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	<title>K9 &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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	<title>K9 &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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		<title>Rumänien kauft 54 Panzerhaubitzen K9 Thunder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Kanig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2024 07:23:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Ascod]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/07/Bild1-8-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Bild1 8" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Rumänien kauft 54 Panzerhaubitzen K9 Thunder 1">Das rumänische Verteidigungsministerium hat am Mittwoch dieser Woche, 9. Juli, einen Vertrag mit der südkoreanischen Hanwha Aerospace über die Lieferung von 54 Panzerhaubitzen K9 und 36 Munitionsversorgungsfahrzeugen K10 im Wert von etwa einer Milliarde US-Dollar unterschrieben. Die Fahrzeuge sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre beginnend 2027 zulaufen, wobei die meisten in Rumänien selbst produziert werden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/07/Bild1-8-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Bild1 8" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Rumänien kauft 54 Panzerhaubitzen K9 Thunder 3"><p>Das rumänische Verteidigungsministerium hat am Mittwoch dieser Woche, 9. Juli, einen Vertrag mit der südkoreanischen Hanwha Aerospace über die Lieferung von 54 Panzerhaubitzen K9 und 36 Munitionsversorgungsfahrzeugen K10 im Wert von etwa einer Milliarde US-Dollar unterschrieben. Die Fahrzeuge sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre beginnend 2027 zulaufen, wobei die meisten in Rumänien selbst produziert werden sollen.</p>
<p>Damit gewinnt Hanwha nach der Türkei, Polen, Norwegen, Finnland und Estland den sechsten NATO-Kunden für seine Panzerhaubitze. Wettbewerber waren die Panzerhaubitze 2000 und die türkische K9-Ableitung T-155 Firtina. Hanwha bietet Rumänien zudem seinen Schützenpanzer Redback an, basierend auf dem in Australien eingeführten AS21 (Soldat &amp; Technik <a href="https://soldat-und-technik.de/2024/05/mobilitaet/38250/hanwha-stellt-schuetzenpanzer-redback-in-rumaenien-vor/">berichtete</a>). Das Land will bis zu 298 Schützenpanzer im Wert von rund drei Milliarden Euro beschaffen. Hier sind der Lynx von Rheinmetall, der CV90 von BAE Systems und der ASCOD von GDELS Mitbewerber.</p>
<figure id="attachment_38957" aria-describedby="caption-attachment-38957" style="width: 1840px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-38957 size-full" src="/wp-content/uploads/2024/07/Bild1-8.jpg" alt="Bild1 8" width="1840" height="920" title="Rumänien kauft 54 Panzerhaubitzen K9 Thunder 2" srcset="/wp-content/uploads/2024/07/Bild1-8.jpg 1840w, /wp-content/uploads/2024/07/Bild1-8-300x150.jpg 300w, /wp-content/uploads/2024/07/Bild1-8-1024x512.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2024/07/Bild1-8-768x384.jpg 768w, /wp-content/uploads/2024/07/Bild1-8-1536x768.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2024/07/Bild1-8-150x75.jpg 150w, /wp-content/uploads/2024/07/Bild1-8-696x348.jpg 696w, /wp-content/uploads/2024/07/Bild1-8-1068x534.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1840px) 100vw, 1840px" /><figcaption id="caption-attachment-38957" class="wp-caption-text">Die Panzerhaubitze K9 (r.) mit ihrem Nachladefahrzeug K10. (Foto: Hanwha Aerospace)</figcaption></figure>
<p>Die K9 Thunder ist ein modernes selbstfahrendes 155-mm-Artilleriesystem mit einer Masse von 47 Tonnen und „Shoot and Scoot“-Fähigkeit. In der Version K9A1 verfügt sie über ein vollautomatisches Ladesystem, das mit drei Mann Besatzung eine Feuergeschwindigkeit von mehr als zehn Schuss pro Minute erreichen soll. Insgesamt sind nach Firmenangaben mehr als 1.800 Fahrzeuge bei neun Nationen in Dienst.</p>
<p>Das K10 Versorgungsfahrzeug basiert auf demselben Fahrgestell und kann 104 Granaten sowie 504 Treibladungen aufnehmen. Diese können mit maximal zwölf Schuss pro Minute vollautomatisch an die K9 transferiert werden. Mit allen Treibladungen dauert der Vorgang 37 Minuten.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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		<title>Finnland beschafft weitere K9 Panzerhaubitzen</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2022/11/bewaffnung/33353/finnland-beschafft-weitere-k9-panzerhaubitzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2022 15:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
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		<category><![CDATA[Panzerhaubitze]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2022/11/15EEAFF8-690B-4608-BA37-322C1AA3544F-e1668785821830-218x150.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="15EEAFF8 690B 4608 BA37 322C1AA3544F e1668785821830" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Finnland beschafft weitere K9 Panzerhaubitzen 4">Die finnischen Streitkräfte beschaffen weitere 38 gebrauchte K9 Thunder Panzerhaubitzen des südkoreanischen Rüstungskonzerns Hanwha Defense. Dies gab ein Sprecher des ministeriellen Finanzausschusses bekannt. Die finnischen Streitkräfte haben bereits seit 2017 in zwei Losen 58 Panzerhaubitzen des Typs K9 bestellt. Bereits 2017 hatte die finnische Regierung hatte 48 gebrauchte K9 Panzerhaubitzen im Wert von 146 Millionen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2022/11/15EEAFF8-690B-4608-BA37-322C1AA3544F-e1668785821830-218x150.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="15EEAFF8 690B 4608 BA37 322C1AA3544F e1668785821830" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Finnland beschafft weitere K9 Panzerhaubitzen 5"><p>Die finnischen Streitkräfte beschaffen weitere 38 gebrauchte K9 Thunder Panzerhaubitzen des südkoreanischen Rüstungskonzerns Hanwha Defense. Dies gab ein Sprecher des ministeriellen Finanzausschusses bekannt. Die finnischen Streitkräfte haben bereits seit 2017 in zwei Losen 58 Panzerhaubitzen des Typs K9 bestellt.</p>
<p>Bereits 2017 hatte die finnische Regierung hatte 48 gebrauchte K9 Panzerhaubitzen im Wert von 146 Millionen Euro aus dem Bestand der südkoreanischen Streitkräfte erworben. Diesem folgte Ende 2021 die Entscheidung zur Beschaffung von weiteren zehn Systemen, welche bis 2025 geliefert werden sollen. Über die Lieferzeit des 38 Stück umfassenden dritten Loses im Wert von 134,4 Millionen Euro ist bis jetzt nichts bekannt geworden.</p>
<p>Die Anschaffung der K9 Panzerhaubitze geht auf ein 2014 aufgelegtes Programm zur Modernisierung der finnischen Artillerie zurück. Ziel war die Ablösung der aus sowjetischer Fertigung stammenden 2S1 und 2S5 Panzerhaubitzen. Nach 2016 durchgeführten Versuchen fiel die Entscheidung aus technisch-taktischen und auch fiskalen Gründen zugunsten des südkoreanischen Systems, welches unter der Bezeichnung K9 Moukari eingeführt wurde. Die Kanone im Kaliber 155 mm/52 verleiht der südkoreanischen Panzerhaubitze eine Reichweite von bis zu 40 km, sowie eine hohe Präzision und Kadenz. Als lokaler Partner für die Modifikation nach finnischen Vorstellungen und für zukünftige Instandsetzungsvorhaben zeichnet der zum Patria Konzern gehörende Wartungs- und Lifecycle-Support Spezialist Millog verantwortlich. Millog übergab eigenen Angaben zufolge 2019 die erste K9 aus dem initialen Los und wird die Auslieferung der 48 Fahrzeuge bis 2024 beendet haben.</p>
<p>Die K9 Panzerhaubitze entwickelt sich zunehmend zu einem Exportschlager im Ostseeraum und Skandinavien. Neben Estland und zuletzt Polen verwendet auch Norwegen die K9. Letzterer Nutzer gab erst Anfang November bekannt, dass weitere vier Panzerhaubitzen und sechs K10 Munitionsversorgungsfahrzeuge für die Streitkräfte geordert werden.</p>
<p><strong><span class="s2">Kristóf Nagy</span></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Norwegen ruft weitere K9 Panzerhaubitzen ab</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2022/11/bewaffnung/33291/norwegen-ruft-weitere-k9-panzerhaubitzen-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 09:48:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Hanwha Defense]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2022/11/K9-Norway_Foto_Norwegian-Defense-Materiel-Agency-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="K9 Norway Foto Norwegian Defense Materiel Agency" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Norwegen ruft weitere K9 Panzerhaubitzen ab 6">Die norwegischen Streitkräfte erhalten weitere 155-mm-Panzerhaubitzen K9 Thunder und dazugehörige Munitionsversorgungsfahrzeuge des Typs K10 des südkoreanischen Rüstungskonzerns Hanwha Defense. Dies gab die norwegischen Beschaffungsagentur NDMA (Norwegian Defense Materiel Agency) in einer Stellungnahme bekannt. Die vier Haubitzen und acht Versorgungsfahrzeuge sind bereits als Option im 2017 geschlossenen Rahmenvertrag über Fahrzeuge des gleichen Typs enthalten. Norwegen beschaffte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2022/11/K9-Norway_Foto_Norwegian-Defense-Materiel-Agency-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="K9 Norway Foto Norwegian Defense Materiel Agency" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Norwegen ruft weitere K9 Panzerhaubitzen ab 7"><p>Die norwegischen Streitkräfte erhalten weitere 155-mm-Panzerhaubitzen K9 Thunder und dazugehörige Munitionsversorgungsfahrzeuge des Typs K10 des südkoreanischen Rüstungskonzerns Hanwha Defense. Dies gab die norwegischen Beschaffungsagentur NDMA (Norwegian Defense Materiel Agency) in einer Stellungnahme bekannt. Die vier Haubitzen und acht Versorgungsfahrzeuge sind bereits als Option im 2017 geschlossenen Rahmenvertrag über Fahrzeuge des gleichen Typs enthalten.</p>
<p>Norwegen beschaffte ab 2017 bis dato 24 Stück Panzerhaubitzen mit der Typenbezeichnung K9 Vidar (Versatile Indirect Artillery) und sechs Munitionsversorgungsfahrzeuge des Typs K10 im Wert von 180 Millionen US-Dollar. Die nun gezogene Option war bereits in der Vereinbarung enthalten. Ausgestattet mit einer Kanone im Kaliber 155 mm/52 ist die südkoreanische Panzerhaubitze bei einer Reichweite von 40 km befähigt, neben einer hohen Präzision eine hohe Kadenz abzubilden. Die schnelle Feuerrate befähige die K9 laut Hersteller im Rahmen des „Shoot-and-Scoot“-Verfahrens nach dem Verschuss mehrerer Granaten in kurzer Zeitfolge umgehend einen Stellungswechsel durchzuführen und so dem indirekten Feuer des Feindes auszuweichen.</p>
<p>Die K9 Vidar löst bei den norwegischen Streitkräften die stark geschrumpfte und zuletzt 2007 modernisierte Flotte an M109A3GNM-Panzerhaubitzen ab, welche ursprünglich Ende der 1960er-Jahre beschafft wurden und über Jahrzehnte das Rückgrat der norwegischen Selbstfahrartillerie bildeten. Interessant ist der Zukauf von weiteren gepanzerten K10 Munitionsversorgungsfahrzeugen, wodurch sich das ursprüngliche Verhältnis zu den K9 Panzerhaubitzen zugunsten einer besseren Munitionsversorgbarkeit im Gefecht verändert. So beschafften die norwegischen Streitkräfte ursprünglich zu den 24 K9 nur sechs K10. Dieses Verhältnis verschiebt sich zukünftig auf 28 Panzerhaubitzen zu 14 Versorgungsfahrzeugen.</p>
<p>Die Panzerhaubitze K9 wird neben Norwegen auch bei anderen Streitkräften der Region in wachsender Stückzahl beschafft und eingesetzt. So beschafften sowohl Finnland als auch Estland eine Version der K9 Thunder. Im Sommer 2022 entschied sich auch Polen für die Version K9A1 und erhielt bereits im Oktober die ersten 24 Fahrzeuge. Diese sollen in Zukunft auf den Stand K9PL modernisiert werden und ab 2026 unter Beteiligung der polnischen Industrie gefertigt werden.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Kristóf Nagy </strong></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erstes Los mit 24 K9-Panzerhaubitzen an Polen übergeben</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2022/10/bewaffnung/33114/erstes-los-mit-24-k9-panzerhaubitzen-an-polen-uebergeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 15:05:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Hanwha Defense]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2022/10/K9PL-roll-out-ceremony-2_Hanwha-e1666278261441-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="K9PL roll out ceremony 2 Hanwha e1666278261441" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Erstes Los mit 24 K9-Panzerhaubitzen an Polen übergeben 8">Weniger als zwei Monate nach Vertragsabschluss hat Hanwha auf seinem Werksgelände in Changwon, etwa 300 Kilometer südöstlich von Seoul, nach eigenen Angaben in einer feierlichen Zeremonie die ersten 24 K9-Panzerhaubitzen an Polen übergeben. Noch für dieses Jahr sei die Auslieferung eines zweiten Loses mit weiteren 24 Haubitzen vorgesehen. Beim Vertragsabschluss hatten die Vertragsparteien angegeben, dass [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2022/10/K9PL-roll-out-ceremony-2_Hanwha-e1666278261441-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="K9PL roll out ceremony 2 Hanwha e1666278261441" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Erstes Los mit 24 K9-Panzerhaubitzen an Polen übergeben 9"><p>Weniger als zwei Monate nach Vertragsabschluss hat Hanwha auf seinem Werksgelände in Changwon, etwa 300 Kilometer südöstlich von Seoul, nach eigenen Angaben in einer feierlichen Zeremonie die ersten 24 K9-Panzerhaubitzen an Polen übergeben. Noch für dieses Jahr sei die Auslieferung eines zweiten Loses mit weiteren 24 Haubitzen vorgesehen.</p>
<p>Beim Vertragsabschluss hatten die Vertragsparteien angegeben, dass zunächst Haubitzen in der Version K9A1 ausgeliefert würden. Die Version K9PL werde entwickelt und später in die Produktion gehen. Am Ende sei vorgesehen, alle Haubitzen auf den Standard K9PL nachzurüsten. Unbestätigten Berichten zufolge sollen die Haubitzen aus der laufenden Produktion stammen, die ursprünglich für das koreanische Heer bestimmt war.</p>
<p>Dem ersten Los sollen nach Angaben von Hanwha bis 2026 weitere hunderte von Panzerhaubitzen aus der Produktion in Korea folgen, verbunden mit der Lieferung von Artilleriemunition. Ausbildung von Besatzungen und Instandsetzungspersonal und Unterstützung in der Logistik sind ebenfalls vereinbart. Ab 2026 sollen weitere hundert Haubitzen K9PL mit polnischer Beteiligung an der Produktion folgen. In früheren Informationen wurde die Gesamtzahl der bestellten Panzerhaubitzen mit 650 angegeben.</p>
<p>Hanwha nutzte die Gelegenheit, dem versammelten polnischen Führungspersonal weitere Produkte aus dem Unternehmen vorzuführen. Die Parade vor den weiteren aufgefahrenen 23 Panzerhaubitzen führte natürlich eine K9 an. Ihr folgten das K10 Ammunition Resupply Vehicle, das K77 Fire Direction Center Vehicle, das K21 Infantry Fighting Vehicle, das Korean Amphibious Assault Vehicle und das Arion-SMET Unmanned Ground Vehicle. Zusätzlich zu diesen Bodenfahrzeugen hatte Hanwha Lenkflugkörper und Triebwerke für die Luft- und Raumfahrt ausgestellt.</p>
<p>Nach der Beschreibung von Hanwha ist die Panzerhaubitze K9 Thunder mit über 1.700 Einheiten, die bereits in neun Ländern im Einsatz sind, die beliebteste Panzerhaubitze der Welt. Die Panzerhaubitze sei mit ihrer Kanone im Kaliber 155 mm/52 in der Lage, bei einer Reichweite von über 40 Kilometern mit hohen Feuerraten und -mengen eine konsistente, präzise und schnelle Wirkung zu erzielen. Die K9 sei insbesondere für die &#8222;Shoot-and-Scoot&#8220;-Fähigkeit optimiert, d.h. sie kann mehrere Geschosse abfeuern und sich sofort an einen anderen Ort bewegen, um potenzielles Gegenfeuer zu vermeiden.</p>
<p><a href="https://esut.de/2022/10/meldungen/37246/koreanische-panzerhaubitze-k9-auf-der-ausa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Hanwha hat die Panzerhaubitze K9 nach einem Demonstrationsschießen auf dem Yuma Proving Ground bei der AUSA ausgestellt und dort die Planung für die Weiterentwicklung der K9 vorgestellt</a>.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Gerhard Heiming</strong></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Diensthunde beim Zoll, der Bundespolizei und der Bundeswehr</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2020/01/streitkraefte/17932/diensthunde-zoll-bundespolizei-bundeswehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2020 10:16:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolizei]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="hund im schnee e1579256023794" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-300x206.jpg 300w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-768x527.jpg 768w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-1024x702.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-100x70.jpg 100w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-696x477.jpg 696w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-1068x733.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-612x420.jpg 612w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794.jpg 1640w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Diensthunde beim Zoll, der Bundespolizei und der Bundeswehr 10">Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages Katharina Willkomm (FDP), Stephan Thomae (FW), Grigorios Aggelidis (FDP) sowie weiterer Abgeordneter der Fraktion der FDP haben eine Kleine Anfrage zum Thema Diensthundewesen in Bundesbehörden der Bundesrepublik Deutschland gestellt. Die Anfrage resultiert aufgrund einer gestiegenen medialen Berichterstattung von Diensthunden weltweit. Denn Diensthunde werden weltweit durch Militär und der Polizei genutzt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="hund im schnee e1579256023794" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-300x206.jpg 300w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-768x527.jpg 768w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-1024x702.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-100x70.jpg 100w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-696x477.jpg 696w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-1068x733.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794-612x420.jpg 612w, /wp-content/uploads/2020/01/hund-im-schnee-e1579256023794.jpg 1640w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Diensthunde beim Zoll, der Bundespolizei und der Bundeswehr 16"><p>Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages Katharina Willkomm (FDP), Stephan Thomae (FW), Grigorios Aggelidis (FDP) sowie weiterer Abgeordneter der Fraktion der FDP haben eine Kleine Anfrage zum Thema Diensthundewesen in Bundesbehörden der Bundesrepublik Deutschland gestellt.</p>
<p>Die Anfrage resultiert aufgrund einer gestiegenen medialen Berichterstattung von Diensthunden weltweit. Denn Diensthunde werden weltweit durch Militär und der Polizei genutzt. In der Anfrage wird speziell auf einen Einsatz amerikanischer Spezialkräfte im Nordwesten von Syrien zur versuchten Ergreifung des Anführers der Terrormiliz „Islamischer Staat“ Abu Bakr al Bagdadi hingewiesen. In der amerikanischen Öffentlichkeit wurde der Hund, der den Terrorführer aus seinem Versteck aufschreckte und in den Tunnel verfolgt hat, als Held gefeiert. Aber auch im Missbrauchsfall von Lüdge kamen Hunde zum Aufspüren von den Datenträgern mit kinderpornographischem Material zum Einsatz.</p>
<p>In der Antwort wird jeweils zwischen Zoll, Bundespolizei und Bundeswehr unterschieden. Aus den Antworten geht hervor, dass es  große Unterschiede, sowohl bei der taktischen Nutzung, den verwendeten Hunderassen, als auch der Anzahl oder Gliederung des jeweiligen Diensthundewesens gibt.</p>
<figure id="attachment_17933" aria-describedby="caption-attachment-17933" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/01/Hundeführer-des-Kommando-Spezialkräfte-beobachtet-mit-seinem-Zugriffsdiensthund-Diego-Kameraden-beim-taktischen-freien-Fall-in-Arizona-e1579254818781.jpg"><img decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-17933 size-large" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/01/Hundeführer-des-Kommando-Spezialkräfte-beobachtet-mit-seinem-Zugriffsdiensthund-Diego-Kameraden-beim-taktischen-freien-Fall-in-Arizona-1024x683.jpg" alt="Hundeführer des Kommando Spezialkräfte beobachtet mit seinem Zugriffsdiensthund Diego Kameraden beim taktischen freien Fall in Arizona" width="640" height="427" title="Diensthunde beim Zoll, der Bundespolizei und der Bundeswehr 11"></a><figcaption id="caption-attachment-17933" class="wp-caption-text">Ein Hundeführer des Kommando Spezialkräfte beobachtet mit seinem Zugriffsdiensthund Diego Kameraden beim taktischen Freifallsprungdienst. (Foto: Bundeswehr/Jana Neumann)</figcaption></figure>
<h3>Diensthundewesen beim Zoll</h3>
<p>Der Zoll verfügt derzeit über zwei Zollhundestaffeln bei den Hauptzollämtern Köln und Frankfurt am Main. Hier sind alle Zollhundeteams der jeweiligen Hauptzollämter in einer Kontrolleinheit (Kontrolleinheit Flughafen Überwachung Waren) organisatorisch zusammengefasst, um einen effizienten und effektiven Einsatz gewährleisten zu können. Bei den restlichen 39 Hauptzollämtern sind die Zollhundeteams in die dortigen Kontrolleinheiten integriert. Bei zwei Zollfahndungsämtern sind die Zollhundeteams dem Sachgebiet Einsatzunterstützung zugeordnet.</p>
<p>Beim Zoll kommen derzeit bundesweit rund 340 Zollhundeteams zum Einsatz, davon sind 160 Hunde als Schutzhunde ausgebildet. Hauptsächlich werden derzeit die Rassen Deutscher Schäferhund, Belgischer Schäferhund (Malinois) und holländischer Schäferhund (Hollands Herder) bzw. Mischlinge im Schutzhundbereich ausgebildet. Der Großteil der eingesetzten Zollhunde, welche als reine Spürhunde geführt werden, sind der Rasse Labrador bzw. Labrador-Mischling zuzurechnen.</p>
<p>Als kombinierte Zollhunde sind sieben Rassen (Deutsche Schäferhunde, Belgische/Holländische Schäferhunde, Riesenschnauzer, Rottweiler, Hovawart, Bouvier sowie Airedale Terrier) zugelassen. Zollhunde, die nicht diesen Diensthunderassen angehören, werden ausschließlich als reine Spürhunde ausgebildet und geführt. Dabei greift der Zoll auf elf Hunderassen zurück.</p>
<p>Die reinen Spürhunde sind für mit unterschiedlichen Spezialisierungen ausgebildet:</p>
<ul>
<li>Tabakspürhund,</li>
<li>Bargeldspürhund,</li>
<li>Rauschgiftspürhund und</li>
<li>Artenschutzspürhund.</li>
</ul>
<p>Die sogenannten kombinierten Zollhunde dienen neben den oben aufgeführten Spezialisierungen vor allem der Eigensicherung, also z. B. zur Deeskalation, oder der Abwehr von Angriffen. Sie verfügen zusätzlich über die Ausbildungskennzeichen einer Schutzhunde-Eigenschaft. Das heißt, diese Hunde können als Hilfsmittel der körperlichen Gewalt eingesetzt werden und sorgen dafür, dass die Kontrollen beim Zoll sicher verlaufen und/oder Angriffe auf die Beamten abgewehrt werden können.</p>
<p>Ferner wird im Hinblick auf die Aufgabenwahrnehmung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) der Einsatz von Datenträgerspürhunden geprüft.</p>
<h3>Diensthundewesen der Bundespolizei</h3>
<p>Die Bundespolizei verfügt über keine zentrale Hundestaffel. Diensthunde und Diensthundeführer/-innen der Bundespolizei sind gemäß Organisations- und Dienstpostenplan den jeweiligen Behörden der Bundespolizei zugeordnet. Das Bundeskriminalamt führt keine Diensthunde.</p>
<p>Bei der Bundespolizei werden aktuell 422 Diensthunde unterschiedlicher Rassen eingesetzt, davon 209 Malinois (Belgische Schäferhunde), 153 Deutsche Schäferhunde, 25 Holland Herder, 17 Mechelar, acht Riesenschnautzer, fünf Rottweiler, ein Australien Cattle Dog, ein Terrier sowie drei Deutsch Kurzhaar.</p>
<p>Diese werden eingesetzt als Schutzhunde, Sprengstoffspürhunde und Wachhunde zur Sicherung eigener Einrichtungen. Darüber hinaus verfügt die Bundespolizei über zwei Pyrotechnikspürhunde, welche im Rahmen einer Erprobung ausgebildet worden sind. Eine dauerhafte Implementierung dieser Fähigkeiten ist derzeit nicht vorgesehen.</p>
<h3>Diensthundewesen der Bundeswehr</h3>
<p>In der Bundeswehr sind 35 zivile Arbeitnehmer sowie 320 Soldaten mit Betreuung, Training und Einsatz von Diensthunden betraut. Die Bundeswehr nutzt 260 aktive Diensthunde der Rassen Belgischer Schäferhund (Malinois), Deutscher Schäferhund und Labrador Retriever in folgenden Bereichen:</p>
<ul>
<li>Feldjägertruppe,</li>
<li>Pioniertruppe,</li>
<li>Fallschirmjägertruppe,</li>
<li>Kommando Spezialkräfte,</li>
<li>Luftwaffensicherungstruppe,</li>
<li>Sozialdienst der Bundeswehr (noch als Pilotversuch), sowie an der</li>
<li>Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr</li>
</ul>
<figure id="attachment_17936" aria-describedby="caption-attachment-17936" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/01/DSC_9487-e1579255104351.jpg"><img decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-17936 size-large" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/01/DSC_9487-1024x681.jpg" alt="DSC 9487" width="640" height="426" title="Diensthunde beim Zoll, der Bundespolizei und der Bundeswehr 12"></a><figcaption id="caption-attachment-17936" class="wp-caption-text">Einsatz von belgischen Kurzhaar-Schäferhunden durch die Fallschirmjäger der Division Schnelle Kräfte (DSK) bei der Übung Schneller Adler 2018. Sie dienten der Sprengstoff- und Personensuche. Geübt wurde das Szenario Militärische Evakuierung (MilEvakOp) deutscher Staatsbürger aus einem Krisengebiet. (Fotos: André Forkert)</figcaption></figure>
<p>Auch bei der Bundeswehr sind die jeweiligen Hunde spezialisiert. So verfügt die Feldjägertruppe über Sprengstoffspürhunde und Rauschgiftspürhunde, alle sind außerdem im Schutzdienst ausgebildet. Die Pioniertruppe verfügt über Minenspürhunde und Kampfmittelspürhunde. Die Luftwaffensicherungstruppe verfügt über den „Diensthund Objektschutzkräfte der Luftwaffe“. Diese sind zur Suche nach Explosivstoffen und im Schutzdienst ausgebildet. Unter Schutzdienst ist auch die Suche nach Personen aufzufassen.</p>
<p>Aktuell sind zwei Sprengstoffspürhunde und zwei Kampfmittelspürhunde im Rahmen des Einsatzes MINUSMA (United Nations Multidimensional Integrated Stabili-zation Mission in Mali) in GAO/Mali stationiert sowie zwei Kampfmittelspürhunde beim deutschen Einsatzkontingent „Resolute Support Mission“ in MASAR-e-SHARIF/Afghanistan.</p>
<figure id="attachment_17938" aria-describedby="caption-attachment-17938" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/01/contentmedium-04-abbildung-5_hires.jpg"><img decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-17938 size-medium" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/01/contentmedium-04-abbildung-5_hires-300x225.jpg" alt="contentmedium 04 abbildung 5 hires" width="300" height="225" title="Diensthunde beim Zoll, der Bundespolizei und der Bundeswehr 13" srcset="/wp-content/uploads/2020/01/contentmedium-04-abbildung-5_hires-300x225.jpg 300w, /wp-content/uploads/2020/01/contentmedium-04-abbildung-5_hires-768x576.jpg 768w, /wp-content/uploads/2020/01/contentmedium-04-abbildung-5_hires-80x60.jpg 80w, /wp-content/uploads/2020/01/contentmedium-04-abbildung-5_hires-265x198.jpg 265w, /wp-content/uploads/2020/01/contentmedium-04-abbildung-5_hires-696x522.jpg 696w, /wp-content/uploads/2020/01/contentmedium-04-abbildung-5_hires-560x420.jpg 560w, /wp-content/uploads/2020/01/contentmedium-04-abbildung-5_hires.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17938" class="wp-caption-text">Der Sozialdienst der Bundeswehr (noch als Pilotversuch) verfügt über „Sozialdiensthunde“.<br />(Foto: Bundeswehr)</figcaption></figure>
<p>Der Sozialdienst der Bundeswehr (noch als Pilotversuch) verfügt über „Sozialdiensthunde“. Diese sind ausgebildet, den Sozialarbeiter bei Beratungsgesprächen zu begleiten. Außerdem wird der therapeutische Nutzen von Therapiebegleithunden im Rahmen der Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen (PTBS) wissenschaftlich untersucht. Er soll z.B. dem PTBS-Geschädigten helfen sich sicher zu fühlen und zu entspannen. Hunde werden außerhalb des Diensthundewesens schon länger in der PTBS-Nachsorge eingesetzt.</p>
<p>Die Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr verfügt neben allen genannten Diensthunden über den „Diensthund Basis“. Diese Diensthunde sind noch nicht vollständig ausgebildet oder werden in der Weiterentwicklung verwendet. Die Ausbildung aller Diensthunde der Bundeswehr erfolgt grundsätzlich an der Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr.</p>
<figure id="attachment_17939" aria-describedby="caption-attachment-17939" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/01/bild-welpe.jpg"><img decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-17939 size-full" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/01/bild-welpe.jpg" alt="bild welpe" width="800" height="450" title="Diensthunde beim Zoll, der Bundespolizei und der Bundeswehr 14" srcset="/wp-content/uploads/2020/01/bild-welpe.jpg 800w, /wp-content/uploads/2020/01/bild-welpe-300x169.jpg 300w, /wp-content/uploads/2020/01/bild-welpe-768x432.jpg 768w, /wp-content/uploads/2020/01/bild-welpe-696x392.jpg 696w, /wp-content/uploads/2020/01/bild-welpe-747x420.jpg 747w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17939" class="wp-caption-text">Die die Bundeswehr betreibt seit einigen Jahren ihre eigene Zucht, da auf dem freien Markt nicht ausreichend geeignete „Diensthundeanwärter“ verfügbar sind. (Foto: Bundeswehr)</figcaption></figure>
<p>Außerdem hat die Bundeswehr seit einigen Jahren ihre eigene Zucht, da auf dem freien Markt nicht ausreichend geeignete „Diensthundeanwärter“ zu erwerben sind. Viele Züchtungen weisen Überzüchtungen und damit Schwächen auf.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Diensthunde haben sich bei allen Diensten als tierisches Detektionsmittel – Drogen, Sprengstoff, Menschen, etc. – bewährt und stellen neben weiteren Detektionsmitteln (z.B. Röntgengeräten etc.) ein erfolgreiches und etabliertes Hilfsmittel dar. Alle Nutzer bezeichnen den Einsatzwert ihrer Diensthunde als extrem hoch. Gerade in der Bundeswehr verfügen die Diensthunde über Fähigkeiten, die anderweitig nicht darstellbar sind. Damit sind sie für die Auftragserfüllung unverzichtbar. Bei den Spezialkräften und der Infanterie werden sie z.B. auch im Sprungeinsatz mitgeführt und dienen am Boden als Such- und Schutzhunde. Ein sehr gutes Beispiel ist der bereits angesprochene U.S. Einsatz gegen den Terrorchef.</p>
<figure id="attachment_17934" aria-describedby="caption-attachment-17934" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/01/Hundeführer-des-Kommando-Spezialkräfte-bereitet-seinen-Zugriffsdiensthund-Diego-für-einen-taktischen-Freifallsprung-vor-e1579254616518.jpg"><img decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-17934 size-large" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2020/01/Hundeführer-des-Kommando-Spezialkräfte-bereitet-seinen-Zugriffsdiensthund-Diego-für-einen-taktischen-Freifallsprung-vor-1024x683.jpg" alt="Hundeführer des Kommando Spezialkräfte bereitet seinen Zugriffsdiensthund Diego für einen taktischen Freifallsprung vor" width="640" height="427" title="Diensthunde beim Zoll, der Bundespolizei und der Bundeswehr 15"></a><figcaption id="caption-attachment-17934" class="wp-caption-text">Ein Hundeführer des Kommando Spezialkräfte (KSK) bereitet seinen Zugriffsdiensthund Diego für einen taktischen Freifallsprung vor. (Foto: Bundeswehr/Jana Neumann)</figcaption></figure>
<p>In den Streitkräften sind Diensthunde mehr als nur ein „Ausrüstungsgegenstand“ oder ein Arbeitstier. Sie haben den gleichen Status wie die menschlichen Kameraden, und haben diesen schon oft das Leben gerettet.</p>
<p>Diensthunde werden je nach Bereich zwischen fünf und zehn Jahren eingesetzt. Dabei ist die Einsatzzeit beim Zoll mit acht bis zehn Jahren am längsten. Die Bundespolizei kommt im Durchschnitt auf sieben Jahre und die Diensthunde der Bundeswehr werden durchschnittlich fünf Jahre eingesetzt. Eine definierte „Dienstdauer“ existiert laut Antwort der Bundesregierung in diesem Zusammenhang nicht. Jeder Diensthund wird individuell betrachtet, seine „Dienstzeit“ endet, wenn er die an ihn gestellten Leistungsanforderungen nicht mehr erfüllt.</p>
<p><strong>André Forkert</strong></p>
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