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	<title>SEK Bayern &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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		<title>Bayerische Polizei – Spezialkräftefahrzeug erreicht volle Einsatzreife</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2020 06:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[ACS Armoured Car Systems GmbH]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-03-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Polizei bayern Enok 03" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-03-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-03-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Bayerische Polizei – Spezialkräftefahrzeug erreicht volle Einsatzreife 1">Am 30. November hat die bayerische Polizei zwei Anti-Terror-Geländewagen vom Typ LAPV (Light Armoured Patrol Vehicle) ENOK erhalten. Mitte Dezember führten die bayerischen Polizei-Spezialkräfte erneut ein Schießen mit dem Fahrzeug und seiner Waffenanlage durch. Danach wurde das Gesamtsystem, inklusive der Waffenanlage, für den Dienstgebrauch freigegeben und hat damit die volle Einsatzreife (Full Operation Capability – [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-03-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Polizei bayern Enok 03" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-03-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-03-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Bayerische Polizei – Spezialkräftefahrzeug erreicht volle Einsatzreife 2">
<p>Am 30. November hat die bayerische Polizei zwei Anti-Terror-Geländewagen vom Typ LAPV (Light Armoured Patrol Vehicle) ENOK erhalten. Mitte Dezember führten die bayerischen Polizei-Spezialkräfte erneut ein Schießen mit dem Fahrzeug und seiner Waffenanlage durch. Danach wurde das Gesamtsystem, inklusive der Waffenanlage, für den Dienstgebrauch freigegeben und hat damit die volle Einsatzreife (Full Operation Capability – FOC) erreicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Fahrzeug</h3>



<p>Als Plattform wird der mehr als sechs Tonnen schwere geschützte Geländewagen ENOK 6.2 des Herstellers ACS aus Derching bei Augsburg genutzt. <a href="https://soldat-und-technik.de/2020/02/allgemein/18706/bayerische-spezialeinsatzkommandos-erhalten-fahrzeuge-fuer-terrorlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hatte bereits im Februar am Standort des Herstellers das erste Fahrzeug übernommen.</a> Die Bezeichnung ENOK 6.2 nimmt Bezug auf das Gesamtgewicht des Fahrzeugs. Es weist günstige technische Parameter, wie eine hohes Leistungsgewicht, große Rampenwinkel etc. auf. Diese Parameter, kombiniert mit einer Fahrzeugbreite von unter zwei Metern, erhöhen die taktische Beweglichkeit und geben den Nutzern deutlich mehr Flexibilität, ohne Abstriche bei Nutzlast oder Schutz machen zu müssen. Der ENOK 6.2 ist Teil eines Familienkonzeptes, bei dem mit den ENOK 5.4 und <a href="https://soldat-und-technik.de/2019/08/allgemein/15190/acs-armoured-car-systems-stellt-lapv-enok-7-5-vor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ENOK 7.5</a> noch jeweils eine größere und kleinere Fahrzeugvariante erhältlich ist. An weiteren ENOK-Varianten wird aktuell gearbeitet. Als Basis wird das Chassis des G-Modells von Mercedes-Benz genutzt.</p>



<p>Das Fahrzeug kann in Flugzeugen und Hubschraubern verladen werden. Das Fahrgestell lässt auch den Transport als Außenlast unter einem MTH/STH zu.</p>



<p>Die Entscheidung für den Erwerb solcher Fahrzeuge für Bayern war 2016 nach dem Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum in München mit zehn Toten gefallen. Für den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann sind die Geländewagen &#8222;eine wichtige Ergänzung&#8220; für die bayerische Polizei. &#8222;Ihnen kommt eine immer größere Bedeutung zu“, so der Minister. Das zeigten vor allem die zunehmenden terroristischen Aktivitäten auf traurige Art und Weise. Als Beispiel führte Hermann die Anschläge von Halle, Dresden, Wien und Frankreich an.</p>



<p>Um eine Flächenpräsenz bieten zu können, erhalten die Spezialeinsatzkräfte (SEK) in München und Nürnberg je eines dieser Offensivfahrzeuge.</p>



<p>Der ENOK ist bei der Bundeswehr, der Bundespolizei, beim SEK Niedersachsen, in Montenegro sowie den Schweizer und finnischen Streitkräften im Einsatz. Laut Polizei-Kreisen zeigen auch weitere Bundesländer sowie Österreich und die Schweiz Interesse. Auch soll das Fahrzeug in Bayern bereits mehrfach zum Einsatz gekommen sein und sich dabei bestens bewährt haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fahrzeuge gegen schwer bewaffnete Täter</h3>



<p>Anders als die üblichen Polizeifahrzeuge, wird der ENOK nicht in silber-blau, sondern in einem matten Oliv lackiert. Der ENOK ist besonders stark gegen Beschuss, aber auch gegen Ansprengungen und Splitter, gepanzert. Die Fahrzeuge sollen zum Einsatz kommen, wenn schwer bewaffnete Täter größtmöglichen Schaden anrichten wollen bzw. der Verdacht auf eine Terrorlage besteht. „Darauf müssen wir bestmöglich vorbereitet sein, auch wenn unseren Sicherheitsbehörden derzeit keine konkreten Anschlagsgefahren bekannt sind”, meinte Herrmann.</p>



<p>Als Bewaffnung verfügt der bayerische ENOK über eine Waffenanlage mit Krähennest (Südbayern) als Schutz für den Bediener und eine fernbedienbare Waffenstation für Nordbayern. Hersteller ist der israelische Rüstungskonzern Rafael, die geforderten polizeilichen Anpassungen nahm Dynamit Nobel Defence vor. Als Waffe dient ein Maschinengewehr MINIMI MK3 von FN Herstal in 7,62&#215;51 mm.</p>



<p>Bayerns Polizei bekommt ein Modell, das trotz des besonderen Schutzes aufgrund seiner geringen Abmessungen auch für Einsätze in Städten geeignet ist. Damit können die Spezialeinheiten sicher an den Einsatzort gelangen und gegen die Täter vorgehen. Außerdem können Opfer oder gefährdete Personen unter Schutz aus Gefahrenzonen gebracht werden. Der ENOK ist in der leichteren Variante 5.4 bei der finnischen Polizei und Streitkräften im Einsatz, die Bundespolizei hat mehrere ENOK 6.2 für den Schutz von Flughäfen und für die spezialisierte Einheit BFE+ beschafft. Auch bei der Landespolizei Niedersachsen gibt es ein Fahrzeug.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Waffenstation integriert</h3>



<p>Im Oktober wurde auf den TeutoDefence Germany Behördentagen eine weitere Version des ENOK 6.2 vorgestellt. Diese war ausgestattet mit einer „Fernbedienbaren Leichten Waffenstation“ (FLW) deFNder Light des belgischen Herstellers FN Herstal. Das neue taktische Fahrzeugsystem wurde unter der Federführung von TeutoDefence Germany und der Integration einer Waffenstation von FN Herstal und dem LAPV ENOK erfolgreich umgesetzt.</p>



<p>Holger Veh, Geschäftsführer der TeutoDefence Germany, betont, dass „die deFNder Light nicht nur sehr leicht, sondern auch einfach und schnell in Fahrzeuge integrierbar ist“. Dem schließt sich auch Sebastian Schaubeck, COO bei ACS, mit den Worten an: „Die Integration der FN Waffenstation war erstaunlich problemlos!“ Damit sind auf dem ENOK bereits drei fernbedienbare Waffenstationen erfolgreich eingerüstet und erprobt worden. Dem Vernehmen nach laufen aktuell Gespräche, eine weitere fernbedienbare Waffenstation einzurüsten und zu erproben.</p>



<p>Nach dem Entschluss, die Waffenstation auf das Fahrzeug zu integrieren, vergingen gerade mal zwei Wochen bis zur Einsatzreife des Systems. Die Montage/Integration der Waffenstation erfolgte in den Räumlichkeiten von TeutoDefence Germany. Die technische Unterstützung wurde aus einem Dreimann-Team, bestehend aus jeweils einem Mitarbeiter von TeutoDefence Germany, FN Herstal und ACS, erfolgreich umgesetzt.</p>



<p>Als Waffen kann die FLW deFNder Light die Maschinengewehre MINIMI 5,56&#215;45 mm NATO (M249), MINIMI 7,62&#215;51 mm NATO und MAG 58 (M240) 7,62&#215;51 mm NATO aufnehmen. Die Waffenstation deFNder Light besteht aus zwei Hauptbaugruppen: die Oberdeck-Baugruppe mit Waffenmodul, einschließlich Maschinengewehr, Visiermodul, Munitionskasten (250 Patronen 7,62&#215;51 mm), Mast mit Azimut- und Elevationsauslösern (-60 Grad bis +80 Grad) und Schleifring, sowie das Unterdeck mit Bedienerkonsole mit Display für die Zielvisualisierung und -bekämpfung (Farb-CCD-Kamera mit Zoom) und Bedienungsgriff (Joystick) für Ziel-, Schuss- und Visierauswahl.</p>



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<p>Das Gesamtgewicht liegt bei 90 kg, die Aufbauhöhe der Waffenanlage bei weniger als 520 mm. Mit der MINIMI 5,56&#215;45 mm ist sie mit 80 kg sogar leichter. Die Waffenanlage ist gyroskopisch stabilisiert, einschließlich eines stabilisierten Aufklärungsbildes und der Zielverfolgung. Damit kann die Waffenanlage bei Tag und Nacht eingesetzt und direkt an ein Battle Management System (BMS) angebunden werden. Die patentierte Stabilisatoranlage ermöglicht den qualifizierten taktischen Einzelschuss und kommt damit einer der wichtigsten Anforderung der Polizei nach: Der Stabilisator (Wiegensystem) – im Zusammenspiel mit dem geringen Rückstoß – erhöht nicht nur die Erstschusstrefferwahrscheinlichkeit, sondern garantiert auch, dass der zweite, dritte und vierte Schuss identisch mit dem ersten im Ziel liegt. Nach Aussage von Veh wurde das Wiegensystem speziell auf die FN Herstal-Maschinengewehre abgestimmt.</p>



<p>Die Bedienmöglichkeiten der Waffenanlage ermöglichen sowohl den Einzelschuss als auch einstellbare Längen von Feuerstößen. Eingebaut ist auch ein Schusszähler.</p>



<p><strong><a href="/team" target="_blank" rel="noreferrer noopener">André Forkert</a></strong></p>
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		<title>Großgerät- und Gearcheck: Sondergeschützte Offensivfahrzeuge der Polizei Bayern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 20:22:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung & Bekleidung]]></category>
		<category><![CDATA[ACS Armoured Car Systems GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[ENOK 6.2]]></category>
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		<category><![CDATA[Polizei Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[SEK Bayern]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-01-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Polizei bayern Enok 01" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-01-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-01-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Großgerät- und Gearcheck: Sondergeschützte Offensivfahrzeuge der Polizei Bayern 3">Am 30. November stellte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann in Nürnberg zwei neue Spezialfahrzeuge für die Polizei-Spezialkräfte des Freistaates vor. Die beiden ENOK 6.2 der Firma ACS Armoured Car Systems GmbH aus dem Landkreis Aichach-Friedberg wurden spezifisch an die bayerisch-polizeilichen Bedürfnisse angepasst und dienen als sondergeschützte Offensivfahrzeuge für besonders gefährliche Einsatzlagen. Die beiden Fahrzeuge – [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-01-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Polizei bayern Enok 01" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-01-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-01-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Großgerät- und Gearcheck: Sondergeschützte Offensivfahrzeuge der Polizei Bayern 7"><p>Am 30. November stellte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann in Nürnberg zwei neue Spezialfahrzeuge für die Polizei-Spezialkräfte des Freistaates vor. Die beiden ENOK 6.2 der Firma ACS Armoured Car Systems GmbH aus dem Landkreis Aichach-Friedberg wurden spezifisch an die bayerisch-polizeilichen Bedürfnisse angepasst und dienen als sondergeschützte Offensivfahrzeuge für besonders gefährliche Einsatzlagen.</p>
<p>Die beiden Fahrzeuge – Kostenpunkt 2,4 Millionen Euro – waren bereits im Februar 2020 übernommen worden – <a href="https://soldat-und-technik.de/2020/02/allgemein/18706/bayerische-spezialeinsatzkommandos-erhalten-fahrzeuge-fuer-terrorlagen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">S&amp;T hatte dazu berichtet</a>.</p>
<p>Stationiert sind die ENOK 6.2 bei den Spezialeinheiten in München und in Nürnberg. &#8222;Damit können wir Einsatzlagen in ganz Bayern abdecken&#8220;, so der Innenminister.</p>
<p>Die beiden olivfarben lackierten Fahrzeuge basieren auf dem Mercedes Benz G-Klasse und haben rund 200 PS. Damit erreichen die etwas über sechs Tonnen schweren Fahrzeuge 120 km/h Spitzengeschwindigkeit. Aufgrund ihrer kompakten Abmessungen bieten sie hohe Beweglichkeit auch in Großstädten sowie ein gutes Schutzniveau. Die Fahrzeuge bieten Platz für bis zu sechs Personen. Das in München stationierte Fahrzeug verfügt über einen drehbaren Waffenturm, das in Nürnberg über eine unter Panzerschutz fernbedienbare Waffenstation Samson von Rafael. Als Bewaffnung dient augenscheinlich jeweils ein leichtes Maschinengewehr FN MINIMI 762. Solche und stärkere Bewaffnungsoptionen sind unterdessen notwendig, da inzwischen komplexe lebensbedrohliche Einsatzlagen bis hin zu terroristischen Angriffen militärisch agierender Kleingruppen zu den Szenarien gehören, auf die sich europäische Polizeibehörden vorbereiten. Bei einem Amoklauf in Sachsen ist bereits ein geschütztes Polizeifahrzeug unter Beschuss gekommen und getroffen worden, ohne dass die Besatzung dabei verwundet wurde.</p>
<p>
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Mit den GPNVG „Quadeye“-Nachtsichtbrillen stehen den Polizisten auch moderne Nachtsichtmittel zur Verfügung. (Foto: Polizeipräsidium Mittelfranken)</div></figcaption>
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                                <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-03-747x420.jpg" srcset="/wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-03-747x420.jpg 747w, /wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-03-300x169.jpg 300w, /wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-03-1024x576.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-03-768x432.jpg 768w, /wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-03-696x392.jpg 696w, /wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-03-1068x601.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2020/12/Polizei-bayern-Enok-03.jpg 1200w" sizes="(max-width: 747px) 100vw, 747px" alt="Polizei bayern Enok 03" title="Großgerät- und Gearcheck: Sondergeschützte Offensivfahrzeuge der Polizei Bayern 6">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Das in Nürnberg stationierte Fahrzeug verfügt über eine unter Panzerschutz fernbedienbare Waffenstation Samson von Rafael. (Foto: Polizeipräsidium Mittelfranken)</div></figcaption>
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<h3>Moderne Monturen</h3>
<p>Bei der jetzt erfolgten offiziellen Vorstellung der Offensivfahrzeuge in Nürnberg ließen sich darüber hinaus weitere interessante Details bezüglich Bewaffnung und Ausrüstung erkennen. Wenig überraschend dürfte die UfPro-Bekleidung in steingrau-oliv sein. Diese hat sich in Europa im polizeilichen Bereich als eine Art Standard etabliert.  Ähnliches gilt für die modularen Schutzwesten aus dem Hause Lindnerhof. Als Schutzhelme tragen die Beamten hier OpsCore-Helme. Eine weitere Neuigkeit fällt freilich auf. So sind an den Schutzhelmen GPNVG (Ground Panoramic Night Vision Goggle) „Quadeye“-Nachtsichtbrillen befestigt.</p>
<p>Die GPNVG von L3Harris stellt derzeitig die höchste Evolutionsstufe von Restlichtverstärkern und ist damit nur bei Spezialkräften von Polizei und Streitkräften im Einsatz. Den Deutschlandvertrieb übernimmt die in Baden-Württemberg ansässige IEA Mil-Optics GmbH. Vier separate und aufeinander abgestimmte Eingangskanäle sind in der Lage, ein horizontales Sichtfeld von 97° wiederzugeben, welches dem natürlichen, 120° betragenden Sichtfeld des Menschen am nächsten kommt. Was in der Theorie nicht sonderlich beeindruckend klingt, entfaltet in der Praxis eine beeindruckende Wirkung. Herkömmliche, selbst binokulare Brillen, haben immer den Nachteil, dass sie durch das begrenzte Sichtfeld einen Tunnelblick erzeugen. Zur Lagewahrnehmung ist der Soldat daher angewiesen, seinen Blick ständig nach links bzw. rechts zu schwenken.</p>
<p>Zur Bewaffnung der Spezialkräfte der bayerischen Polizei zählen das G38 alias HK416A5 bzw. A6 mit Aimpoint Micro T1-Rotpunktvisier. Dazu kommen die Maschinenpistole MP7 sowie die Glock 17 als Seitenwaffe.</p>
<h3>Aufwuchs der bayerischen Polizei</h3>
<p>Doch nicht nur die Spezialeinheiten können sich über neue Ausrüstung freuen. In die Bayerische Polizei wird laut Herrmann insgesamt kräftig investiert, beispielsweise mit rund 3.500 zusätzlichen Stellen von 2017 bis 2023. Dazu kommen mehr als 537 Millionen Euro für den Sach- und Bauhaushalt. So wurde die Einführung der neuen Polizeiuniform abgeschlossen und ein neuer Einsatzstock sowie neue moderne Einsatzhelme mit passender Atemschutzmaske für die geschlossenen Einsatzeinheiten beschafft. Außerdem steht bayerischen Polizisten eine neue ballistische Schutzausstattung zur Verfügung. Zudem wurde als neue Standardbewaffnung die Pistole Heckler &amp; Koch SFP9-TR mit einer verdoppelten Magazinkapazität eingeführt. &#8222;Darüber hinaus haben wir den Zuschlag für 800 neue Mitteldistanzwaffen erteilt, ein Kompakt-Gewehr im Kaliber .223&#8220;, ergänzte Herrmann. Das Modell SCAR-L vom Hersteller FN Herstal wird künftig bei lebensbedrohlichen Lagen durch Einsatzeinheiten und speziell dafür geschulte Kräfte des uniformierten Streifendienstes zum Einsatz kommen.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Jan-Phillipp Weisswange</strong></a></p>
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		<title>Bayerische Spezialeinsatzkommandos erhalten Fahrzeuge für Terrorlagen</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2020/02/mobilitaet/18706/bayerische-spezialeinsatzkommandos-erhalten-fahrzeuge-fuer-terrorlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2020 12:24:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[ACS Armoured Car Systems]]></category>
		<category><![CDATA[ENOK 6.2]]></category>
		<category><![CDATA[SEK Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Spezialeinsatzkommando]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/02/Bayerische-SEKs-erhalten-Fahrzeuge-für-Terrorlagen-e1582287544297-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Bayerische SEKs erhalten Fahrzeuge für Terrorlagen e1582287544297" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/02/Bayerische-SEKs-erhalten-Fahrzeuge-für-Terrorlagen-e1582287544297-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/02/Bayerische-SEKs-erhalten-Fahrzeuge-für-Terrorlagen-e1582287544297-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Bayerische Spezialeinsatzkommandos erhalten Fahrzeuge für Terrorlagen 8">Am 20. Februar hat die bayerische Polizei zwei Anti-Terror-Geländewagen erhalten. Innenminister Joachim Herrmann übernahm diese persönlich am Standort des Herstellers ACS Armoured Car Systems in Friedberg/Derching. Dabei betonte er die Bedeutung einer guten Ausstattung für die Spezialeinheiten der Polizei. Gerade auch im Hinblick mit den fast gleichzeitigen Anschlägen von Hanau, betonte er, dass die Sicherheitsbehörden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/02/Bayerische-SEKs-erhalten-Fahrzeuge-für-Terrorlagen-e1582287544297-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Bayerische SEKs erhalten Fahrzeuge für Terrorlagen e1582287544297" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/02/Bayerische-SEKs-erhalten-Fahrzeuge-für-Terrorlagen-e1582287544297-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/02/Bayerische-SEKs-erhalten-Fahrzeuge-für-Terrorlagen-e1582287544297-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Bayerische Spezialeinsatzkommandos erhalten Fahrzeuge für Terrorlagen 11"><p>Am 20. Februar hat die bayerische Polizei zwei Anti-Terror-Geländewagen erhalten. Innenminister Joachim Herrmann übernahm diese persönlich am Standort des Herstellers ACS Armoured Car Systems in Friedberg/Derching. Dabei betonte er die Bedeutung einer guten Ausstattung für die Spezialeinheiten der Polizei. Gerade auch im Hinblick mit den fast gleichzeitigen Anschlägen von Hanau, betonte er, dass die Sicherheitsbehörden auf solche Anschläge vorbereitet sein müssten.</p>
<p><figure id="attachment_18714" aria-describedby="caption-attachment-18714" style="width: 2400px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/02/DSC_2152-e1582289636427.jpg"><img decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-18714 size-full" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/02/DSC_2152-e1582289636427.jpg" alt="DSC 2152 e1582289636427" width="2400" height="1590" title="Bayerische Spezialeinsatzkommandos erhalten Fahrzeuge für Terrorlagen 9"></a><figcaption id="caption-attachment-18714" class="wp-caption-text">Bei der Übergabe war das Fahrzeug mit einem leichten Maschinengewehr bewaffnet, das bei offener Luke zu bedienen ist. Über weitere Bewaffnungsoptionen und Ausrüstungsdetails wollte das Innenministerium „aus einsatztaktischen Gründen“ keine Angaben machen. (Foto: ACS)</figcaption></figure></p>
<h3>ENOK</h3>
<p>Der mehr als sechs Tonnen schwere Geländewagen ENOK 6.2 des Herstellers ACS aus Friedberg bei Augsburg wird künftig bei den Spezialeinheiten (Spezialeinsatzkommandos (SEK)) in München stationiert werden. Bis Mai soll ein weiterer Wagen geliefert werden, der dann in Nürnberg eingesetzt werden soll. Der Freistaat investiert rund 2,4 Millionen Euro in die beiden Fahrzeuge. &#8222;Das ist hervorragend angelegtes Geld für mehr Sicherheit&#8220;, sagte Herrmann.</p>
<p>Die Bezeichnung ENOK 6.2 nimmt Bezug auf das Gesamtgewicht des Fahrzeuges. Hinzu kommen sehr günstige technische Parameter wie das sehr hohes Leistungsgewicht, großee Rampenwinkel etc.. Diese Parameter kombiniert mit einer Fahrzeugbreite von unter 2 Metern, erhöhen die taktische Beweglichkeit und geben den Nutzern deutlich mehr Flexibilität, ohne Abstriche bei Nutzlast oder Schutz machen zu müssen. Der ENOK 6.2 ist Teil eines Familienkonzeptes, bei dem mit den ENOK 7.5 (siehe Bild) noch eine größere Fahrzeugvariante erhältlich ist. Als Plattform wird die Basis des Mercedes-Benz G-Modell genutzt. Ein wichtiger Aspekt ist zum Beispiel die Luft- und damit auch die Hubschrauberverladefähigkeit. Das Fahrgestell lässt Fahrzeuge zu, die sowohl innen- als auch außenlastfähig in bzw. unter einem MTH/STH sind.</p>
<p><figure id="attachment_15191" aria-describedby="caption-attachment-15191" style="width: 2800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2019/08/Enok-7.5-Prototyp-08-2019-IMG_3527_Heiming-e1567229386454.jpg"><img decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-15191 size-full" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2019/08/Enok-7.5-Prototyp-08-2019-IMG_3527_Heiming-e1567229386454.jpg" alt="Enok 7.5 Prototyp 08 2019 IMG 3527 Heiming e1567229386454" width="2800" height="2100" title="Bayerische Spezialeinsatzkommandos erhalten Fahrzeuge für Terrorlagen 10"></a><figcaption id="caption-attachment-15191" class="wp-caption-text">Prototyp des ENOK 7.5. Kennzeichen der ACS-Entwicklung ist die modulare Gestaltung des Fahrzeugs, die der Konfigurierung und Ausstattung nach dem Bedarf der Kunden große Freiheit verschafft. (Foto: Gerhard Heiming)</figcaption></figure></p>
<p>Die Entscheidung für den Erwerb solcher Fahrzeuge für Bayern war 2016 nach dem Anschlag mit zehn Toten am Olympia-Einkaufszentrum in München gefallen. In der Folge hatte sich die Staatsregierung entschieden, die Polizei mit sogenannten Offensivfahrzeugen auszustatten. Nach einer europaweiten Ausschreibung ging der Auftrag an das Unternehmen ACS in Schwaben.</p>
<h3>Fahrzeuge gegen schwer bewaffnete Täter</h3>
<p>Anders als die üblichen Polizeifahrzeuge kommt der ENOK nicht in silber-blau daher, sondern in einem matten Oliv. Beide sind besonders stark gegen Beschuss gepanzert. Die Fahrzeuge sollen zum Einsatz kommen, wenn schwer bewaffnete Täter größtmöglichen Schaden anrichten wollen. &#8222;Darauf müssen wir bestmöglich vorbereitet sein, auch wenn unseren Sicherheitsbehörden derzeit keine konkreten Anschlagsgefahren bekannt sind&#8220;, meinte Herrmann. Bei der Übergabe war das Fahrzeug mit einem leichten Maschinengewehr bewaffnet, das bei offener Luke zu bedienen ist. Über weitere Bewaffnungsoptionen und Ausrüstungsdetails wollte das Innenministerium „aus einsatztaktischen Gründen“ keine Angaben machen.</p>
<p>Bayerns Polizei bekommt ein Modell, das trotz des besonderen Schutzes aufgrund von geringen Abmessungen auch für Einsätze in Städten geeignet ist. Damit könnten die Spezialeinheiten sicher an den Einsatzort gelangen und gegen die Täter vorgehen, erklärte der Minister. &#8222;Zudem können sie mit Hilfe des Fahrzeugs Menschen aus Gefahrenzonen bringen.&#8220;</p>
<p>Der ENOK ist in der leichteren Variante 5.4 bei der finnischen Polizei im Einsatz, die Bundespolizei hat mehrere ENOK 6.1/6.2 für den Schutz von Flughäfen und für die spezialisierte Einheit BFE+ beschafft. Die Landespolizei in Niedersachsen soll im April ein Fahrzeug übernehmen.</p>
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