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	<title>Simulation &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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	<title>Simulation &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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		<title>Schützenpanzer Puma: neues Ausbildungssystem freigegeben</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/09/taktik-ausbildung/45279/puma-ausbild/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 07:31:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Taktik & Ausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/09/AGSP-Aussenansicht-MUNSTER_re-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Außenansicht der neuen Ausbildungsanlage für den Schützenpanzer Puma." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Schützenpanzer Puma: neues Ausbildungssystem freigegeben 1">Ein modernes Simulationssystem für den Schützenpanzer Puma hat innerhalb der Bundeswehr einen wichtigen Meilenstein genommen. Das Amt für Heeresentwicklung hat die Bereitschaft zur Übernahme für das „Ausbildungsgerät Schieß- und Gefechtsausbildung Schützenpanzer Puma“ (AGSP) erklärt. Vorausgegangen war ein Auftrag an den Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall, ein vollständig neues Trainingssystem für die Ausbildung mechanisierter Infanteriekräfte zu entwickeln. Der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/09/AGSP-Aussenansicht-MUNSTER_re-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Außenansicht der neuen Ausbildungsanlage für den Schützenpanzer Puma." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Schützenpanzer Puma: neues Ausbildungssystem freigegeben 3"><p>Ein modernes Simulationssystem für <a href="https://soldat-und-technik.de/2024/05/sut-plus/38030/schuetzenpanzer-puma-sachstand-und-weitere-planung/">den Schützenpanzer Puma</a> hat innerhalb der Bundeswehr einen wichtigen Meilenstein genommen. <a href="https://www.bundeswehr.de/de/organisation/heer/organisation/amt-fuer-heeresentwicklung" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Das Amt für Heeresentwicklung</a> hat die Bereitschaft zur Übernahme für das „Ausbildungsgerät Schieß- und Gefechtsausbildung Schützenpanzer Puma“ (AGSP) erklärt. Vorausgegangen war ein Auftrag an den Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall, ein vollständig neues Trainingssystem für die Ausbildung mechanisierter Infanteriekräfte zu entwickeln.</p>
<p>Der AGSP bildet als hochrealistischer Simulator das Gefechtsfeld eines Panzergrenadierzuges ab. Er besteht aus einer Leitungs-, Auswerte- und Kontrollstation (LAKS) sowie vier originalgetreu nachgebildeten Fahrzeugkabinen. Durch die präzise Nachbildung wesentlicher Elemente wie Fahrzeuglogik, Ballistik, Haptik und Richtverhalten wird eine besonders realitätsnahe Ausbildung ermöglicht – „Train as you fight“ steht im Zentrum der Konzeption.</p>
<h3><strong>Skalierbares Ausbildungskonzept vom Einzelbediener bis zur Kompanie</strong></h3>
<p>Die Ausbildung mit dem AGSP beginnt im Einzelmodus mit Fokus auf die Turmbesatzung (Richtschütze und Kommandant). Im weiteren Verlauf kann ein kompletter Zug in komplexen taktischen Szenarien trainiert werden. Sobald die Vernetzung mit anderen Simulatoren nachgewiesen wurde, können auch Übungen auf Kompanie-Ebene realisiert werden. Zudem kann der Schützentrupp auf- und abgesessen abgebildet werden.</p>
<p>Das System ist vollständig verlegbar und in zwölf 20-Fuß-Containern untergebracht. Die modulare Architektur erlaubt hohe Flexibilität: Alle zentralen Komponenten – etwa Serverracks und Fahrerkabinen – sind auf Schienensystemen montiert und können bei Bedarf schnell ersetzt oder aktualisiert werden. Auch Wartungs- und Reparaturmaßnahmen wurden stark vereinfacht, da zentrale Systeme nun von außen zugänglich sind. Dadurch entfallen aufwändige Rücktransporte in das Werk. Ausfallzeiten und Logistikaufwand für die Truppe werden deutlich reduziert.</p>
<h3><strong>Software bildet Puma-Funktionalitäten vollständig nach</strong></h3>
<p>Die Trainingssoftware wurde von Rheinmetall entwickelt und passgenau auf das neue System zugeschnitten. Sie bietet unter anderem die vollständige und detailgetreue Nachbildung der Puma-Funktionalitäten inklusive aller Sicht- und Wirkmittel. Einbezogen sind weiterhin das System „Infanterist der Zukunft“ (IdZ-ES), das Battle Management System sowie umfassende Auswertungs- und Überwachungsfunktionen. Die Grenzen zwischen realem Puma und Simulator reduzieren sich in der Wahrnehmung des Anwenders auf ein Minimum.</p>
<p>Für die Szenario-Darstellung setzt Rheinmetall auf die weltweit bewährte Simulations-Software VBS4 von Bohemia Interactive Simulations. Sie bietet dem Nutzer höchste Flexibilität bei der Gestaltung der Datenbasis und der Erstellung der Gefechtsszenarien.<br />
Aus der Kombination der in der Bundeswehr verbreiteten Software VBS4 mit der maßgeschneiderten Rheinmetall-Lösung entsteht das bisher leistungsfähigste Ausbildungssystem seiner Art.</p>
<figure id="attachment_45283" aria-describedby="caption-attachment-45283" style="width: 1018px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-45283" src="/wp-content/uploads/2025/09/AGSP-PUMA_1.jpg" alt="Blick in die Ausbildungsanlage. " width="1018" height="573" title="Schützenpanzer Puma: neues Ausbildungssystem freigegeben 2" srcset="/wp-content/uploads/2025/09/AGSP-PUMA_1.jpg 1018w, /wp-content/uploads/2025/09/AGSP-PUMA_1-300x169.jpg 300w, /wp-content/uploads/2025/09/AGSP-PUMA_1-768x432.jpg 768w, /wp-content/uploads/2025/09/AGSP-PUMA_1-150x84.jpg 150w, /wp-content/uploads/2025/09/AGSP-PUMA_1-696x392.jpg 696w" sizes="(max-width: 1018px) 100vw, 1018px" /><figcaption id="caption-attachment-45283" class="wp-caption-text">Blick in die Ausbildungsanlage. (Bild: Rheinmetall)</figcaption></figure>
<h3><strong>Intensive Zusammenarbeit mit der Bundeswehr</strong></h3>
<p>Mit der Erklärung der Bereitschaft zu Übernahme des AGSP SPz Puma wurde ein weiterer Meilenstein im Bereich der digitalen Ausbildung erreicht. Ein wesentliches Merkmal des Projekts ist die enge Zusammenarbeit zwischen Truppe, Beschaffungsamt und Industrie. Anforderungen und Optimierungsvorschläge der Nutzer konnten frühzeitig integriert und umgesetzt werden.</p>
<p>Dazu Bernd Packulat, Vertrieb Landsimulation bei Rheinmetall: „Es gibt viele technische Neuerungen im AGSP, aber das eigentliche Alleinstellungsmerkmal ist die intensive Zusammenarbeit mit den Experten der Bundeswehr. Daraus ist ein System entstanden, das exakt auf die operativen Anforderungen des Nutzers zugeschnitten ist – nicht am Bedarf vorbei, sondern mit und für die Truppe entwickelt.“</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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		<title>ABITS – Biometrische Daten sollen simulationsgestützte Schießausbildung optimieren</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2023/02/taktik-ausbildung/33899/abits-biometrische-daten-sollen-taktische-simulatorausbildung-optimieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2023 12:16:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Taktik & Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[ABITS]]></category>
		<category><![CDATA[Guardiaris]]></category>
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		<category><![CDATA[Simulator]]></category>
		<category><![CDATA[taktische Schießausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Viewpointsystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/02/maxresdefault-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="maxresdefault" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="ABITS – Biometrische Daten sollen simulationsgestützte Schießausbildung optimieren 4">Der Europäische Verteidigungsfonds (EDF) unterstützt die Entwicklung des von einem Unternehmensverbund vorangetriebenen Advanced Biometrics In Training and Simulation (ABITS) Project. Dies gab das mit der Projektleitung betraute Simulationsspezialist Guardiaris bekannt. Neben dem slowenischen Unternehmen ist auch noch die für ihre Blickforschung bekannte Viewpointsystem GmbH und der Spezialist für intelligente Materialien Smartex Teil des Entwicklungsverbundes. Erklärtes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/02/maxresdefault-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="maxresdefault" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="ABITS – Biometrische Daten sollen simulationsgestützte Schießausbildung optimieren 5"><p>Der Europäische Verteidigungsfonds (EDF) unterstützt die Entwicklung des von einem Unternehmensverbund vorangetriebenen Advanced Biometrics In Training and Simulation (ABITS) Project. Dies gab das mit der Projektleitung betraute Simulationsspezialist Guardiaris bekannt. Neben dem slowenischen Unternehmen ist auch noch die für ihre Blickforschung bekannte Viewpointsystem GmbH und der Spezialist für intelligente Materialien Smartex Teil des Entwicklungsverbundes.</p>
<p>Erklärtes Ziel des ABITS Projekts ist die Entwicklung einer witterungsunabhängigen taktischen Indoor-Trainingslösung, welche eine integrierte und datengesteuerte Leistungsindikation der Ausbildungsteilnehmer bereitstellt. Dabei sammelt das System über physiologische Sensoren die individuellen Daten jedes Teilnehmers und kann neben der faktischen Trainingsleistung auch Vitalwerte aufnehmen, welche Rückschlüsse zu Aufmerksamkeitsspanne, Kognitiver- und Stressbelastung, sowie Wohlbefinden der Teilnehmer zulassen. Durch die optionale Platzierung der Sensoren in der Simulationsumgebung und nicht am Körper der Nutzer wird eine natürliche Bewegung und ein realistisches Ausrüstungs-Setup sowie ein ebenso lebensnaher Trainingseffekt erzielt. Ergänzend können aber auch am Körper getragene Sensoren zum Einsatz kommen. Laut den Entwicklern erlaubt ABITS zukünftig die Bereitstellung von zahlreichen Leistungsindikatoren als empirischen Wert in Echtzeit und das während laufender militärischer Ausbildung im Rahmen von Simulationen. Die ermittelten Werte könnten im Anschluss als Grundlage unterschiedlichster Bewertungen dienen und die grundsätzliche Leistungsevaluierung des Ausbildungsteilnehmers qualitativ deutlich verbessern.</p>
<p>Das ABITS Projekt sei dabei geradezu prädestiniert, um die Verbesserung der Ausbildung an komplexen Waffensystemen wie ferngesteuerten Waffenstationen (RCWS), schultergestützten Waffen wie Panzerabwehrhandwaffe oder Man Portable Air Defense System (MANPADS), oder dem Einsatz unbemannten Boden- bzw. Flugsystemen. Die vollständig digitalisierten Waffennachbildungen dienen dabei nicht nur als Handhabungsträger und Übungswaffe innerhalb der Simulationsumgebung, sondern auch als Träger für die physiologischen Sensoren. Im nächsten Schritt erlaubt die Echtzeiterfassung der Teilnehmerdaten die dynamische Anpassung des Trainingsszenarios, angepasst an den individuellen Leistungsstand. Laut den Entwicklern soll so die Stressresistenz der Teilnehmer bei gleichzeitiger Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten gezielt und der persönlichen Leistung angepasst weiterentwickelt werden. Um die Auswertung und daraus resultierenden Anpassungen zu ermöglichen, ist auch das Identifizieren von Schlüsselparameter im Leistungsspektrum der Ausbildungsteilnehmer ein Aspekt des ABITS Projekts. Neben der Steigerung der Überlebensfähigkeit durch Erhöhung der kognitiven Ressourcen und Steigerungen der individuellen Stressresistenz soll so der Fokus auf der Verbesserung der Handhabung und Erhöhung des Gefechtswerts der Soldaten liegen.</p>
<p>Die Sensortechnologie basiert einerseits auf der von der österreichischen Viewpointsystem GmbH entwickelten Smart Glasses, die auf der Eye Tracking Technologie fußend die Ermittlungen zahlreicher Parameter ermöglichen. Anderseits wird die benötigte Sensorik, insbesondere im Bereich der körpergebundenen Rezeptoren von Smartex, einem italienischen Spezialisten für intelligente Materialien bereitgestellt. Diese erlauben unter anderem Rückschlüsse auf Herzwerte und Muskelaktivitäten. Die Laufzeit des von dem EDF der Europäischen Union unterstützten Projektes wird von Dezember 2022 bis Dezember 2024 angegeben.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Kristóf Nagy </strong></a></p>
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			</item>
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		<title>RUAG will Simulation &#038; Training an Thales verkaufen</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/11/taktik-ausbildung/29255/ruag-will-simulation-training-an-thales-verkaufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 07:34:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Taktik & Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[RUAG International]]></category>
		<category><![CDATA[Simulation]]></category>
		<category><![CDATA[Simulation & Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/11/RUAG-will-Simulation-und-Training-an-Thales-verkaufen_Foto_RUAG-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="RUAG will Simulation und Training an Thales verkaufen Foto RUAG" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/11/RUAG-will-Simulation-und-Training-an-Thales-verkaufen_Foto_RUAG-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/11/RUAG-will-Simulation-und-Training-an-Thales-verkaufen_Foto_RUAG-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="RUAG will Simulation &amp; Training an Thales verkaufen 6">Im Rahmen der Bereinigung ihres Portfolios will die RUAG International den Bereich Simulation &#38; Training ausgliedern. Dazu hat das Unternehmen exklusive Verhandlungen mit Thales aufgenommen, wie beide Unternehmen bekanntgegeben haben. Der RUAG-Bereich Simulation und Training befasst sich schwerpunktmäßig mit Systemen für die Live-Simulation von Landkampfoperationen mit Ausrüstungen für Soldaten, Waffen und Wirkmittel, Gefechtsfahrzeuge und Gebäude [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/11/RUAG-will-Simulation-und-Training-an-Thales-verkaufen_Foto_RUAG-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="RUAG will Simulation und Training an Thales verkaufen Foto RUAG" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/11/RUAG-will-Simulation-und-Training-an-Thales-verkaufen_Foto_RUAG-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/11/RUAG-will-Simulation-und-Training-an-Thales-verkaufen_Foto_RUAG-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="RUAG will Simulation &amp; Training an Thales verkaufen 7"><p>Im Rahmen der Bereinigung ihres Portfolios will die RUAG International den Bereich Simulation &amp; Training ausgliedern. Dazu hat das Unternehmen exklusive Verhandlungen mit Thales aufgenommen, wie beide Unternehmen bekanntgegeben haben.</p>
<p>Der RUAG-Bereich Simulation und Training befasst sich schwerpunktmäßig mit Systemen für die Live-Simulation von Landkampfoperationen mit Ausrüstungen für Soldaten, Waffen und Wirkmittel, Gefechtsfahrzeuge und Gebäude sowie für Übungsplanung, -leitung und -auswertung. Der Bereich hat über 500 Beschäftigte in vier Ländern und dürfte 2021 einen Umsatz von 100 Millionen Schweizer Franken (86 Millionen Euro) ausweisen, wie RUAG mitgeteilt hat.</p>
<p>Nach der Mitteilung von Thales ist der Geschäftsbereich Training &amp; Simulation von Thales (Thales T&amp;S) für die Konzeption und Umsetzung von Trainingsmaßnahmen für Streitkräfte sowie zivile und behördliche Helikopterbetreiber auf der ganzen Welt zuständig. Der Geschäftsbereich beschäftige 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Australien und verfüge über Joint Ventures und Ausbildungsstandorte in den USA, dem Nahen Osten und Europa.</p>
<p>Von dem Zusammenschluss mit der Übernahme des gesamten RUAG-Personals und der Beibehaltung der Standorte erhofft sich Thales eine Ausweitung des eigenen Portfolios und die Erschließung neuer Märkte.</p>
<p>Die Kombination der beiden Tätigkeitsbereiche dürfte die Einführung der nächsten Generation von hybriden Lösungen beschleunigen und die drei Dimensionen Live-Training, virtuelles Training und konstruktives Training unter einen Hut bringen, erwartet Thales. Der neue Geschäftsbereich werde auch die Kapazitäten von Thales stärken, um die Digitalisierung der Ausbildung von Landstreitkräften zu begleiten.</p>
<p>„Der vermehrte Einsatz von Simulationen, angefangen bei der Definition von Konzepten bis hin zu den effektiven Operationen, leistet einen Beitrag zur Bewältigung der mit Live-Trainings verbundenen Kosten und Umweltproblemen“, erläuterte Yannick Assouad, Executive Vice President Avionics, Thales, die Bedeutung des Geschäftsbereichs.</p>
<p>André Wall, CEO RUAG International, erwartet, dass Thales die Geschäftsaktivitäten im Bereich Simulation &amp; Training fortführen und ausbauen sowie die vorhandenen Kompetenzen der Trainingsexperten nutzen wird. Die Transaktion soll 2022 abgeschlossen werden, vorbehaltlich der entsprechenden Freigaben durch die Aufsichtsbehörden.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Gerhard Heiming</strong></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vom Einsatz her denken – auch in der Ausbildung!</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/09/sponsored-content/28640/vom-einsatz-her-denken-auch-in-der-ausbildung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Sep 2021 12:21:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sponsored Content]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Saab Deutschland GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Simulation]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Übung]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/09/Vom-Einsatz-her-denken-–-auch-in-der-Ausbildung_Foto_Saab-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Vom Einsatz her denken – auch in der Ausbildung Foto Saab" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/09/Vom-Einsatz-her-denken-–-auch-in-der-Ausbildung_Foto_Saab-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/09/Vom-Einsatz-her-denken-–-auch-in-der-Ausbildung_Foto_Saab-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Vom Einsatz her denken – auch in der Ausbildung! 9">„Vom Einsatz her denken“ ist ein Grundprinzip der Bundeswehr. Die Einsätze der Bundeswehr in multinationalen und multitechnologischen Umgebungen stellen hohe Anforderungen an menschliche und technische Fähigkeiten. Diese gelten auch für die Ausbildung. Die Bundeswehr fordert für den gemeinsamen Einsatz mit Verbündeten und Partnern explizit die „Interoperabilität der eingesetzten Kräfte und Mittel, die insbesondere von der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/09/Vom-Einsatz-her-denken-–-auch-in-der-Ausbildung_Foto_Saab-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Vom Einsatz her denken – auch in der Ausbildung Foto Saab" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/09/Vom-Einsatz-her-denken-–-auch-in-der-Ausbildung_Foto_Saab-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/09/Vom-Einsatz-her-denken-–-auch-in-der-Ausbildung_Foto_Saab-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Vom Einsatz her denken – auch in der Ausbildung! 12"><p>„Vom Einsatz her denken“ ist ein Grundprinzip der Bundeswehr. Die Einsätze der Bundeswehr in multinationalen und multitechnologischen Umgebungen stellen hohe Anforderungen an menschliche und technische Fähigkeiten. Diese gelten auch für die Ausbildung.</p>
<p>Die Bundeswehr fordert für den gemeinsamen Einsatz mit Verbündeten und Partnern explizit die „<em>Interoperabilität der eingesetzten Kräfte und Mittel, die insbesondere von der Harmonisierung von Vorgaben, Verfahren, Ausbildung … sowie der Anwendung gemeinsamer Normen und Standards abhängt</em>.“ (Konzeption der Bundeswehr, S. 7)</p>
<h2>Multinationalität und Interoperabilität</h2>
<p>Der Saab Leitsatz „train as you fight“ schließt nahtlos an das oben genannte Grundprinzip an. Die Ausbildungslösungen von Saab erfüllen und übertreffen diese Anforderungen. Die über 25 Saab Nutzerländer verfügen bereits heute über vollständige „Interoperabilitätstiefe“, d.h. Zusammenwirken in detailliertester Auflösung und Qualität.</p>
<p>Saab treibt zudem seit geraumer Zeit industrieführend Standardisierung für die Interoperabilität der Systeme unterschiedlicher Hersteller voran. Der „U-LEIS“ Laser-Standard, der optische Interoperabilität erlaubt, basiert beispielsweise auf der ursprünglichen „OSAG“ Zusammenarbeit zwischen Saab und der Bundesrepublik Deutschland.</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_right"><p><strong><em>„Der ständige Austausch mit unseren Nutzern weltweit ist unsere wertvollste Quelle für Weiterentwicklungen und Bestätigung der Sinnhaftigkeit unserer Produkte und Dienstleistungen.“</em></strong></p>
<p>Åsa Thegström, Leiterin Geschäftseinheit Training &amp; Simulation von Saab AB</p></blockquote>
<p>In der „Interoperability User Community“ (IUC) arbeiten mehr als 15 Saab Nutzerländer an der weiteren Standardisierung der Interoperabilitätstiefe, wie beispielsweise Waffenwirkung oder Austausch medizinischer Informationen.</p>
<h2>Produktreife und Zuverlässigkeit</h2>
<p>Seit den 1980er Jahren, in der zunächst die technische Umsetzung der Ausbildungsanforderungen im Vordergrund stand, sind die Anforderungen an Interoperabilität stetig gewachsen. Heute gehen unsere Nutzer davon aus, dass die eingesetzte Technik einfach zuverlässig und miteinander funktioniert.</p>
<p>Kern dafür ist das inzwischen sehr ausgereifte globale und modulare Produktportfolio von Saab. Es ist vollständig eigenfinanziert, mit sehr hohem Reifegrad, über den Lebenszyklus kostengünstig, schnell verfügbar und wird ständig weiterentwickelt. Erweiterungen und Produktreife kommen damit allen Nutzern zugute, ohne dass sie dabei Verantwortung für Qualität und Funktion selbst übernehmen müssen.</p>
<h2>Realitätstreue</h2>
<p>Der Fokus bei Saab auf „train as you fight“ spiegelt sich auch in der hohen Realitätstreue des Saab Produktportfolios wider. „Negatives Training“ (d.h. das Einlernen falschen Verhaltens) muss ausgeschlossen werden. Ein gutes Beispiel dafür sind die ballistischen Simulatoren von Saab, die von ihren Anwendern das gleiche Verständnis und Denkweise wie bei richtigen Waffensystemen (z.B. das „Vorhalten“) abverlangen, was bei einfacheren Simulatoren falsch trainiert wird.</p>
<figure id="attachment_28649" aria-describedby="caption-attachment-28649" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/09/2019-Green-Griffin-military-database.de-02.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-28649 size-full" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/09/2019-Green-Griffin-military-database.de-02.jpg" alt="2019 Green Griffin military database.de 02" width="1200" height="800" title="Vom Einsatz her denken – auch in der Ausbildung! 10" srcset="/wp-content/uploads/2021/09/2019-Green-Griffin-military-database.de-02.jpg 1200w, /wp-content/uploads/2021/09/2019-Green-Griffin-military-database.de-02-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2021/09/2019-Green-Griffin-military-database.de-02-1024x683.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2021/09/2019-Green-Griffin-military-database.de-02-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2021/09/2019-Green-Griffin-military-database.de-02-696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2021/09/2019-Green-Griffin-military-database.de-02-1068x712.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2021/09/2019-Green-Griffin-military-database.de-02-630x420.jpg 630w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-28649" class="wp-caption-text">Train as you fight (Foto: military-database.de)</figcaption></figure>
<h2>Erfahrung</h2>
<p>Saab betreibt heute neben dem Gefechtsübungszentrum Heer der Bundeswehr über 20 weitere Übungszentren weltweit, u.a. für USA, Großbritannien, Norwegen, Schweden, die Niederlande, Tschechien oder jüngst auch Polen.</p>
<p>Im Gefechtsübungszentrum Heer zeichnet Saab verantwortlich für den gesamten industriellen Anteil der Partnerschaft mit der Bundeswehr. Neben der technisch-logistischen Betreuung sämtlicher Simulator- und Systemtechnik (auch anderer Hersteller) gehören dazu u.a. die Sicherstellung der Funktion der Übungszentrale und Kommunikationsinfrastruktur, Materialbewirtschaftung, Mobilität der Ausbildungstruppe, sowie Betrieb und Instandhaltung des Fuhrparks.</p>
<p>Das Dienstleistungsportfolio ist, genau wie das Produktportfolio, modularisiert und skalierbar. Die Nutzer haben darin Zugriff auf die breiten und langen Erfahrungen von Saab, die beim Betrieb des eigenen Übungszentrums einen wertvollen Mehrwert darstellen.</p>
<h2>Erkenntnisse</h2>
<p>Die Erkenntnisse und Aussagen aus der Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Nutzerländern spiegeln sich direkt im Produkt- und Dienstleistungsportfolio von Saab wider: „Es muss fast unsichtbar aber korrekt sein“, „es muss einfach funktionieren, auch zusammen mit anderen“ und „es muss zuverlässig und zukunftssicher sein“. Saab erfüllt diese Anforderungen, damit sich die Ausbildungsstätten auf ihren eigentlichen Auftrag konzentrieren können: Unsere Soldatinnen und Soldaten bestmöglich auf ihre Einsätze vorzubereiten.</p>
<p><strong><a href="https://www.saab.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"><img decoding="async" class="wp-image-26594 size-medium alignleft" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/04/saab_logo-300x103.png" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" srcset="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/04/saab_logo-300x103.png 300w, https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/04/saab_logo-1024x352.png 1024w, https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/04/saab_logo-768x264.png 768w, https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/04/saab_logo-696x239.png 696w, https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/04/saab_logo-1068x367.png 1068w, https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/04/saab_logo-1222x420.png 1222w, https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/04/saab_logo.png 1440w" alt="saab logo" width="300" height="103" title="Vom Einsatz her denken – auch in der Ausbildung! 11"></a>Saab Deutschland GmbH</strong><br />
Jägerstraße 59 • 10117 Berlin<br />
Tel.: 030 408 996 600<br />
<a href="mailto:saab.deutschland@saabgroup.com" target="_blank" rel="noopener">saab.deutschland@saabgroup.com</a><br />
<a href="https://www.saab.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">www.saab.com</a></p>
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		<title>Saab modernisiert niederländisches Gefechtsübungszentrum</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/06/taktik-ausbildung/27502/saab-modernisiert-niederlaendisches-gefechtsuebungszentrum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2021 06:18:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Taktik & Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Combat Training Center]]></category>
		<category><![CDATA[Gefechtsübungszentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[SAAB]]></category>
		<category><![CDATA[Simulation]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/06/Saab-modernisiert-niederlaendisches-Gefechtsuebungszentrum-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Saab modernisiert niederlaendisches Gefechtsuebungszentrum" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/06/Saab-modernisiert-niederlaendisches-Gefechtsuebungszentrum-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/06/Saab-modernisiert-niederlaendisches-Gefechtsuebungszentrum-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Saab modernisiert niederländisches Gefechtsübungszentrum 13">Das Gefechtsübungszentrum der niederländischen Streitkräfte für die Live-Simulation von Übungen im Einheits- und Verbandsrahmen wird modernisiert. Der schwedische Verteidigungskonzern Saab wurde beauftragt, für rund 71 Millionen Euro Simulationsgerät und -anlagen zu liefern und für weitere 65 Millionen Euro den Betrieb für die ersten zehn Jahre zu unterstützen. Als Option wurde die Unterstützung für weitere fünf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/06/Saab-modernisiert-niederlaendisches-Gefechtsuebungszentrum-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Saab modernisiert niederlaendisches Gefechtsuebungszentrum" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/06/Saab-modernisiert-niederlaendisches-Gefechtsuebungszentrum-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/06/Saab-modernisiert-niederlaendisches-Gefechtsuebungszentrum-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Saab modernisiert niederländisches Gefechtsübungszentrum 18"><p>Das Gefechtsübungszentrum der niederländischen Streitkräfte für die Live-Simulation von Übungen im Einheits- und Verbandsrahmen wird modernisiert. Der schwedische Verteidigungskonzern Saab wurde beauftragt, für rund 71 Millionen Euro Simulationsgerät und -anlagen zu liefern und für weitere 65 Millionen Euro den Betrieb für die ersten zehn Jahre zu unterstützen. Als Option wurde die Unterstützung für weitere fünf Jahre vereinbart.</p>
<p>Das modernisierte Gefechtsübungszentrum ist bei Nichtbenutzung in zwanzig Containern untergebracht und kann mobil eingesetzt werden. Saab hat die Komponenten auf den technisch neuesten Stand gebracht und erweiterte Funktionalitäten und neue Fähigkeiten implementiert. Dazu gehört u.a. die neueste Generation von modularen und skalierbaren Soldaten- und Fahrzeugsystemen (2. Generation AGDUS). Die Datenübertragungsprotokolle sind standardisiert und interoperabel zu Systemen weltweit.</p>
<p>Als Neuheit enthält das Simulationssystem die Abbildung der Funktionalitäten von Mörsern und vorgeschobenen Beobachtern (Joint Fire Support). Dabei wird eine Mischung aus live- und virtuellem Training genutzt, die als ‘Blended Training’ bezeichnet wird. ‘Blended Training’ bietet eine neue Dimension für die Überwachung von Übungen, bei der die Übungsleitung sowohl das gesamte Übungsgebiet als auch einzelne Soldaten in ‘Augmented Reality’ überwachen können. Außerdem wurde die Darstellung des Kampfes in urbaner Umgebung verbessert.</p>
<p>Mit der mobilen Ausführung des Gefechtsübungszentrums können Einheiten und Verbände der Koninklijke Landmacht und des Korps Mariniers die flexiblen Trainingslösungen an jedem Einsatzort nutzen und die Gefechtsabläufe so realitätsnah wie möglich üben. Das Upgrade verbessert die Ausbildungsfähigkeit und schafft die Möglichkeit, dass die Streitkräfte sowohl im Inland als auch im Ausland mit den internationalen Partnern trainieren können.</p>
<p>In der maximalen Aufbaustufe können bis zu 10.000 Gefechtsteilnehmer gleichzeitig üben. Dazu wird ein verlegbares Combat Training Center (CTC) aufgebaut, aus dem die Übung gesteuert und überwacht sowie Material für die Auswertung der Übung aufbereitet wird. Für der Nutzung als mobiles Übungszentrum sind „Gamer Configurations“ definiert mit angepassten Umfängen für Übungen bis auf Zugebene.</p>

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<p>Für den ständige Austausch von Erfahrungen hat sich bereits 2008 eine „Interoperability User Community“ (IUC) gebildet, die die dahin nur rudimentär vorhandene Interoperabilität durch Definition von Standards für Lasercodes, Kommunikation und Simulationssoftware gesteigert hat. Von ursprünglich sieben Mitgliedern ist die IUC heute auf 16 Mitglieder angewachsen. Das Ziel ist eine volle Interoperabilität für alle Gefechtsfunktionen, damit große Verbände in multinationalen Übungen trainieren können.</p>
<p>Das modernisierte mobile Gefechtsübungszentrum soll den niederländischen Bodentruppen militärische Ausbildungsfähigkeiten für mindestens fünfzehn Jahre bieten.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Gerhard Heiming</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausbildung und Übung im internationalen Umfeld</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/04/sponsored-content/26591/ausbildung-und-uebung-im-internationalen-umfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 13:41:17 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Saab Deutschland GmbH]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Northern Wind" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Ausbildung und Übung im internationalen Umfeld 20">Interoperabilität und Zusammenarbeit zwischen den Streitkräften unterschiedlicher Nationen wird weltweit immer wichtiger und selbstverständlicher. Derartige Kooperationen stärken die wechselseitigen Fähigkeiten und steigern letztlich den partnerschaftlichen Einsatzwert der Kräfte. Schlüssel für effiziente militärische Kooperationen sind gemeinsames Training und die Durchführung multinationaler Übungen. Komplexe Konfliktszenarien werden oftmals in urbanen Umgebungen ausgetragen und erfordern innovative Strategien, neue Materialsysteme [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Northern Wind" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Ausbildung und Übung im internationalen Umfeld 24"><p>Interoperabilität und Zusammenarbeit zwischen den Streitkräften unterschiedlicher Nationen wird weltweit immer wichtiger und selbstverständlicher. Derartige Kooperationen stärken die wechselseitigen Fähigkeiten und steigern letztlich den partnerschaftlichen Einsatzwert der Kräfte. Schlüssel für effiziente militärische Kooperationen sind gemeinsames Training und die Durchführung multinationaler Übungen.</p>
<p>Komplexe Konfliktszenarien werden oftmals in urbanen Umgebungen ausgetragen und erfordern innovative Strategien, neue Materialsysteme und moderne Technologien. Die wachsende Zahl multinationaler Einsätze und gebildeter Allianzen aus Streitkräften mehrerer Nationen bedeuten hohe systemintegrative Anforderungen hinsichtlich der Interoperabilität, sowie der Führungs- und Steuerungsfähigkeit.</p>
<p>Seit seiner Gründung im Jahr 2008 ist Saab initialer Teil der Interoperability User Community (IUC), einer Initiative zur Verbesserung und Unterstützung multinationaler Übungen, sowie der Steuerung von Interoperabilitätsanforderungen. Heute sind die Streitkräfte der Niederlande, Deutschlands, Österreichs, Schwedens, Norwegens, Dänemarks, Finnlands, Großbritanniens, der siebten US-Armee, der Tschechischen Republik, Sloweniens und Chiles Mitglieder dieser Initiative.</p>
<figure id="attachment_26592" aria-describedby="caption-attachment-26592" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind-e1618234289130.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-26592 size-medium" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind-300x153.jpg" alt="Northern Wind" width="300" height="153" title="Ausbildung und Übung im internationalen Umfeld 21" srcset="/wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind-300x153.jpg 300w, /wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind-1024x522.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind-768x391.jpg 768w, /wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind-1536x783.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind-696x355.jpg 696w, /wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind-1068x544.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind-824x420.jpg 824w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-26592" class="wp-caption-text">Multinationale Übungen wie &#8222;Northern Wind&#8220; in Schweden, an der mehr als 10.000 Soldaten aus Schweden, Finnland, Norwegen, den USA und Großbritannien teilgenommen haben, sind ein Schlüssel zur Aufrechterhaltung der internationalen Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich. (Foto: Saab)</figcaption></figure>
<p>Zu den Arbeitsfeldern der IUC-Kooperation gehören u.a. die Entwicklung der optischen Schnittstelle OSAG 2.0, abgestimmte Munitionstabellen, Daten zur Leistung und Durchschlagsfähigkeit von Munition und Richtlinien zur Verwundbarkeit von Zielen. Ziel ist es, die Ausbildung unter den Streitkräften der Mitgliedsstaaten zu fördern und zu unterstützen, die Realitätsnähe der Simulationen   zu verbessern und z.B. Standards für Munitionsletalität und Wirkungseffekte festzulegen.</p>
<p>Die Ausbildungsbedarfe entwickeln sich entsprechend der veränderlichen globalen Bedrohungen der Sicherheitslage schnell weiter. Erfahrungen haben gezeigt, dass es für den Erfolg von Missionen unerlässlich ist, in einer multidimensionalen Einsatz- oder Gefechtsumgebung in der Lage zu sein, Maßnahmen über das gesamte Spektrum von Akteuren planen, koordinieren und synchronisieren zu können.</p>
<p>Wandel und Entwicklung schaffen neue Herausforderungen für Menschen, Unternehmen und die Gesellschaft insgesamt. Eine der größten militärischen Herausforderungen besteht heute darin, mit sich ständig verändernden Bedrohungslagen umzugehen und geeignete militärische und zivile Sicherheitsverfahren und -doktrinen zu entwickeln, die den jeweiligen Anforderungen gerecht werden. Es existiert ein wachsender Bedarf an flexiblen, anpassungsfähigen, skalierbaren und kosteneffizienten Lösungen.</p>
<figure id="attachment_26593" aria-describedby="caption-attachment-26593" style="width: 1799px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind_CTC.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-26593 size-full" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind_CTC.jpg" alt="Northern Wind CTC" width="1799" height="915" title="Ausbildung und Übung im internationalen Umfeld 22" srcset="/wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind_CTC.jpg 1799w, /wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind_CTC-300x153.jpg 300w, /wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind_CTC-1024x521.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind_CTC-768x391.jpg 768w, /wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind_CTC-1536x781.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind_CTC-696x354.jpg 696w, /wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind_CTC-1068x543.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2021/04/Northern_Wind_CTC-826x420.jpg 826w" sizes="(max-width: 1799px) 100vw, 1799px" /></a><figcaption id="caption-attachment-26593" class="wp-caption-text">Mit den Trainings- und Simulationslösungen von Saab können Übungen mit bis zu 10.000 Teilnehmern in Echtzeit überwacht werden. (Foto: Saab)</figcaption></figure>
<p>Die internationale Zusammenarbeit zwischen Streitkräften wird in Zukunft absehbar eine noch größere Rolle spielen, als dies bereits heute schon der Fall ist. Wenn sowohl gemeinsam entwickelte Lösungen als auch multinational abgestimmte und agierende Streitkräfte an Bedeutung gewinnen, steigt damit auch der Bedarf an multinationalen Übungen und Trainingssystemen, die dies unterstützen.</p>
<p>Mit umfänglicher und langjähriger fachlicher Expertise, führenden Produkten auf dem Gebiet des Live-Trainings, der Simulation und im virtuellen Bereich, bietet Saab die zuverlässigsten und realitätsnahesten Trainings- und Simulationssysteme weltweit. Saab hat dauerhafte und sehr enge Beziehungen zu vielen NATO-Ländern aufgebaut und unterhält diese in Übereinstimmung mit den vorgegebenen NATO-Richtlinien. Das Ausbildungsethos von Saab basiert auf der Bereitstellung flexibler und realitätsnaher Ausbildung durch ein innovatives Expertenteam. Die Aufgabe unserer Mitarbeiter bleibt &#8211; dem Nutzer eine exzellente, realitätsnahe Trainingserfahrung zu bieten und ein konkurrenzlos objektives High-Fidelity-Datenfeedback zu liefern. Wir wissen, dadurch das Lernen beschleunigen und den Trainingswert maximieren zu können. Die Kommandeure werden dabei unterstützt, selbstbewusste Soldaten auszubilden und damit die Einsatzwert zu optimieren.</p>
<h3>Technologie in Partnerschaft</h3>
<p>Seit den 80er Jahren ist Saab in Deutschland ein vertrauenswürdiger Partner für die Bundeswehr und die ansässige Industrie. Deutschland ist für Saab (außerhalb Schwedens) heute der größte Markt in Europa. Ausschlaggebend dafür sind vor allem die vertrauensvollen Kooperationen mit der Bundeswehr und der deutschen Industrie. Partnerschaft ist für die Präsenz von Saab in Deutschland von grundlegender Bedeutung.</p>
<p>Mit mehr als 330 Mitarbeitern an vier Standorten möchte Saab seine Präsenz in Deutschland langfristig ausbauen. Die Saab Deutschland GmbH steuert alle deutschlandweiten Aktivitäten und Strategien vom ihrem Hauptsitz im Herzen von Berlin. Die Saab Sensor Systems Germany GmbH hat sich auf signalerfassende Aufklärung, Signalanalyse sowie die Fusion von Daten spezialisiert.</p>
<p>Die Saab Training Systems GmbH betreut die Saab-Simulationssysteme in Deutschland und Österreich und ist für Ausbildung, Dokumentation, Anpassung und Instandsetzung zuständig. Die Saab Training &amp; Simulation GmbH stellt den industriellen Betrieb des Gefechtsübungszentrums des Heeres (GÜZ) , einer der modernsten und größten Einrichtungen seiner Art Europas, sicher. Training und Simulation, insbesondere Live Training, hat sich seit vielen Jahren in Deutschland und weltweit als ein zentraler Unternehmensbereich etabliert. Die Systeme und Lösungen aus dem Hause Saab sind heute führend auf dem Weltmarkt.</p>
<p><a href="https://www.saab.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-26594 size-medium" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/04/saab_logo-300x103.png" alt="saab logo" width="300" height="103" title="Ausbildung und Übung im internationalen Umfeld 23" srcset="/wp-content/uploads/2021/04/saab_logo-300x103.png 300w, /wp-content/uploads/2021/04/saab_logo-1024x352.png 1024w, /wp-content/uploads/2021/04/saab_logo-768x264.png 768w, /wp-content/uploads/2021/04/saab_logo-696x239.png 696w, /wp-content/uploads/2021/04/saab_logo-1068x367.png 1068w, /wp-content/uploads/2021/04/saab_logo-1222x420.png 1222w, /wp-content/uploads/2021/04/saab_logo.png 1440w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
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		<title>Gefechtssimulation – AGDUS für Schützenpanzer Puma</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2020 07:47:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[AGDUS]]></category>
		<category><![CDATA[PSM]]></category>
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		<category><![CDATA[Rheinmetall]]></category>
		<category><![CDATA[Simulation]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/02/Puma-AGDUS-2-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Puma AGDUS 2" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/02/Puma-AGDUS-2-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/02/Puma-AGDUS-2-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Gefechtssimulation – AGDUS für Schützenpanzer Puma 25">Die Bundeswehr erhält für ihre Schützenpanzer Puma Ausbildungsgeräte Duell Simulation (AGDUS). Rheinmetall wurde vom Generalunternehmer für den Puma, der Projekt System &#38; Management (PSM), beauftragt, zunächst eine Vorserie von sechs Stück AGDUS zu entwickeln und zu produzieren. Nach Abnahmetests durch die Bundeswehr und Erreichen der Serienreife ist optional die Lieferung weiterer 252 AGDUS-Sätze vereinbart. Für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/02/Puma-AGDUS-2-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Puma AGDUS 2" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/02/Puma-AGDUS-2-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/02/Puma-AGDUS-2-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Gefechtssimulation – AGDUS für Schützenpanzer Puma 27"><p>Die Bundeswehr erhält für ihre Schützenpanzer Puma Ausbildungsgeräte Duell Simulation (AGDUS). Rheinmetall wurde vom Generalunternehmer für den Puma, der Projekt System &amp; Management (PSM), beauftragt, zunächst eine Vorserie von sechs Stück AGDUS zu entwickeln und zu produzieren. Nach Abnahmetests durch die Bundeswehr und Erreichen der Serienreife ist optional die Lieferung weiterer 252 AGDUS-Sätze vereinbart. Für den ersten Schritt sind 54 Millionen Euro, für die Option zusätzlich 88 Millionen Euro, insgesamt also 142 Millionen Euro bereitgestellt.</p>
<figure id="attachment_18400" aria-describedby="caption-attachment-18400" style="width: 2400px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/02/Puma-AGDUS-3-e1580801938634.jpg"><img decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-18400 size-full" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/02/Puma-AGDUS-3-e1580801938634.jpg" alt="Puma AGDUS 3 e1580801938634" width="2400" height="1800" title="Gefechtssimulation – AGDUS für Schützenpanzer Puma 26"></a><figcaption id="caption-attachment-18400" class="wp-caption-text">Der Lasersender des AGDUS vorn im Rohr der Hauptwaffe des Puma; Laserempfänger und -reflektoren sind mit speziellen Halterungen auf der Wanne des Puma so verteilt, dass eine 360 Grad Abdeckung erreicht wird. (Foto: Rheinmetall)</figcaption></figure>
<p>Die AGDUS-Sätze bestehen aus Laserdetektoren, die rund um das Fahrzeug angebracht werden, sowie augensicheren Lasersendern, mit deren Hilfe die Wirkung der Hauptwaffensysteme des Schützenpanzers Puma (Bordmaschinenkanone, Maschinengewehr, Panzerabwehrlenkflugkörper MELLS) simuliert werden können. In einem Steuerkasten befindet sich der Simulationsrechner; dessen Laser-Algorithmen so programmiert sind, dass Schüsse und Treffer ballistisch genau simuliert werden. Mit AGDUS Puma wird zusätzlich auch die Simulation der turmunabhängigen sekundären Waffenanlage (TSWA) sowie des Selbstschutzsystems möglich sein. Somit lassen sich Übungen im Gefechtsübungszentrum Heer und auf anderen Übungseinrichtungen äußerst realitätsnah durchführen und auswerten.</p>
<p>AGDUS Systeme werden in der Bundeswehr seit Mitte der 1990er Jahre für Live-Simulation des Gefechts zu Lande verwendet. Die Systeme sind auf die jeweiligen Waffen/Waffensysteme abgestimmt. Derzeit ist AGDUS für Kampfpanzer Leopard 2, Schützenpanzer Marder sowie für eine große Anzahl Handwaffen verfügbar. Ein Teil der Systeme wird von den Kampftruppen an ihren Standorten genutzt. Bei Gefechtsübungszentrum des Heeres (GÜZ) bilden sie den Kern der Live-Simulation.</p>
<p><strong>Gerhard Heiming</strong></p>
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