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	<title>Streitkräfte &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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	<title>Streitkräfte &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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	<item>
		<title>UK Commando Force: Investitionen von 500 Millionen Pfund</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/07/streitkraefte/49090/commando-force/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 10:46:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Future Commando Force]]></category>
		<category><![CDATA[Royal Marines]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/40_Cdo-PROJECT_HERMOD_LIVEX_MOD_45168238-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Angehörige von 40 Commando bei einer Vorführung während des Transformationsprozesses der 3 Commando Brigade zur heutigen UK Commando Force." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="UK Commando Force: Investitionen von 500 Millionen Pfund 1">Als Teil seines am 30. Juni vorgestellten Defence Investment Plans (DIP) will Großbritannien innerhalb der nächsten vier Jahre 500 Millionen Britische Pfund (585 Millionen Euro) in die Weiterentwicklung der UK Commando Force zur Future Commando Force investieren. Insgesamt sieht der DIP zusätzliche Mittel von 15 Milliarden Pfund (17,55 Milliarden Euro) bis 2030 vor, wodurch die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/40_Cdo-PROJECT_HERMOD_LIVEX_MOD_45168238-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Angehörige von 40 Commando bei einer Vorführung während des Transformationsprozesses der 3 Commando Brigade zur heutigen UK Commando Force." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="UK Commando Force: Investitionen von 500 Millionen Pfund 3"><p>Als Teil seines am 30. Juni vorgestellten Defence Investment Plans (DIP) will Großbritannien innerhalb der nächsten vier Jahre 500 Millionen Britische Pfund (585 Millionen Euro) in die Weiterentwicklung der UK Commando Force zur Future Commando Force investieren. Insgesamt sieht der DIP zusätzliche Mittel von 15 Milliarden Pfund (17,55 Milliarden Euro) bis 2030 vor, wodurch die Verteidigungsausgaben für diesen Zeitraum auf eine Summe von 298 Milliarden Pfund (348,66 Milliarden Euro) steigen.</p>
<p>Neben der Commando Force, <a href="https://www.royalnavy.mod.uk/news/2026/june/09/20260609-commando-name-change" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">der Anfang Juni offiziell von König Charles III. umbenannten ehemaligen 3 Commando Brigade der Royal Marines</a>, sollen unter anderem 63 Milliarden Pfund (73,71 Milliarden Euro) für die Modernisierung der nuklearen Abschreckung, 8,6 Milliarden Pfund (10,06 Milliarden Euro) für das künftige Luftkampfsystem GCAP, fünf Milliarden Pfund (5,85 Milliarden Euro) für Drohnen und autonome Systeme und zwei Milliarden Pfund (2,34 Milliarden Euro) für ein digitales Zielerfassungsnetz ausgegeben werden.</p>
<figure id="attachment_49093" aria-describedby="caption-attachment-49093" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-49093" src="/wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207-1024x768.jpg" alt="Mitglieder von 47 Commando (Raiding Group) 2020 bei einer Übung in Norwegen. " width="696" height="522" title="UK Commando Force: Investitionen von 500 Millionen Pfund 2" srcset="/wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207-1024x768.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207-300x225.jpg 300w, /wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207-768x576.jpg 768w, /wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207-150x113.jpg 150w, /wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207-696x522.jpg 696w, /wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207-1068x801.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207.jpg 1280w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-49093" class="wp-caption-text">Mitglieder von 47 Commando (Raiding Group) 2020 bei einer Übung in Norwegen. (Foto: UK MoD/Stevie Burke)</figcaption></figure>
<p>Auch die Investitionen in die Future Commando Force werden mit 100 Millionen Pfund (117 Millionen Euro) stark in autonome, unbemannte und digitale Fähigkeiten, daneben aber auch in neue Kampfboote und amphibische Schiffe fließen. Bereits während des bisherigen Transformationsprozesses seit 2020 hatten die Commandos zahlreiche neue bemannte und unbemannte Systeme eingeführt. Die zusätzlichen Mittel sollen vor allem die Einsatzfähigkeiten in der Arktis stärken.</p>
<h3><strong>Projekt Joint Commando Craft</strong></h3>
<p>Für das gemeinsam mit Norwegen verfolgte Projekt Joint Commando Craft (JCC) werden derzeit mehrere Designs für ein schnelles amphibische Einsatzboot mit geringer Signatur betrachtet, das eine Verdrängung von maximal 60 Tonnen haben und bis zu 24 vollausgerüstete Commandos und leichte Fahrzeuge oder andere Ladung bis zu sechs Tonnen transportieren soll. Gefordert wird auch eine mehrtägige autonome Seeausdauer. Prototypen sollen ab 2028 getestet werden.</p>
<p>Davon wollen Großbritannien und Norwegen &#8211; für seine Küstenjäger-Kommandos &#8211; zusammen 30 Stück beschaffen. Von britischer Seite wurde zuletzt vor allem <a href="https://soldat-und-technik.de/2026/06/streitkraefte/48879/royal-marines/">das Entern von Schiffen der russischen Schattenflotte</a> als Einsatzzweck hervorgehoben, wobei dies politische Opportunitätsgründe haben dürfte. Neue Landungsboote werden ohnehin benötigt, da die gegenwärtigen LCVP Mk 5 bis 2027 außer Dienst gestellt werden sollen. Das Nachfolgeprojekt lief bislang als Commando Insertion Craft (CIC).</p>
<h3><strong>Geschichte der UK Commando Force</strong></h3>
<p>Die Geschichte der UK Commando Force geht bis zur Aufstellung der 3rd Special Service Brigade aus der 102nd Brigade Royal Marines Division mit zusätzlichem Personal der British Army im Jahr 1943 zurück. Da die Abkürzung für &#8222;Special Service&#8220; unangenehme Anklänge an die deutsche SS hatte, wurde der aus je zwei Commandos von Marines und Army auf Bataillonsebene bestehende Verband bald in Commando Brigade umbenannt. Während des Kalten Krieges bestand sie im Kern aus 40, 42 und 45 Commando, Royal Marines und 29 Commando Regiment, Royal Artillery der Army.</p>
<p>Diese sind auch heute noch Teil der Commando Force. Hinzu kommen 43 Commando (Fleet Protection Group), 47 Commando (Raiding Group) für Bootsoperationen, 30 Commando (Information Exploitation Group) für Fernmelde-, Aufklärungs- und Informationsoperationen, 24 Commando Regiment, Royal Engineers mit Heerespionieren und das Commando Logistics Regiment. Zugewiesen ist auch die Commando Helicopter Force mit drei Hubschrauberstaffeln der Royal Navy, die dem teilstreitkäftegemeinsamen Joint Aviation Command untersteht.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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		<title>U.S. Marine Corps führt neue Scout-Hauptverwendung ein</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/07/streitkraefte/49084/marine-corps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 09:13:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Scout Sniper]]></category>
		<category><![CDATA[U.S. Marine Corps (USMC)]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/PHA7OWNAQJC4LBQTDMQOJ6ZUXM-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Joint Fire Observers (JFO) des U.S. Marine Corps während einer Luftnahunterstützungs-Übung." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="U.S. Marine Corps führt neue Scout-Hauptverwendung ein 4">Das U.S. Marine Corps (USMC) wird zum 1. Oktober 2026 eine primäre Military Occupational Specialty (MOS) mit der Bezeichnung 0315 &#8222;Scout&#8220; einführen. Das teilte das Corps am Dienstag dieser Woche, 30. Juni, mit. Damit werden entsprechende Überlegungen umgesetzt. Bislang war dies eine Zweitverwendung für Marines, die innerhalb von Infanterie- oder leichten Panzeraufklärungseinheiten die Scoutzüge bilden. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/PHA7OWNAQJC4LBQTDMQOJ6ZUXM-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Joint Fire Observers (JFO) des U.S. Marine Corps während einer Luftnahunterstützungs-Übung." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="U.S. Marine Corps führt neue Scout-Hauptverwendung ein 5"><p>Das U.S. Marine Corps (USMC) wird zum 1. Oktober 2026 eine primäre Military Occupational Specialty (MOS) mit der Bezeichnung 0315 &#8222;Scout&#8220; einführen. Das teilte das Corps am Dienstag dieser Woche, 30. Juni, mit. Damit werden <a href="https://soldat-und-technik.de/2026/05/streitkraefte/48383/usmc-scout-recon/">entsprechende Überlegungen</a> umgesetzt. Bislang war dies eine Zweitverwendung für Marines, die innerhalb von Infanterie- oder leichten Panzeraufklärungseinheiten die Scoutzüge bilden. Diese 26-köpfigen Züge ersetzen seit 2023 die bisherigen Scout-Sniper-Einheiten der Marines mit der MOS 0317.</p>
<p>Im Unterschied zu den drei auf Divisionsebene angesiedelten Reconnaissance Battalions, die amphibische und Fernaufklärung sowie im begrenzten Umfang kinetische Spezialoperationen betreiben, unterstützen sie ihr Bataillon unmittelbar auf dem Gefechtsfeld. Jedes Team schließt auch einen Joint Fires Observer (JFO) zur Koordinierung von Luft- und Boden-Feuerunterstützung ein. Auf jeden Fall werden Drohnen bei den Aufklärern der Marines in Zukunft eine größere Rolle spielen.</p>
<h3><strong>Marine Corps mit reformierter Aufklärerausbildung</strong></h3>
<p>Die Scout-Ausbildung wird sich zumindest teilweise mit der für Recon Marines (MOS 0321) überlappen. Erst kürzlich hatte das USMC eine Neuorganisation seiner Aufklärerausbildung bekannt gegeben. Am 27. April startete der erste Ground Reconnaissance Course bei <a href="https://www.soiwest.marines.mil/Units/Advanced-Infantry-Training-Battalion/Reconnaissance-Training-Company/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">der Reconnaissance Training Company im kalifornischen Camp Pendleton</a>. Zusammen mit dem Amphibious Reconnaissance Course ersetzt dieser den bisherigen Basic Reconnaissance Course für Marines, die in den Scout- oder Reconnaissance-Teams der Bodenelemente von von Marine Air-Ground Task Forces (MAGTF) eingesetzt werden.</p>
<p>Zugleich wird das vorhergehende Marine Combat Training für Anwärter mit nicht-infanteristischer Ausbildung durch den allgemeinen Infantry Rifleman Course ersetzt, um Wartezeiten zu verkürzen und bisherige Nicht-Infanteristen besser auf die Anforderungen der Aufklärerausbildung vorzubereiten. Der neue Ground Reconnaissance Course umfasst dann theoretische und praktische Anteile in Landnavigation, Überleben im Wasser, Kommunikation, Überwachung, Patrouillen und Feuerunterstützung.</p>
<p>Künftige Recon Marines machen anschließend beim Amphibious Reconnaissance Course mit der Planung und Durchführung amphibischer Operationen einschließlich der Nutzung von spezifischer Kommunikations- und Sensorausrüstung weiter. Bisherige Scout-Sniper mit der MOS 0317 können eine direkte Versetzung in die neue Verwendung 0315 &#8222;Scout&#8220; beantragen.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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		<title>Deutsch-Niederländisches Korps übernimmt Nordostflanke</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/06/streitkraefte/49046/niederlaendisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 10:43:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Niederländische Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Estland]]></category>
		<category><![CDATA[Lettland]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/DSC9477-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Generalleutnant Peter Mirow vom 1. Deutsch-Niederländischen Korps, Commander of U.S. Army Europe and Africa General Christopher Donahue und Generalleutnant Dariusz Parylak vom Multinationalen Korps Nordost (v. l.) besiegeln die Übernahme der Raumverantwortung mit dem obligatorischen Handschlag." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Deutsch-Niederländisches Korps übernimmt Nordostflanke 6">Das I. Deutsch-Niederländische Korps (1GNC) hat am heutigen 30. Juli wie angekündigt die Verantwortung für NATO-Operationen in Estland und Lettland übernommen. Bei einer Zeremonie im estnisch-lettischen Valga beziehungsweise Valka fand die offizielle Übergabe durch das Multinationale Korps Nordost (MNC NE) statt, das im weiteren Verlauf der Ostflanke in Litauen und Polen zuständig bleibt. Die neue [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/DSC9477-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Generalleutnant Peter Mirow vom 1. Deutsch-Niederländischen Korps, Commander of U.S. Army Europe and Africa General Christopher Donahue und Generalleutnant Dariusz Parylak vom Multinationalen Korps Nordost (v. l.) besiegeln die Übernahme der Raumverantwortung mit dem obligatorischen Handschlag." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Deutsch-Niederländisches Korps übernimmt Nordostflanke 7"><p><a href="https://1gnc.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Das I. Deutsch-Niederländische Korps (1GNC)</a> hat am heutigen 30. Juli <a href="https://soldat-und-technik.de/2026/05/streitkraefte/48681/deutsch-niederlaendisches-korps-hq-fuer-estland-und-lettland/">wie angekündigt</a> die Verantwortung für NATO-Operationen in Estland und Lettland übernommen. Bei einer Zeremonie im estnisch-lettischen Valga beziehungsweise Valka fand die offizielle Übergabe durch das Multinationale Korps Nordost (MNC NE) statt, das im weiteren Verlauf der Ostflanke in Litauen und Polen zuständig bleibt. Die neue Struktur tritt am 1. Juli in Kraft.</p>
<p>Bei der Zeremonie übergab Generalleutnant Dariusz Parylak, Kommandierender General des Multinationalen Korps Nordost, die Verantwortung an Generalleutnant Peter Mirow. Anwesend waren unter anderem der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius, die niederländische Verteidigungsministerin Dilan Yesilgöz und der Befehlshaber des Allied Joint Force Command General Ingo Gerhartz.</p>
<h3><strong>Deutsch-niederländische Verantwortung für Estland und Lettland</strong></h3>
<p>&#8222;Mit dieser Übergabe übernehmen wir eine klare Verantwortung für Estland und Lettland&#8220;, sagte der Kommandierende General 1GNC, Generalleutnant Peter Mirow. &#8222;Wir führen die hier vorgesehenen Kräfte, bereiten ihre Zusammenarbeit vor und integrieren Verstärkung schnell. Wer Estland und Lettland verteidigen will, muss vor Ort führen können &#8211; genau das tun wir. Estland und Lettland können sich auf das Bündnis verlassen.&#8220;</p>
<p>Das Hauptquartier bleibt in Münster, wird für Übungen, Planung und Führungsaufgaben aber häufiger in Estland und Lettland eingesetzt. Die Übergabe fand bewusst in Valga/Valka statt, unmittelbar auf der Grenze zwischen Estland und Lettland. Die zusammengewachsene Stadt heißt auf estnischer Seite Valga, auf lettischer Seite Valka. Trotz der Staatsgrenze bildet sie einen gemeinsamen Stadtraum &#8211; und steht damit für die enge Zusammenarbeit beider NATO-Staaten.</p>
<h3><strong>Geografisch konzentriertere Führung auf Korpsebene</strong></h3>
<p>Die Führung auf der Korpsebene im Bündnis ist in Zukunft geografisch konzentrierter. Dem Deutsch-Niederländischen Korps unterstehen dabei neben den jeweiligen nationalen Streitkräften <a href="https://soldat-und-technik.de/2026/05/streitkraefte/48569/multinational-2/">die kanadisch geführte Multinational Brigade Latvia in Lettland</a> und die britisch geführte efP Battlegroup Estonia in Estland, die ebenfalls zu einer Brigade ausgebaut werden soll. Hinzu kämen im Spannungsfall Verstärkungskräfte der Bündnispartner.</p>
<p>Das Multinationale Korps Nordost wird weiterhin unter anderem die litauischen Streitkräfte, die im Aufbau befindliche Panzerbrigade 45 der Bundeswehr und Verstärkungskräfte für Litauen &#8211; derzeit die Panzergrenadierbrigade 37 &#8211; führen. Deutschland übernimmt damit zusätzlich zu diesen Verbänden und seiner Beteiligung an MNC NE mit 1GNC weitere unmittelbare Verantwortung im Nordosten des Bündnisgebiets.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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		<item>
		<title>„Generation Wehrdienst“: Neue YouTube-Serie der Bundeswehr</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/06/streitkraefte/49027/gen-wehrdienst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 05:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchsgewinnung]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrdienst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=49027</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/20260625_BW_Rekruten_2026_Staffel_1_GF_2-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Am 1. Juli startet die neue Webserie &quot;Generation Wehrdienst&quot; auf YouTube." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="„Generation Wehrdienst“: Neue YouTube-Serie der Bundeswehr 8">Nach den preisgekrönten Formaten „Die Rekruten“ (2016) und „Die Rekrutinnen“ (2019) mit insgesamt über 18,5 Millionen Aufrufen auf YouTube veröffentlicht die Bundeswehr im Juli 2026 eine neue Webserie. Mit „Generation Wehrdienst“ will sie laut einer Pressemitteilung vom vergangenen Wochenende zeigen, welche Erfahrungen junge Frauen und Männer bei der neuen Grundausbildung machen, die vor rund einem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/20260625_BW_Rekruten_2026_Staffel_1_GF_2-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Am 1. Juli startet die neue Webserie &quot;Generation Wehrdienst&quot; auf YouTube." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="„Generation Wehrdienst“: Neue YouTube-Serie der Bundeswehr 10"><p>Nach den preisgekrönten Formaten „Die Rekruten“ (2016) und „Die Rekrutinnen“ (2019) mit insgesamt über 18,5 Millionen Aufrufen auf YouTube veröffentlicht die Bundeswehr im Juli 2026 eine neue Webserie. Mit „Generation Wehrdienst“ will sie laut einer Pressemitteilung vom vergangenen Wochenende zeigen, welche Erfahrungen junge Frauen und Männer bei der neuen Grundausbildung machen, die vor rund einem Jahr modernisiert wurde.</p>
<p>Die Serie begleitet Rekrutinnen und Rekruten laut Bundeswehr auf einer emotionalen und spannenden Reise, in der die jungen Frauen und Männer auch an ihre Grenzen stießen &#8211; ohne Drehbuch, mit allen Höhen und Tiefen. Von der Ankunft über die Einkleidung und den Formaldienst zum Feierlichen Gelöbnis bis zur Gefechtsausbildung und dem Biwak sei die Kamera hautnah dabei. Auch Freunde, Familie und Ausbilder kämen zu Wort.</p>
<figure id="attachment_49030" aria-describedby="caption-attachment-49030" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-49030" src="/wp-content/uploads/2026/06/20260625_BW_Rekruten_2026_Staffel_1_GF_1-1024x724.jpg" alt="Die Serie begleitet Rekrutinnen und Rekruten laut Bundeswehr von der Ankunft über die Einkleidung und den Formaldienst zum Feierlichen Gelöbnis bis zur Gefechtsausbildung und dem Biwak." width="696" height="492" title="„Generation Wehrdienst“: Neue YouTube-Serie der Bundeswehr 9" srcset="/wp-content/uploads/2026/06/20260625_BW_Rekruten_2026_Staffel_1_GF_1-1024x724.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2026/06/20260625_BW_Rekruten_2026_Staffel_1_GF_1-300x212.jpg 300w, /wp-content/uploads/2026/06/20260625_BW_Rekruten_2026_Staffel_1_GF_1-768x543.jpg 768w, /wp-content/uploads/2026/06/20260625_BW_Rekruten_2026_Staffel_1_GF_1-1536x1086.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2026/06/20260625_BW_Rekruten_2026_Staffel_1_GF_1-150x106.jpg 150w, /wp-content/uploads/2026/06/20260625_BW_Rekruten_2026_Staffel_1_GF_1-696x492.jpg 696w, /wp-content/uploads/2026/06/20260625_BW_Rekruten_2026_Staffel_1_GF_1-1068x755.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2026/06/20260625_BW_Rekruten_2026_Staffel_1_GF_1.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-49030" class="wp-caption-text">Die Serie begleitet Rekrutinnen und Rekruten laut Bundeswehr von der Ankunft über die Einkleidung und den Formaldienst zum Feierlichen Gelöbnis bis zur Gefechtsausbildung und dem Biwak. (Bild: Bundeswehr)</figcaption></figure>
<h3><strong>Start am 1. Juli auf YouTube-Kanal &#8222;Bundeswehr Exclusive&#8220;</strong></h3>
<p>Die visuelle Gestaltung und Ästhetik der Serie orientierten sich an aktuellen Trends und entsprächen den Sehgewohnheiten der jungen Erwachsenen. Die Produktion entspreche technisch dem Qualitätsstandard von Doku-Formaten bekannter Streamingdienste, wie beispielsweise Netflix. Die Zuschauerinnen und Zuschauer könnten sich auf drei Staffeln zwischen Anfang Juli bis November 2026 freuen.</p>
<p>Die Teaserphase zur Serie hat bereits am 15. Juni 2026 auf dem YouTube-Kanal „Bundeswehr Exclusive“ begonnen. Der Trailer und ab dem 1. Juli die Folgen zum Anschauen <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PL0nyHde37tIZzFGfYBc8TCxUWHPVEILeP" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">finden sich hier</a>. Die Folgen werden jeweils mittwochs und sonntags um 17:00 Uhr auf YouTube und Joyn ausgespielt. Darüber hinaus werden Inhalte auch auf TikTok, Instagram, Snapchat und Reddit zu sehen sein, ergänzt durch den eigens produzierten Titelsong „Du bist nicht allein“ auf allen gängigen Streaming-Plattformen wie Spotify, Deezer, Shazam und YouTube Music.</p>
<h3><strong>Wehrdienst ist wieder zentrales Thema für junge Menschen</strong></h3>
<p>Seit zehn Jahren gelingt es der Arbeitgeberkommunikation der Bundeswehr nach eigenen Angaben, die nachwuchswerbliche Zielgruppe der 17- bis 35-Jährigen zu erreichen und ihr Interesse für die Arbeitgeberin Bundeswehr zu wecken. Die Bundeswehr sei überall dort, wo die junge Zielgruppe unterwegs ist: im Öffentlichen Nahverkehr, in Shoppingcentern, auf Karrieremessen und Social Media. Der YouTube-Kanal „Bundeswehr Exclusive“ habe mittlerweile rund 533.000 Abonnenten und fast 480 Millionen Aufrufe.</p>
<p>Im Trendence-Ranking der beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland bleibe die Bundeswehr trotz der anhaltend schwierigen Arbeitsmarktsituation auch in diesem Jahr auf den vorderen Plätzen: ob bei Schülern und Schülerinnen (Platz 6), bei Fachkräften (Platz 1) oder bei Studierenden/Akademikern (Platz 11). Seit Januar 2026 werden 18-Jährige im Zuge des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes für die Wehrerfassung angeschrieben. Dabei werden sie auch über Laufbahnen und Verwendungen in der Bundeswehr informiert und zur grundsätzlichen Bereitschaft für den Dienst in den Streitkräften befragt.</p>
<p>Immer mehr junge Menschen setzen sich laut Bundeswehr aufgrund der internationalen Sicherheitslage mit der Frage auseinander, ob sie für die äußere Sicherheit des Landes einen Beitrag leisten wollen. Vielen sei klar: Mit einer starken Bundeswehr schützen wir auch unser Leben in Freiheit. Plötzlich sei der Wehrdienst wieder zentrales Thema auf Deutschlands Schulhöfen, in den Familien und in der Gesellschaft. <a href="https://soldat-und-technik.de/2026/06/streitkraefte/48993/wehrdienst-erste/">Der Neue Wehrdienst werde sehr gut angenommen</a>. Mit aktuell über 10.000 Einplanungen sei das Interesse im Vergleich zum Vorjahresstichtag um rund acht Prozent gestiegen.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Weitere 36 Kampfpanzer M1A2 SEPv3 an Polen ausgeliefert</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/06/streitkraefte/49022/m1a2-sepv3-pol/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 08:02:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[M1A2 SEP v3 Abrams]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=49022</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/HLr7A3ZW0AAQxzs-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Polen hat 36 weitere Kampfpanzer des Typs M1A2 SEPv3 Abrams erhalten." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Weitere 36 Kampfpanzer M1A2 SEPv3 an Polen ausgeliefert 11">Polen hat 36 weitere Kampfpanzer des Typs M1A2 SEPv3 Abrams sowie sieben Bergepanzer M88A2 Hercules auf Abrams-Fahrgestell erhalten. Das teilte der Verteidigungsminister und stellvertretende Ministerpräsiden des Landes Władysław Kosiniak-Kamysz am Donnerstag dieser Woche auf X mit. Damit sind insgesamt 182 von 250 bestellten M1A2 und 33 von 49 M88A2 ausgeliefert. Hinzu kommen noch 116 ältere [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/HLr7A3ZW0AAQxzs-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Polen hat 36 weitere Kampfpanzer des Typs M1A2 SEPv3 Abrams erhalten." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Weitere 36 Kampfpanzer M1A2 SEPv3 an Polen ausgeliefert 12"><p>Polen hat 36 weitere Kampfpanzer des Typs M1A2 SEPv3 Abrams sowie sieben Bergepanzer M88A2 Hercules auf Abrams-Fahrgestell erhalten. <a href="https://x.com/KosiniakKamysz/status/2070242977109172691?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E2070242977109172691%7Ctwgr%5E07f6d9eb4c0bd6e161baa6c10e51267b5f256934%7Ctwcon%5Es1_&amp;ref_url=https%3A%2F%2Fwww.tanknet.org%2Findex.php%3Fapp%3Dcoremodule%3Dsystemcontroller%3Dembedurl%3Dhttps%3A%2F%2Fx.com%2FKosiniakKamysz%2Fstatus%2F2070242977109172691" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Das teilte der Verteidigungsminister und stellvertretende Ministerpräsiden des Landes Władysław Kosiniak-Kamysz am Donnerstag dieser Woche auf X mit</a>. Damit sind insgesamt 182 von 250 bestellten M1A2 und 33 von 49 M88A2 ausgeliefert. Hinzu kommen noch 116 ältere M1A1FEP aus ehemaligen Beständen des U.S. Marine Corps, die 2023 bestellt und bis 2024 geliefert wurden.</p>
<p>Die Beschaffung umfasst zudem je 25 M1110 Brückenleger und M1150 Pionierpanzer, die bislang noch nicht angekommen sind wurden. Bereits 2022 hatte Polen vorübergehend 28 M1A2 SEPv2 für Ausbildungszwecke geleast. Neben den Abrams hat das polnische Heer derzeit 180 von 269 bestellten Kampfpanzern des südkoreanischen Typs K2, 105 Leopard 2A5 und 128 Leopard 2 A4 sowie A4PL im Bestand.</p>
<h3><strong>Polen ist erster europäischer Nutzer des M1A2</strong></h3>
<p>Polen ist der erste europäischen Nutzer des Abrams und wird künftig die weltweit viertgrößte Flotte nach den USA, Ägypten und Saudi-Arabien betreiben. Diese wird in der 18. Mechanisierten Division eingesetzt. An älteren Typen gibt es nach umfangreichen Abgaben an die Ukraine noch etwa 150 der inländischen T-72-Weiterentwicklung PT-91 Twardy. Diese sollen vor allem durch <a style="color: #4db2ec;" href="https://soldat-und-technik.de/2025/08/streitkraefte/44750/k2-black-panther-2/">180 weitere K2 in einer polonisierten Version</a> ersetzt werden.</p>
<p>Beim M1A2 SEPv3 handelt es sich um die letzte Version des Abrams mit der System Enhancement Package. Sie enthält umfassende Verbesserungen bei Stromversorgung, Kommunikation, Wartungsfähigkeit, Schutz und Wirkung. Unter anderem verfügt sie über ein Hilfsaggregat, ein verbessertes Nachtsichtsystem, ein neues Panzerungspaket einschließlich Reaktivpanzerung und das aktive Schutzsystem Trophy. Die Kanone kann neue Munitionsarten einschließlich M1147 Airburst-Munition verschießen. Der Turm trägt zudem eine ferngesteuerte Waffenstation.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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		<title>Neuer Wehrdienst: Erste Bilanz des Verteidigungsministeriums</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/06/streitkraefte/48993/wehrdienst-erste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 09:58:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrdienst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=48993</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/08/54669045119_f0defe8683_k-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Mehr Soldaten durch Neuen Wehrdienst: Eine Rekrutin und Rekruten der Fahnenabordnung leisten stellvertretend ihren Diensteid beim Feierlichen Gelöbnis anlässlich des 81. Jahrestages des Deutschen Widerstands auf dem Paradeplatz im BMVg in Berlin." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Neuer Wehrdienst: Erste Bilanz des Verteidigungsministeriums 13">Rund fünf Monate nach dem Start des Versands der Anschreiben für den Neuen Wehrdienst hat das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) eine positive erste Bilanz gezogen. Die mit dem Aussetzen der verpflichtenden Heranziehung zum Wehrdienst 2011 de facto gestoppte Wehrerfassung sei mit dem Inkrafttreten des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes in zeitgemäßer Form wieder eingeführt worden und funktioniere reibungslos, so [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/08/54669045119_f0defe8683_k-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Mehr Soldaten durch Neuen Wehrdienst: Eine Rekrutin und Rekruten der Fahnenabordnung leisten stellvertretend ihren Diensteid beim Feierlichen Gelöbnis anlässlich des 81. Jahrestages des Deutschen Widerstands auf dem Paradeplatz im BMVg in Berlin." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Neuer Wehrdienst: Erste Bilanz des Verteidigungsministeriums 16"><p>Rund fünf Monate nach dem Start des Versands der Anschreiben für den Neuen Wehrdienst hat <a href="https://www.bmvg.de/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg)</a> eine positive erste Bilanz gezogen. Die mit dem Aussetzen der verpflichtenden Heranziehung zum Wehrdienst 2011 de facto gestoppte Wehrerfassung sei mit dem Inkrafttreten des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes in zeitgemäßer Form wieder eingeführt worden und funktioniere reibungslos, so das Ministerium in einer Pressemitteilung vom gestrigen Mittwoch.</p>
<p>Grundlage seien die Fragebögen, die im Rahmen des Neuen Wehrdienstes verschickt würden. Durch den Datenabgleich würden für die männlichen Personen mit Erreichen des 18. Lebensjahres ihre Erreichbarkeiten und Verfügbarkeiten überprüft. Die Wehrerfassung sei nötig, da im Spannungs- und Verteidigungsfall die Heranziehung zum verpflichtenden Wehrdienst greift und verzugslos umgesetzt werden muss. Diese Wehrerfassung sei Mitte Januar sehr erfolgreich gestartet.</p>
<p>Der Datenaustausch mit den Meldebehörden, die administrative Datenverarbeitung, der Versand der Anschreiben, die IT-gestützte Fragebogenbeantwortung und die automatisierte Auswertung der Antworten habe vom ersten Tag an wie geplant funktioniert. Zum Stichtag 18. Juni 2026 seien rund 298.200 Anschreiben versendet worden, wobei rund 153.200 Anschreiben an männliche Personen und rund 145.000 Anschreiben an Personen anderen Geschlechts adressiert waren.</p>
<h3 style="font-family: Roboto, sans-serif; color: #111111;"><strong>Inhaltliche Rückmeldungen zu einem möglichen Wehrdienstverhältnis</strong></h3>
<p>Von den Männern hätten nach Erhalt der Schreiben innerhalb der gesetzten Frist inklusive Nachfrist rund 96 Prozent geantwortet. Bei den verbleibenden vier Prozent werde nun die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens geprüft. Die Rücklaufquote bei den Personen anderen Geschlechts, die nicht zur Beantwortung des Fragebogens verpflichtet sind, liegt bei rund vier Prozent.</p>
<p>Neben dem primären Ziel der Wehrerfassung würden die Fragebögen auch genutzt, um über Laufbahnen und Verwendungen in der Bundeswehr zu informieren und ein mögliches Interesse am Neuen Wehrdienst oder der Verwendung als länger dienende Zeitsoldatin beziehungsweise Zeitsoldaten aufzunehmen. Dafür könnten die Antwortenden auf einer Skala von „0“ bis „10“ ihr Interesse angeben, wobei die „0“ bedeutet, kein Interesse an einem Wehrdienstverhältnis beziehungsweise einer Kontaktaufnahme zu haben.</p>
<p>Bei den männlichen Antwortenden zeige mehr als jeder Fünfte ein Interesse an einem Wehrdienstverhältnis, wobei der Durchschnittswert des Interesses auf der Skala bei rund „5“ liege: bei 50 Prozent im Bereich 1 bis 4, bei fünf Prozent bei 5 und bei 35 Prozent im Bereich 6 bis 10. Bei den nicht männlichen Personen signalisierten rund 55 Prozent der Antwortenden ein vergleichbares Interesse: 46 Prozent im Bereich 1bis 4, 16 Prozent bei 5 und 38 Prozent bei 6 bis 10.</p>
<h3><strong>Kontaktaufnahme, Beratung und Verwendung</strong></h3>
<p>Nachdem die Antwortenden den Fragebogen online ausgefüllt haben, nähme die Bundeswehr Verbindung mit ihnen auf. Dabei werden die Interessierten zuerst kontaktiert, die ein hohes Interesse und eine zeitnahe Verfügbarkeit signalisiert hätten. In den Gesprächen werde das Interesse verifiziert, Fragen zum Arbeitgeber Bundeswehr beantwortet und mögliche Termine für eine Musterung und gegebenenfalls eine darüber hinaus durchzuführende Beratung oder ein Assessment in einem Karrierecenter vereinbart.</p>
<figure id="attachment_40817" aria-describedby="caption-attachment-40817" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-40817" src="/wp-content/uploads/2024/11/230704_Grundausbildung_Formaldienst_Bw_Tom-Twardy_31_data-1024x683.jpg" alt="Das Bundesverteidigungsministerium hat die Standorte der Zentren für die künftige flächendeckende Musterung für den Wehrdienst festgelegt." width="696" height="464" title="Neuer Wehrdienst: Erste Bilanz des Verteidigungsministeriums 14" srcset="/wp-content/uploads/2024/11/230704_Grundausbildung_Formaldienst_Bw_Tom-Twardy_31_data-1024x683.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2024/11/230704_Grundausbildung_Formaldienst_Bw_Tom-Twardy_31_data-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2024/11/230704_Grundausbildung_Formaldienst_Bw_Tom-Twardy_31_data-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2024/11/230704_Grundausbildung_Formaldienst_Bw_Tom-Twardy_31_data-1536x1024.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2024/11/230704_Grundausbildung_Formaldienst_Bw_Tom-Twardy_31_data-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2024/11/230704_Grundausbildung_Formaldienst_Bw_Tom-Twardy_31_data-696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2024/11/230704_Grundausbildung_Formaldienst_Bw_Tom-Twardy_31_data-1068x712.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2024/11/230704_Grundausbildung_Formaldienst_Bw_Tom-Twardy_31_data.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-40817" class="wp-caption-text">Das Bundesverteidigungsministerium hat bereits die Standorte der Zentren für die künftige flächendeckende Musterung für den Wehrdienst festgelegt. (Foto: Bundeswehr/Tom Twardy)</figcaption></figure>
<p>Trotz einer derzeit noch bis Juli 2027 im Aufbau befindlichen Musterungsorganisation hätten bisher auf Grundlage der Fragebogenrückläufer bereits rund 1.500 Musterungen beziehungsweise Assessments durchgeführt werden können. Von den männlichen Teilnehmenden seien rund 80 Prozent wehrdienstfähig gemustert worden. Weitere rund 600 Assessment- und Musterungstermine seien aktuell anberaumt.</p>
<p>Nach Abgleich der persönlichen Vorstellungen und der Bedarfe der Bundeswehr konnten demnach aufgrund der Fragebogen-Rückläufer mehr als 530 Interessierte fest für einen Wehrdienst noch im laufenden Jahr eingeplant werden. Etwa zwei Drittel der Interessierten seien unter anderem aufgrund noch andauernder Schul- und Ausbildungsverhältnisse erst in ein oder zwei Jahren verfügbar. Entsprechende, in die Zukunft gerichtete Einstellungsangebote würden derzeit vorbereitet.</p>
<h3 style="font-family: Roboto, sans-serif; color: #111111;"><strong>Acht Prozent mehr Einplanungen als letztes Jahr</strong></h3>
<p>Parallel finde im Rahmen der „klassischen“ Personalgewinnung reguläre Beratungs- und Assessmenttermine bei den Karrierecentern der Bundeswehr statt. Hier meldeten sich potenzielle Bewerbende aller in Frage kommenden Altersgruppen, nachdem ihr Interesse zum Beispiel über die zahlreichen Kampagnen oder mobilen Auftritte der Personalgewinnung etwa bei Messen, Sportevents oder der kürzlichen Internationalen Luftfahrtausstellung ILA geweckt worden sei.</p>
<figure id="attachment_48995" aria-describedby="caption-attachment-48995" style="width: 518px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-48995" src="/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260612_093555749_HDR-762x1024.jpg" alt="Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius am Stand der Karriereberatung der Bundeswehr auf der ILA Berlin 2026. " width="518" height="696" title="Neuer Wehrdienst: Erste Bilanz des Verteidigungsministeriums 15" srcset="/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260612_093555749_HDR-762x1024.jpg 762w, /wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260612_093555749_HDR-223x300.jpg 223w, /wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260612_093555749_HDR-768x1033.jpg 768w, /wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260612_093555749_HDR-1142x1536.jpg 1142w, /wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260612_093555749_HDR-150x202.jpg 150w, /wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260612_093555749_HDR-300x403.jpg 300w, /wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260612_093555749_HDR-696x936.jpg 696w, /wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260612_093555749_HDR-1068x1436.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260612_093555749_HDR.jpg 1428w" sizes="(max-width: 518px) 100vw, 518px" /><figcaption id="caption-attachment-48995" class="wp-caption-text">Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius am Stand der Karriereberatung der Bundeswehr auf der ILA Berlin 2026. (Foto: Boes)</figcaption></figure>
<p>Insgesamt hätten für den Neuen Wehrdienst rund 10.000 Einplanungen für 2026 vorgenommen werden können. Im Jahresvergleich seien dies rund acht Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Für alle Laufbahnen habe man in diesem Jahr mit Stand vom 22. Juni bereits rund 38.500 Bewerbungen und 11.000 Einstellungen verzeichnen können. Dies sei ein Plus von rund 24 Prozent bei den Bewerbungen und 13 Prozent bei den Neueinstellungen gegenüber dem Vergleichsmonat im Vorjahr, welches bereits ein Rekordjahr der Personalgewinnung gewesen sei.</p>
<p>Darüber hinaus würden zeitnah auch die Männer zur Musterung eingeladen, die im Fragebogen kein Interesse gezeigt hätten. Die Auswahl erfolge nach Wohnortnähe und <a href="https://soldat-und-technik.de/2026/05/streitkraefte/48389/neuer-wehrdienst-3/">den regional verfügbaren Musterungskapazitäten</a>. Diese Musterungen würden schrittweise ausgeweitet, um wie im Wehrdienstmodernisierungsgesetz festgelegt ab dem 1. Juli 2027 alle männlichen 18-jährigen Personen zu mustern.</p>
<p>Als Fazit erklärt das BMVg, dass der Neue Wehrdienst als Teil des Aufwuchses der Bundeswehr spürbar angenommen werde. Mit seinen Rahmenbedingungen richte er sich an alle Interessenten, die sich bis zu zwei Jahre für einen Dienst in den Streitkräften verpflichten möchten. Aufgrund der insgesamt positiven Entwicklung in der Personalgewinnung und -bindung gehe man derzeit davon aus, dass die personellen Aufwuchsziele gemäß Paragraf 91 Soldatengesetz für 2026 erreicht würden.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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		<title>Kampfhubschrauber H145M LKH SOF an Luftwaffe übergeben</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/06/streitkraefte/48990/h145m-lkh-sof-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 08:54:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=48990</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/11/02-H145M-kampfhubschrauber-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die militärische Version des Airbus H145M als Leichter Kampfhubschrauber." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Kampfhubschrauber H145M LKH SOF an Luftwaffe übergeben 17">Am gestrigen Mittwoch landeten am Flugplatz Laupheim die ersten beiden Hubschrauber vom Typ H145M LKH SOF (Leichter Kampfhubschrauber Special Operations Forces). Nachdem 2023 entschieden worden war, dass das Hubschraubergeschwader 64 den Leichten Kampfhubschrauber für die Spezialkräfte der Luftwaffe bekommen soll, wurden nun die ersten von über 15 Maschinen an das Geschwader übergeben. Ein großer Fokus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/11/02-H145M-kampfhubschrauber-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die militärische Version des Airbus H145M als Leichter Kampfhubschrauber." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Kampfhubschrauber H145M LKH SOF an Luftwaffe übergeben 18"><p>Am gestrigen Mittwoch landeten am Flugplatz Laupheim die ersten beiden Hubschrauber vom Typ H145M LKH SOF (Leichter Kampfhubschrauber Special Operations Forces). Nachdem 2023 entschieden worden war, dass <a href="https://www.bundeswehr.de/de/organisation/luftwaffe/organisation-/luftwaffentruppenkommando/hubschraubergeschwader-64" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">das Hubschraubergeschwader 64</a> den Leichten Kampfhubschrauber für die Spezialkräfte der Luftwaffe bekommen soll, wurden nun die ersten von über 15 Maschinen an das Geschwader übergeben.</p>
<p>Ein großer Fokus wurde auf die Bewaffnung und die Vernetzungsfähigkeit gelegt. Die Bewaffnung der Spezialkräfteversion des leichten Kampfhubschraubers besteht aus einer 20-mm-Maschinenkanone und 70-mm-Raketen. Des Weiteren kann er durch ein fortschrittliches Kamerasystem zur Aufklärung eingesetzt werden und mit seinem Laser Ziele für andere Systeme markieren.</p>
<h3><strong>Bundeswehr erhielt ersten H145M LKH bereits Ende 2024</strong></h3>
<p>Der leichte Kampfhubschrauber wird alleine oder im Verband eingesetzt und dient der Feuer- und Luftnahunterstützung bei Spezialkräfteoperationen der Bundeswehr. Im Dezember 2023 hatten die Bundeswehr und Airbus Helicopters einen Vertrag über den Kauf von bis zu 82 Mehrzweckhubschraubern des Typs H145M unterzeichnet. Zu den 62 Festbestellungen kamen noch 20 Optionen. Neben den Lieferungen umfassen die Vertragsleistungen außerdem sieben Jahre Support und Services.</p>
<p>Damit wurde der Vertrag zum größten jemals erteilten Auftrag für den H145M und gleichermaßen zum umfangreichsten für das Waffenmanagementsystem HForce. <a href="https://soldat-und-technik.de/2024/11/neu/40742/kampfhubschrauber-h145m/">Elf Monate nach Vertragsunterzeichnung hatte Airbus Helicopters im November 2024 den ersten Hubschrauber an die Bundeswehr ausgeliefert</a>. Nunmehr erhielt auch das Hubschraubergeschwader 64, das bereits nahezu baugleiche Muster des Typs H145M SOF einsetzt, die ersten mit HForce ausgestatteten Maschinen.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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		<title>Haushaltsausschuss bewilligt vier Beschaffungsgroßprojekte</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/06/streitkraefte/48985/haushaltsaussch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 08:31:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Boxer RCT30]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[D-LBO]]></category>
		<category><![CDATA[Radschützenpanzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=48985</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/10/KMW-BOXER-RCT30-02-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Deutschland und die Niederlande sollen zusammen 222 Radschützenpanzer Schakal mit der Option auf 248 weitere erhalten, was vom Haushaltsausschuss des Bundstages für die Bundeswehr nun genehmigt wurde." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Haushaltsausschuss bewilligt vier Beschaffungsgroßprojekte 19">Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am gestrigen Mittwoch insgesamt vier 25-Millionen-Euro-Vorlagen für Beschaffungsgroßprojekte der Bundeswehr zugestimmt. Schwerpunkte sind die Digitalisierung der Streitkräfte, geschützte Gefechtsfahrzeuge und Logistik. Zwei Beschaffungsprojekte dienen der Digitalisierung der Landstreitkräfte und sind eng verknüpft mit dem Rüstungsprojekt Digitalisierung Landbasierte Operationen (D-LBO). Mit dem 7. Änderungsvertrag werden hierfür laut einer Mitteilung des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/10/KMW-BOXER-RCT30-02-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Deutschland und die Niederlande sollen zusammen 222 Radschützenpanzer Schakal mit der Option auf 248 weitere erhalten, was vom Haushaltsausschuss des Bundstages für die Bundeswehr nun genehmigt wurde." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Haushaltsausschuss bewilligt vier Beschaffungsgroßprojekte 21"><p>Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am gestrigen Mittwoch insgesamt vier 25-Millionen-Euro-Vorlagen für Beschaffungsgroßprojekte der Bundeswehr zugestimmt. Schwerpunkte sind die Digitalisierung der Streitkräfte, geschützte Gefechtsfahrzeuge und Logistik. Zwei Beschaffungsprojekte dienen der Digitalisierung der Landstreitkräfte und sind eng verknüpft mit dem Rüstungsprojekt Digitalisierung Landbasierte Operationen (D-LBO).</p>
<p>Mit dem 7. Änderungsvertrag werden hierfür laut einer Mitteilung <a href="https://www.bmvg.de/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg)</a> die Liefermengen und -kadenz der Führungsfunkgeräte des bestehenden Vertrages erhöht. Es sind knapp 32.000 zusätzliche Führungsfunkgeräte in verschiedenen Ausführungen geplant. Der Änderungsvertrag soll außerdem zusätzliche Handfunkgeräte für den digitalen Mischbetrieb beinhalten.</p>
<figure id="attachment_41052" aria-describedby="caption-attachment-41052" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-41052" src="/wp-content/uploads/2024/12/SVFuA-1024x683.jpeg" alt="Ausstattung für die Digitalisierung der Landstreitkräfte." width="696" height="464" title="Haushaltsausschuss bewilligt vier Beschaffungsgroßprojekte 20" srcset="/wp-content/uploads/2024/12/SVFuA-1024x683.jpeg 1024w, /wp-content/uploads/2024/12/SVFuA-300x200.jpeg 300w, /wp-content/uploads/2024/12/SVFuA-768x512.jpeg 768w, /wp-content/uploads/2024/12/SVFuA-150x100.jpeg 150w, /wp-content/uploads/2024/12/SVFuA-696x464.jpeg 696w, /wp-content/uploads/2024/12/SVFuA-1068x713.jpeg 1068w, /wp-content/uploads/2024/12/SVFuA.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-41052" class="wp-caption-text">Unter dem Begriff D-LBO soll durch den Einsatz zukunftssicherer Technologien die Führungs- und Einsatzfähigkeit der Landstreitkräfte langfristig und nachhaltig sichergestellt werden. (Foto: Rohde &amp; Schwarz)</figcaption></figure>
<h3><strong>Haushaltsausschuss genehmigt mehr Radschützenpanzer Schakal</strong></h3>
<p>Neben diesem Vertrag hat der Haushaltsausschuss außerdem die drei folgenden 25-Millionen-Euro-Vorlagen gebilligt:</p>
<ul>
<li><a href="https://soldat-und-technik.de/2025/10/mobilitaet/45802/schuetzenpz-schakal/">Schützenpanzer Schakal</a>: Beschaffung (Optionsauslösung) für Herstellung und Lieferung weiterer Systeme aus dem Boxer-Serienproduktionsvertrag</li>
<li>Containerbasierte Werkstattausstattung: Rahmenvereinbarung über die Herstellung und Lieferung von containerbasierten Werkstattausstattungen für die mobile Instandhaltung</li>
<li>Eingabegeräte: Bestellung von speziell für den militärischen Einsatz ausgelegten PIN-Pads im Rahmen von D-LBO.</li>
</ul>
<p>Bei D-LBO werden aktuell mehr als 10.000 Fahrzeuge der sogenannten Division 2025 mit modernster digitaler Funktechnik ausgestattet. Das Führungsfunksystem gewährleistet einen sicheren Informationsaustausch, auch in einem gestörten elektromagnetischen Umfeld. Zudem ermöglicht es eine durchgängige, verschlüsselte Kommunikation. Für den Aufwuchs der Bundeswehr werden in den kommenden Jahren die Fahrzeugflotten der Gefechtsfahrzeuge und auch der Logistik stark anwachsen, bei manchen Typen im vierstelligen Bereich.</p>
<h3><strong>Weichenstellung für Mischbetrieb bei D-LBO</strong></h3>
<p>Diese Neuplattformen müssen alle in das neue digitale Funk- und Führungssystem integriert und darüber hinaus auch die anwachsende Truppe mit neuen digitalen Handfunkgeräten ausgerüstet werden. Der Mischbetrieb hat für die Ausstattung der Landstreitkräfte mit D-LBO eine herausgehobene Bedeutung, da die Umrüstung der mehr als zehntausend Plattformen in einem Schritt nicht möglich ist. Es gibt Fahrzeuge, die bereits umgerüstet sind, Fahrzeuge, deren Umrüstung noch folgt und Fahrzeuge, die nicht mehr umgerüstet werden, zum Beispiel aufgrund geringer Stückzahlen oder wegen baldigem Nutzungsende.</p>
<p>Die Landstreitkräfte müssen aber im Verbund führungsfähig und einsatzbereit sein und vernetzt miteinander funken sowie Daten austauschen können. Dafür haben Industrie und Bundeswehr gemeinsam verschiedene Lösungen mit digitalen Handfunkgeräten entwickelt.<br />
Mit dem Änderungsvertrag werden hierfür zusätzliche Handfunkgeräte für den digitalen Mischbetrieb beschafft, welche nach der Nutzung im Mischbetrieb und nach Ausstattung der Fahrzeuge mit dem Gesamtsystem D-LBO als zusätzliche Handfunkgeräte für die aufwachsende Truppe weiter genutzt werden.</p>
<p>Der Änderungsvertrag hat ein geplantes Volumen von rund 2,4 Milliarden Euro, wobei rund zwei Milliarden Euro auf die Ausstattung neuer Plattformen entfallen. Digitale und geschützte Führungsfähigkeit sind für die Überlegenheit im Gefecht und die Interoperabilität im Bündnis unerlässlich. Daher müssen wir auch die wachsende Truppe und neue Landsysteme nach dem D-LBO-Standard ausstatten. Diese Investitionen reflektieren damit den zukünftigen personellen und materiellen Aufwuchs der Streitkräfte und sind ausdrücklich keine Mehrkosten für das Rüstungsprogramm, für welches ein Gesamtvolumen von rund 11,5 Milliarden Euro veranschlagt ist.</p>
<p><strong> Redaktion/sab</strong></p>
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		<title>24 Flugabwehrsysteme Skyranger 35 für Rumänien bestellt</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/06/streitkraefte/48979/24-skyranger-35/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 08:43:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[American Rheinmetall Vehicles]]></category>
		<category><![CDATA[Rumänien]]></category>
		<category><![CDATA[Skyranger 35]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=48979</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/RheinmetallLynxSkyranger35-03-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Rumänien erhält 24 Skyranger 35 auf Lynx-Fahrgestell." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="24 Flugabwehrsysteme Skyranger 35 für Rumänien bestellt 22">Die rumänische Regierung hat Rheinmetall mit der Lieferung von Flugabwehrsystemen des Typs Skyranger 35 beauftragt. Nach Angaben des Unternehmens ist diese Beauftragung Teil eines historischen Großauftrags von Gefechtsfahrzeugen, Schiffen und Flugabwehr im Gesamtwert von 5,7 Milliarden Euro und umfasst neben 24 Systemen Skyranger 35 auch sieben Skynex-Systeme und die Lieferung von zwei Millennium-Geschützen für maritime [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/RheinmetallLynxSkyranger35-03-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Rumänien erhält 24 Skyranger 35 auf Lynx-Fahrgestell." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="24 Flugabwehrsysteme Skyranger 35 für Rumänien bestellt 23"><p>Die rumänische Regierung hat <a href="https://www.rheinmetall.com/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Rheinmetall</a> mit der Lieferung von Flugabwehrsystemen des Typs Skyranger 35 beauftragt. Nach Angaben des Unternehmens ist diese Beauftragung Teil eines historischen Großauftrags von Gefechtsfahrzeugen, Schiffen und Flugabwehr im Gesamtwert von 5,7 Milliarden Euro und umfasst neben 24 Systemen Skyranger 35 auch sieben Skynex-Systeme und die Lieferung von zwei Millennium-Geschützen für maritime Flugabwehrlösungen. Eine Meldung dazu hatte Rheinmetall am 2. Juni 2026 veröffentlicht.</p>
<p>Das Skyranger-System wird auf <a href="https://soldat-und-technik.de/2025/07/mobilitaet/44645/rheinmetall-romania/">der Kettenplattform KF41 Lynx</a> integriert. Rumänien setzt damit konsequent auf die Modernisierung seiner Streitkräfte zum Schutz des eigenen Territoriums sowie zur Stärkung der NATO-Ostflanke. Die Kombination aus  Feuerkraft und Sensorik des Skyranger 35 und der Mobilität sowie dem Schutz des Lynx-Schützenpanzers bietet eine dabei eine Antwort auf moderne Bedrohungsszenarien. Aktuelle geopolitische Entwicklungen und der jüngste Zwischenfall mit einer unbemannten Drohne im rumänischen Luftraum haben die Dringlichkeit einer lückenlosen und hochgradig mobilen Nahbereichsflugabwehr (VSHORAD) nochmals verdeutlicht.</p>
<h3><strong>Skyranger ermöglicht autonome Luftrauüberwachung und Bekämpfung</strong></h3>
<p>Oliver Dürr, Leiter der Rheinmetall-Division Air Defence, betont die strategische Bedeutung des Projekts: „Die Entscheidung Rumäniens für den Skyranger 35 auf der Lynx-Plattform markiert einen Meilenstein für die europäische Luftverteidigung. Wir sind stolz darauf, unsere jahrzehntelange Partnerschaft mit der rumänischen Regierung fortzuführen und das Land in einer kritischen Sicherheitslage direkt zu unterstützen. Der jüngste Drohnen-Zwischenfall hat gezeigt, wie schnell Bedrohungen aus der Luft real werden können. Mit unserem System erhält Rumänien eine hocheffiziente und flexible Antwort, um Soldatinnen und Soldaten sowie kritische Infrastruktur verlässlich vor modernen Bedrohungen im Nah- und Nächstbereich zu schützen.“</p>
<p>Der Skyranger 35 ist mit seiner 35-mm-Revolverkanone und der Fähigkeit zur Nutzung von programmierbarer AHEAD-Airburst-Munition speziell dafür ausgelegt, loiternde Munition, Schwarmdrohnen sowie klassische Bedrohungen aus der Luft im direkten Umfeld effektiv zu bekämpfen. Das integrierte System vereint moderne Radarsensorik, elektro-optische Trackingsysteme und die bewährte 35-mm-Flugabwehrkanone in einem einzigen, geschützten Fahrzeug. Dadurch ist die rumänische Armee in der Lage, Luftraumüberwachung und Bekämpfung autonom und direkt aus der Bewegung heraus durchzuführen.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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		<title>Stridsvagn 123 A: KNDS übergibt ersten modernisierten Panzer</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/06/streitkraefte/48970/stridsvagn-123-a/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 05:05:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[KNDS]]></category>
		<category><![CDATA[Leopard 2]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=48970</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/Foto-KNDS-LEOPARD-Stridsvagn-123-A_l-CEO-Florian-Hohenwarter-r-Pontus-Nordberg-Deputy-Director-Land-Systems-FMV-2-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Florian Hohenwarter, CEO von KNDS Deutschland (l.) übergibt den symbolischen Schlüssel für den ersten Stridsvagn 123 A an Pontus Nordberg, Deputy Director Land Systems des schwedischen Beschaffungsamts FMV." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Stridsvagn 123 A: KNDS übergibt ersten modernisierten Panzer 24">KNDS hat den ersten von insgesamt 110 umfassend modernisierten Stridsvagn 123 A (Leopard 2 SWE) an das schwedische Beschaffungsamt FMV ausgeliefert. Das Modernisierungsprogramm unter dem Namen REMO (Renovation Modernization) umfasst sämtliche schwedische Leopard 2-Kampfpanzer und wird 2030 abgeschlossen sein. Die Modernisierung beinhaltet eine Steigerung der Kampfkraft, ein höheres Schutzniveau und Digitalisierungsmaßnahmen sowie ein Logistikpaket. „Seit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/Foto-KNDS-LEOPARD-Stridsvagn-123-A_l-CEO-Florian-Hohenwarter-r-Pontus-Nordberg-Deputy-Director-Land-Systems-FMV-2-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Florian Hohenwarter, CEO von KNDS Deutschland (l.) übergibt den symbolischen Schlüssel für den ersten Stridsvagn 123 A an Pontus Nordberg, Deputy Director Land Systems des schwedischen Beschaffungsamts FMV." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Stridsvagn 123 A: KNDS übergibt ersten modernisierten Panzer 25"><p><a href="https://knds.com/de/standorte/knds-deutschland" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">KNDS</a> hat den ersten von insgesamt <a href="https://soldat-und-technik.de/2025/01/streitkraefte/41527/swe-leopard-2-a8/">110 umfassend modernisierten Stridsvagn 123 A</a> (Leopard 2 SWE) an das schwedische Beschaffungsamt FMV ausgeliefert. Das Modernisierungsprogramm unter dem Namen REMO (Renovation Modernization) umfasst sämtliche schwedische Leopard 2-Kampfpanzer und wird 2030 abgeschlossen sein. Die Modernisierung beinhaltet eine Steigerung der Kampfkraft, ein höheres Schutzniveau und Digitalisierungsmaßnahmen sowie ein Logistikpaket.</p>
<p>„Seit Jahrzehnten verbindet uns mit Schweden eine enge, freundschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die gerade auch in diesem Projekt zum Ausdruck kommt. Schweden hat maßgeblich an dem Kampfpanzer-System Stridsvagn 123 A mitgewirkt und treibt seit fast 30 Jahren die Entwicklung des Leopard 2 an,“ sagte Florian Hohenwarter, CEO KNDS Deutschland, im Rahmen einer feierlichen Übergabezeremonie in München. „Der Stridsvagn 123 A gehört eindeutig zu den modernsten Kampfpanzern und ist in allen Bereichen voll interoperabel mit sämtlichen Leopard 2-Systemen.“</p>
<h3><strong>Aus Stridsvagn 122 wird 123 A</strong></h3>
<p>FMV hatte in zwei Losen vom Oktober 2023 und Januar 2025 die Modernisierung des Stridsvagn 122, der einem den schwedischen Anforderungen angepassten Leopard 2 A5 entspricht, in Auftrag gegeben. Nach Angaben von FMV umfasst das Upgrade unter anderem den Austausch praktisch aller elektronischen Komponenten im Turm, damit das System mit anderen modernen Leopard 2 übereinstimmt, eine neue Kanone im Kaliber 120 mm L55A1 mit der Möglichkeit, Munition zu programmieren, neue Nachtsichtgeräte für den Richtschütze und Kommandant sowie ein neues Fahrersichtgerät.</p>
<p>KNDS nannte darüber hinaus ein höheres Schutzniveau, neue Fahr- und Bedienerkonzepte, eine APU (Auxiliary Power Unit) und weitere Digitalisierungsmaßnahmen als Maßnahmen. Mit seiner neuen Waffe (L55 A1) steigert der schwedische Leopard 2 seine Reichweite und die Feuerkraft signifikant. Zudem ist der Stridsvagn 123 A mit volldigitalen Arbeitsplätzen ausgerüstet und bietet das höchste Niveau an Vernetzbarkeit. Im Herbst 2026 wird die schwedische Armee die ersten Soldaten an dem Kampfpanzer ausbilden.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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