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	<title>APS &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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	<title>APS &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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	<item>
		<title>Leopard 2 A7A1: APS Trophy im scharfen Schuss erfolgreich getestet</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/11/mobilitaet/29135/leopard-2-a7a1-aps-trophy-im-scharfen-schuss-erfolgreich-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2021 13:35:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Abstandsaktives Schutzsystem]]></category>
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		<category><![CDATA[Leopard 2 A7A1]]></category>
		<category><![CDATA[Trophy]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/11/Abstandsaktives-Schutzsystem-Trophy-auf-Leopard-2-A7A1-erfolgreich-getestet_Foto_MoD-Israel-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Abstandsaktives Schutzsystem Trophy auf Leopard 2 A7A1 erfolgreich getestet Foto MoD Israel" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/11/Abstandsaktives-Schutzsystem-Trophy-auf-Leopard-2-A7A1-erfolgreich-getestet_Foto_MoD-Israel-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/11/Abstandsaktives-Schutzsystem-Trophy-auf-Leopard-2-A7A1-erfolgreich-getestet_Foto_MoD-Israel-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Leopard 2 A7A1: APS Trophy im scharfen Schuss erfolgreich getestet 1">Das deutsche und das israelische Verteidigungsministerium haben in Kooperation mit dem deutschen Panzerhersteller Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) und dem israelischen Rüstungskonzern Rafael eine erste erfolgreiche Testkampagne des abstandsaktiven Schutzsystems (APS) Trophy auf dem Leopard-2-Kampfpanzer im scharfen Schuss durchgeführt, wie aus einer Meldung des israelischen Verteidigungsministeriums auf Twitter hervorgeht. Nach israelischen Angaben konnten offenbar über 90 Prozent der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/11/Abstandsaktives-Schutzsystem-Trophy-auf-Leopard-2-A7A1-erfolgreich-getestet_Foto_MoD-Israel-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Abstandsaktives Schutzsystem Trophy auf Leopard 2 A7A1 erfolgreich getestet Foto MoD Israel" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/11/Abstandsaktives-Schutzsystem-Trophy-auf-Leopard-2-A7A1-erfolgreich-getestet_Foto_MoD-Israel-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/11/Abstandsaktives-Schutzsystem-Trophy-auf-Leopard-2-A7A1-erfolgreich-getestet_Foto_MoD-Israel-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Leopard 2 A7A1: APS Trophy im scharfen Schuss erfolgreich getestet 2"><p>Das deutsche und das israelische Verteidigungsministerium haben in Kooperation mit dem deutschen Panzerhersteller Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) und dem israelischen Rüstungskonzern Rafael eine erste erfolgreiche Testkampagne des abstandsaktiven Schutzsystems (APS) Trophy auf dem Leopard-2-Kampfpanzer im scharfen Schuss durchgeführt, wie aus einer Meldung des israelischen Verteidigungsministeriums auf Twitter hervorgeht.</p>
<p>Nach israelischen Angaben konnten offenbar über 90 Prozent der anfliegenden Geschosse erfolgreich abgefangen und die Schussquelle zielgenau ermittelt werden. Weitere Details über die Dauer und genauen Zeitpunkt der Testkampagne wurden nicht bekanntgegeben.</p>
<p>Die Bundeswehr will 17 Kampfpanzer Leopard 2 mit Trophy ausstatten – das ist die Ausstattung für eine Panzerkompanie – und zusätzlich einen Versuchsträger.</p>
<p>Dazu soll Rafael, der Hersteller des Trophy-Systems, für rund 40 Millionen Euro 187 abstandsaktive Schutzsysteme in 23 Gerätesätzen und die zugehörige Munition liefern. Ein Großteil der Lieferungen ist für das Jahr 2023 vorgesehen. Darüber hinaus gehört die Ausbildung von Kaderpersonal (Bediener und Instandsetzer) zum Vertragsumfang.</p>
<p>Mit der Integration der Schutzsysteme in die Kampfpanzer und Auslieferung der ausgestatteten Kampfpanzer wird Krauss-Maffei Wegmann (KMW) beauftragt. Der Vertrag ist mit rund 80 Millionen Euro dotiert, etwa zwei Drittel des Volumens für das gesamte Projekt. Der Bund stellt 17 Türme Leopard 2 A6 A3 und für den Versuchsträger einen Turm (Leopard 2 VT-ETB) bei, in die KMW die Schutzsysteme integriert. Die Türme mit eingebauten Trophy-Systemen werden mit neugebauten Fahrgestellen „verheiratet“, die KMW eigens für dieses Projekt herstellt. Neue Fahrgestelle sind u.a. erforderlich, um die zusätzlich notwendige Stromversorgung unterbringen zu können. Außerdem liefert KMW Spezialcontainer für Transport und Aufbewahrung von Komponenten, Sonderwerkzeugen und Zubehör des Schutzsystems. Dazu gehören Trophy-Attrappen, die genutzt werden, wenn die scharfen Systeme nicht aufgebaut werden können oder sollen.</p>
<p>Der Zeitplan sieht den unmittelbaren Beginn der Arbeiten vor. Nach dem Schwerpunkt der Arbeiten 2023 sollen die Kampfpanzer mit Schutzsystemen im Zeitraum 2024 bis 2025 ausgeliefert werden.</p>
<p>Trophy besteht im Wesentlichen aus vier Komponenten. Flache AESA-Radarsensoren erfassen das Gefechtsfeld rundum den Panzer und stellen anfliegende Objekte dar. Die Auswerte- und Feuerleitelektronik klassifiziert die Objekte und bewertet, ob diese eine Bedrohung für den Panzer sind. Falls ja, werden die Wirkmittelwerfer auf das Ziel ausgerichtet und eine projektbildende Ladung (Multiple Explosively Formed Projectile, MEFP) als Gegenmaßnahme abgefeuert, die die Bedrohung in optimaler Entfernung so neutralisiert, dass am eigenen Fahrzeug kein wesentlicher Schaden entsteht. Vierte Komponente ist die Energieversorgung im dafür angepassten Panzerfahrgestell.</p>
<p>Entscheidendes Einsatzkriterium für abstandsaktive Schutzsysteme ist neben der Wirksamkeit die Sicherheit der automatischen Auslösung des Systems. Einerseits muss Trophy Bedrohungen sicher erkennen und die Gegenmaßnahme zuverlässig auslösen. Andererseits dürfen Fehlauslösungen nicht vorkommen. Der Wirkungsbereich der Gegenmaßnahme ist bei eingeschaltetem System ein Gefahrenbereich, in dem sich grundsätzlich keine Personen aufhalten dürfen. Die Auflösung des Dilemmas der Wahl zwischen Schutz der Panzerbesatzung und Gefährdung von Kräften in der Umgebung ist ein bedeutendes Thema in der Ausbildung der Panzerbesatzungen.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Waldemar Geiger </strong></a>und<a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong> Gerhard Heiming</strong></a></p>
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		<title>PROMETEUS – Nexter und Thales entwickeln aktives Schutzsystem aus Frankreich</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/08/mobilitaet/28025/prometeus-nexter-und-thales-entwickeln-aktives-schutzsystem-aus-frankreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2021 06:37:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[aktives Schutzsystem]]></category>
		<category><![CDATA[APS]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Griffon]]></category>
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		<category><![CDATA[Thales]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/08/PROMETEUS-–-Nexter-und-Thales-entwickeln-aktives-Schutzsystem-aus-Frankreich-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="PROMETEUS – Nexter und Thales entwickeln aktives Schutzsystem aus Frankreich" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/08/PROMETEUS-–-Nexter-und-Thales-entwickeln-aktives-Schutzsystem-aus-Frankreich-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/08/PROMETEUS-–-Nexter-und-Thales-entwickeln-aktives-Schutzsystem-aus-Frankreich-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="PROMETEUS – Nexter und Thales entwickeln aktives Schutzsystem aus Frankreich 3">Für den Schutz der Gefechtsfahrzeuge, die Frankreich im Rahmen des Scorpion-Programms beschafft bzw. modernisiert, entwickeln Nexter und Thales das aktive Schutzsystem PROMETEUS (PROtection Multi Effets Terrestre Unifiée). Nexter hat den Entwicklungsstand kürzlich in einem Video auf Twitter präsentiert. Das aktive Schutzsystem gegen die Bedrohung durch Raketen und Flugkörper wurde als add-on Schutzpaket entworfen. Beispielhaft auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/08/PROMETEUS-–-Nexter-und-Thales-entwickeln-aktives-Schutzsystem-aus-Frankreich-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="PROMETEUS – Nexter und Thales entwickeln aktives Schutzsystem aus Frankreich" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/08/PROMETEUS-–-Nexter-und-Thales-entwickeln-aktives-Schutzsystem-aus-Frankreich-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/08/PROMETEUS-–-Nexter-und-Thales-entwickeln-aktives-Schutzsystem-aus-Frankreich-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="PROMETEUS – Nexter und Thales entwickeln aktives Schutzsystem aus Frankreich 4"><p>Für den Schutz der Gefechtsfahrzeuge, die Frankreich im Rahmen des Scorpion-Programms beschafft bzw. modernisiert, entwickeln Nexter und Thales das aktive Schutzsystem PROMETEUS (PROtection Multi Effets Terrestre Unifiée). Nexter hat den Entwicklungsstand kürzlich in einem Video auf Twitter präsentiert.</p>
<p>Das aktive Schutzsystem gegen die Bedrohung durch Raketen und Flugkörper wurde als add-on Schutzpaket entworfen. Beispielhaft auf dem Griffon implementiert, zeigten sich zwei Rahmen, die die Motorhaube und das Dach der Besatzungskabine jeweils U-förmig umschließen. Auf dem Dach ist an jeder Ecke ein Radarsensor angebracht, die zusammen Bedrohungen von allen Seiten rund um das Fahrzeug erfassen. Die beiden Rahmen tragen das rundum wirkende System an Gegenmaßnahmen mit insgesamt 22 Wirkelementen.</p>
<p>Anfliegende Bedrohungen werden in kurzer Distanz entdeckt und durch das zugehörige Rechnersysteme bewertet. Mit einer Antwortzeit unter 0,1 Sekunden wird die Gegenmaßnahme ausgelöst und die Bedrohung neutralisiert. Restteile der Bedrohung können auf das Fahrzeug aufschlagen, erzeugen aber keine nennenswerten Schäden.</p>
<p>Der aktive Schutz wird durch passiven Schutz gegen Bedrohungen durch Beschuss und Ansprengungen (IED), einschließlich transparentem Schutz mit Spinel Keramik aus einer Magnesium-Aluminium, ergänzt. Damit wird ein effizienter, mehrfach wirksamer Schutz erreicht.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="fr" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/Innovation?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">#Innovation</a> &#8211; Voici le futur système de <a href="https://twitter.com/hashtag/protection?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">#protection</a> active que nous développons en partenariat avec <a href="https://twitter.com/thalesgroup?ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">@thalesgroup</a>: PROMETEUS, pour PROtection Multi Effets Terrestre Unifiée pour <a href="https://twitter.com/hashtag/Scorpion?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">#Scorpion</a>. <a href="https://t.co/xKHk0Ou84J" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">pic.twitter.com/xKHk0Ou84J</a></p>
<p>&mdash; Nexter_Group (@Nexter_Group) <a href="https://twitter.com/Nexter_Group/status/1422106644725452804?ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">August 2, 2021</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Das insgesamt adaptive System sei ausgelegt, herkömmliche und zukünftige Bedrohungen zu neutralisieren, berichtete Nexter in dem Video.</p>
<p>Abschließende dynamische Tests mit PROMETEUS auf Griffon sind für 2022 geplant.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Gerhard Heiming</strong></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abstandsaktives Schutzsystem Trophy für Leopard 2 A7A1 – Verträge unterzeichnet</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/02/mobilitaet/25953/abstandsaktives-schutzsystem-trophy-fuer-leopard-2-a7a1-vertraege-unterzeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 10:53:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Abstandsaktives Schutzsystem]]></category>
		<category><![CDATA[APS]]></category>
		<category><![CDATA[BAAINBw]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfpanzer]]></category>
		<category><![CDATA[Krauss-Maffei Wegmann]]></category>
		<category><![CDATA[Leopard 2 A7A1]]></category>
		<category><![CDATA[Rafael Advanced Defence Systems]]></category>
		<category><![CDATA[Trophy]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/02/Trophy-on-Leopard-2A7A1-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Trophy on Leopard 2A7A1" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/02/Trophy-on-Leopard-2A7A1-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/02/Trophy-on-Leopard-2A7A1-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Abstandsaktives Schutzsystem Trophy für Leopard 2 A7A1 – Verträge unterzeichnet 5">Nachdem bereits Ende Januar die Fachausschüsse des Deutschen Bundestages für Verteidigung und Haushalt die 25-Mio-Euro-Vorlage passieren ließen, hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) nun die entsprechenden Verträge für die Beschaffung und Integration des abstandsaktiven Schutzsystems (APS) Trophy für einen Teil der Leopard-2-Flotte unterzeichnet. Einer heute veröffentlichten Meldung des BAAINBw zufolge [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/02/Trophy-on-Leopard-2A7A1-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Trophy on Leopard 2A7A1" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/02/Trophy-on-Leopard-2A7A1-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/02/Trophy-on-Leopard-2A7A1-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Abstandsaktives Schutzsystem Trophy für Leopard 2 A7A1 – Verträge unterzeichnet 7"><p>Nachdem bereits Ende Januar die Fachausschüsse des Deutschen Bundestages für Verteidigung und Haushalt die 25-Mio-Euro-Vorlage passieren ließen, hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) nun die entsprechenden Verträge für die Beschaffung und Integration des abstandsaktiven Schutzsystems (APS) Trophy für einen Teil der Leopard-2-Flotte unterzeichnet.</p>
<p>Einer heute veröffentlichten Meldung des BAAINBw zufolge wurden zwei Verträge unterzeichnet. Eine Vereinbarung mit dem Staat Israel zur Beschaffung des aktiven Schutzsystems sowie ein Vertrag mit Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) zur Umsetzung und Integration.</p>
<p>„Das bei den israelischen Streitkräften einsatzerprobte System Trophy bietet einen 360 Grad Schutz gegen Panzerabwehrraketen und Lenkflugkörper und erhöht so die Sicherheit der Besatzungen“, heißt es in der Mitteilung der deutschen Rüstungsbehörde. „Anhand von Sensoren werden die Flugbahnen von Geschossen ermittelt und darauf mögliche Abfangpunkte für eine Gegenmaßnahme berechnet und ausgelöst. Die dafür benötigte Munition ist ebenso Bestandteil des Vertrages wie ein umfangreiches Ersatzteilpaket, Mess- und Prüfmittelausstattungen, Transport- und Lagercontainer sowie die Ausbildung sowohl der Besatzungen als auch des Instandsetzungspersonals“, so das BAAINBw.</p>
<h3>Trophy auf dem Leopard 2 A7A1</h3>
<p>Die Bundeswehr will 17 Kampfpanzer Leopard 2 mit Trophy ausstatten – das ist die Ausstattung für eine Panzerkompanie – und zusätzlich einen Versuchsträger.</p>
<p>Dazu soll Rafael, der Hersteller des Trophy-Systems, für rund 40 Millionen Euro 187 abstandsaktive Schutzsysteme in 23 Gerätesätzen und die zugehörige Munition liefern. Ein Großteil der Lieferungen ist für das Jahr 2023 vorgesehen. Darüber hinaus gehört die Ausbildung von Kaderpersonal (Bediener und Instandsetzer) zum Vertragsumfang.</p>
<p>Mit der Integration der Schutzsysteme in die Kampfpanzer und Auslieferung der ausgestatteten Kampfpanzer wird Krauss-Maffei Wegmann (KMW) beauftragt. Der Vertrag ist mit rund 80 Millionen Euro dotiert, etwa zwei Drittel des Volumens für das gesamte Projekt. Der Bund stellt 17 Türme Leopard 2 A6 A3 und für den Versuchsträger einen Turm (Leopard 2 VT-ETB) bei, in die KMW die Schutzsysteme integriert. Die Türme mit eingebauten Trophy-Systemen werden mit neugebauten Fahrgestellen „verheiratet“, die KMW eigens für dieses Projekt herstellt. Neue Fahrgestelle sind u.a. erforderlich, um die zusätzlich notwendige Stromversorgung unterbringen zu können. Außerdem liefert KMW Spezialcontainer für Transport und Aufbewahrung von Komponenten, Sonderwerkzeugen und Zubehör des Schutzsystems. Dazu gehören Trophy-Attrappen, die genutzt werden, wenn die scharfen Systeme nicht aufgebaut werden können oder sollen.</p>
<p>Der Zeitplan sieht den unmittelbaren Beginn der Arbeiten vor. Nach dem Schwerpunkt der Arbeiten 2023 sollen die Kampfpanzer mit Schutzsystemen im Zeitraum 2024 bis 2025 ausgeliefert werden. Es gab ursprünglich den Plan, 2019 mit der Trophy-Integration zu beginnen, um die dann besonders geschützten Panzer bei der NATO-Speerspitze VJTF 2023 einzusetzen.</p>
<p>Trophy besteht im Wesentlichen aus vier Komponenten. Flache AESA-Radarsensoren erfassen das Gefechtsfeld rundum den Panzer und stellen anfliegende Objekte dar. Die Auswerte- und Feuerleitelektronik klassifiziert die Objekte und bewertet, ob diese eine Bedrohung für den Panzer sind. Falls ja, werden die Wirkmittelwerfer auf das Ziel ausgerichtet und eine projektbildende Ladung (Multiple Explosively Formed Projectile, MEFP) als Gegenmaßnahme abgefeuert, die die Bedrohung in optimaler Entfernung so neutralisiert, dass am eigenen Fahrzeug kein wesentlicher Schaden entsteht. Vierte Komponente ist die Energieversorgung im dafür angepassten Panzerfahrgestell.</p>
<p>Entscheidendes Einsatzkriterium ist neben der Wirksamkeit die Sicherheit der automatischen Auslösung des Systems. Einerseits muss Trophy Bedrohungen sicher erkennen und die Gegenmaßnahme zuverlässig auslösen. Andererseits dürfen Fehlauslösungen nicht vorkommen. Der Wirkungsbereich der Gegenmaßnahme ist bei eingeschaltetem System ein Gefahrenbereich, in dem sich grundsätzlich keine Personen aufhalten dürfen. Die Auflösung des Dilemmas der Wahl zwischen Schutz der Panzerbesatzung und Gefährdung von Kräften in der Umgebung ist ein bedeutendes Thema in der Ausbildung der Panzerbesatzungen.</p>
<figure id="attachment_25960" aria-describedby="caption-attachment-25960" style="width: 1569px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/02/Trophy-Leopard-2-und-Abrams-Bildvergleich.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-25960 size-full" src="https://soldat-und-technik.de/wp-content/uploads/2021/02/Trophy-Leopard-2-und-Abrams-Bildvergleich.jpg" alt="Trophy Leopard 2 und Abrams Bildvergleich" width="1569" height="600" title="Abstandsaktives Schutzsystem Trophy für Leopard 2 A7A1 – Verträge unterzeichnet 6" srcset="/wp-content/uploads/2021/02/Trophy-Leopard-2-und-Abrams-Bildvergleich.jpg 1569w, /wp-content/uploads/2021/02/Trophy-Leopard-2-und-Abrams-Bildvergleich-300x115.jpg 300w, /wp-content/uploads/2021/02/Trophy-Leopard-2-und-Abrams-Bildvergleich-1024x392.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2021/02/Trophy-Leopard-2-und-Abrams-Bildvergleich-768x294.jpg 768w, /wp-content/uploads/2021/02/Trophy-Leopard-2-und-Abrams-Bildvergleich-1536x587.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2021/02/Trophy-Leopard-2-und-Abrams-Bildvergleich-696x266.jpg 696w, /wp-content/uploads/2021/02/Trophy-Leopard-2-und-Abrams-Bildvergleich-1068x408.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2021/02/Trophy-Leopard-2-und-Abrams-Bildvergleich-1098x420.jpg 1098w" sizes="(max-width: 1569px) 100vw, 1569px" /></a><figcaption id="caption-attachment-25960" class="wp-caption-text">Der der direkte Bildvergleich der Trophy-Integration am Leopard 2 bzw. am Abrams verdeutlicht, dass die Leopard 2 Integrationslösung deutlich schmaler ausfällt. (Fotos: links KMW / rechts Rafael)</figcaption></figure>
<p>In Israel ist Trophy seit zehn Jahren im Einsatz, daneben haben die US-Streitkräfte Ende 2020 die Ausstattung von mehr als 300 Abrams-Kampfpanzern mit Trophy abgeschlossen.</p>
<h3>Bleiben APS nationale Schlüsseltechnologie?</h3>
<p>Der technologische Bereich Schutz gehört zum Kern der nationalen verteidigungs-industriellen Schlüsseltechnologien, dies geht aus dem Strategiepapier der Bundesregierung zur Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie vom vergangenen Jahr hervorgeht. Daher wird die nun erfolgte Vergabe aus Reihen der deutschen Schutzanbieter kritisch beobachtet.</p>
<p>Auch wenn die Einführung einer recht kleinen Zahl von Trophy-Systemen keine Vorentscheidung für zukünftige Beschaffungen solcher Systeme darstellt, hat diese Entscheidung industriepolitisch mehrere Alarmsignale ausgelöst. Denn die hohen einmaligen Implementierungsaufwendungen sind ein betriebswirtschaftlicher Anreiz zum Kauf weiterer Trophy-Systeme, nicht nur für die Bundeswehr, sondern auch für internationale Nutzer des Leopard 2. Denn nur durch zusätzliche Aufträge lassen sich die augenblicklich extrem hohen Durchschnittskosten pro eingerüsteter Einheit senken.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt ist die Frage, ob aus dem Einsatz des Systems gewonnene Erfahrungen nur mit der israelischen Seite geteilt werden oder ob auch nationale Anbieter für Schutztechnologien Zugang zu den Erkanntnissen bekommen.</p>
<p>Es bleibt daher abzuwarten, ob die Bundesregierung die Entwicklung nationaler Schlüsseltechnologien im Segment abstandsaktiver Schutzsysteme forciert oder der Kauf der israelischen Technik doch eine Vorfestlegung darstellt. In dem Strategiepapier der Bundesregierung heißt es dazu: „Industrielle Kernfähigkeiten und strategisch relevante Entwicklungskapazitäten sind am Standort Deutschland und EU zu erhalten und zu fördern.“</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Waldemar Geiger </strong>und<strong> Gerhard Heiming</strong></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Iron Fist – Niederländische CV90 Schützenpanzer erhalten aktives Schutzsystem</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/02/mobilitaet/25802/iron-fist-niederlaendische-cv90-schuetzenpanzer-erhalten-aktives-schutzsystem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2021 06:57:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Abstandsaktives Schutzsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Active Protection System]]></category>
		<category><![CDATA[APS]]></category>
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		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/02/Iron-Fist-–-Niederlaendische-Schuetzenpanzer-erhalten-aktives-Schutzsystem-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Iron Fist – Niederlaendische Schuetzenpanzer erhalten aktives Schutzsystem" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/02/Iron-Fist-–-Niederlaendische-Schuetzenpanzer-erhalten-aktives-Schutzsystem-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/02/Iron-Fist-–-Niederlaendische-Schuetzenpanzer-erhalten-aktives-Schutzsystem-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Iron Fist – Niederländische CV90 Schützenpanzer erhalten aktives Schutzsystem 8">Im Rahmen des umfassenden Nachrüstungsprogramms für ihre Schützenpanzer CV90, S&#38;T berichtete hier, erhalten die Niederlande aktive Schutzsysteme (Active Protection Systems, APS), um den Schutz der Besatzungen in den Gefechtsfahrzeugen zu verbessern. Der Generalunternehmer BAE Systems Hägglunds hat Elbit Systems mit der Lieferung von Iron Fist APS und elektro-optischen Kommandantenzielgeräten im Wert von 68 Millionen Euro [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/02/Iron-Fist-–-Niederlaendische-Schuetzenpanzer-erhalten-aktives-Schutzsystem-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Iron Fist – Niederlaendische Schuetzenpanzer erhalten aktives Schutzsystem" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/02/Iron-Fist-–-Niederlaendische-Schuetzenpanzer-erhalten-aktives-Schutzsystem-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/02/Iron-Fist-–-Niederlaendische-Schuetzenpanzer-erhalten-aktives-Schutzsystem-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Iron Fist – Niederländische CV90 Schützenpanzer erhalten aktives Schutzsystem 9"><p>Im Rahmen des umfassenden Nachrüstungsprogramms für ihre Schützenpanzer CV90, <a href="https://soldat-und-technik.de/2021/01/mobilitaet/25248/cv90-neuer-turm-fuer-niederlaendische-schuetzenpanzer/" target="_blank" rel="noopener">S&amp;T berichtete hier</a>, erhalten die Niederlande aktive Schutzsysteme (Active Protection Systems, APS), um den Schutz der Besatzungen in den Gefechtsfahrzeugen zu verbessern. Der Generalunternehmer BAE Systems Hägglunds hat Elbit Systems mit der Lieferung von Iron Fist APS und elektro-optischen Kommandantenzielgeräten im Wert von 68 Millionen Euro beauftragt. Lieferung und Einbau der Systeme sollen in den nächsten viereinhalb Jahren (also bis Ende 2025) erfolgen.</p>
<p>Das aktive Schutzsystem Iron Fist erfasst anfliegende Bedrohungen (Geschosse und Raketen) mit AESA-Radar und Infrarot-Sensoren, beurteilt sie und löst automatisch eine Gegenmaßnahme aus, die die Bedrohung in sicherer Entfernung vom eigenen Gefechtsfahrzeug neutralisieren soll. Das leichtgewichtige System soll nur unwesentliche Schäden am eigenen Fahrzeug zulassen und nur wenig Kollateralschäden in der Umgebung erzeugen.</p>
<p>Das elektro-optische Kommandantenzielgerät Commander Open Architecture Panoramic Sight (COAPS) bietet hochauflösende Tag- und Nachtsicht-(Wärmebild-)optiken mit 15- bzw. 21-fachen optischem Zoom und einen augensicheren Laserentfernungsmesser für den Entfernungsbereich 200 m bis 7.000 m. Die stabilisierte Optik ist um 360 Grad frei drehbar und kann in der Elevation einen Bereich von &#8211; 20 Grad bis + 60 Grad abdecken. Damit ist es für die Bekämpfung von Luftzielen geeignet. Eigene Rechnerkapazitäten ermöglichen Feuerleitung und Hunter-Killer-Fähigkeiten durch Schnittstellen zum Richtschützen.</p>
<p>Dieser neue Auftrag für das APS steht im Zusammenhang mit einer Reihe von Aufträgen an Elbit über <a href="https://soldat-und-technik.de/2020/12/fuehrung-kommunikation/24977/niederlande-beschaffen-neue-funkgeraete-und-nachtsichtbrillen-von-elbit/" target="_blank" rel="noopener">taktische Computer, digitale Soldatensysteme und Nachtsichtsysteme</a> als Beitrag für die Modernisierung der Ausstattung der niederländischen Streitkräfte.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Gerhard Heiming</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bundestag berät über abstandsaktives Schutzsystem für Leopard 2A7A1</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/01/mobilitaet/25364/bundestag-beraet-ueber-abstandsaktives-schutzsystem-fuer-leopard-2a7a1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2021 13:55:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Abstandsaktive Schutzsysteme]]></category>
		<category><![CDATA[APS]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfpanzer]]></category>
		<category><![CDATA[Leopard 2A7A1]]></category>
		<category><![CDATA[Rafael]]></category>
		<category><![CDATA[Trophy]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=25364</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/01/Bundestag-beraet-ueber-abstandsaktives-Schutzsystem-fuer-Leopard-2-A7A1-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Bundestag beraet ueber abstandsaktives Schutzsystem fuer Leopard 2 A7A1" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/01/Bundestag-beraet-ueber-abstandsaktives-Schutzsystem-fuer-Leopard-2-A7A1-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/01/Bundestag-beraet-ueber-abstandsaktives-Schutzsystem-fuer-Leopard-2-A7A1-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Bundestag berät über abstandsaktives Schutzsystem für Leopard 2A7A1 10">Der Haushalts- und der Verteidigungsausschuss des deutschen Bundestages planen am kommenden Mittwoch die Befassung mit der 25-Mio-Vorlage zur Ausrüstung eines Teiles der Leopard-2-Kampfpanzer der Bundeswehr mit dem abstandsaktiven Schutzsystem „Trophy“ des israelischen Rüstungskonzerns Rafael. Dies geht aus den jüngst veröffentlichten Tagesordnungen der jeweiligen Ausschüsse hervor. Letztjährigen Medienberichten zufolge war die Befassung ursprünglich für Ende Oktober [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2021/01/Bundestag-beraet-ueber-abstandsaktives-Schutzsystem-fuer-Leopard-2-A7A1-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Bundestag beraet ueber abstandsaktives Schutzsystem fuer Leopard 2 A7A1" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2021/01/Bundestag-beraet-ueber-abstandsaktives-Schutzsystem-fuer-Leopard-2-A7A1-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2021/01/Bundestag-beraet-ueber-abstandsaktives-Schutzsystem-fuer-Leopard-2-A7A1-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Bundestag berät über abstandsaktives Schutzsystem für Leopard 2A7A1 11"><p>Der Haushalts- und der Verteidigungsausschuss des deutschen Bundestages planen am kommenden Mittwoch die Befassung mit der 25-Mio-Vorlage zur Ausrüstung eines Teiles der Leopard-2-Kampfpanzer der Bundeswehr mit dem abstandsaktiven Schutzsystem „Trophy“ des israelischen Rüstungskonzerns Rafael. Dies geht aus den jüngst veröffentlichten Tagesordnungen der jeweiligen Ausschüsse hervor. Letztjährigen <a href="https://augengeradeaus.net/2020/08/bmvg-bestelliste-fuers-2-halbjahr-neues-sturmgewehr-neue-eurofighter-neue-marinedrohne/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Medienberichten</a> zufolge war die Befassung ursprünglich für Ende Oktober 2020 geplant. Sollten die Bundestagsausschüsse das Vorhaben nächste Woche billigen, was zu erwarten ist, kann wenige Tage später auch eine Vertragsunterzeichnung mit dem Industriepartner erwartet werden.</p>
<p>Entgegen der <a href="https://esut.de/2019/01/meldungen/ruestung2/10349/leoparden-trophy-rafael/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">ursprünglichen Bundeswehrplanung</a> werden die Systeme jedoch nicht für die bei der VJTF 2023 eingeplanten Panzer beschafft, da das Heer sich dafür entschieden hat, die VJTF-Verbände mit dem Leopard 2A7V, der modernsten Version des Kampfpanzers, auszustatten. Dem Vernehmen nach sollen 30 dieser Kampfpanzer für die VJTF-Truppe zur Verfügung stehen. Gut informierten Kreisen zufolge sollen offenbar sowohl die Absicht der einheitlichen Ausstattung der gesamten VJTF-Panzertruppe als auch zeitliche Gründe für diese Entscheidung maßgeblich gewesen sein.</p>
<p>Insgesamt plant die Bundeswehr 17 Kampfpanzer des Typs Leopard 2A6A3 zu modernisieren und mit Trophy auszurüsten. Den Informationen der Soldat &amp; Technik nach sollen diese Panzer dann bundeswehrintern unter der Typenbezeichnung „Leopard 2A7A1“ geführt werden.</p>
<h3>Trophy</h3>
<p>Das abstandsaktive Schutzsystem Trophy von Rafael Advanced Defense Systems wird bereits seit rund einem Jahrzehnt auf den israelischen Kampfpanzern des Typs Merkava IV und seit letztem Jahr auch auf US-Kampfpanzern des Typs Abrams betrieben. <a href="https://esut.de/2021/01/meldungen/25028/aktive-schutzsysteme-trophy-fuer-m1-abrams-ausgeliefert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die US-Streitkräfte haben 2018 insgesamt 336 Trophy-Systeme im Wert von 400 Millionen Euro geordert. Die Auslieferung der Systeme begann im September 2019 und wurde zum Ende 2020 abgeschlossen.</a></p>

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<div class="wp-block-embed__wrapper">https://www.youtube.com/watch?v=-koVDxkMZ6Q&amp;feature=emb_logo</div>
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<p>Trophy überwacht das Gefechtsfeld mit Radar-Sensoren, erkennt anfliegende Projektile und klassifiziert sie. Eine erkannte Bedrohung wird verfolgt und der optimale Bekämpfungspunkt bestimmt. Die Besatzung wird gewarnt und das ankommende Geschoss mit einem Splitterkegel (Multiple Explosively Formed Projectile, MEFP) neutralisiert, bevor es für Besatzung und Plattform zur Gefahr wird. Zum Abwehrspektrum gehören Panzerabwehrraketen, Flugkörper und Hohlladungsgeschosse (High Energy Anti-Tank, HEAT) einschließlich Nahbekämpfungswaffen, wie z.B. raketenangetriebene Granaten (Rocket Propelled Grenades, RPG).</p>



<p><a href="/team" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Waldemar Geiger und Gerhard Heiming</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aktives Schutzsystem StrikeShield für U.S. Army</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2019/12/mobilitaet/17226/aktives-schutzsystem-strikeshield-fuer-u-s-army/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 13:55:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[aktives Schutzsystemen]]></category>
		<category><![CDATA[APS]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinmetall]]></category>
		<category><![CDATA[StrikeShield]]></category>
		<category><![CDATA[U.S. Army]]></category>
		<category><![CDATA[Unified Business Technologies]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=17226</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-218x150.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="5C0395F3 58CD 4DE4 A7DE 464E09BC9A2A" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-218x150.jpeg 218w, /wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-100x70.jpeg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Aktives Schutzsystem StrikeShield für U.S. Army 12">Die U.S. Army hat Rheinmetall und seinen US-Partner Unified Business Technologies (UBT) mit der Lieferung einer größeren Anzahl aktiver Schutzsysteme StrikeShield APS beauftragt. Der Auftragswert liegt bei zehn Millionen Euro. Die U.S. Army will das Schutzsystem einem Testprogramm unterziehen. Ein kürzlich zu diesem Zweck geschaffenes Projektbüro Fahrzeugschutzsysteme (Vehicle Protective Systems, VPS) ist beauftragt, in Rahmen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-218x150.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="5C0395F3 58CD 4DE4 A7DE 464E09BC9A2A" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-218x150.jpeg 218w, /wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-100x70.jpeg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Aktives Schutzsystem StrikeShield für U.S. Army 15"><p>Die U.S. Army hat Rheinmetall und seinen US-Partner Unified Business Technologies (UBT) mit der Lieferung einer größeren Anzahl aktiver Schutzsysteme StrikeShield APS beauftragt. Der Auftragswert liegt bei zehn Millionen Euro.</p>
<p>Die U.S. Army will das Schutzsystem einem Testprogramm unterziehen. Ein kürzlich zu diesem Zweck geschaffenes Projektbüro Fahrzeugschutzsysteme (Vehicle Protective Systems, VPS) ist beauftragt, in Rahmen eines größeren Vorhabens die Leistungsfähigkeit des Active Protection Systems (APS) gegen eine Vielzahl von panzerbrechenden Bedrohungen zu bewerten. Für die U.S. Army ist dies der erste grundlegende APS-Test mit dem StrikeShield-System. Die Erprobungen beginnen im Oktober 2020 im Redstone Test Center in Huntsville, Alabama (USA).</p>
<p>
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Beim Kampfpanzer Leopard 2 sind die Sensoren vorn links und rechts zu erkennen. Die Wirkelemente sind rund um den Turm verteilt. (Foto: Rheinmetall)</div></figcaption>
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                                <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-526x420.jpeg" srcset="/wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-526x420.jpeg 526w, /wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-300x239.jpeg 300w, /wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-768x613.jpeg 768w, /wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-1024x817.jpeg 1024w, /wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-696x555.jpeg 696w, /wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-1068x852.jpeg 1068w, /wp-content/uploads/2019/12/5C0395F3-58CD-4DE4-A7DE-464E09BC9A2A-e1575381249935.jpeg 1534w" sizes="(max-width: 526px) 100vw, 526px" alt="5C0395F3 58CD 4DE4 A7DE 464E09BC9A2A" title="Aktives Schutzsystem StrikeShield für U.S. Army 14">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Integration StrikeShield an einem Boxer mit Infanterieturm: Die Sensoren sind oberhalb der Richtschützenoptik, die Wirkelemente oberhalb des Laufwerks zu erkennen. (Foto: Rheinmetall)</div></figcaption>
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<p>Die U.S. Army wird umfangreiche Prüfungen des StrikeShield-Systems im scharfen Schuss durchführen, die über einen Zeitraum von mehreren Monaten stattfinden werden. Ziel der Erprobungen ist es, Leistungsdaten für die zukünftige Auswahl der am besten für eine bestimmte Plattform geeigneten APS-Technologien zu erhalten. Die U.S. Army erwartet, dass die Erprobungen Ergebnisse für den APS-Bedarf sowohl für ihre derzeit genutzten als auch ihre künftigen Gefechtsfahrzeuge wie Armoured Multi Purpose Vehicle (AMPV), Mobile Protected Firepower (MPF) und Optionally Manned Fighting Vehicle (OMFV) erbringen werden.</p>
<p>Das StrikeShield APS ist ein dezentralisiertes System, welches in Echtzeit arbeitet und damit im unmittelbaren Nahbereich des zu schützenden Fahrzeuges wirken kann. Es dient dazu, die Trägerplattform vor Panzerabwehrlenkflugkörpern und Raketen zu schützen. Zusätzlich geht Strikeshield die technischen Anforderungen an die Abwehr von Wuchtgeschossen (Kinetic Energy/KE) an. Hieraus ergibt sich eine einzigartige Fähigkeitskombination für den Schutz vor vielfältigen Bedrohungen mit vielversprechenden Marktaussichten.</p>
<p>Rheinmetall hat eine modulare hybride Konfiguration des StrikeShield APS entwickelt, welche die aktiven und passiven Schutztechnologien des Unternehmens miteinander in einem einzelnen integrierten Design verbindet. Das Hybrid Protection Module ermöglicht einen integrierten Ansatz: Passive Schutzkomponenten dienen gleichzeitig als Schnittstelle und Schutz für die Komponenten des aktiven Schutzsystems. Umgekehrt weisen die StrikeShield APS-Komponenten ballistische Funktionen und Eigenschaften auf. Die äußere Schutzschicht bewahrt diese Komponenten vor Splitterwirkung, Handwaffenbeschuss und anderen mechanischen Belastungen. Die StrikeShield-Gegenmaßnahmen sind in der ersten äußeren Schutzplatte untergebracht und dienen gleichzeitig als erste Schutzlage des passiven Schutzes. Die Sensoren des Systems befinden sich in dem Zwischenraum. Das hybride und modulare Design des Systems eignet sich für die Integration sowohl in Ketten- als auch Radfahrzeuge.</p>
<p>Falls sich aus positiven Testergebnissen eine größere Beschaffungsmaßnahme entwickelt, rechnen Experten damit, dass UBT und Rheinmetall ein Joint Venture in den USA gründen werden, mit der Endmontage, Lieferung und Integration erleichtert werden.</p>
<p><strong>Gerhard Heiming</strong></p>
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