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	<title>Sanitätsdienst der Bundeswehr &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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	<title>Sanitätsdienst der Bundeswehr &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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		<title>Verwundetenversorgung: Golden Hour auf dem Prüfstand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 07:14:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitätsdienst der Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Taktische Verwundetenversorgung]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/03/250611_BWI_Experiment_Spracherkennung_Grueterich_33_5000-002-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Transport Verwundeter von der Front in die Sanitätseinrichtung gestaltet sich aufgrund der zunehmenden Gefahr durch Drohnen immer schwieriger." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Verwundetenversorgung: Golden Hour auf dem Prüfstand 1">Der russische Angriffskrieg in der Ukraine zeigt deutlich, dass Russland auch massiv durch moralische Kriegsführung wirkt. Schutzzeichen wie das Rote Kreuz werden nicht mehr beachtet. Sanitätseinrichtungen und -fahrzeuge werden gezielt angegriffen, so dass verwundete Soldatinnen und Soldaten oft erst nach Tagen von der Front weiter transportiert werden können. Das Thema Golden Hour beschäftigt den Sanitätsdienst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/03/250611_BWI_Experiment_Spracherkennung_Grueterich_33_5000-002-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Transport Verwundeter von der Front in die Sanitätseinrichtung gestaltet sich aufgrund der zunehmenden Gefahr durch Drohnen immer schwieriger." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Verwundetenversorgung: Golden Hour auf dem Prüfstand 4"><p><b>Der russische Angriffskrieg in der Ukraine zeigt deutlich, dass Russland auch massiv durch moralische Kriegsführung wirkt. Schutzzeichen wie das Rote Kreuz werden nicht mehr beachtet. Sanitätseinrichtungen und -fahrzeuge werden gezielt angegriffen, so dass verwundete Soldatinnen und Soldaten oft erst nach Tagen von der Front weiter transportiert werden können.</b></p>
<p>Das Thema Golden Hour beschäftigt den <a href="https://www.bundeswehr.de/de/organisation/unterstuetzungsbereich/sanitaetsdienst" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Sanitätsdienst der Bundeswehr</a> seit mindestens 20 Jahren. Die Medizinische Versorgung im Krieg ist auf die Besonderheiten militärischer Szenarien fokussiert, die immer andere Rahmenbedingungen als im Frieden haben. Im Frieden können trotzdem Naturkatastrophen oder Unfälle passieren, die katastrophenmedizinische Notwendigkeiten erfordern. Die Militärmedizin ist daher stets auch Teil der Katastrophenmedizin.</p>
<p>&#8222;Der Anschlag auf den Breitscheidplatz hat ganz deutlich gezeigt, dass wir auch im tiefsten Frieden in der Lage sein müssen, über große Unfälle oder Naturkatastrophen hinaus medizinische Versorgungsmaßnahmen anzuwenden, um möglichst vielen Menschen ein Überleben mit dem höchsten Maß an Rehabilitationsfähigkeit zu ermöglichen&#8220;, erklärt der Kommandeur des Kommandos Gesundheitsversorgung der Bundeswehr, Generalstabsarzt Dr. Johannes Backus. Und das müsse auch auf dem militärischen Schlachtfeld gelten.</p>
<h3><b>Golden Hour basiert auf Physiologie</b></h3>
<p>Die Golden Hour ist letzten Endes nichts anderes als ein Versorgungsprinzip. Es beschreibt, welche physiologischen Prozesse nach Schädigungen des biologischen Systems, also des menschlichen Körpers, in definierten Zeitabständen ablaufen. Werden in diesen Zeitfenstern keine medizinischen Gegenmaßnahmen eingeleitet, entwickeln sich irreversible pathophysiologische Zustände. Diese führen im schlechtesten Fall zum Tod, selbst wenn die Patientin oder der Patient noch lebend in eine Versorgungseinrichtung gebracht werden kann.</p>
<p>Insofern stellt sich bei der Golden Hour immer die Frage, ob die erforderlichen Rahmenbedingungen gegeben sind, um eine verwundete Person in kürzester Zeit in eine geeignete Versorgungseinrichtung bringen zu können. Die bestmögliche Versorgung erfolgt in der Regel in Kliniken, da diese über die umfassendsten medizinischen Behandlungsmöglichkeiten verfügen. Patienten mit einem Herzinfarkt werden genauso vor Ort durch den Notarzt transportfähig gemacht wie Beteiligte eines Verkehrsunfalls. Alle werden in die Klinik transportiert. In der Militärmedizin ist das grundlegend nicht anders.</p>
<h3><b>Rahmenbedingungen sind entscheidend</b></h3>
<p>&#8222;Das Arbeitsumfeld des Soldaten ist das Schlachtfeld&#8220;, weiß Dr. Johannes Backus. Wenn es dort zu einer körperlichen Schädigung kommt, stelle sich die Frage nach den Möglichkeiten, mit denen der Verwundete für den Transport in die Klinik stabilisiert werden könne, erklärt der Mediziner. Das ist im Krieg nicht immer möglich. Die Golden Hour ist ein Versorgungsprinzip.</p>
<p>Wenn die Rahmenparameter wie Luftüberlegenheit, Kampfüberlegenheit, Ressourcenüberlegenheit stimmen, kann die Golden Hour angewendet werden. Wenn die Rahmenbedingungen nicht gegeben sind, müssen zwangsläufig andere Versorgungsprinzipien angewendet werden. Alle Versorgungsprinzipien haben aber grundsätzlich das Ziel, den Patienten zu stabilisieren.</p>
<figure id="attachment_47973" aria-describedby="caption-attachment-47973" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-47973" src="/wp-content/uploads/2026/03/241216_GenStArzt_Dr_Johannes_Backus_vonScheven_5000-002-1024x683.jpg" alt="Generalstabsarzt Dr. Johannes Backus ist der Kommandeur des Kommandos Gesundheitsversorgung der Bundeswehr in Koblenz." width="696" height="464" title="Verwundetenversorgung: Golden Hour auf dem Prüfstand 2" srcset="/wp-content/uploads/2026/03/241216_GenStArzt_Dr_Johannes_Backus_vonScheven_5000-002-1024x683.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2026/03/241216_GenStArzt_Dr_Johannes_Backus_vonScheven_5000-002-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2026/03/241216_GenStArzt_Dr_Johannes_Backus_vonScheven_5000-002-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2026/03/241216_GenStArzt_Dr_Johannes_Backus_vonScheven_5000-002-1536x1024.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2026/03/241216_GenStArzt_Dr_Johannes_Backus_vonScheven_5000-002-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2026/03/241216_GenStArzt_Dr_Johannes_Backus_vonScheven_5000-002-696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2026/03/241216_GenStArzt_Dr_Johannes_Backus_vonScheven_5000-002-1068x712.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2026/03/241216_GenStArzt_Dr_Johannes_Backus_vonScheven_5000-002.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-47973" class="wp-caption-text">Generalstabsarzt Dr. Johannes Backus ist der Kommandeur des Kommandos Gesundheitsversorgung der Bundeswehr in Koblenz. (Foto: Bundeswehr/Helmut von Scheven)</figcaption></figure>
<h3><b>Taktische Verwundetenversorgung im Fokus</b></h3>
<p>In der taktischen Verwundetenversorgung zeigen die Erfahrungen aus der Ukraine, dass es immer abzuwägen gilt, wie die Versorgung unter verschiedenen taktischen Voraussetzungen zu leisten ist. Diese Abwägungen verfolgen das Ziel, ein bestmögliches Überleben mit möglichst geringen körperlichen Schäden herbeizuführen. Die Militärmediziner beraten die militärische Führung im Sinne militärmedizinischer Auswirkungen von taktischen Entscheidungen. &#8222;Letzten Endes ist das auch immer eine Abwägung, was höher zu bewerten ist&#8220;, erklärt der Generalstabsarzt.</p>
<p>Wenn also die Rahmenbedingungen keine idealtypische Rettungskette mit Luftrettungsmitteln und dicht gestaffelten Versorgungseinrichtungen zulassen, bleibt es weiterhin das Ziel, eine möglichst stabile Rettungskette am Boden mit dem bestmöglichen Versorgungsnutzen in der Region aufzubauen. Ein kriegerisches Szenario der Landes- und Bündnisverteidigung würde dabei unweigerlich höhere Ausfallraten zur Folge haben als die Einsätze zur Friedenssicherung wie in Afghanistan, Mali oder dem Kosovo, sagt Dr. Backus.</p>
<h3><b>Moralische Kriegführung in der Ukraine</b></h3>
<p><a href="https://soldat-und-technik.de/2025/11/sut-plus/46115/gefecht-ukraine/">Die Lage in der Ukraine ist derzeit dadurch geprägt, dass der Einsatz von Rettungsmitteln infolge von Drohneneinsätzen und der Luftüberlegenheit der russischen Armee deutlich erschwert ist</a>. Das besonders Perfide ist, dass auch moralische Kriegsführung als Wirkmittel eingesetzt wird. Die russischen Streitkräfte gehen explizit gegen Versorgungseinrichtungen vor, egal ob diese zivil oder militärisch genutzt werden. Sie beschießen Krankenhäuser und Sanitätseinrichtungen, schicken gezielt Drohnen gegen Versorgungseinrichtungen und Sanitätsfahrzeuge.</p>
<figure id="attachment_47974" aria-describedby="caption-attachment-47974" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-47974" src="/wp-content/uploads/2026/03/251009_DOSA-2025_Erdmann_007_5000-002-1024x683.jpg" alt="Die Integration der modularen Sanitätseinrichtungen in vorhandene feste Infrastrukturen wie Hallen oder auch Keller ist ein Schritt um der Gefahr aus der Luft entgegen zu wirken." width="696" height="464" title="Verwundetenversorgung: Golden Hour auf dem Prüfstand 3" srcset="/wp-content/uploads/2026/03/251009_DOSA-2025_Erdmann_007_5000-002-1024x683.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2026/03/251009_DOSA-2025_Erdmann_007_5000-002-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2026/03/251009_DOSA-2025_Erdmann_007_5000-002-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2026/03/251009_DOSA-2025_Erdmann_007_5000-002-1536x1025.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2026/03/251009_DOSA-2025_Erdmann_007_5000-002-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2026/03/251009_DOSA-2025_Erdmann_007_5000-002-696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2026/03/251009_DOSA-2025_Erdmann_007_5000-002-1068x713.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2026/03/251009_DOSA-2025_Erdmann_007_5000-002.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-47974" class="wp-caption-text">Die Integration der modularen Sanitätseinrichtungen in vorhandene feste Infrastrukturen wie Hallen oder auch Keller ist ein Schritt um der Gefahr aus der Luft entgegen zu wirken. (Foto: Bundeswehr/Mathias Erdmann)</figcaption></figure>
<p>Im ersten Schritt haben die Ukrainer begonnen, zu verschleiern. Es ist nicht mehr erkennbar, ob es sich um ein Sanitätsfahrzeug oder eine Sanitätseinrichtung handelt. Im zweiten Schritt wurden Behandlungseinrichtungen in fester Infrastruktur und möglichst unterirdisch eingerichtet. Im dritten Schritt wurden die Patiententransporte nur noch bei Dunkelheit durchgeführt. Das bedeutet, dass man die Golden Hour nicht in jedem Fall anwenden kann, weil sie von bestimmten Rahmenbedingungen abhängig ist.</p>
<h3><b>Versorgung mit Blutprodukten</b></h3>
<p>&#8222;Qualifiziertes medizinisches Personal muss also nach vorn an die Front gebracht werden, um die &#8218;Prolonged Field Care&#8216;, also die verlängerte Pflege im Feld, bis zu dem Zeitpunkt gewährleisten zu können, an dem ein Verwundetentransport möglich ist&#8220;, erklärt Generalstabsarzt Dr. Backus. Aber auch die Prolonged Field Care ist nur ein Versorgungsprinzip und abhängig von bestimmten Rahmenbedingungen. Letztendlich kommt es darauf an, flexibel handeln zu können. Und das ist immer auch eine Ressourcenfrage.</p>
<p>Eine große Erkenntnis aus den Kriegen in der Ukraine und in Gaza ist, dass die Versorgung an der Front mit Blut und Blutprodukten entscheidend für das Überleben von verwundeten Soldatinnen und Soldaten ist. Bei Verwundungen mit hohem Blutverlust ist es enorm wichtig, einen Volumenmangelschock zu vermeiden. Allerdings unterliegen Blut und Blutprodukte strengen Vorgaben, was Transport und Lagerung betrifft. Daher gehen die Überlegungen wieder in Richtung Vollbluttransfusion.</p>
<p>&#8222;Vollblutapplikation rettet im Krieg maßgeblich Leben!&#8220;, ist Dr. Backus überzeugt. Das sei ein &#8222;Gamechanger&#8220; zur Verbesserung des Überlebens auf dem Schlachtfeld nach einer potenziell lebensbedrohlichen Verletzung, weiß der Generalstabsarzt. Um sowohl Blutprodukte, als auch notwendiges Sanitätsmaterial auf das Schlachtfeld zu bringen, arbeitet der Sanitätsdienst seit zwei Jahren an verschiedenen Lösungen. Eine davon ist der Transport per Flugdrohne, sowohl von Material an die Front, aber auch von Verwundeten von der Front.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Johanniter stellen 100 Fahrzeuge für Verwundetentransport</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/01/streitkraefte/47150/johanniter-100/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 12:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitätsdienst der Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verwundetentransport]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/01/20260123-Uebergabe-RTW-Johanniter-R.-Alpers-006-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Oliver Meermann, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe und Generaloberstabsarzt Dr. Ralf Hoffmann, Befehlshaber des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr (v.l.n.r.) stellen gemeinsam die Verwundeten-Transportkomponente 100 der Johanniter vor." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Johanniter stellen 100 Fahrzeuge für Verwundetentransport 5">Die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) baut ihre Unterstützung für die gesamtstaatliche Sicherheitsvorsorge weiter aus. Gemeinsam mit dem Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr stellte die Hilfsorganisation am heutigen Freitag auf dem Gelände des Bundesministeriums der Verteidigung in Bonn die neue Verwundeten-Transportkomponente 100 (VTpK-JUH100) vor: Aus Beständen ihrer Regionalverbände stellt die JUH bundesweit 100 Krankentransportfahrzeuge (mindestens KTW Typ A) für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/01/20260123-Uebergabe-RTW-Johanniter-R.-Alpers-006-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Oliver Meermann, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe und Generaloberstabsarzt Dr. Ralf Hoffmann, Befehlshaber des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr (v.l.n.r.) stellen gemeinsam die Verwundeten-Transportkomponente 100 der Johanniter vor." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Johanniter stellen 100 Fahrzeuge für Verwundetentransport 6"><p><a href="https://www.johanniter.de/johanniter-unfall-hilfe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH)</a> baut ihre Unterstützung für die gesamtstaatliche Sicherheitsvorsorge weiter aus. Gemeinsam mit <a href="https://soldat-und-technik.de/2025/07/taktik-ausbildung/44464/ilue-san-sanitaetsdienst-zeigt-versorgung-von-verwundeten/">dem Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr</a> stellte die Hilfsorganisation am heutigen Freitag auf dem Gelände des Bundesministeriums der Verteidigung in Bonn die neue Verwundeten-Transportkomponente 100 (VTpK-JUH100) vor: Aus Beständen ihrer Regionalverbände stellt die JUH bundesweit 100 Krankentransportfahrzeuge (mindestens KTW Typ A) für den qualifizierten Transport Verwundeter bereit. Die Fahrzeuge stehen sowohl für Einsätze innerhalb Deutschlands als auch &#8211; bei entsprechender Beauftragung &#8211; im Bündnisgebiet zur Verfügung.</p>
<p>Die Komponente übernimmt im Regelfall den Transport von verwundeten Soldatinnen und Soldaten aus sogenannten Hubs (Aufnahmezentren) des Sanitätsdienstes der Bundeswehr in Deutschland und bringt diese in Krankenhäuser oder andere geeignete medizinische Einrichtungen zur Weiterbehandlung. Darüber hinaus kann die VTpK-JUH100 auch im Zivil- und Bevölkerungsschutz eingesetzt werden, etwa bei Evakuierungen von Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen in Großschadens- oder Krisenlagen.</p>
<h3><strong>Personal aus Regionalverbänden, Koordinierung zentral</strong></h3>
<p>&#8222;Mit der Verwundeten-Transportkomponente 100 leisten wir aus eigener Kraft einen sehr konkreten Beitrag zur Sicherheit und Resilienz unseres Landes&#8220;, sagte Oliver Meermann, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe, am Freitag in Bonn. &#8222;Wir zeigen damit, dass wir als Hilfsorganisation bereit sind, Verantwortung zu übernehmen &#8211; partnerschaftlich, pragmatisch und im Einklang mit unseren humanitären Werten.&#8220;</p>
<p>Die VTpK-JUH100 basiert auf Fahrzeugen und qualifiziertem Personal aus allen Regionalverbänden der Johanniter und ist zunächst auf eine Einsatzdauer von bis zu drei Monaten ausgerichtet. Das Personal rekrutiert sich im Wesentlichen aus dem Ehrenamt. Vorbereitung und Einsätze werden über das Johanniter-Bundeszentrum für Krisenmanagement (JBK) zentral koordiniert. Durch die Aufstellung der Komponente kommt es zu keiner Einschränkung des örtlichen Bevölkerungsschutzes.</p>
<h3><strong>Johanniter leisten Beitrag zur gesamtstaatlichen Vorsorge</strong></h3>
<p>&#8222;Die aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen machen deutlich: Landes- und Bündnisverteidigung ist eine gesamtstaatliche Aufgabe&#8220;, sagte Generaloberstabsarzt Dr. Ralf Hoffmann, Befehlshaber des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr. &#8222;Deswegen ist eine funktionierende und belastbare zivil-militärische Zusammenarbeit notwendiger denn je. Die Verlässlichkeit ziviler Unterstützung in einem militärischen Verteidigungsszenario ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.&#8220;</p>
<p>Mit der neuen Komponente unterstreicht die Johanniter-Unfall-Hilfe nach eigenen Angaben ihren Anspruch, einen aktiven Beitrag zur gesamtstaatlichen Vorsorge zu leisten &#8211; im militärischen wie im zivilen Kontext. Dabei bleibt ihre humanitäre Unabhängigkeit und Neutralität jederzeit gewahrt. Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit mehr als 33.000 Beschäftigten, rund 44.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ILÜ San: Sanitätsdienst zeigt Versorgung von Verwundeten</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/07/taktik-ausbildung/44464/ilue-san-sanitaetsdienst-zeigt-versorgung-von-verwundeten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2025 07:26:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Taktik & Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitätsdienst der Bundeswehr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=44464</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/07/Unimog_Krankenkraftwagen_Rad-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Bei der ILÜ San demonstriert der Sanitätsdienst der Bundeswehr die gesamte Rettungskette." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="ILÜ San: Sanitätsdienst zeigt Versorgung von Verwundeten 7">Vom 7. bis 10. Juli 2025 präsentiert der Sanitätsdienst der Bundeswehr seine Einsatzmöglichkeiten und Fähigkeiten auf der Informations- und Lehrübung Sanitätsdienst (ILÜ San) im niederbayerischen Feldkirchen. Im Mittelpunkt steht die Darstellung der gesamten Rettungskette – von der Verwundung der Soldatinnen und Soldaten im Kriegseinsatz bis zur klinischen Versorgung und der Begleitung bei der Wiedereingliederung. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/07/Unimog_Krankenkraftwagen_Rad-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Bei der ILÜ San demonstriert der Sanitätsdienst der Bundeswehr die gesamte Rettungskette." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="ILÜ San: Sanitätsdienst zeigt Versorgung von Verwundeten 8"><p>Vom 7. bis 10. Juli 2025 präsentiert der Sanitätsdienst der Bundeswehr seine Einsatzmöglichkeiten und Fähigkeiten auf der Informations- und Lehrübung Sanitätsdienst (ILÜ San) im niederbayerischen Feldkirchen. Im Mittelpunkt steht die Darstellung der gesamten Rettungskette – von der Verwundung der Soldatinnen und Soldaten im Kriegseinsatz bis zur klinischen Versorgung und der Begleitung bei der Wiedereingliederung.</p>
<p>Die regelmäßig stattfindende Informations- und Lehrübung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr wendet sich an die Teilnehmenden des Generalstabslehrgangs, an aktive Soldatinnen und Soldaten, Streitkräfteangehörige aus dem Ausland, Interessierte aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sowie an die Hilfsorganisationen in Deutschland. Ziel ist es, die umfangreichen Fähigkeiten der medizinischen Versorgungsmöglichkeiten und die komplexe Arbeit des Sanitätsdienstes der Bundeswehr näher zu bringen.</p>
<h3><strong>Nahtstelle zwischen Sanitätsdienst und Zivilschutz</strong></h3>
<p>Grundlage ist der aktuelle Kenntnisstand aus realen Einsatzlagen, insbesondere aus dem Krieg in der Ukraine. Bereits 2024 wurde im Rahmen der ILÜ spürbar, wie sehr sich das sicherheitspolitische Umfeld verändert hat. 2025 steht ganz im Zeichen einer verstärkten zivil-militärischen Zusammenarbeit (ZMZ) &#8211; als notwendige Konsequenz aus neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen, veränderten transatlantischen Beziehungen und einem zunehmend geforderten gesamtstaatlichen Ansatz in Frieden, Krise und Krieg.</p>
<p>So wird auch die Nahtstelle zur Arbeit des Zivilschutzes und dessen Leistungsspektrum dem Publikum über viele plastische Aktionen und Infostände vor Augen geführt. Unter anderem präsentiert sich <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Home/home_node.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)</a> als wichtiger Baustein innerhalb der Rettungskette. Es bereitet die Zusammenarbeit der Bundeswehr mit den zivilen Rettungsorganisationen für den Ernstfall vor.</p>
<h3 style="font-family: Roboto, sans-serif; color: #111111;"><strong>ILÜ San präsentiert gebündeltes Fachwissen</strong></h3>
<p>Schwerpunkt der BBK-Aktivitäten wird diesmal ein im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung typisches Szenario sein, bei dem verwundete Soldatinnen und Soldaten auf deutschem Staatsgebiet aus einem Eisenbahnwagon an zivile Rettungseinheiten übergeben werden. Diese Schnittstelle soll den schnellen und sicheren Weitertransport zur klinischen Versorgung gewährleisten. Insbesondere der enorme Zeitdruck und die Schwere der Verwundungen stellt für die militärisch-zivile Rettungskette eine große Herausforderung dar.</p>
<p>Neben dieser unmittelbar praktischen Darstellung informiert das BBK zusätzlich an einem Stand über Fähigkeiten und Fachempfehlungen des Bundes für den Gesundheitlichen Bevölkerungsschutz. So können sich die Besucherinnen und Besucher der ILÜ vor Ort bei Mitarbeitenden des BBK aus erster Hand informieren. Hier gibt es weiterführende Informationen zur Medizinischen Task Force, aber auch zur Sanitätsmaterialbevorratung des Bundes oder der Krankenhausalarm- und -einsatzplanung.</p>
<p>Nur durch das gemeinsame Wirken aller militärischen und zivilen Fähigkeiten kann eine effektive Versorgung von Patientinnen und Patienten sichergestellt werden. Die ILÜ des Sanitätsdienstes der Bundeswehr trägt dazu bei, das Zusammenwirken von Akteuren und Fähigkeiten praktisch zu üben, aber auch ein gebündeltes Fachwissen anschaulich zu präsentieren.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bis zu 120 neue Rettungsstationen werden beschafft</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/01/ausruestung-bekleidung/41280/neue-rettungsstationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2025 12:03:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausrüstung & Bekleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitätsdienst der Bundeswehr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=41280</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/01/Layout_Aufgesetzter-Betrieb-2.2-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Konzeptskizze der neuen mobilen Rettungsstationen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Bis zu 120 neue Rettungsstationen werden beschafft 9">Bereits vor Weihnachten beauftragte das Beschaffungsamt der Bundeswehr die Herstellung und Lieferung von bis zu 120 neuen Rettungsstationen, um im Ernstfall für verwundete Soldatinnen und Soldaten die bestmögliche Erstversorgung sicherzustellen. Der geschlossene Vertrag sieht dabei die Beschaffung von bis zu 86 Rettungsstationen in der Variante &#8222;ballistisch geschützt&#8220; und bis zu 34 ungeschützte Rettungsstationen vor. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/01/Layout_Aufgesetzter-Betrieb-2.2-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Konzeptskizze der neuen mobilen Rettungsstationen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Bis zu 120 neue Rettungsstationen werden beschafft 11"><p>Bereits vor Weihnachten beauftragte das Beschaffungsamt der Bundeswehr die Herstellung und Lieferung von bis zu 120 neuen Rettungsstationen, um im Ernstfall für verwundete Soldatinnen und Soldaten die bestmögliche Erstversorgung sicherzustellen. Der geschlossene Vertrag sieht dabei die Beschaffung von bis zu 86 Rettungsstationen in der Variante &#8222;ballistisch geschützt&#8220; und bis zu 34 ungeschützte Rettungsstationen vor. Die ersten Systeme sollten noch im Dezember geliefert werden.</p>
<figure id="attachment_41282" aria-describedby="caption-attachment-41282" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-41282" src="/wp-content/uploads/2025/01/Layout_Aufgesetzter-Betrieb-2.2-1024x512.jpg" alt="Konzeptskizze der neuen mobilen Rettungsstationen." width="696" height="348" title="Bis zu 120 neue Rettungsstationen werden beschafft 10" srcset="/wp-content/uploads/2025/01/Layout_Aufgesetzter-Betrieb-2.2-1024x512.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2025/01/Layout_Aufgesetzter-Betrieb-2.2-300x150.jpg 300w, /wp-content/uploads/2025/01/Layout_Aufgesetzter-Betrieb-2.2-768x384.jpg 768w, /wp-content/uploads/2025/01/Layout_Aufgesetzter-Betrieb-2.2-1536x768.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2025/01/Layout_Aufgesetzter-Betrieb-2.2-150x75.jpg 150w, /wp-content/uploads/2025/01/Layout_Aufgesetzter-Betrieb-2.2-696x348.jpg 696w, /wp-content/uploads/2025/01/Layout_Aufgesetzter-Betrieb-2.2-1068x534.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2025/01/Layout_Aufgesetzter-Betrieb-2.2.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-41282" class="wp-caption-text">Konzeptskizze der neuen mobilen Rettungsstation. (Bild: PIZ AIN)</figcaption></figure>
<p>In der hochmobilen Rettungsstation erfolgen die erste notfallchirurgische, dringende chirurgische und eine erste internistische Versorgung. Um <a href="https://soldat-und-technik.de/2024/03/sut-plus/37323/sanitaetsdienstliche-erkenntnisse-aus-dem-ukrainekrieg-und-ableitungen-fuer-den-sanitaetsdienst-der-bundeswehr/">im Einsatz der kämpfenden Truppe folgen zu können</a>, ist das System von Anfang an so konzipiert, dass sowohl das Personal als auch die gesamte Ausstattung <a href="https://hardthoehenkurier.de/mobile-sanitaetseinrichtungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">mit möglichst geringem Transportaufwand innerhalb kürzester Zeit transportiert, auf- bzw. abgebaut und betrieben werden kann</a> &#8211; unabhängig von Einsatzort und -dauer.</p>
<h3><strong>16 Rettungsstationen bereits fest beauftragt</strong></h3>
<p>Fest beauftragt wurden bereits zehn geschützte und sechs ungeschützte Rettungsstationen als Ersatzbeschaffung bestehender Systeme. Die beiden Varianten der Rettungsstation unterscheiden sich im Schutz des notfallchirurgischen Arbeitsplatzes. Zur Versorgung des Systems mit Strom und Heizung/Kühlung sind Klimageräte in jedem Container sowie ein Stromerzeuger im Notfallchirurgie-Container intergiert. Neben der materiellen Ausstattung umfasst die beauftragte Leistung außerdem die dazugehörige Einweisung an den medizinischen Geräten und die Ausbildung am Gesamtsystem.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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		<title>DRK plant auf 73. Bundesversammlung engere Zusammenarbeit mit Sanitätsdienst der Bundeswehr</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2024/12/streitkraefte/40945/drk-sanitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2024 10:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Rotes Kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitätsdienst der Bundeswehr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=40945</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/12/Highres_DRK_Hauptversammlung_24_3843-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Generalstabsarzt Dr. Johannes Backus bei einer Rede auf der Bundesversammlung des DRK in Berlin." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="DRK plant auf 73. Bundesversammlung engere Zusammenarbeit mit Sanitätsdienst der Bundeswehr 12">Das Deutsche Rote Kreuz e.V. (DRK) intensiviert die Zusammenarbeit mit dem Sanitätsdienst der Bundeswehr. Die beschlossenen Unterstützungsleistungen besprachen die Delegierten bei der 73. Bundesversammlung am 30. November in Berlin. Mit dem nun vorgestellten Positionspapier wird die Zusammenarbeit gemäß DRK-Gesetz vom 5. Dezember 2008 im Sinne eines Dachdokumentes operationalisiert und konkret weiter ausgeplant. Das Positionspapier resultiert [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/12/Highres_DRK_Hauptversammlung_24_3843-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Generalstabsarzt Dr. Johannes Backus bei einer Rede auf der Bundesversammlung des DRK in Berlin." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="DRK plant auf 73. Bundesversammlung engere Zusammenarbeit mit Sanitätsdienst der Bundeswehr 14"><p>Das Deutsche Rote Kreuz e.V. (DRK) intensiviert die Zusammenarbeit mit dem Sanitätsdienst der Bundeswehr. Die beschlossenen Unterstützungsleistungen besprachen die Delegierten bei der 73. Bundesversammlung am 30. November in Berlin. <a href="https://www.drk.de/fileadmin/user_upload/07_Presse/Positionspapier-DRK-SanDstBw_20241112.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Mit dem nun vorgestellten Positionspapier</a> wird die Zusammenarbeit gemäß DRK-Gesetz vom 5. Dezember 2008 im Sinne eines Dachdokumentes operationalisiert und konkret weiter ausgeplant.</p>
<figure id="attachment_40947" aria-describedby="caption-attachment-40947" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-40947 size-large" src="/wp-content/uploads/2024/12/Highres_DRK_Hauptversammlung_24_3843-1024x683.jpg" alt="Generalstabsarzt Dr. Johannes Backus bei einer Rede auf der Bundesversammlung des DRK in Berlin." width="696" height="464" title="DRK plant auf 73. Bundesversammlung engere Zusammenarbeit mit Sanitätsdienst der Bundeswehr 13" srcset="/wp-content/uploads/2024/12/Highres_DRK_Hauptversammlung_24_3843-1024x683.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2024/12/Highres_DRK_Hauptversammlung_24_3843-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2024/12/Highres_DRK_Hauptversammlung_24_3843-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2024/12/Highres_DRK_Hauptversammlung_24_3843-1536x1024.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2024/12/Highres_DRK_Hauptversammlung_24_3843-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2024/12/Highres_DRK_Hauptversammlung_24_3843-696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2024/12/Highres_DRK_Hauptversammlung_24_3843-1068x712.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2024/12/Highres_DRK_Hauptversammlung_24_3843.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-40947" class="wp-caption-text">Generalstabsarzt Dr. Johannes Backus bei seiner Rede auf der Bundesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin. (Foto: DRK/Willing)</figcaption></figure>
<p>Das Positionspapier resultiert aus der engen Zusammenarbeit der zivilen und militärischen Gesundheitsdienste der vergangenen Jahre als Ergebnis der sicherheitspolitischen Weltlage und zunehmenden humanitären Herausforderungen. Diese hat gezeigt, dass Szenarien wieder realistisch sind, welche die Ressourcen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr strukturell überdehnen werden und eine formalisierte, möglicherweise langfristige unterstützende Mitwirkung insbesondere durch das Rote Kreuz und andere Hilfsgesellschaften als erforderlich erscheinen lässt. Ein Mitwirken muss aber immer unter Beachtung der Grundsätze der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung erfolgen.</p>
<h3><strong>DRK unterstützt bei Transport und Versorgung von Verwundeten</strong></h3>
<p>Bestandteil der Unterstützungsleistungen des DRK für den Sanitätsdienst sind neben der Übernahme von Soldatenpatienten in DRK-Krankenhäusern vor allem personelle Unterstützungsleistungen in den Sanitätseinrichtungen der Bundeswehr, im strategischen Verwundetentransport sowie der verlässlichen Versorgung mit Blut- und Blutprodukten.</p>
<p>Generalstabsarzt Dr. Johannes Backus ist zum einen Stellvertretender Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, zum anderen ist er Beauftragter für Zivil-Militärische Zusammenarbeit und Präsidiumsmitglied des DRK. Er sieht das Positionspapier als einen Meilenstein: &#8222;Wir wollen mit dem Positionspapier nicht nur die Zusammenarbeit im Rahmen von kriegerischen Auseinandersetzungen stärken, es hat insbesondere auch einen positiven Effekt auf andere krisenhafte Zuspitzungen.&#8220; Diese Zusammenarbeit zwischen DRK und dem Sanitätsdienst der Bundeswehr gab es schon in der Vergangenheit, beispielsweise beim gemeinsamen Ebola-Einsatz in Monrovia, Westafrika.</p>
<h3><strong>Kooperation mit weiteren Hilfsorganisationen beabsichtigt</strong></h3>
<p>In den nächsten Monaten plant das DRK einen auf diesen Zusammenhang abgestimmten Recruiting-Prozess zur Gewinnung von zusätzlichem medizinischem und pflegerischem Fachpersonal zu entwickeln. Zudem sind zukünftig gemeinsame Übungen sowie Aus- und Weiterbildungen und ein intensiver Informationsaustausch zwischen Rotem Kreuz und Sanitätsdienst der Bundeswehr geplant. Mit weiteren Hilfsorganisationen sind ähnliche Kooperationsvereinbarungen beabsichtigt. <a href="https://soldat-und-technik.de/2024/08/taktik-ausbildung/39256/bundeswehr-und-johanniter-unfall-hilfe-beschliessen-kooperation-fuer-gesamtverteidigung/">Mit der Johanniter-Unfall-Hilfe wurde eine solche bereits im August abgeschlossen</a>.</p>
<p>Der Sanitätsdienst der Bundeswehr hat die Aufgabe, die Gesundheit der Soldatinnen und Soldaten zu schützen, zu erhalten und im Bedarfsfall wiederherzustellen. Hierzu sind die notwendigen Schnittstellen zum zivilen Gesundheitssystem von besonderer Bedeutung. Das ist zugleich ein wesentlicher Beitrag zur Kriegstüchtigkeit. Im Kriegsfall wird die Versorgung von Verwundeten zur gesamtstaatlichen Aufgabe.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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