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	<title>StrikeShield &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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	<title>StrikeShield &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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		<title>Schützenpanzer Lynx – Ungarn beschafft StrikeShield</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2021 10:58:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Abstandsaktives Schutzsystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/05/Lynx-Hybrid-gepanzert-aktives-Schutzsystem-StrikeShield-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Lynx Hybrid gepanzert aktives Schutzsystem StrikeShield" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/05/Lynx-Hybrid-gepanzert-aktives-Schutzsystem-StrikeShield-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/05/Lynx-Hybrid-gepanzert-aktives-Schutzsystem-StrikeShield-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Schützenpanzer Lynx – Ungarn beschafft StrikeShield 1">Nachdem das ungarische Verteidigungsministerium bereits letzte Woche die Beschaffung der Schutzsysteme bekanntgegeben hat, S&#38;T berichtete, hat dies heute auch der Hersteller der Systeme bestätigt. Die 209 Schützenpanzer Lynx der ungarischen Streitkräfte werden mit dem Hard-Kill Active Protection System (APS) StrikeShield von Rheinmetall gegen die Bedrohungen durch moderne Panzerabwehrwaffen geschützt. Ein entsprechender Vertrag mit einem Volumen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/05/Lynx-Hybrid-gepanzert-aktives-Schutzsystem-StrikeShield-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Lynx Hybrid gepanzert aktives Schutzsystem StrikeShield" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/05/Lynx-Hybrid-gepanzert-aktives-Schutzsystem-StrikeShield-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/05/Lynx-Hybrid-gepanzert-aktives-Schutzsystem-StrikeShield-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Schützenpanzer Lynx – Ungarn beschafft StrikeShield 2"><p>Nachdem das ungarische Verteidigungsministerium bereits letzte Woche die Beschaffung der Schutzsysteme bekanntgegeben hat, <a href="https://soldat-und-technik.de/2021/05/mobilitaet/26952/ungarn-lynx-schuetzenpanzer-erhalten-aktives-schutzsystem-strikeshield/" target="_blank" rel="noopener">S&amp;T berichtete</a>, hat dies heute auch der Hersteller der Systeme bestätigt. Die 209 Schützenpanzer Lynx der ungarischen Streitkräfte werden mit dem Hard-Kill Active Protection System (APS) StrikeShield von Rheinmetall gegen die Bedrohungen durch moderne Panzerabwehrwaffen geschützt. Ein entsprechender Vertrag mit einem Volumen von 140 Millionen Euro wurde am 17. Mai öffentlich bekannt gemacht.</p>
<p>StrikeShield ist die dritte und neueste Generation der Rheinmetall Active Defence System (ADS) Technologie. In der speziellen Variante des Hard-Kill APS-Systems sind passiver und aktiver Schutz aufeinander abgestimmt. Das ADS ist dabei ein verteiltes System, wobei die Sensoren und Gegenmaßnahmen in die Kontur und Architektur des gesamten Fahrzeuges integriert sind. Niedrige Emissionen im elektromagnetischen Spektrum sowie schnelle, sichere und verlässliche Reaktionsgeschwindigkeit bei Hinterhalts- oder Multi-Hit Szenarien sind kennzeichnende Merkmale des Systems. Das Fahrzeug ist somit gegen ungelenkte und gelenkte Hohlladungsbedrohungen geschützt, da anfliegende Projektile vor dem Auftreffen auf das Fahrzeug neutralisiert werden.</p>
<p>Das StrikeShield APS wird direkt in hybride Schutzmodule des Lynx integriert. Das Fahrzeug erhält anstelle konventioneller, passiver Zusatzpanzerungsmodule speziell ausgelegte Passivschutzlösungen, in die die Komponenten des APS vollständig zwischen der Wanne und Außenhülle des Fahrzeugs integriert sind.</p>
<p>Die ADS-Technologie gehört seit 2006 zum Technologieportfolio von Rheinmetall. StrikeShield wird von der Rheinmetall Protection Systems GmbH entwickelt, produziert und geliefert, die 2019 als Center of Excellence für Schutztechnologien gegründet worden ist. Kern der Produktstrategie ist die Hybridisierung von Schutzlösungen, welche bessere, leichtere und günstigere Schutzlösungen für gepanzerte Fahrzeuge ermöglichen.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Gerhard Heiming</strong></a></p>
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		<title>Ungarn: Lynx Schützenpanzer erhalten aktives Schutzsystem StrikeShield</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 May 2021 14:27:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[aktives Schutzsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Lynx]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinmetall]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
		<category><![CDATA[StrikeShield]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/05/Strike-Shield-Hybridpanzerung-aktives-Schutzsystem-Lynx-Ungarn-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Strike Shield Hybridpanzerung aktives Schutzsystem Lynx Ungarn" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/05/Strike-Shield-Hybridpanzerung-aktives-Schutzsystem-Lynx-Ungarn-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/05/Strike-Shield-Hybridpanzerung-aktives-Schutzsystem-Lynx-Ungarn-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Ungarn: Lynx Schützenpanzer erhalten aktives Schutzsystem StrikeShield 3">Die ungarischen Streitkräfte beschaffen für die Schützenpanzer des Typs Lynx KF41 von Rheinmetall das aktive und hybride Verteidigungssystem StrikeShield des gleichen Herstellers. Der Auftrag umfasst ein Volumen von 140 Millionen Euro. Der Regierungskommissar für Verteidigungsentwicklung Gáspár Maróth gab heute Nachmittag im Rahmen einer Presseerklärung die anstehende Beschaffung bekannt. Maróth betonte dabei die Priorität welche die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/05/Strike-Shield-Hybridpanzerung-aktives-Schutzsystem-Lynx-Ungarn-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Strike Shield Hybridpanzerung aktives Schutzsystem Lynx Ungarn" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/05/Strike-Shield-Hybridpanzerung-aktives-Schutzsystem-Lynx-Ungarn-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/05/Strike-Shield-Hybridpanzerung-aktives-Schutzsystem-Lynx-Ungarn-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Ungarn: Lynx Schützenpanzer erhalten aktives Schutzsystem StrikeShield 5"><p>Die ungarischen Streitkräfte beschaffen für die Schützenpanzer des Typs Lynx KF41 von Rheinmetall das aktive und hybride Verteidigungssystem StrikeShield des gleichen Herstellers. Der Auftrag umfasst ein Volumen von 140 Millionen Euro.</p>
<p>Der Regierungskommissar für Verteidigungsentwicklung Gáspár Maróth gab heute Nachmittag im Rahmen einer Presseerklärung die anstehende Beschaffung bekannt. Maróth betonte dabei die Priorität welche die ungarischen Streitkräfte bei Ihren Modernisierungsbemühungen dem Schutz der eigenen Kräfte und der Sicherstellung ihrer Überlebensfähigkeit einräumen. Das StrikeShield versetze die mit dem Schützenpanzer Lynx auszurüstenden mechanisierten Verbände in Zukunft in die Lage auf dem Gefechtsfeld des 21. Jahrhunderts dauerhaft zu bestehen.</p>
<p>In der hybriden Schutzlösung mit Namen Strikeshield sind passiver Schutz gegen kinetische Geschosse und Splitter gem. der AEP 55 und aktiver Schutz gegen Panzerabwehrhandwaffen gemäß der AEP 62 in einem Modul zusammengeführt und in ihrer Wirkung besser aufeinander abgestimmt worden. Insbesondere die Residualeffekte einer Bekämpfung von Panzerabwehrhandwaffen wurden systematisch erfasst und werden bei der Auslegung des passiven Schutzes berücksichtigt. Dies geht deutlich über die heute gültigen Nachweisführungen der AEP 55 hinaus. Damit wird die in den AEP und TL noch bestehende Abgrenzung zwischen passivem und aktivem Schutz aufgebrochen.</p>
<p>Als Abwehrmaßnahme werden Elemente des bekannten abstandsaktiven Schutzsystems ADS von der Rheinmetall Protection Systems GmbH (RPS) verwendet, bei Bedarf auch mit einem anderen Effektor, der auch gegen KE-Geschosse wirkt. Voraussetzung für die zeitgerechte Auslösung ist eine schnelle und sichere Sensorfusion zwischen Radar und einem E/O-Sensor. Das Radar überwacht dauernd die Umgebung und aktiviert bei erkannter Bedrohung den E/O-Sensor, mit dem die Lage des Geschosses verifiziert und die Wirkung der Gegenmaßnahme exakt ausgerichtet wird. Reaktionszeiten unter einer Millisekunde für die Sensor-/Auswertekombination ermöglichen eine zuverlässige Erkennung der Bedrohung auf kurze Distanz (unter zehn Meter) und deren Vernichtung, ohne Besatzung und Fahrzeug zu gefährden.</p>
<figure id="attachment_18041" aria-describedby="caption-attachment-18041" style="width: 1164px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/01/389781CE-61BA-42F2-9627-C3410E31BFCD.jpeg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-18041 size-full" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/01/389781CE-61BA-42F2-9627-C3410E31BFCD.jpeg" alt="389781CE 61BA 42F2 9627 C3410E31BFCD" width="1164" height="396" title="Ungarn: Lynx Schützenpanzer erhalten aktives Schutzsystem StrikeShield 4" srcset="/wp-content/uploads/2020/01/389781CE-61BA-42F2-9627-C3410E31BFCD.jpeg 1164w, /wp-content/uploads/2020/01/389781CE-61BA-42F2-9627-C3410E31BFCD-300x102.jpeg 300w, /wp-content/uploads/2020/01/389781CE-61BA-42F2-9627-C3410E31BFCD-768x261.jpeg 768w, /wp-content/uploads/2020/01/389781CE-61BA-42F2-9627-C3410E31BFCD-1024x348.jpeg 1024w, /wp-content/uploads/2020/01/389781CE-61BA-42F2-9627-C3410E31BFCD-696x237.jpeg 696w, /wp-content/uploads/2020/01/389781CE-61BA-42F2-9627-C3410E31BFCD-1068x363.jpeg 1068w" sizes="(max-width: 1164px) 100vw, 1164px" /></a><figcaption id="caption-attachment-18041" class="wp-caption-text">Das hybride Schutzmodul Strikeshield geschlossen und offen. Im offenen Modul sind die Sensoren und der Effektor zu erkennen. (Foto: Rheinmetall)</figcaption></figure>
<p><a href="https://soldat-und-technik.de/2020/09/mobilitaet/23837/ungarn-bestellt-218-lynx-schuetzenpanzer/">Die ungarische Regierung hat im September 2020 mit Rheinmetall eine Vereinbarung über die Herstellung und Lieferung von 218 Lynx KF41 Schützenpanzer sowie weiteren Leistungen wie zum Beispiel Simulatoren, Ausbildung und Training sowie auch eine Anfangsausstattung an Ersatzteilen und Wartungsleistungen im Wert von mehr als zwei Milliarden Euro geschlossen.</a></p>
<p>In einer ersten Produktionsphase soll Ungarn 46 Lynx- Schützenpanzer sowie neun Bergepanzer 3 Büffel aus deutscher Fertigung erhalten, wobei die Auslieferung bis Anfang 2023 abgeschlossen sein soll. Dort sollen auch die Spezialisten für die ungarische Produktion ausgebildet werden. Die restlichen 172 Schützenpanzer werden im Anschluss in Ungarn im Werk des Joint Ventures zwischen Rheinmetall und dem ungarischen Staat produziert.</p>
<p>Ungarn hat den Lynx KF41 in der Version Schützenpanzer bestellt, mit einem bemannten Lance 2.0-Turm, der mit einer 30-mm-Kanone bewaffnet ist. Mit seinem großen Innenraumvolumen bietet der Lynx Platz für drei Besatzungsmitglieder und eine Infanteriegruppe mit einer Absitzstärke von bis zu neun Soldaten. In dieser Konfiguration wird der Lynx ein Kernelement der schweren <a href="https://soldat-und-technik.de/2021/03/aus-der-truppe/26164/25-infanterie-brigade-der-ungarischen-streitkraefte-geschichte-struktur-und-ausblick/">25. Infanterie Brigade darstellen und dort zwei Infanterie Bataillone ausstatten.</a> Seit der Ausmusterung des BMP-1 verfügen die ungarischen Streitkräfte nicht mehr über einen Schützenpanzer und verwenden querschnittlich nur den ebenfalls in die Jahre gekommenen und vor der Ablösung stehenden BTR-80.</p>
<p>Weitere Einzelheiten zum Lynx KF41 enthält die im Mittler Report Verlag erschienene englischsprachige Broschüre „The Lynx Family“, die <a href="https://www.mittler-report-shop.de/index.php?language=en&amp;cPath=1_3" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier</a> bestellt werden kann.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Gerhard Heiming</strong></a> und <a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Kristóf Nagy</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Strikeshield &#8211; Hybrider Schutz gegen multiple Bedrohungen</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2020/01/mobilitaet/18039/strikeshield-hybrider-schutz-gegen-multiple-bedrohungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2020 19:43:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Aktiver Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Hybrider Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Passiver Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinmetall]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinmetall Protection Systems]]></category>
		<category><![CDATA[StrikeShield]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/01/389781CE-61BA-42F2-9627-C3410E31BFCD-218x150.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="389781CE 61BA 42F2 9627 C3410E31BFCD" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/01/389781CE-61BA-42F2-9627-C3410E31BFCD-218x150.jpeg 218w, /wp-content/uploads/2020/01/389781CE-61BA-42F2-9627-C3410E31BFCD-100x70.jpeg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Strikeshield - Hybrider Schutz gegen multiple Bedrohungen 6">Bei der International Armoured Vehicles Conference in London hat die neu gebildete Rheinmetall Protection Systems GmbH (RPS) eine optimierte Kombinationslösung zum Schutz vor unterschiedlichen Bedrohungen auf dem heutigen Gefechtsfeld vorgestellt. In RPS sind die Kompetenzen und Kapazitäten auf der gesamten Breite des passiven und aktiven Schutzes, die in verschiedenen Gesellschaften des Konzerns entstanden sind, zusammengefasst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/01/389781CE-61BA-42F2-9627-C3410E31BFCD-218x150.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="389781CE 61BA 42F2 9627 C3410E31BFCD" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/01/389781CE-61BA-42F2-9627-C3410E31BFCD-218x150.jpeg 218w, /wp-content/uploads/2020/01/389781CE-61BA-42F2-9627-C3410E31BFCD-100x70.jpeg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Strikeshield - Hybrider Schutz gegen multiple Bedrohungen 7"><p>Bei der International Armoured Vehicles Conference in London hat die neu gebildete Rheinmetall Protection Systems GmbH (RPS) eine optimierte Kombinationslösung zum Schutz vor unterschiedlichen Bedrohungen auf dem heutigen Gefechtsfeld vorgestellt. In RPS sind die Kompetenzen und Kapazitäten auf der gesamten Breite des passiven und aktiven Schutzes, die in verschiedenen Gesellschaften des Konzerns entstanden sind, zusammengefasst worden. RPS agiert als unabhängiges Systemhaus für Schutz am Markt und beliefert neben den internen Schwesterfirmen Rheinmetall Landsysteme (RLS) und Rheinmetall Military Vehicles (RMV) auch zahlreiche externe Systemhersteller (OEM) weltweit.</p>
<p>In der hybriden Schutzlösung sind unter dem Namen Strikeshield passiver Schutz gegen kinetische Geschosse und Splitter gem. der AEP 55 und aktiver Schutz gegen Panzerabwehrhandwaffen gem. der AEP 62 in einem Modul zusammengeführt und in ihrer Wirkung besser aufeinander abgestimmt worden. Insbesondere die Residualeffekte einer Bekämpfung von Panzerabwehrhandwaffen wurden systematisch erfasst und werden bei der Auslegung des passiven Schutzes berücksichtigt. Dies geht deutlich über die heute gültigen Nachweisführungen der AEP 55 hinaus. Damit wird die in den AEP und TL noch bestehende Abgrenzung zwischen passivem und aktivem Schutz aufgebrochen.</p>
<p>„Es ist großartig zu erleben, wie wir etwas Neues schaffen,“ so Stefan Kruselburger, CSO der RPS. „Über Jahre wurden in den Gremien die separaten Standards optimiert. Die notwendige Interaktion Aktivschutz mit Passivschutz in den realen Szenarien wurde aus unserer Sicht dabei nicht ausreichend berücksichtigt. Hier setzen wir mit unserem Komplett-Know-How an und nun kommt es unter dem Dach der RPS zu einem relevanten neuen Schritt in der Schutztechnologie – getreu unserem Motto: wir werden Leben besser schützen.“</p>
<p>Im Bereich des schweren Kampfpanzerschutzes kann der großkalibrige Penetrator eines kinetischen Geschosses aktiv durch Ablenken – und dadurch Verringern der Eindringtiefe – und Zerbrechen bekämpft werden. Die Restenergie und Trümmerstücke muss die passive Grundpanzerung aufnehmen. Dieses Konzept wird einen wirkungsvollen und zuverlässigen Schutz gegen die neusten 125 mm KE-Penetratoren in der klassischen Duellsituation Panzer gegen Panzer insbesondere im Frontbereich bieten. Auch im Fall von Hohlladungswaffen muss die passive Panzerung die Reste des Geschosses aufnehmen. Dies können Reste eines Hohlladungsstachels sein, aber auch die kinetische Energie des noch heranfliegenden Raketenmotors oder hohe Druckspitzen bei Deflagration des Sprengstoffes bzw. Explosion des Treibstoffes einer Lenkwaffe. RPS nutzt diese unterschiedlichen Effekte systematisch zu einer verbesserten Auslegung des hybriden Schutzes und beschreitet damit neue Wege.</p>
<p>Als Abwehrmaßnahme werden Elemente des bekannten abstandsaktiven Schutzsystems ADS von RPS verwendet, bei Bedarf auch mit einem anderen Effektor, der auch gegen KE-Geschosse wirkt. Voraussetzung für die zeitgerechte Auslösung ist eine schnelle und sichere Sensorfusion zwischen Radar und einem E/O-Sensor. Das Radar überwacht dauernd die Umgebung und aktiviert bei erkannter Bedrohung den E/O-Sensor, mit dem die Lage des Geschosses verifiziert und die Wirkung der Gegenmaßnahme exakt ausgerichtet wird. Reaktionszeiten unter einer Millisekunde für die Sensor-/Auswertekombination ermöglichen eine zuverlässige Erkennung der Bedrohung auf kurze Distanz (unter zehn Meter) und deren Vernichtung, ohne Besatzung und Fahrzeug zu gefährden.</p>
<p>In dem hybriden Schutzmodul (gem. Bild) ist der aktive Schutz gegen Hohlladungswaffen in den passiven Zusatzschutz integriert und mit dem ggfs. vorhandenem passiven (Grund-) Schutz abgestimmt. Damit wird das Gesamtsystem gleichzeitig leistungsfähiger sowie leichter und kleiner. Insbesondere die Integration wird deutlich erleichtert, da die Module analog zu passiven Schutzmodulen am Fahrzeug befestigt oder auch wieder abgenommen werden können.</p>
<p>Berücksichtigt man das passive Schutzsystem schon in der Entwurfsphase des Fahrzeugs, können weitere deutliche Gewichtsvorteile für das Gesamtfahrzeug erzielt werden. Die Ausnutzung und Beurteilung dieser Effekte erfordert ein übergreifendes Wissen der Schutztechnologien unter einem Dach, wie der Rheinmetall Protection Systems, um die Synergien freizugeben – letztlich zum Vorteil der geschützten Soldaten.</p>
<p>Als Ergänzung für den Hardkill-Schutz kann das Softkillsystem ROSY (Rapid Obscuring System) genutzt werden. ROSY unterbricht mit einem schnell verschossenen Infrarot-deckendem (IR-covering) Nebelvorhang die Sichtlinie zwischen Gegner und eigenem Fahrzeug. Die Auslösung erfolgt mit dem Hardkill-System und ermöglicht das sichere Ausweichen des beschossenen Fahrzeugs.</p>
<p>Die hybriden Schutzmodule sind u.a. in den USA von Interesse und ein Praxistest wird zeitnah erwartet. Erste Erkenntnisse sind die Bestätigung der einfachen Integration der Module in ein vorhandenes Fahrzeug und die zuverlässige Funktion. Die angelaufenen Versuche und Integrationsuntersuchungen bergen das Potential, eine große Anzahl von Fahrzeugen der US-Streitkräfte mit dem hybriden Schutzsystem Strikeshield auszurüsten.</p>
<p><strong>Gerhard Heiming</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aktives Schutzsystem StrikeShield für U.S. Army</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2019/12/mobilitaet/17226/aktives-schutzsystem-strikeshield-fuer-u-s-army/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 13:55:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[aktives Schutzsystemen]]></category>
		<category><![CDATA[APS]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinmetall]]></category>
		<category><![CDATA[StrikeShield]]></category>
		<category><![CDATA[U.S. Army]]></category>
		<category><![CDATA[Unified Business Technologies]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-218x150.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="5C0395F3 58CD 4DE4 A7DE 464E09BC9A2A" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-218x150.jpeg 218w, /wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-100x70.jpeg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Aktives Schutzsystem StrikeShield für U.S. Army 8">Die U.S. Army hat Rheinmetall und seinen US-Partner Unified Business Technologies (UBT) mit der Lieferung einer größeren Anzahl aktiver Schutzsysteme StrikeShield APS beauftragt. Der Auftragswert liegt bei zehn Millionen Euro. Die U.S. Army will das Schutzsystem einem Testprogramm unterziehen. Ein kürzlich zu diesem Zweck geschaffenes Projektbüro Fahrzeugschutzsysteme (Vehicle Protective Systems, VPS) ist beauftragt, in Rahmen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-218x150.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="5C0395F3 58CD 4DE4 A7DE 464E09BC9A2A" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-218x150.jpeg 218w, /wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-100x70.jpeg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Aktives Schutzsystem StrikeShield für U.S. Army 11"><p>Die U.S. Army hat Rheinmetall und seinen US-Partner Unified Business Technologies (UBT) mit der Lieferung einer größeren Anzahl aktiver Schutzsysteme StrikeShield APS beauftragt. Der Auftragswert liegt bei zehn Millionen Euro.</p>
<p>Die U.S. Army will das Schutzsystem einem Testprogramm unterziehen. Ein kürzlich zu diesem Zweck geschaffenes Projektbüro Fahrzeugschutzsysteme (Vehicle Protective Systems, VPS) ist beauftragt, in Rahmen eines größeren Vorhabens die Leistungsfähigkeit des Active Protection Systems (APS) gegen eine Vielzahl von panzerbrechenden Bedrohungen zu bewerten. Für die U.S. Army ist dies der erste grundlegende APS-Test mit dem StrikeShield-System. Die Erprobungen beginnen im Oktober 2020 im Redstone Test Center in Huntsville, Alabama (USA).</p>

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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Beim Kampfpanzer Leopard 2 sind die Sensoren vorn links und rechts zu erkennen. Die Wirkelemente sind rund um den Turm verteilt. (Foto: Rheinmetall)</div></figcaption>
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Integration StrikeShield an einem Boxer mit Infanterieturm: Die Sensoren sind oberhalb der Richtschützenoptik, die Wirkelemente oberhalb des Laufwerks zu erkennen. (Foto: Rheinmetall)</div></figcaption>
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<p>Die U.S. Army wird umfangreiche Prüfungen des StrikeShield-Systems im scharfen Schuss durchführen, die über einen Zeitraum von mehreren Monaten stattfinden werden. Ziel der Erprobungen ist es, Leistungsdaten für die zukünftige Auswahl der am besten für eine bestimmte Plattform geeigneten APS-Technologien zu erhalten. Die U.S. Army erwartet, dass die Erprobungen Ergebnisse für den APS-Bedarf sowohl für ihre derzeit genutzten als auch ihre künftigen Gefechtsfahrzeuge wie Armoured Multi Purpose Vehicle (AMPV), Mobile Protected Firepower (MPF) und Optionally Manned Fighting Vehicle (OMFV) erbringen werden.</p>
<p>Das StrikeShield APS ist ein dezentralisiertes System, welches in Echtzeit arbeitet und damit im unmittelbaren Nahbereich des zu schützenden Fahrzeuges wirken kann. Es dient dazu, die Trägerplattform vor Panzerabwehrlenkflugkörpern und Raketen zu schützen. Zusätzlich geht Strikeshield die technischen Anforderungen an die Abwehr von Wuchtgeschossen (Kinetic Energy/KE) an. Hieraus ergibt sich eine einzigartige Fähigkeitskombination für den Schutz vor vielfältigen Bedrohungen mit vielversprechenden Marktaussichten.</p>
<p>Rheinmetall hat eine modulare hybride Konfiguration des StrikeShield APS entwickelt, welche die aktiven und passiven Schutztechnologien des Unternehmens miteinander in einem einzelnen integrierten Design verbindet. Das Hybrid Protection Module ermöglicht einen integrierten Ansatz: Passive Schutzkomponenten dienen gleichzeitig als Schnittstelle und Schutz für die Komponenten des aktiven Schutzsystems. Umgekehrt weisen die StrikeShield APS-Komponenten ballistische Funktionen und Eigenschaften auf. Die äußere Schutzschicht bewahrt diese Komponenten vor Splitterwirkung, Handwaffenbeschuss und anderen mechanischen Belastungen. Die StrikeShield-Gegenmaßnahmen sind in der ersten äußeren Schutzplatte untergebracht und dienen gleichzeitig als erste Schutzlage des passiven Schutzes. Die Sensoren des Systems befinden sich in dem Zwischenraum. Das hybride und modulare Design des Systems eignet sich für die Integration sowohl in Ketten- als auch Radfahrzeuge.</p>
<p>Falls sich aus positiven Testergebnissen eine größere Beschaffungsmaßnahme entwickelt, rechnen Experten damit, dass UBT und Rheinmetall ein Joint Venture in den USA gründen werden, mit der Endmontage, Lieferung und Integration erleichtert werden.</p>
<p><strong>Gerhard Heiming</strong></p>
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