasystem für Puma und Boxer</strong></h3>
<p>Das WAO Digital ist ein stabilisiertes, langreichweitiges elektro-optisches Zielsystem für den Schützenpanzer Puma und den Boxer RCT30. Aufgrund der hohen Sensorleistung und der daraus resultierenden Präzision sorgt es dafür, dass die Plattformen auch bei widrigen Bedingungen kampffähig bleiben. Die Kompatibilität mit der analogen WAO-Technologie ermöglicht eine einfache Integration bei gleichen Platzanforderungen im Turm. Das WAO Digital verfügt über hochauflösende Infrarot- und Tagsichtsensoren, die durchgehende Zoommöglichkeiten bieten und vollständig stabilisiert sind. Auch hier sorgt die Einhaltung der NATO-Standards für maximale Einsatzbereitschaft.</p>
<p>&#8222;Angesichts der aktuellen Bedrohungslage erfordert die moderne Gefechtsführung nicht nur leistungsstarke digitale Systeme, sondern auch abgesicherte Produktionskapazitäten&#8220;, sagt Tanya Altmann, Leiterin der Division Optronics &amp; Land Solutions bei Hensoldt. &#8222;Wir begegnen diesen Herausforderungen mit der Entwicklung zukunftssicherer Lieferketten und der Skalierung der Produktionskapazitäten. Die neuen optronischen Systeme für den Leopard 2A8 und den PUMA sichern der Bundeswehr und anderen LEOBEN-Nationen langfristige Planungssicherheit, gesteigerte Leistungsfähigkeit und maximale Einsatzbereitschaft. Mit diesen Technologien stellt Hensoldt sicher, dass die Streitkräfte die Informations- und Wirkungsüberlegenheit im Operationsraum behalten.&#8220;</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>AeroViroment stellt VTOL Nachrüstsatz für Puma Drohne vor</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2023/05/fuehrung-kommunikation/34779/aeroviroment-stellt-vtol-nachruestsatz-fuer-puma-drohne-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2023 05:56:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[AeroViroment]]></category>
		<category><![CDATA[Puma]]></category>
		<category><![CDATA[UAV]]></category>
		<category><![CDATA[VTOL]]></category>
		<category><![CDATA[VTOL-Drohne]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/05/1_VTOL-Puma_Foto_AeroVironment-e1683784519733-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="1 VTOL Puma Foto AeroVironment e1683784519733" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="AeroViroment stellt VTOL Nachrüstsatz für Puma Drohne vor 9">Der US-Drohnenhersteller AeroViroment hat einen Nachrüstsatz für die eigene Puma UAV (Unmanned Aerial Vehicle) Serie vorgestellt, mit der die zusätzliche Fähigkeit zum senkrechten Starten und Landen (VTOL) in die Flächendrohne integriert werden kann. Dies gab das Unternehmen am 9. Mai 2023 in einer Pressemitteilung bekannt. Für die Systeme Puma 2 AE und Puma 3 AE [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/05/1_VTOL-Puma_Foto_AeroVironment-e1683784519733-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="1 VTOL Puma Foto AeroVironment e1683784519733" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="AeroViroment stellt VTOL Nachrüstsatz für Puma Drohne vor 10"><p>Der US-Drohnenhersteller AeroViroment hat einen Nachrüstsatz für die eigene Puma UAV (Unmanned Aerial Vehicle) Serie vorgestellt, mit der die zusätzliche Fähigkeit zum senkrechten Starten und Landen (VTOL) in die Flächendrohne integriert werden kann. Dies gab das Unternehmen am 9. Mai 2023 in einer Pressemitteilung bekannt. Für die Systeme Puma 2 AE und Puma 3 AE soll der Umbau innerhalb kürzester Zeit auf Nutzerebene erfolgen können.</p>
<p>Die AeroViroment Puma Drohne ist eine überaus erfolgreiche ISR (Intelligence Surveillance and Reconnaissance) UAV-Entwicklung, welche seit 2008 in großer Stückzahlen als RQ-20 in den US-Streitkräften eingeführt ist und auch zahlreiche Exporterfolge verbuchen konnte. So ist z.B. die RQ-20B Puma AE II auch in kleiner Stückzahl bei den Spezialkräften der deutschen Marine in Nutzung.</p>
<p>Die Drohne der NATO Klasse I verfügt über eine Spannweite von 2,8 m und einem maximalen Startgewicht von 7 kg. Das vom Hersteller angebotene Mantis i45, bzw. Mantis i45N Rüstkit erlaubt es dem Anwender, die Nutzlast je nach Tages- und Lichtverhältnissen anzupassen und so die Flugzeit auf bis zu 2,5 Stunden zu optimieren.</p>
<p>Die nun vorgestellte VTOL-Fähigkeit erlaubt es der Drohne direkt vom Boden aus senkrecht starten oder auch auf engstem Raum landen zu können. In Verbindung mit der ebenfalls von AeroViroment angebotenen Crysalis Kontrolleinheit kann zudem nur ein Bediener mehrere bereitgestellte UAV gleichzeitig starten und landen. Zudem kann die Drohne mit dem neuen Rüstsatz auch über einem Ziel schweben, falls die Einsatzbedingungen dies verlangen. Laut Herstellerangaben ist eine Integration durch qualifiziertes Personal innerhalb kürzester Zeit durchführbar, genauso wie der Rückbau auf den vorherigen Stand, sollte dies nötig sein.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Kristóf Nagy</strong></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>2. Los Puma – Heer soll erstmal nur ein Teil der Forderungen erfüllt bekommen</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2023/05/bewaffnung/34757/2-los-puma-heer-soll-erstmal-nur-ein-teil-der-forderungen-erfuellt-bekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2023 08:04:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[S&T+]]></category>
		<category><![CDATA[2. Los]]></category>
		<category><![CDATA[Puma]]></category>
		<category><![CDATA[Puma S1]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/05/MELLS_Abb_2-e1683618905418-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="MELLS Abb 2 e1683618905418" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="2. Los Puma – Heer soll erstmal nur ein Teil der Forderungen erfüllt bekommen 11">Am morgigen Mittwoch sollen sowohl der Haushaltsausschuss als auch der Verteidigungsausschuss des Bundestages über die 25-Mio-Vorlage zum Abschluss eines Rahmenvertrages über die Herstellung und Lieferung von Schützenpanzern Puma des 2. Loses beraten. Einer Pressemitteilung des CDU-Abgeordneten und Mittglied des Haushaltsausschusses Ingo Gädechens zufolge sollen jedoch nur Haushaltsmittel für 50 Schützenpanzer gebilligt werden, während der Rahmenvertrag [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/05/MELLS_Abb_2-e1683618905418-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="MELLS Abb 2 e1683618905418" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="2. Los Puma – Heer soll erstmal nur ein Teil der Forderungen erfüllt bekommen 14"><p>Am morgigen Mittwoch sollen sowohl der Haushaltsausschuss als auch der Verteidigungsausschuss des Bundestages über die 25-Mio-Vorlage zum Abschluss eines Rahmenvertrages über die Herstellung und Lieferung von Schützenpanzern Puma des 2. Loses beraten. Einer Pressemitteilung des CDU-Abgeordneten und Mittglied des Haushaltsausschusses Ingo Gädechens zufolge sollen jedoch nur Haushaltsmittel für 50 Schützenpanzer gebilligt werden, während der Rahmenvertrag eine größere Stückzahl umfasst. Damit ist klar, dass das 2. Los Puma erstmal deutlich geringer ausfällt als geplant und nicht für die Vollausstattung der deutschen Landstreitkräfte ausreichen wird – das Heer hat in jüngster Zeit an unterschiedlicher Stelle 111 zusätzliche Schützenpanzer Puma gefordert.</p>
<p>Gut unterrichteten Kreisen zufolge sollen für die Beschaffung der zusätzlichen 50 Schützenpanzer Puma Haushaltsmittel in Höhe von<div class='digimember_salesletter'><style>.addtoany_share_save_container{display:none!important;} .g-8, .g-22, .g-21, .g-23{display:none!important;} .td-main-sidebar{display:none!important}body.td-animation-stack-type0 .post img { opacity: 1;}@media (max-width:475px){.paywall-column-1, .paywall-column-2{width:99%!important;}.paywall-order-1, .paywall-order-2,.paywall-order-3{width:99%!important;}}</style>
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			</item>
		<item>
		<title>Puma – Bundeswehr beauftragt Nachrüstung für 143 Schützenpanzer des 1. Loses</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2023/04/mobilitaet/34575/puma-nachruestung-schuetzenpanzer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2023 09:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Puma]]></category>
		<category><![CDATA[Puma S1]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=34575</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/01/vjtf-puma-aussenansicht-uebung_Foto_Bundeswehr_Panzergrenadierbataillon-112-e1674572778876-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="vjtf puma aussenansicht uebung Foto Bundeswehr Panzergrenadierbataillon 112 e1674572778876" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Puma – Bundeswehr beauftragt Nachrüstung für 143 Schützenpanzer des 1. Loses 15">Die Bundeswehr hat die Projekt System &#38; Management GmbH (PSM), ein Joint Venture von Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und Rheinmetall, beauftragt, nun auch die restlichen 143 Schützenpanzer Puma des 1. Loses im Wert von 770 Millionen Euro zu modernisieren. Dies geht aus einer gemeinsamen Presseerklärung von Rheinmetall und KMW hervor, die die beiden Unternehmen heute verschickt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/01/vjtf-puma-aussenansicht-uebung_Foto_Bundeswehr_Panzergrenadierbataillon-112-e1674572778876-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="vjtf puma aussenansicht uebung Foto Bundeswehr Panzergrenadierbataillon 112 e1674572778876" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Puma – Bundeswehr beauftragt Nachrüstung für 143 Schützenpanzer des 1. Loses 16"><p>Die Bundeswehr hat die Projekt System &amp; Management GmbH (PSM), ein Joint Venture von Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und Rheinmetall, beauftragt, nun auch die restlichen 143 Schützenpanzer Puma des 1. Loses im Wert von 770 Millionen Euro zu modernisieren. Dies geht aus einer gemeinsamen Presseerklärung von Rheinmetall und KMW hervor, die die beiden Unternehmen heute verschickt haben. Die Haushaltsmittel für die Modernisierung der Gefechtsfahrzeuge wurden bereits Ende Dezember 2022 durch den Haushaltsausschuss des Bundestages freigegeben.</p>
<p>Bei der nun beauftragten Modernisierung handelt es sich um die Auslösung von zwei Optionen, die Bestandteil des Vertrages zur Nachrüstung der Serien-Schützenpanzer PUMA auf den neuen Konstruktionsstand S1, <a href="https://soldat-und-technik.de/2021/06/mobilitaet/27649/schuetzenpanzer-puma-modernisierung-auf-den-rueststand-s1-beauftragt/" target="_blank" rel="noopener">welcher bereits im Juni 2021 mit der PSM geschlossen wurde</a>. Damals wurde die Umrüstung der ersten 154 Schützenpanzer auf den Konstruktions-Stand S1 bis 2026 beauftragt. Die nun beauftragte Modernisierung soll bis 2029 andauern. Die verbliebenen Pumas des 1. Loses wurden bereits im Vorfeld auf den K-Stand VJTF-2023 aufgerüstet, der im Großen und Ganzen dem S1-Rüststand entspricht. Da die 13 Fahrschulfahrzeuge nicht umgerüstet werden, wird die Puma-Flotte des Heeres nach Abschluss der Nachrüstung einen einheitliche Konstruktionsstand S1 aufweisen.</p>
<h2>Schützenpanzer Puma VJTF 2023 und S1</h2>
<p>Zwei wesentliche Merkmale kennzeichnen den VJTF 2023 Puma als Zwischenschritt zur Konfiguration S1: Verbesserte Führungsfähigkeit durch Digitalisierung und gestärkte Panzerabwehrfähigkeit durch vollständige Integration des Mehrrollenfähigen Leichten Lenkflugkörper-Systems (MELLS).</p>
<p>Digitale Funkgeräte ermöglichen die Kommunikation mit Sprache und Datenfunk über alle taktischen Führungsebenen hinweg. Der mit IdZ-ES ausgestattete Schützentrupp ist über das Battlefield-Management-System (BMS) TacNet angebunden. Über die digitale Lagekarte verfügen die Gefechtsteilnehmer vom Einzelsoldaten bis zur Bataillonsführung über ein gleiches Lagebild mit der Darstellung der Positionen gegnerischer und eigener Kräfte. Der abgesessene Panzergrenadier kann darüber beispielsweise eine digitale Zielzuweisung vornehmen und somit der auf dem Fahrzeug verbliebenen Kernbesatzung die Zielbekämpfung ermöglichen.</p>
<p>Aufklärung und Situationswahrnehmung werden mit neuen Farbkameras für Tag- und Nachtsicht und Farbmonitoren auf ein neues Niveau gehoben. Kommandant und Richtschütze erhalten durch die jeweiligen optronischen Systeme eine verbesserte Darstellung des Zielgeländes. Der aufgesessene Schützentrupp kann mit den Kamerasystemen und farbigen Displays die Umgebung ständig beobachten und gegebenenfalls Ziele aufklären. Die Soldaten kennen so schon vor dem Absitzen das Umfeld, in dem sie eingesetzt werden. Auch der Kraftfahrer profitiert von leistungsfähigeren Sichtsystemen und wird in die Lage versetzt, das Fahrzeug in bebautem und unbebautem Gelände sicher und den taktischen Anforderungen gerecht zu manövrieren. Mit der vollständigen Integration des Lenkflugkörpersystems MELLS konnten die Fähigkeiten im Kampf gegen Feind in gepanzerten Fahrzeugen und Deckungen wesentlich verbessert werden. Zwei abschussbereit mitgeführte Lenkflugkörper EuroSpike LR können aus dem Fahrzeug – also geschützt unter Luke – mit den gleichen Bediengeräten wie für Haupt- und Sekundärbewaffnung eingesetzt werden.</p>
<p>Ein weiteres Merkmal des SPz Puma VJTF 2023 ist die Vorrüstung zur Aufnahme der Turmunabhängigen Sekundärwaffenanlage (TSWA) am rechten Fahrzeugheck. Die unbemannte Waffenstation TSWA dient dem Eigenschutz und kann nichtletale und letale 40-mm-Munition bis 400 m weit verschießen. Nach Abschluss der Entwicklung wird der Serienauftrag für 2023 erwartet.</p>
<p>Die nächste Ziel-Konfiguration für den SPz Puma heißt S1. Im Juni 2021 ist das Herstellerkonsortium Projekt System &amp; Management (PSM) vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr beauftragt worden, die restliche Puma-Flotte nachzurüsten.</p>
<p>Gegenüber der Version VJTF 2023 werden noch elektronische Komponenten modernisiert. Die Ausstattung mit SEM-Funkgeräten (SEM 80, SEM 90, SEM 93) wird durch die neue digitale querschnittliche Streitkräftegemeinsame Verbundfähige Funkgeräteausstattung (SVFuA) ersetzt. Die Bordverständigungsanlage SOTAS IP wird durch die aktuellere Version SOTAS IP6R erweitert. Das explosionssichere GPS-Navigationssystem ERGR (Explosion Resistant GPS Receiver) wird durch das Nachfolgesystem ERGR II ersetzt.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Waldemar Geiger</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>VJTF – Logistik offenbar nur für eine von zwei Puma-Kompanien vorhanden</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2023/01/streitkraefte/33829/vjtf-logistik-offenbar-nur-fuer-eine-von-zwei-puma-kompanien-vorhanden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 15:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[S&T+]]></category>
		<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Puma]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
		<category><![CDATA[VJTF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=33829</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/01/vjtf-puma-aussenansicht-uebung_Foto_Bundeswehr_Panzergrenadierbataillon-112-e1674572778876-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="vjtf puma aussenansicht uebung Foto Bundeswehr Panzergrenadierbataillon 112 e1674572778876" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="VJTF – Logistik offenbar nur für eine von zwei Puma-Kompanien vorhanden 17">Nachdem im vergangenen Jahr der Ausfall mehrerer Schützenpanzer Puma bei einer Übung für einen öffentlichen Aufschrei gesorgt hatte und in der Folge das Fahrzeug aus der NATO-Speerspitze oder VJTF abgemeldet wurde, scheint sich die Lage für den Schützenpanzer gegenwärtig zu entspannen. Es sei davon auszugehen, dass die erste mit dem Schützenpanzer Puma „VJTF“ ausgestattete Kompanie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/01/vjtf-puma-aussenansicht-uebung_Foto_Bundeswehr_Panzergrenadierbataillon-112-e1674572778876-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="vjtf puma aussenansicht uebung Foto Bundeswehr Panzergrenadierbataillon 112 e1674572778876" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="VJTF – Logistik offenbar nur für eine von zwei Puma-Kompanien vorhanden 20"><p>Nachdem im vergangenen Jahr der Ausfall mehrerer Schützenpanzer Puma bei einer Übung für einen öffentlichen Aufschrei gesorgt hatte und in der Folge das Fahrzeug aus der NATO-Speerspitze oder VJTF abgemeldet wurde, scheint sich die Lage für den Schützenpanzer gegenwärtig zu entspannen. Es sei davon auszugehen, dass die erste mit dem Schützenpanzer Puma „VJTF“ ausgestattete Kompanie zeitnah technisch wieder einsatzbereit sein werde, schreibt das Verteidigungsministerium in einer Mitteilung mit Bezug auf den Bericht, der gestern dem Parlament über das Analyseergebnis der Ausfälle des Schützenpanzers Puma im Dezember 2022 zugeleitet wurde. Aus diesem Bericht, der unserer Redaktion vorliegt, geht hervor, dass diese technische Einsatzbereitschaft bereits binnen weniger Tage erreicht werden soll.<div class='digimember_salesletter'><style>.addtoany_share_save_container{display:none!important;} .g-8, .g-22, .g-21, .g-23{display:none!important;} .td-main-sidebar{display:none!important}body.td-animation-stack-type0 .post img { opacity: 1;}@media (max-width:475px){.paywall-column-1, .paywall-column-2{width:99%!important;}.paywall-order-1, .paywall-order-2,.paywall-order-3{width:99%!important;}}</style>
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		<title>Rüstungsbeschaffung für die VJTF – ein Trauerspiel in mehreren Akten</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2023/01/streitkraefte/33734/rustungsbeschaffung-vjtf-trauerspiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2023 14:56:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[S&T+]]></category>
		<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Husar]]></category>
		<category><![CDATA[Puma]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/01/Ruestungsbeschaffung-fuer-die-VJTF_Foto_Bundeswehr_Marco_Dorow-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ruestungsbeschaffung fuer die VJTF Foto Bundeswehr Marco Dorow" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Rüstungsbeschaffung für die VJTF – ein Trauerspiel in mehreren Akten 21">In Hinsicht Anspruch und Wirklichkeit existiert in den deutschen Streitkräften kaum ein größeres Delta als in der Rüstungsbeschaffung, was man anhand der Ausstattung für die NATO-Speerspitze VJTF 2023 exemplarisch sehen kann. Nach den Lehren des letzten VJTF-Auftrages sollte 2023 eigentlich alles anders werden. Heldenklau und Materialzusammenziehungen aus der ganzen Bundeswehr sollten der Geschichte angehören und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/01/Ruestungsbeschaffung-fuer-die-VJTF_Foto_Bundeswehr_Marco_Dorow-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ruestungsbeschaffung fuer die VJTF Foto Bundeswehr Marco Dorow" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Rüstungsbeschaffung für die VJTF – ein Trauerspiel in mehreren Akten 27"><p>In Hinsicht Anspruch und Wirklichkeit existiert in den deutschen Streitkräften kaum ein größeres Delta als in der Rüstungsbeschaffung, was man anhand der Ausstattung für die NATO-Speerspitze VJTF 2023 exemplarisch sehen kann. Nach den Lehren des letzten VJTF-Auftrages sollte 2023 eigentlich alles anders werden. Heldenklau und Materialzusammenziehungen aus der ganzen Bundeswehr sollten der Geschichte angehören und neue Waffensysteme die Schlagkraft des Kampfverbandes erheblich stärken. So zumindest der Plan, welcher über die letzten drei Jahre Stück für Stück kassiert wurde.<div class='digimember_salesletter'><style>.addtoany_share_save_container{display:none!important;} .g-8, .g-22, .g-21, .g-23{display:none!important;} .td-main-sidebar{display:none!important}body.td-animation-stack-type0 .post img { opacity: 1;}@media (max-width:475px){.paywall-column-1, .paywall-column-2{width:99%!important;}.paywall-order-1, .paywall-order-2,.paywall-order-3{width:99%!important;}}</style>
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		<title>Trotz Reparatur – Marder soll weiterhin den Puma bei der VJTF ersetzen</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2023/01/mobilitaet/33726/trotz-reparatur-marder-soll-weiterhin-den-puma-bei-der-vjtf-ersetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2023 13:55:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Marder]]></category>
		<category><![CDATA[Puma]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
		<category><![CDATA[VJTF 2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/01/Marder_Puma_VJTF2023_Fotos_Bundeswehr-e1672840110957-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Marder Puma VJTF2023 Fotos Bundeswehr e1672840110957" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Trotz Reparatur – Marder soll weiterhin den Puma bei der VJTF ersetzen 28">Von den im Laufe der VJTF-Ausbildung am Schießübungszentrum im Dezember 2022 ausgefallenen 18 Schützenpanzern Puma sind 17 wieder einsatzbereit. Die Industrie habe die Mängel an allen Schützenpanzern bis auf einen abstellen können, schreibt das Verteidigungsministerium in einer aktuellen Mitteilung. Bei den Gesamtbefundungen der Panzer durch Personal der Industrie und der Bundeswehr an den Instandsetzungseinrichtungen in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/01/Marder_Puma_VJTF2023_Fotos_Bundeswehr-e1672840110957-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Marder Puma VJTF2023 Fotos Bundeswehr e1672840110957" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Trotz Reparatur – Marder soll weiterhin den Puma bei der VJTF ersetzen 29"><p>Von den im Laufe der VJTF-Ausbildung am Schießübungszentrum im Dezember 2022 ausgefallenen 18 Schützenpanzern Puma sind 17 wieder einsatzbereit. Die Industrie habe die Mängel an allen Schützenpanzern bis auf einen abstellen können, schreibt das Verteidigungsministerium in einer aktuellen Mitteilung.</p>
<p>Bei den Gesamtbefundungen der Panzer durch Personal der Industrie und der Bundeswehr an den Instandsetzungseinrichtungen in Pfreimd, Regen sowie Unterlüß habe sich ein differenziertes Bild überwiegend kleinerer und mittlerer, aber auch einzelner schwerwiegenderer Schäden ergeben, so das Ministerium. Es seien nun weitere Untersuchungen notwendig, die Hochwertteile sowie einen Brandschaden betreffen.</p>
<p>Nach Einschätzung des BMVg ist der Puma grundsätzlich ein leistungsfähiger Schützenpanzer und verfügt über die Fähigkeit, der Truppe im Gefecht Wirkungsüberlegenheit zu verschaffen. Für ein kriegstaugliches System müsse der Puma allerdings robust und zuverlässig sein. „Derzeit kann das System nur in einem eng verzahnten System aus Truppe, Heeresinstandsetzungslogistik, Projektleitung und Industrie betrieben werden“, bemängelt das Ministerium. Um das weitere Vorgehen zur Verbesserung in der Nutzung festzulegen, werde das BMVg zeitnah zu einem Spitzengespräch unter Beteiligung der Industrie, der Truppe und der Beschaffungsorganisation einladen.</p>
<p>Wie bereits unmittelbar nach dem Ausfall der 18 Pumas im vergangenen Jahr angekündigt, hält das BMVg an der Notfall-Planung fest, den Bundeswehr-Beitrag für die NATO-Speerspitze VJTF Land mit Schützenpanzern vom Typ Marder zu gewährleisten. Teil des dazu gehörenden deutschen Gefechtsverbandes seien zwei Panzergrenadierkompanien mit insgesamt 28 Schützenpanzern.</p>
<p>Nach Angaben des Ministeriums werden gegenwärtig 150 Pumas des 1. Loses auf den verbesserten Konstruktionsstand „S1“ gebracht. Zusätzlich werde das technisch-logistische Konzept der Truppe weiter ausgestaltet. „Die Wirksamkeit der Maßnahmen sind Voraussetzung für die Auslösung weiterer Nachrüstoptionen oder die Beauftragung des 2. Loses“, heißt es in der Mitteilung des BMVg.</p>
<p><strong>Lars Hoffmann</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schützenpanzer Puma &#8211; Pannenpanzer oder Prellbock?</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2022/12/mobilitaet/33604/schuetzenpanzer-puma-pannenpanzer-oder-prellbock/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Dec 2022 15:36:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Puma]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
		<category><![CDATA[Spz]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2022/12/Schuetzenpanzer-Puma_Foto_Bundeswehr-e1671896151646-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Schuetzenpanzer Puma Foto Bundeswehr e1671896151646" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Schützenpanzer Puma - Pannenpanzer oder Prellbock? 30">Die Meldung, dass alle für die VJTF eingeplanten Schützenpanzer Puma – in der modernsten Ausführung – einer Kompanie bei einer Übung ausgefallen sind, war nur wenige Minuten alt, da begannen die Unkenrufe auf den in der Vergangenheit zugegebenermaßen pannengeplagten Puma. Schließlich wurde viel Geld in die Beseitigung der Mängel gesteckt, so dass der Puma – [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2022/12/Schuetzenpanzer-Puma_Foto_Bundeswehr-e1671896151646-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Schuetzenpanzer Puma Foto Bundeswehr e1671896151646" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Schützenpanzer Puma - Pannenpanzer oder Prellbock? 31"><p>Die Meldung, dass alle für die VJTF eingeplanten Schützenpanzer Puma – in der modernsten Ausführung – einer Kompanie bei einer Übung ausgefallen sind, war nur wenige Minuten alt, da begannen die Unkenrufe auf den in der Vergangenheit zugegebenermaßen pannengeplagten Puma. Schließlich wurde viel Geld in die Beseitigung der Mängel gesteckt, so dass der Puma – der für viele Experten als der modernste und wenn er funktioniert auch als der leistungsfähigste Schützenpanzer der Welt gilt – einsatztauglich für die NATO-Speerspitze VJTF gemacht werden konnte.</p>
<p>Die Verteidigungsministerin stellte umgehend die Unterschrift auf einen bereits ausverhandelten und finanzierten – die Finanzmittel wurden just in der Mitte der Woche freigegeben, als die jüngste Pannen gemeldet wurden – Vertrag in Frage, mit dem die komplette Puma-Flotte auf den modernsten Konfigurationsstand S1 gebracht werden soll. Auch die Beschaffung zusätzlicher Schützenpanzer wurde von Verteidigungsministerin Lambrecht an die Kondition gebunden, dass die Industrie endlich die Hausaufgaben macht und den Panzer so abliefert, dass dieser die geforderte Einsatzbereitschaft erfüllt – welche das Heer dem Puma bereits 2021 attestiert hatte.</p>
<p>Wohlgemerkt: Lambrecht äußerte sich wiederholt vorschnell zu einem Thema, bei dem die Ursachen beziehungsweise das Ausmaß noch gar nicht klar waren.</p>
<p>Wenn man nun der jüngsten Berichterstattung Glauben schenken darf, dann muss man feststellen, dass die Ministerin die Anschuldigungen an die falschen Adressaten ausgesprochen hat.</p>
<h2>In vieler Hinsicht ein komplexes Waffensystem</h2>
<p>Der Puma kann zurecht zu den komplexesten Landwaffensystemen der Welt gezählt werden. Die Gesamtkomplexität des Fahrzeuges setzt sich aus zwei Ebenen zusammen. Zum einen verfügt der Schützenpanzer über eine Vielzahl von zusätzlichen Subsystemen, von denen die Mehrzahl aktuell im Feld befindlicher Schützenpanzer nur träumen kann.</p>
<p>Dazu zählen unter anderem ein unbemannter Turm mit einer stabilisierten Waffenanlage mit einer herausragenden Präzision, ein abstandsaktives Schutzsystem (soft-kill), ein entkoppeltes, hydropneumatisches Stützrollenlaufwerk sowie eine Sichtsystem für die Besatzung und die im Kampfraum aufgesessenen Grenadiere, nur um einige zu nennen. Viele dieser Subsysteme für sich alleine sind komplexer als frühere Gefechtsfachzeuge in Summe.</p>
<p>Die zweite Ebene der Komplexität ist die Art und Weise, wie alle diese Subsysteme zu einem Gesamtwaffensystem Schützenpanzer zusammengefügt werden mussten. Um die mittlerweile als obsolet geltende militärpolitische Forderungen nach der Luftverlastbarkeit des Puma in der A400M – die ohnehin nicht mehr erreicht werden kann, weil die A400M so konstruiert wurde, dass ihre Rampe nicht die geforderte Gewichtstrageklasse erfüllt, um den Puma verladen zu können – in Kombination mit den Forderungen des Heeres bezüglich Schutz, Mobilität und Feuerkraft zu erreichen, musste der Puma äußerst kompakt konstruiert werden. Hinzu kamen die in den Medien vielzitierten regulatorischen Forderungen bezüglich Arbeitsschutz und Straßenverkehrstauglichkeit. Andere militärisch sinnvoll Aspekte bezüglich Wartungsfreundlichkeit und Raum für Besatzung oder deren Ausrüstung mussten da zurückstecken.</p>
<p>Die Kombination dieser Forderungen hat es den Konstrukteuren von Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann unmöglich gemacht, einen guten Schützenpanzer auch „gut“ konstruieren zu können. Zu viele konstruktive Kompromisse mussten dafür in Kauf genommen werden.</p>
<p>Diese tief in der DNS des Puma verwurzelten Umstände führten zu zahlreichen Verzögerungen und Kinderkrankheiten, da einiges Neuland betreten werden musste, um die geforderte „Quadratur des Kreises“ zu erfüllen.</p>
<p>Mit viel Geduld, zusätzlichen Finanzmitteln – die auch dazu genutzt wurden, um Nachforderungen der Truppe umzusetzen – und viel Engagement aller Beteiligten konnte das Fahrzeug letztes Jahr endlich als „kriegstauglich“ erklärt werden. Was durchaus als Wunder angesehen werden kann, wenn man bedenkt, dass Versuche anderer Nationen, ähnlich komplexe Systeme einzuführen, trotz deutlich höherer Investitionen, entweder komplett im Sande verlaufen sind – beispielsweise die Bradley-Nachfolge der U.S. Army – oder immer noch entwickelt werden – wie der Ajax der britischen Streitkräfte.</p>
<p>Wie dem auch sei, das System steht auf dem Hof und bestimmte Merkmale können im Nachhinein nicht mehr geändert werden, ohne dass ein komplett neuer Schützenpanzer entwickelt wird. Mangels Alternativen – der in Europa weitverbreitete CV90 ist zwar ausgereift, gehört aber der vorherigen Schützenpanzergeneration an und hat sein Zenit bereits erreicht, der Lynx hingegen hat erst vor kurzem den Vorserienstatus erreicht und wird noch viele Jahre brauchen, bis er den Einsatzstatus erzielt, den der Puma heute hat – hält das Heer an dem Projekt fest. Bis vor kurzem schien diese Entscheidung auch die richtige gewesen zu sein, schließlich haben die modernisierten VJTF-Pumas in vielen Übungen im Großen und Ganzen so performt, wie sie sollten.</p>
<h2>Pannenpanzer oder Prellbock</h2>
<p>Aber eben nur bis vor kurzem, bis die in der Einleitung angesprochenen 18 Pumas komplett ausgefallen sind. Eine Woche nachdem die Ausfälle medial bekannt geworden und der Puma erneut als Pannenpanzer tituliert wurde, verdichtet sich langsam das Lagebild, was im Schießübungszentrum tatsächlich vorgefallen sein soll. Einem Beitrag der FAZ zufolge, der weder durch das BMVg noch durch das Heer bestritten wird, ist die Schadenslage der 18 Panzer komplett uneinheitlich.</p>
<p>Die große Masse der technischen Probleme sollen zudem einfach zu beheben sein und teilweise auf vorgeschriebenen aber nicht durchgeführten technischen Dienst zurückzuführen sein. Zudem wird einer Aussage des Divisionskommandeurs in der Hinsicht widersprochen, dass die Fahrzeuge zwar nicht bei der Übung selbst, dafür im Vorfeld arg beansprucht wurden, indem diese für etwaige Übungen von Zug zu Zug beziehungsweise von Kompanie zu Kompanie herumgereicht wurden. Erfahrene Soldaten wissen ganz genau, dass das immer in einem wenig pfleglichen Umgang mit dem Material endet. Dem FAZ-Beitrag nach sollen nur zwei der 18 Systeme tatsächlich größere Schäden aufweisen.</p>
<p>Hier gilt es tatsächlich präzise hinzusehen, was genau dazu geführt hat, dass Panzer in einem voll ausgestatteten Verband herumgereicht werden müssen. Liegt es an der Wartungsintensivität des Puma, an zu wenig Ersatzteilen, fehlenden Instandsetzungskapazitäten oder vielleicht sogar an Fehlplanungen der Truppe, die aus welchen Gründen auch immer notwendige Zeiten für technischen Dienst und Übungsbetrieb nicht adäquat synchronisieren konnte?</p>
<p>Die Masse der nun öffentlich werdenden Hinweise deuten zunehmend darauf hin, dass dem Puma eher das Attribut Prellbock als Pannenpanzer zugesprochen werden muss. Wenn die Einsatzfähigkeit eines Systems darunter leidet, dass ungenügend Ersatzteile vorhanden sind, Instandsetzungspersonal fehlt, nicht ausreichend qualifiziert oder unerfahren ist, planerische Mängel in der Nutzung des Systems vorliegen oder das System entgegen den Vorgaben genutzt wird, dann liegt es nicht alleine an der Technik, dann sind die Ursachen im System verankert. Dies wird zudem durch den Umstand bestärkt, dass es dem Vernehmen nach im Heer durchaus Puma-Verbände mit sehr guten Klarständen gibt – trotz Übungsbetrieb. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass am Ende der Untersuchung festgestellt werden muss, dass der Puma hier als Prellbock für Fehler anderer herhalten musste.</p>
<h2>Bedarf für tiefergehende Anpassungen am System</h2>
<p>Die Bundeswehr hat viel Geld in die Hand genommen, um den Puma konstruktiv dermaßen anzupassen, dass eine geforderte Einsatzfähigkeit theoretisch erreicht werden kann. In der Praxis müssen neben der Technik auch der Soldat und das dahinter stehende System ihren Teil dazu beitragen. Und genau hier hapert es bei der Bundeswehr, wie man anhand der oftmals geringen Einsatzbereitschaft weiterer Waffensysteme sehen kann. Damit diese Mängel in Zukunft abgestellt werden, muss die Bundeswehr auch an ihre Strukturen ran.</p>
<p>Die Nutzungsverantwortlichkeit für die jeweiligen Waffensysteme gehört wieder zurück in die Teilstreitkräfte. Zudem muss die Truppe von der Kompanie bis aufwärts zur Division über entsprechende quantitativ und qualitative logistische Kräfte und Ersatzteilvorräte verfügen, um Ansprüche und Wirklichkeit hinsichtlich der Einsatzbereitschaft der Waffensysteme zu synchronisieren. Auch die Struktur logistischer Kräfte auf allen Ebenen muss überdacht werden. Es hatte ja seinen Sinn, dass in früheren Strukturen ausgeprägtere Schrauberfähigkeiten in der Kompanie und im Bataillon vorhanden waren. Der Logik nach müsste die Anzahl und Fähigkeiten dieser Schrauber zunehmen, um die quantitativ und qualitativ komplexeren modernen Waffensysteme adäquat einsatzbereit halten zu können. Mit der zunehmenden IT-Lastigkeit der Waffensysteme müssen auch die Qualifikationsbilder der „Schrauber“ angepasst werden, damit diese adäquat arbeiten können.</p>
<p>Blickt man jedoch in die Truppenstruktur, stellt man genau das Gegenteil fest. In den letzten Reformen wurde nicht nur an Material und Ersatzteilen gespart, sondern auch an entsprechendem Personal. Wenn heute etwas kaputt geht, muss erst eine Meldung abgesetzt werden, ein Auftrag vergeben und das System unter Umständen auch für einfache Arbeiten an einen anderen Ort (Industrie oder HIL) verbracht werden. Was früher in wenigen Stunden an Ort und Stelle in der Einheit oder im Verband geregelt werden konnte, braucht heute auf Grund der systemisch bedingten Durchlaufzeiten Tage, Wochen oder Monate. So lassen sich Kaltstartfähigkeit und Kriegstauglichkeit auch im optimalsten aller Fälle nicht herstellen.</p>
<p>Last but not least muss aber auch ein Umdenken in der Truppe erfolgen. Es muss Schluss sein mit dem Herumreichen von Material, egal ob Schützenpanzer oder Nachtsichtgerät. Materialverantwortung gehört in die Hände einzelner Soldaten, die auch dementsprechend in Verantwortung genommen werden können, wenn kein pfleglicher Umgang damit geschieht. Und wenn Panzer ausfallen oder im logistischen System auf Wartung beziehungsweise Reparatur warten, dann muss auch der Zugführer, Kompaniechef oder Kommandeur das Kreuz haben, die Truppe für den entsprechenden Zeitraum abzumelden. Anders wird sich keine Besserung einstellen, egal ob das Waffensystem Puma, Marder oder einen anderen Namen hat.</p>
<p>Wenn die Bundeswehr es ernst meint mit Kaltstartfähigkeit und Kriegstauglichkeit, dann müssen grundlegende Änderungen vorgenommen werden. Es wird eine Ersatzteilbevorratung geben müssen und Umlaufreserve für die Waffensysteme, die planmäßig länger ausfallen (Modernisierung oder Grundüberholung). Zudem braucht es mehr Personal und Anpassungen in der Struktur. Das alles wird Geld kosten, viel Geld, mehr als derzeit von der Politik zur Verfügung gestellt wird. Damit der nötige Wurf gelingt, müssen alle Beteiligten zudem aufhören, die eigenen Fehler mit Schuldzuweisungen an andere zu kaschieren und sich vielmehr darauf konzentrieren, Ursachen für Probleme klar zu benennen und an der Lösung mitzuarbeiten.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Waldemar Geiger</strong></a></p>
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		<title>Verteidigungsministerin knüpft das 2. Los Puma an Bedingungen</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2022/12/mobilitaet/33564/verteidigungsministerin-bedingungen-2-los-puma/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2022 13:11:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
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		<category><![CDATA[Puma VJTF 2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/12/P04_Puma-VJTF-706_Zwilling-scaled-e1671455459964-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="P04 Puma VJTF 706 Zwilling scaled e1671455459964" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Verteidigungsministerin knüpft das 2. Los Puma an Bedingungen 32">Nach dem Totalausfall von 18 Schützenpanzern Puma einer für die VJTF 2023 vorgesehenen Panzerkompanie während der Ausbildung im Schießübungszentrum des Heeres in Bergen in der vergangenen Woche, erfolgt seit Freitag eine umfangreiche Bestandsaufnahme und Fehleranalyse. Ziel sei es, die Einsatzbereitschaft des Schützenpanzers so schnell wie möglich wiederherzustellen, schreibt das Verteidigungsministerium in einer aktuellen Mitteilung. Verteidigungsministerin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/12/P04_Puma-VJTF-706_Zwilling-scaled-e1671455459964-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="P04 Puma VJTF 706 Zwilling scaled e1671455459964" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Verteidigungsministerin knüpft das 2. Los Puma an Bedingungen 33"><p>Nach dem Totalausfall von 18 Schützenpanzern Puma einer für die VJTF 2023 vorgesehenen Panzerkompanie während der Ausbildung im Schießübungszentrum des Heeres in Bergen in der vergangenen Woche, erfolgt seit Freitag eine umfangreiche Bestandsaufnahme und Fehleranalyse. Ziel sei es, die</p>
<p>Einsatzbereitschaft des Schützenpanzers so schnell wie möglich wiederherzustellen, schreibt das Verteidigungsministerium in einer aktuellen Mitteilung. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht bezeichnete die neuerlichen Ausfälle des Schützenpanzers Puma als herben Rückschlag. „Ich habe bis Ende nächster Woche eine Analyse durch beteiligte Stellen des BMVg und der Bundeswehr, der Heeresinstandsetzungslogistik GmbH sowie der Industrie beauftragt“, so die Ministerin. Und weiter: „Das Projekt Puma steht an einer entscheidenden Wegmarke und das habe ich allen Beteiligten unmissverständlich klar gemacht. Bevor sich das Fahrzeug nicht als stabil erweist, wird es kein 2. Los geben.“</p>
<p>Die Kritik aus dem Parlament sei vollkommen berechtigt, betonte die Ministerin. „Unsere Truppe muss sich darauf verlassen können, dass Waffensysteme auch im Gefecht robust und standfest sind.“</p>
<p>Der deutsche Beitrag für die NATO-Speerspitze im Rahmen der VJTF 2023 bleibt nach Angaben des Ministeriums von diesen „technischen Herausforderungen“ aber unberührt. Im Zuge der Einsatzvorbereitung seien bereits Kampfeinheiten der Panzergrenadiere mit dem Schützenpanzer Marder ausgebildet worden, die nun die Puma-Einheiten ersetzen sollen. Eigentlich sollten die Pumas ab dem 1. Januar kommenden Jahres einen Kernbestandteil der VJTF bilden. Die vom Ausfall betroffenen Panzer befinden sich aktuell auf dem Rücktransport nach Bayern.</p>
<p>Über den Vorfall in Bergen hatte am Samstag zuerst der Spiegel berichtet und dabei aus einer Mail des Kommandeurs der 10. Panzerdivision, Generalmajor Ruprecht von Butler, an den Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, zitiert. Daraus geht hervor, dass die Einsatzbereitschaft der 18 Schützenpanzer nach mehreren Einsatztage auf 0 gesunken ist, was in erster Linie auf Probleme mit der Elektronik, aber auch einen Kabelbrand zurückgeführt wird.</p>
<p>Bei den Schützenpanzern handelt es sich eine für die VJTF nachgerüstete Variante, die eigentlich bereits als „gefechtstauglich“ zertifiziert worden ist. Erst vor wenigen Tagen wurden die Mittel für die Nachrüstung der noch nicht modernisierten Pumas des Heeres auf den VJTF-Standard freigegeben. Überdies sollte im kommenden Jahr das 2. Los Puma in Umfang von 50 Fahrzeugen in Auftrag gegeben werden. Ob es jedoch dazu kommt, scheint im Augenblick ungewiss.</p>
<p><strong>Lars Hoffmann</strong></p>
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