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	<title>Luna NG &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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	<title>Luna NG &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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		<title>Rheinmetall-Drohne LUNA NG/HUSAR: erfolgreiche Erprobung</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/01/fuehrung-kommunikation/47261/luna-ng/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 10:05:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungs-System HUSAR]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/01/02-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Start der Aufklärungsdrohne LUNA NG." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Rheinmetall-Drohne LUNA NG/HUSAR: erfolgreiche Erprobung 1">Rheinmetall hat mit dem unbemannten Luftfahrzeugsystem LUNA NG nach eigenen Angaben erfolgreich an einem zukunftsweisenden Test der Bundeswehr im Gefechtsübungszentrum Heer in Sachsen-Anhalt teilgenommen. Erprobt wurde der sogenannte Aufklärungs- und Wirkverbund. Dabei kamen von der Zielerkennung bis zur -bekämpfung ausschließlich unbemannte Systeme zum Einsatz – Drohnen und Loitering Munition. Drohnenschwärme gelten weltweit als neuartige und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/01/02-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Start der Aufklärungsdrohne LUNA NG." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Rheinmetall-Drohne LUNA NG/HUSAR: erfolgreiche Erprobung 2"><p><a href="https://www.rheinmetall.com/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Rheinmetall</a> hat mit dem unbemannten Luftfahrzeugsystem LUNA NG nach eigenen Angaben erfolgreich an einem zukunftsweisenden Test der Bundeswehr im Gefechtsübungszentrum Heer in Sachsen-Anhalt teilgenommen. Erprobt wurde der sogenannte Aufklärungs- und Wirkverbund. Dabei kamen von der Zielerkennung bis zur -bekämpfung ausschließlich unbemannte Systeme zum Einsatz – Drohnen und Loitering Munition. Drohnenschwärme gelten weltweit als neuartige und noch wenig erprobte Technologie im Rahmen der zukünftigen Kampfweise moderner Streitkräfte.</p>
<p><a href="https://soldat-und-technik.de/2021/01/fuehrung-kommunikation/25152/aufklaerungsdrohne-husar-bmvg-erwartet-weitere-verzoegerungen/">Die Aufklärungsdrohne LUNA NG trägt innerhalb der Bundeswehr den Projekttitel HUSAR (Hocheffizientes Unbemanntes System zur Aufklärung mittlerer Reichweite)</a>. Während der Testkampagne im Gefechtsübungszentrum hat Rheinmetall das System erfolgreich an das Command &amp; Control Unmanned Management System Bundeswehr (C2-UMS Bw) angebunden. So kann die LUNA NG im Aufklärungs- und Wirkungsverbund zusammen mit anderen Drohnen oder Loitering Munitions agieren.</p>
<h3><strong>LUNA NG zeigt hohe Aufklärungsleistung</strong></h3>
<p>Herausragende Merkmale des Systems sind unter anderem die lange Flugzeit von über zwölf Stunden und die maximale Flughöhe von bis zu 5.000 Metern. Der Test im Gefechtsübungszentrum war insgesamt durch ein hohes Maß an Digitalisierung und Vernetzung gekennzeichnet. Es hat sich gezeigt, dass die benötigte Zeit für das Erkennen, Markieren und Bekämpfen eines Ziels durch das Zusammenspiel im Aufklärungs- und Wirkverbund erheblich reduziert werden konnte.</p>
<p>Kurzfristig zugewiesene Aufträge hat LUNA NG während der Erprobung zuverlässig abgearbeitet und dabei seine hohe Aufklärungsleistung unter Beweis gestellt. Das System verfügt außerdem über eine große Ausdauer und ist im Flug in großer Höhe geräuscharm. Die übrigen Teilnehmer, die an das C2-UMS Bw angebunden sind, erhalten durch LUNA NG Lageinformationen über ein großes Einsatzgebiet sowie hochauflösende Zielinformationen. Darüber hinaus sind die Sensorinformationen live verfügbar, sodass für die Einheiten am Boden ein vollständiges Lagebild in Echtzeit entsteht.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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		<title>Puma, Skyranger etc.: Bericht über weitere Beschaffungspläne</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/10/streitkraefte/45909/puma-skyranger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 13:06:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Heron TP]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/12/240517_Quadriga_MarcoDorow_371-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Panzergrenadiere der 10. Panzerdivision üben mit dem Schützenpanzer Puma das Gefecht in einem multinationalen Gefechtsverband im Rahmen der NATO-Übung Grand Quadriga auf dem Truppenübungsplatz Pabrade." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Puma, Skyranger etc.: Bericht über weitere Beschaffungspläne 3">Wie die amerikanische Tageszeitung Politico berichtet, plant die Bundesregierung weitere Beschaffungen im Wert von insgesamt 377 Milliarden Euro für alle Teilstreitkräfte der Bundeswehr. Das Medium, das seit 2021 zum deutschen Springer-Konzern gehört, beruft sich auf eine 39-seitige Liste von rund 320 Projekten, die beginnend mit dem Haushalt 2026 umgesetzt werden sollen. Von diesen würden 179 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/12/240517_Quadriga_MarcoDorow_371-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Panzergrenadiere der 10. Panzerdivision üben mit dem Schützenpanzer Puma das Gefecht in einem multinationalen Gefechtsverband im Rahmen der NATO-Übung Grand Quadriga auf dem Truppenübungsplatz Pabrade." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Puma, Skyranger etc.: Bericht über weitere Beschaffungspläne 4"><p><a href="https://www.politico.eu/article/germany-military-wish-list-defense-politics-budget-domestic-industry/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Wie die amerikanische Tageszeitung Politico berichtet</a>, plant die Bundesregierung weitere Beschaffungen im Wert von insgesamt 377 Milliarden Euro für alle Teilstreitkräfte der Bundeswehr. Das Medium, das seit 2021 zum deutschen Springer-Konzern gehört, beruft sich auf eine 39-seitige Liste von rund 320 Projekten, die beginnend mit dem Haushalt 2026 umgesetzt werden sollen. Von diesen würden 179 bereits mit Vertragsnehmer aufgeführt, darunter rund 160 deutsche Unternehmen.</p>
<p>Dazu gehörten etwa 662 zusätzliche Schützenpanzer Puma plus 25 Fahrschulfahrzeuge, die bis 2035 geliefert werden sollten. Auch 561 Flugabwehrsysteme Skyranger 30, 14 Feuereinheiten IRIS-T SLM samt 396 Flugkörpern und 300 weitere der Kurzstreckenversion IRIS-T SLS sollen beschafft werden. Letztere sind für die FlaRak-Version des Boxers vorgesehen, die Skyranger 30 ergänzen soll. Insgesamt sollen allein für die bodengebundene Flugabwehr mit IRIS-T 4,2 Milliarden Euro ausgegeben werden.</p>
<h3><strong>Von Puma bis Tomahawk</strong></h3>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt sind Drohnen für alle Teilstreitkräfte, darunter weitere Heron TP aus Israel samt passender Bewaffnung für 100 Millionen Euro, ein Dutzend taktische Aufklärungssysteme LUNA NG für 1,6 Milliarden und vier Marinedrohnen uMAWS für 675 Millionen Euro. Ebenfalls für die Marine sind vier zusätzliche Seepatrouillenflugzeuge P-8 Orion für 1,8 Milliarden Euro vorgesehen, von denen bislang acht bestellt sind.</p>
<p>Die Absicht zum Kauf weiterer P-8 war bereits bekannt, ebenso wie für 15 weitere Kampfflugzeuge F-35 für 2,5 Milliarden Euro. <a href="https://soldat-und-technik.de/2025/09/streitkraefte/45145/u-s-army-typhon/">Soldat &amp; Technik hatte ebenfalls bereits über das deutsche Interesse an dem amerikanischen Mehrzweck-Flugkörperstartsystem Typhon berichtet</a>, von dem drei für 220 Millionen Euro auf der Liste stehen &#8211; zusammen mit nicht weniger als 400 Marschflugkörpern Tomahawk Block Vb für 1,15 Milliarden.</p>
<p>Einen großen Anteil machen schließlich Satellitenprogramme für insgesamt 14 Milliarden Euro aus, davon allein 9,5 Milliarden für eine störfeste Konstellation von Kommunikationssatelliten im niedrigen Erdorbit. Auch neue geostationäre Satelliten und Upgrades für Bodenstationen sind vorgesehen.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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		<title>Luna NG und Hero-R bilden die Rheinmetall Combat Drone</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2023/04/bewaffnung/34540/luna-ng-und-hero-r-bilden-die-rheinmetall-combat-drone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 14:08:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[S&T+]]></category>
		<category><![CDATA[Hero-R]]></category>
		<category><![CDATA[Luna NG]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinmetall]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinmetall Combat Drone]]></category>
		<category><![CDATA[UVision]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/04/Luna-NG-und-Hero-R-bilden-die-Rheinmetall-Combat-Drone_Fotos_Rheinmetall-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Luna NG und Hero R bilden die Rheinmetall Combat Drone Fotos Rheinmetall" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Luna NG und Hero-R bilden die Rheinmetall Combat Drone 5">Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall entwickelt derzeit ein taktisches unbemanntes Luftfahrzeugsystem, welches in der Lage sein wird, Loitering Munition zu tragen und zum Einsatz zu bringen, die selbst Kampfpanzer vernichten können. Das als Rheinmetall Combat Drone bezeichnete System ist Rheinmetall zufolge eine Kombination aus einer leicht modifizierten Aufklärungsdrohne Luna NG, welche in der Lage ist, unterschiedliche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/04/Luna-NG-und-Hero-R-bilden-die-Rheinmetall-Combat-Drone_Fotos_Rheinmetall-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Luna NG und Hero R bilden die Rheinmetall Combat Drone Fotos Rheinmetall" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Luna NG und Hero-R bilden die Rheinmetall Combat Drone 9"><p>Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall entwickelt derzeit ein taktisches unbemanntes Luftfahrzeugsystem, welches in der Lage sein wird, Loitering Munition zu tragen und zum Einsatz zu bringen, die selbst Kampfpanzer vernichten können. Das als Rheinmetall Combat Drone bezeichnete System ist Rheinmetall zufolge eine Kombination aus einer leicht modifizierten Aufklärungsdrohne Luna NG, welche in der Lage ist, unterschiedliche Varianten der noch in Entwicklung befindlichen Loitering Munition vom Typ Hero-R zu tragen. Je nach Ausführung – es wird drei Varianten der Hero-R geben – wäre so ein System in der Lage, unterschiedliche Zielkategorien – darunter auch Kampfpanzer – bekämpfen zu können, wie Rheinmetall Soldat &amp; Technik auf Nachfrage bestätigt hat.</p>
<p>Die Entwicklung der Rheinmetall Combat Drone ist unter anderem durch die Übernahme – mittels eines Asset Deals – der Aktivitäten <a href="https://soldat-und-technik.de/2021/11/fuehrung-kommunikation/29294/rheinmetall-uebernimmt-aktivitaeten-des-drohnenherstellers-emt/" target="_blank" rel="noopener">des insolventen Drohnenherstellers EMT Penzberg</a> und eine <a href="https://soldat-und-technik.de/2021/10/bewaffnung/28880/rheinmetall-und-uvision-kooperieren-im-bereich-loitering-munition/" target="_blank" rel="noopener">Kooperation mit UVision</a>, einem israelischen Spezialisten für Loitering Munition, möglich gemacht worden. Nun soll in Kürze mit der Rheinmetall Combat Drone ein erstes Produkt der Kooperationen auf den Markt gebracht werden.<div class='digimember_salesletter'><style>.addtoany_share_save_container{display:none!important;} .g-8, .g-22, .g-21, .g-23{display:none!important;} .td-main-sidebar{display:none!important}body.td-animation-stack-type0 .post img { opacity: 1;}@media (max-width:475px){.paywall-column-1, .paywall-column-2{width:99%!important;}.paywall-order-1, .paywall-order-2,.paywall-order-3{width:99%!important;}}</style>
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			<media:title type="plain">Rheinmetall – Next level UAS</media:title>
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		<title>Rheinmetall übernimmt Aktivitäten des Drohnenherstellers EMT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 10:19:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungsdrohne]]></category>
		<category><![CDATA[EMT]]></category>
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		<category><![CDATA[Rheinmetall]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/03/Das-Aufklärungs-System-HUSAR-basiert-auf-der-bewährten-LUNA-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das Aufklärungs System HUSAR basiert auf der bewährten LUNA" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/03/Das-Aufklärungs-System-HUSAR-basiert-auf-der-bewährten-LUNA-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/03/Das-Aufklärungs-System-HUSAR-basiert-auf-der-bewährten-LUNA-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Rheinmetall übernimmt Aktivitäten des Drohnenherstellers EMT 10">Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern übernimmt im Zuge seiner Digitalisierungsstrategie die Aktivitäten des insolventen deutschen Drohnenherstellers EMT. Beide Seiten haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, wie Rheinmetall in einer Mitteilung schreibt. Die Übernahme, die in Form eines Asset-Deals erfolge, solle voraussichtlich zum Jahreswechsel 2021/22 wirksam werden. Der Unternehmenskauf Asset-Deals bedeutet üblicherweise, dass ein Unternehmen die Aktivitäten – darunter können [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/03/Das-Aufklärungs-System-HUSAR-basiert-auf-der-bewährten-LUNA-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das Aufklärungs System HUSAR basiert auf der bewährten LUNA" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/03/Das-Aufklärungs-System-HUSAR-basiert-auf-der-bewährten-LUNA-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/03/Das-Aufklärungs-System-HUSAR-basiert-auf-der-bewährten-LUNA-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Rheinmetall übernimmt Aktivitäten des Drohnenherstellers EMT 11"><p>Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern übernimmt im Zuge seiner Digitalisierungsstrategie die Aktivitäten des insolventen deutschen Drohnenherstellers EMT. <span id="more-6935"></span>Beide Seiten haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, wie Rheinmetall in einer Mitteilung schreibt. Die Übernahme, die in Form eines Asset-Deals erfolge, solle voraussichtlich zum Jahreswechsel 2021/22 wirksam werden. Der Unternehmenskauf Asset-Deals bedeutet üblicherweise, dass ein Unternehmen die Aktivitäten – darunter können Standort, Personal und intellektuelle Rechte subsumiert werden – eines anderen Unternehmens übernehmen kann, ohne das Unternehmen als Ganzes kaufen zu müssen. Im Einzelnen bedeutet dies, dass Rheinmetall sich einzeln für die jeweiligen Assets entscheiden kann. Potenzielle Lasten von EMT, beispielsweise Verbindlichkeiten des Unternehmens sowie potenzielle Forderungen Dritter, müssen so nicht mit übernommen werden. Der Bayerische Drohnenhersteller hat aufgrund von Liquiditätsschwierigkeiten Dezember 2020 einen Insolvenzantrag gestellt.</p>
<p>Rheinmetall hat sich mit der Übernahme der EMT-Aktivitäten wohl gegen den israelischen Rüstungskonzern Rafael Advanced Defense Systems Ltd. durchsetzen können. Anfang des Jahres hatte der parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Thomas Silberhorn, noch auf eine Anfrage aus dem Bundestag mitgeteilt, dass die Firma Rafael dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) schriftlich mitgeteilt habe, dass sie eine exklusive Vereinbarung zur Übernahme der Firma EMT mit dem damaligen Generalbevollmächtigten im Insolvenzverfahren habe. Der Erwerb stehe allerdings unter dem Vorbehalt einer noch ausstehenden Investitionsschutzprüfung, so Silberhorn seinerzeit, <a href="https://soldat-und-technik.de/2021/04/fuehrung-kommunikation/26769/rafael-will-insolventen-drohnenhersteller-emt-erwerben/">S&amp;T berichtete</a>.</p>
<p>Die im bayerischen Penzberg ansässige EMT Ingenieurgesellschaft Dipl.-Ing. Hartmut Euer mbH engagiert sich in der Entwicklung, Produktion und Instandhaltung von unbewaffneten, taktischen Flugsystemen zur Aufklärung. Wichtigster EMT-Kunde ist die Bundeswehr, die derzeit das neuentwickelte Aufklärungssystem LUNA NG einführt. Laut Rheinmetall ist LUNA NG ein Schlüsselelement in der vernetzten Kommunikation und Aufklärung (C4ISTAR) und Kernstück der taktischen Datenübertragung.</p>
<p>Das unbemannte Aufklärungssystem LUNA NG gilt als wichtiger Baustein auf dem Weg der Digitalisierung der Streitkräfte. So ist das System die Basis für neue Anwendungen und Entwicklungstätigkeiten, wie das Manned-Unmanned Teaming. Zudem können KI-Fähigkeiten und Anwendungen (etwa zur automatisierten Datenauswertung) weiter ausgebaut sowie direkt getestet und integriert werden, wie Rheinmetall ausführt.</p>
<p>Für den militärischen Kunden verbinde sich mit der vereinbarten Übernahme durch Rheinmetall Sicherheit und Verlässlichkeit, was die langfristige Betreuung, Wartung und die Weiterentwicklung dieses Systems sowie den Service für weitere in der Nutzung befindlicher unbemannter Flugsysteme bei den Streitkräften anbetrifft, schreibt Rheinmetall.</p>
<p>Mit der LUNA-Familie werde den internationalen Kunden von Rheinmetall eine Fähigkeit gegeben, im Rahmen von Einsätzen die militärische Lage zu beurteilen und anhand dieser Informationen ein hohes Maß an Schutz für die Kräfte vor Ort entstehen zu lassen, schreibt der Düsseldorfer Konzern.</p>
<p>In der Transaktion komme auch der strategische Ansatz des Rheinmetall-Konzerns zum Ausdruck, seine Position als Systemanbieter für die Streitkräfte entlang des militärischen Bedarfs auszubauen und das Portfolio entsprechend zu komplettieren. Gleichzeitig würden wichtige wehrtechnische Kompetenzen in Deutschland erhalten.</p>
<p>Den Angaben zufolge will Rheinmetall die Fähigkeiten und Kompetenzen der EMT vollumfänglich übernehmen. Der Konzern beabsichtige, die vier Standorte des Drohnenspezialisten in Bayern und Schleswig-Holstein zu erhalten und sie mit dem vorhandenen Personal in die Konzernstruktur zu integrieren. Die Übernahme des Unternehmen stehe neben den üblichen Gremienzustimmungen auch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung.</p>
<p>Dazu sollen die Aktivitäten der EMT künftig bei der Tochtergesellschaft Rheinmetall Technical Publications, Bremen, angesiedelt werden. Als genehmigter luftfahrttechnischer Betrieb nimmt Rheinmetall Technical Publications bereits seit über zehn Jahren die Rolle als systembetreuende Firma für das Kleinfluggerät Zielortung (KZO) wahr und stellt dabei die Einsatzbereitschaft des Systems sowie die Erfüllung seiner spezifizierten Leistungen sicher.</p>
<p>EMT ist ein deutsches Unternehmen, das 1978 in Gauting bei München als „Elektro-Mechanische Technologien GmbH“ gegründet wurde. An den vier Standorten Penzberg (Oberbayern, Hauptsitz seit 1987), Iffeldorf (ebenfalls Oberbayern), Abenberg (Mittelfranken) sowie Osterrönfeld in Schleswig-Holstein beschäftigt das Unternehmen knapp 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</p>
<p>Das Unternehmen befindet sich seit Dezember 2020 in Insolvenz in Eigenverwaltung. Unbemannte Flugsysteme von EMT sind mit verschiedenen Nutzlasten für kurze und mittlere Reichweiten bis zu 100 km ausgelegt. Bekannteste Produkte sind die Nächstbereichsdrohne ALADIN sowie das – ebenfalls unbewaffnete – taktische Aufklärungssystem LUNA, das die Bundeswehr seit 2000 zur luftgestützten Aufklärung im Kosovo, in Mazedonien und Afghanistan sowie seit 2016 auch in Mali nutzt. Mittlerweile befinde sich bei der Bundeswehr das Nachfolgesystem LUNA NG in Einführung, das dort gleichzeitig auch das von Rheinmetall in den neunziger Jahren entwickelte Kleinfluggerät Zielortung (KZO) ablöse, schreibt Rheinmetall.</p>
<p><strong>Lars Hoffmann</strong></p>
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		<title>Aufklärungsdrohne HUSAR – BMVg erwartet weitere Verzögerungen</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2021/01/fuehrung-kommunikation/25152/aufklaerungsdrohne-husar-bmvg-erwartet-weitere-verzoegerungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2021 14:27:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/08/UAS_HUSAR_Katapult-FlGer_002-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="UAS HUSAR Katapult FlGer 002" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/08/UAS_HUSAR_Katapult-FlGer_002-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/08/UAS_HUSAR_Katapult-FlGer_002-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Aufklärungsdrohne HUSAR – BMVg erwartet weitere Verzögerungen 12">Das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) erwartet weitere Verzögerungen bei der Beschaffung der neuen Aufklärungsdrohne HUSAR für das Heer. Dies geht aus einer am 4. Januar veröffentlichten Antwort des parlamentarischen Staatssekretärs im Verteidigungsministerium, Thomas Silberhorn, auf eine schriftliche Frage des FDP-Bundestagsabgeordneten Marcus Faber vom 18. Dezember 2020 hervor. Die Bezeichnung HUSAR bedeutet Hocheffizientes, unbemanntes System zur abbildenden Aufklärung in mittlerer Reichweite [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2020/08/UAS_HUSAR_Katapult-FlGer_002-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="UAS HUSAR Katapult FlGer 002" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2020/08/UAS_HUSAR_Katapult-FlGer_002-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2020/08/UAS_HUSAR_Katapult-FlGer_002-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Aufklärungsdrohne HUSAR – BMVg erwartet weitere Verzögerungen 13"><p>Das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) erwartet weitere Verzögerungen bei der Beschaffung der neuen Aufklärungsdrohne HUSAR für das Heer. Dies geht aus einer am 4. Januar veröffentlichten Antwort des parlamentarischen Staatssekretärs im Verteidigungsministerium, Thomas Silberhorn, auf eine schriftliche Frage des FDP-Bundestagsabgeordneten Marcus Faber vom 18. Dezember 2020 hervor.</p>
<p>Die Bezeichnung HUSAR bedeutet <strong>H</strong>ocheffizientes, <strong>u</strong>nbemanntes <strong>S</strong>ystem zur abbildenden <strong>A</strong>ufklärung in mittlerer <strong>R</strong>eichweite und basiert auf der Luna Next Generation von EMT Penzberg, welche sich seit 2010 in der Entwicklung befindet. HUSAR soll das in die Jahre gekommene Kleinfluggerät Zielortung (KZO) des Heeres ablösen.</p>
<p>Bezogen auf den aktuellen Stand des Rüstungsprojektes HUSAR, insbesondere hinsichtlich des Erreichens der Qualifizierungsmeilensteine und dem damit verbundenen Forderungscontrolling sowie möglichen Auswirkungen des Insolvenzverfahren des Herstellers EMT auf den Zeitplan für die Einführung des Systems, antwortete Silberhorn wie folgt: <em>„Das projektbegleitende Forderungscontrolling erfolgt durch die Vorlage von Nachweisen gemäß dem vertraglich vereinbarten Abnahme- und Nachweisplan. Somit erfolgt die Qualifikation der Seriensysteme HUSAR kontinuierlich und führt zum vertraglichen Meilenstein „Erteilung der Musterzulassung“. Bezogen auf diesen Meilenstein weist das Projekt einen Verzug von ca. 16 Monaten auf. Im Rahmen der gerichtlich angeordneten vorläufigen Eigenverwaltung bleiben die bestehenden Verträge grundsätzlich erhalten. Daher behält der Bund die EMT Ingenieurgesellschaft Dipl.-Ing. Hartmut Euer mbH als Vertragspartner, sofern der Auftragnehmer den Vertrag nicht kündigt. Auch wenn sich die zeitliche Ausplanung der Serienproduktion durch die Eigenverwaltung vorerst nicht ändert, lassen sowohl der bisherige Projektfortschritt als auch die neue rechtliche Konstellation erwarten, dass es zu weiteren Verzögerungen kommt. Konkrete zeitliche Abschätzungen werden erst im weiteren Verfahrensgang möglich sein.“</em></p>
<p>EMT Penzberg hat am 4. Dezember 2020 mittels einer Pressemitteilung verkündet, dass das Unternehmen sich in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung befindet. <em>„</em><em>Grund für die Antragstellung sind Liquiditätsschwierigkeiten. Infolge des gegen einen Kunden verhängten Embargos konnten geplante Auslieferungen nicht erfolgen, was zu erheblichen Einnahmeausfällen führte. Hinzu kamen zuletzt Verzögerungen in der Fertigstellung von Auftragsdokumentationen, was weitere Liquiditätslücken entstehen ließ.</em><em> Verhandlungen mit den Kunden scheiterten zuletzt, weshalb der Schritt in die Eigenverwaltung erforderlich wurde“, teilte EMT in der Pressemitteilung mit.</em></p>
<p>Knapp ein halbes Jahr früher wurde noch ein anderes Bild gezeichnet. <a href="https://esut.de/2020/07/fachbeitraege/21298/nato-speerspitze-2023-digitalisierung-des-kraeftedispositivs-wird-umgesetzt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Nach den Mitte 2020 gegenüber der ES&amp;T gemachten Angaben der Firma EMT aus Penzberg, lag das Vorhaben seinerzeit etwa ein halbes Jahr hinter dem Zeitplan zurück.</a> Die Verzögerung führte Geschäftsführer Thomas Heinze unter anderem auf die Corona-Pandemie zurück. So seien Qualifizierungen bei Zulieferern – etwa in Spanien – aufgrund der Reise- und Kontaktbeschränkungen nicht möglich gewesen. Seinen Worten zufolge sollte das Pilotsystem, mit dem auch die Einsatzprüfung für die Bundeswehr erfolgt, noch im vergangenen Jahr an die Truppe ausgeliefert werden; in diesem Jahr dann drei weitere Systeme. Heinze räumte ein, dass sich sein Unternehmen in der Vergangenheit in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden habe. Diese seien mithilfe der finanzierenden Banken jedoch mittlerweile geklärt worden, sagte er damals.</p>
<h3>Entwicklung</h3>
<p>Der bayerische Drohnenhersteller EMT Penzberg, welcher bereits seit 2010 nebst einzelnen Unterauftragnehmern an der Entwicklung der Luna Next Generation arbeitet, wurde ausgewählt, eine Neukonstruktion zur Ortung, Erkennung und Überwachung bei Tag und Nacht zu entwickeln. Der Generalinspekteur der Bundeswehr hatte am 15. August 2016 im Projekt HUSAR entschieden, die Nutzungsdauer von acht Systemen Luna zu verlängern und diese mit drei neubeschafften, marktverfügbaren Systemen zu ergänzen. Zu dem Zeitpunkt waren neben der Luna Next Generation weitere vergleichbare Systeme auf dem Markt, die Bundeswehr hat sich jedoch offenbar gegen einen Wettbewerb entschieden.</p>
<p>Bekannte Prinzipien der Luna, wie Katapultstart, Netz- oder Schirmlandung, schneller und flexibler Einsatz ohne infrastrukturelle Erfordernisse, wie z.B. Start- und Landebahnen, bleiben beim Nachfolgemodell erhalten. Allerdings sollten gegenüber der Luna erhebliche qualitative Verbesserungen erzielt werden. Dazu gehören eine höhere Reichweite von über 100 km, die Flugdauer von mehr als zwölf Stunden, Vervielfachung der Nutzlastkapazität, Mehrfachnutzlasten sowie moderne Sensorik mit schwenkbaren Kamerasystemen für den optischen und infraroten Frequenzbereich.</p>
<h3>Beschaffungsplanungen</h3>
<p>Im Juli 2017 wurde entschieden, dass drei HUSAR-Systeme auf Basis der Luna Next Generation beschafft werden, die 2019 in die Truppe eingeführt werden sollten. Im Juni 2019 hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages rund 130 Millionen Euro für die Beschaffung von neun zusätzlichen Systemen freigegeben.</p>
<p>Die Absicht war es, mit der Beschaffung von zwölf Systemen in den Jahren 2020 bis 2023 zunächst das KZO, dessen Nutzungsdauerende bevorsteht, komplett abzulösen und die Fähigkeit für die VJTF 2023 bereitzustellen. Als Ersatz für die „alte“ LUNA müssten dann zukünftig weitere, gegebenenfalls auch andere Systeme beschafft werden. Diese Zeitlinien konnten nicht gehalten werden.</p>
<p>Das Heer hat im Dezember 2018 einen Lehr- und Versuchszug HUSAR aufgestellt, um die Einführung des Systems HUSAR zu begleiten und einer taktische Einsatzprüfung zu unterziehen. <em>„Im Rahmen der Einführung des Systems HUSAR wurden erhebliche Mängel festgestellt und infolgedessen die planmäßige Bereitstellung des Systems zur Gewährleistung der luftgestützten Aufklärung des Multinational Intelligence, Surveillance and Reconnaissance-Battalion (MN ISRBn) sowie der luftgestützten Zielortung der Multinational Artillery Task Force (MN ArtyTF) ausgeschlossen“</em>, teilte das Heer bereits Mitte 2020 mit. Daher wurde der Einsatz der HUSAR im Rahmen der VJTF 2023 verworfen.</p>
<p>Am 18. November 2020 informierte Staatssekretär Silberhorn den Bundestag über die aktualisierten Beschaffungsplanungen: <em>„</em><em>Der derzeit mit dem Auftragnehmer abgestimmte Zeitplan sieht vor, die ersten drei Seriensysteme mit ihren insgesamt 15 Luftfahrzeugen Anfang des Jahres 2021 mit einer Anfangsbefähigung in Nutzung zu nehmen. </em>[Anm. d. Red.: ein System HUSAR besteht aus fünf Drohnen]<em> Zusammen mit den fünf Luftfahrzeugen des bereits abgenommenen Pilotsystems sollen sie im Schwerpunkt zu Ausbildungszwecken eingesetzt werden. Alle Systeme dieses Bauloses werden bis Ende des Jahres 2021 auf die Zielbefähigung umgerüstet. Der Zulauf der übrigen mit der Zielbefähigung ausgerüsteten Luftfahrzeuge ist derzeit ab Ende des Jahres 2021 vorgesehen und soll bis zum Jahr 2023 abgeschlossen sein. Aus der aktuellen Covid-19-Pandemie resultierende Einschränkungen beim Auftragnehmer und dessen Zulieferern führen zu Verzögerungen, sodass der bestehende Zeitplan absehbar anzupassen sein wird.“ </em></p>
<p>Knapp einen Monat später (Silberhorns Antwort vom 22. Dezember) geht das BMVg wohl nun von weiteren, zurzeit aber noch nicht kalkulierbaren Verzögerungen aus.</p>
<h3>Das System HUSAR</h3>
<p>Zu einem System HUSAR gehören neben jeweils fünf Fluggeräten zwei Bodenkontrollstationen mit zugehörigen Antennenmastsystemen, zwei Startkatapulte, zwei Netzlandesysteme sowie eine Werkstattausstattung. Aus den Bodenkontrollstationen werden die Fluggeräte gesteuert und deren Aufklärungsergebnisse ausgewertet. Die HUSAR soll eine Flugdauer von mehr als zwölf Stunden und eine Aufklärungsreichweite von 100 km besitzen. Der Sensor soll ein Feld von 100 x 100 Metern abdecken können.</p>
<p>Das System ist flexibel verlegbar, da die Bodenkontrollstation und die Werkstattausstattung in ballistisch geschützten 20-Fuß-ISO-Containern eingerüstet sind. Der Transport mit geschützten oder ungeschützten Trägerfahrzeugen, aber auch eine strategische Verlegung per See-, Luft- und Eisenbahntransport ist möglich.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Waldemar Geiger</strong></a></p>
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