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		<title>Deutschland will Marschflugkörper Tomahawk beschaffen</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/07/sut-plus/49166/deu-marschflugkoerper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 07:27:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[S&T+]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/07/US_Army_Typhoon_-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das Typhon-System der U.S. Army kann verschiedene Lenkwaffentypen wie den Marschflugkörper Tomahawk verschießen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Deutschland will Marschflugkörper Tomahawk beschaffen 1">Deutschland wird von den USA Marschflugkörper Tomahawk beschaffen. Das teilte Bundeskanzler Friedrich Merz am gestrigen Donnerstag nach dem NATO-Gipfel in Ankara in einer Regierungserklärung vor dem Bundestag mit. Berichten zufolge hatten Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius und sein amerikanischer Amtskollege Pete Hegseth bereit am Dienstag eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Damit wird das Projekt, das zuletzt wegen der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/07/US_Army_Typhoon_-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das Typhon-System der U.S. Army kann verschiedene Lenkwaffentypen wie den Marschflugkörper Tomahawk verschießen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Deutschland will Marschflugkörper Tomahawk beschaffen 2"><p>Deutschland wird von den USA Marschflugkörper Tomahawk beschaffen. Das teilte Bundeskanzler Friedrich Merz am gestrigen Donnerstag nach dem NATO-Gipfel in Ankara in einer Regierungserklärung vor dem Bundestag mit. <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/tomahawk-bundesregierung-kauft-marschflugkoerper-von-den-usa-deal-blieb-tagelang-geheim-a-3ace400f-b525-4a72-a838-c5747489bb1b" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Berichten zufolge hatten Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius und sein amerikanischer Amtskollege Pete Hegseth bereit am Dienstag eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet</a>. Damit wird das Projekt, das zuletzt wegen der transatlantischen Spannungen in Zweifel stand, offenbar doch umgesetzt.</p>
<p>Bereits Ende letzten Jahres kursierten Meldungen, dass Deutschland die Beschaffung von 400 Tomahawk der letzten Version Block Vb für drei Feuereinheiten anstrebe. Damit solle die Fähigkeitslücke für weitreichende Präzisionsangriffe bis zur Einführung einer europäischen Lösung im Rahmen des multinationalen European Long-Range Strike Approach (ELSA) im kommenden Jahrzehnt geschlossen werden. Heeresinspekteur Generalleutnant Christian Freuding sprach anschließend davon, bis 2029 hierfür eine erste Batterie als Kern einer Multi-Domain Task Force (MDTF) nach US-Vorbild aufzustellen.<!-- ds_preview -->
<h3><strong>US-System Typhon als mögliche Plattform für Marschflugkörper</strong></h3>
<p>Dies wurde umso dringender, nach dem die Regierung von Präsident Donald Trump kürzlich die geplante Verlegung eines Langstrecken-Artilleriebataillons der amerikanischen 2nd MDTF mit Hauptquartier in Mainz-Kastel nach Deutschland absagte. Das im vergangenen Oktober aufgestellte 3rd Battalion, 12th Field Artillery Regiment soll planmäßig drei Batterien mit unterschiedlichen Systemen umfassen: eine mit dem M142 High-Mobility Artillery Rocket System (HIMARS), eine mit dem Mid-Range Capability System (Typhon) und eine mit dem künftigen Long-Range Hypersonic Weapon System Dark Eagle.</p>
<p>Bei Typhon handelt es sich um eine mit Sattelschlepper bewegliche Landversion des Senkrechtstartsystems Mk 41 der U.S. Navy. Dieses kann Marschflugkörper Tomahawk mit über 1.600 Kilometer Reichweite und den Mehrzweck-Lenkflugkörper SM-6 gegen Luft-, Schiffs- und Bodenziele in bis zu 500 Kilometern Entfernung verschießen. Auch die Integration weiterer Lenkwaffen wie des Flugabwehr-Lenkflugkörpers Patriot wurde erprobt. <a href="https://soldat-und-technik.de/2025/09/streitkraefte/45145/u-s-army-typhon/">Allerdings sucht die Army bereits ein mobileres Nachfolgesystem</a>.</p>
<p>Dies könnte wiederum Deutschland zugute kommen, das bereits Interesse an Typhon als Startplattform für Tomahawk geäußert hat. Hersteller Lockheed Martin hat damit geworben, das System schnell liefern zu können, sofern sich beide Regierungen auf den Verkauf einigen können. Eine einfache Weitergabe aus dem US-Bestand dürfte ein zusätzlicher Vorteil ein. Durch das gut ausgebaute deutsche beziehungsweise europäische Straßennetz und ohne die Anforderung schneller weltweiter (Luft)-Verlegbarkeit fallen die Nachteile von Typhon bei der Beweglichkeit möglicherweise nicht so stark ins Gewicht.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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		<title>Neuer Wehrdienst: Acht ehemalige Liegenschaften in Betracht</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/07/streitkraefte/49161/wehrdienst-lieg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 06:04:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrdienst]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/Pionierbrueckenfahrzeug_EWK_Eisenwerke_Kaiserslautern_Deutz_Kurpfalz-Kaserne_Speyer-Nord-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Bundeswehr zieht acht ehemalige militärische Liegenschaften zur Reaktivierung für den Bedarf des Neuen Wehrdienstes in Betracht, darunter die Kurpfalz-Kaserne in Speyer, zuletzt Standort des Spezialpionierbataillons 464." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Neuer Wehrdienst: Acht ehemalige Liegenschaften in Betracht 3">Für ihren geplanten Aufwuchs benötigt die Bundeswehr zusätzliche Liegenschaften, besonders für die aufzubauenden Ausbildungskapazitäten des Neuen Wehrdienstes. Das Bundesministerium der Verteidigung hat nach einer Mitteilung vom gestrigen Donnerstag nun acht Liegenschaften ausgewählt, die sich aufgrund ihrer Lage, Infrastruktur und Kapazitäten besonders gut für den Neuen Wehrdienst eignen. Dies seien: die ehemalige Rantzau-Kaserne in Boostedt (Schleswig-Holstein), [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/Pionierbrueckenfahrzeug_EWK_Eisenwerke_Kaiserslautern_Deutz_Kurpfalz-Kaserne_Speyer-Nord-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Bundeswehr zieht acht ehemalige militärische Liegenschaften zur Reaktivierung für den Bedarf des Neuen Wehrdienstes in Betracht, darunter die Kurpfalz-Kaserne in Speyer, zuletzt Standort des Spezialpionierbataillons 464." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Neuer Wehrdienst: Acht ehemalige Liegenschaften in Betracht 4"><p>Für ihren geplanten Aufwuchs benötigt die Bundeswehr zusätzliche Liegenschaften, besonders für die aufzubauenden Ausbildungskapazitäten des Neuen Wehrdienstes. Das Bundesministerium der Verteidigung hat <a href="https://www.bmvg.de/de/aktuelles/neue-bundeswehr-standorte-fuer-neuen-wehrdienst-6101802" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">nach einer Mitteilung vom gestrigen Donnerstag</a> nun acht Liegenschaften ausgewählt, die sich aufgrund ihrer Lage, Infrastruktur und Kapazitäten besonders gut für den Neuen Wehrdienst eignen. Dies seien:</p>
<ul>
<li>die ehemalige Rantzau-Kaserne in Boostedt (Schleswig-Holstein),</li>
<li>die ehemalige Hinrich-Wilhelm-Kopf-Kaserne in Cuxhaven (Niedersachsen),</li>
<li>die ehemalige Kurpfalz-Kaserne in Speyer (Rheinland-Pfalz),</li>
<li>die ehemalige Unteroffizier-Krüger-Kaserne inkl. des ehemaligen Standortübungsplatzes (StOÜbPl) in Kusel (Rheinland-Pfalz),</li>
<li>die ehemalige Kanaal-van-Wessem-Kaserne in Soest (Nordrhein-Westfalen),</li>
<li>das ehemalige Joint Headquarters (HQ) NATO-Hauptquartier mit dem ehemaligen Wegberger Militärkomplex als StOÜbPl in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen).</li>
<li>die ehemalige Graf-Stauffenberg-Kaserne inkl. des ehemaligen StOÜbPl in Sigmaringen (Baden-Württemberg),</li>
<li>die ehemaligen Ray Barracks inkl. des ehemaligen US-Übungsplatzes Ockstadt als StOÜbPl in Friedberg (Hessen).</li>
</ul>
<p>Eine finale Entscheidung über die Reaktivierung und Nutzung der Liegenschaften sei zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht getroffen.</p>
<h3><strong>Belange des Neuen Wehrdienstes gegen andere Interessen</strong></h3>
<p>Zu diesen Liegenschaften gehen die Planungen für eine möglichst rasche Reaktivierung und Nutzung durch die Bundeswehr laut Mitteilung nun in die nächste Phase. Dabei werde mit allen relevanten Akteuren die Möglichkeiten und Herausforderungen einer zukünftigen Nutzung dieser Liegenschaften durch die Bundeswehr im Detail vor Ort erörtert. Zusammen mit den Beteiligten auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene würden die militärischen Belange für die erfolgreiche Umsetzung des Neuen Wehrdienstes und mögliche Interessen der betroffenen Länder, Regionen und Kommunen abgeglichen.</p>
<p>Aus der sicherheitspolitischen Lage, den abgeleiteten NATO-Verteidigungsplänen und zusätzlichen nationalen Notwendigkeiten (unter anderem Drehscheibe Deutschland und Operationsplan Deutschland) ergeben sich für die Bundeswehr erhebliche personelle, materielle und folgend infrastrukturelle Bedarfe. <a href="https://soldat-und-technik.de/2025/10/streitkraefte/45898/bundeswehr-konv/">Dafür hat das Bundesministerium der Verteidigung im Oktober 2025 die Umwandlung von militärisch genutzten Liegenschaften in eine zivile Nachnutzung (Konversion) ausgesetzt</a>. Insgesamt 200 Liegenschaften wurden in das sogenannte Moratorium überführt und auf ihre potenzielle Eignung für eine mögliche militärische Nutzung geprüft.</p>
<h3><strong>Überprüfungsprozess soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein</strong></h3>
<p>In diesem Jahr kamen 27 weitere Liegenschaften aus dem Portfolio der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hinzu. Während des gesamten Überprüfungsverfahrens steht die Bundeswehr nach eigenen Angaben in engem Austausch mit den betroffenen Ländern und Kommunen. In den sogenannten Standortdialogen und Standortgesprächen werde nach möglichst einvernehmlichen Lösungen für die künftige Nutzung der betroffenen Flächen und Liegenschaften gesucht. Keine Liegenschaft werde in die Strategische Liegenschaftsreserve überführt, ohne dass zuvor detaillierte und einzelfallbezogene Gespräche stattgefunden haben.</p>
<p>In diesem Zusammenhang konnten laut Bundeswehr bereits 40 Liegenschaften wieder zur Konversion freigegeben werden. Aktuell befänden sich somit 187 Liegenschaften in der weiteren Überprüfung (174 Liegenschaften aus dem Portfolio der BImA sowie 13 Liegenschaften, die entgegen früherer Entscheidungen nicht aus der Nutzung genommen wurden). Bisher wurde noch keine Liegenschaft in die sogenannte Strategische Liegenschaftsreserve überführt. Ziel sei es, schnellstmöglich Klarheit für die betroffenen Kommunen zu schaffen. Der Überprüfungsprozess der Liegenschaften soll daher bis voraussichtlich Ende 2026 abgeschlossen sein.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>U.S. Army will Einführung von Bodenfahrzeugen optimieren</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/07/sut-plus/49156/u-s-army-optimieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 06:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[S&T+]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/Bild1-3-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Vertreter des U.S. Army Aberdeen Test Center, des U.S. Army DEVCOM und von CPE Sustainment kamen am 5. und 6. Mai auf dem ersten „Ground Vehicle Reliability Summit“ zusammen, um Ideen auszutauschen und Möglichkeiten zu erörtern, wie sich die Beschaffung und Einführung von Bodenfahrzeugen der Army beschleunigen lassen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="U.S. Army will Einführung von Bodenfahrzeugen optimieren 5">In einer gemeinsamen Anstrengung, neue Technologien an die Truppe zu liefern und Testverfahren zu modernisieren, organisierten das U.S. Army Aberdeen Test Center (ATC) und das DEVCOM Ground Vehicle Systems Center (GVSC) gemeinsam mit dem Capability Program Executive (Combat Sustainment &#38; Ground), dem Futures and Concepts Command sowie dem Transformation Decision Analysis Center Anfang Mai 2026 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/Bild1-3-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Vertreter des U.S. Army Aberdeen Test Center, des U.S. Army DEVCOM und von CPE Sustainment kamen am 5. und 6. Mai auf dem ersten „Ground Vehicle Reliability Summit“ zusammen, um Ideen auszutauschen und Möglichkeiten zu erörtern, wie sich die Beschaffung und Einführung von Bodenfahrzeugen der Army beschleunigen lassen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="U.S. Army will Einführung von Bodenfahrzeugen optimieren 8"><p>In einer gemeinsamen Anstrengung, neue Technologien an die Truppe zu liefern und Testverfahren zu modernisieren, organisierten <a href="https://atec.army.mil/atc/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">das U.S. Army Aberdeen Test Center (ATC)</a> und das <a href="https://soldat-und-technik.de/2026/05/sut-plus/48673/us-handgranate-m111/">DEVCOM</a> Ground Vehicle Systems Center (GVSC) gemeinsam mit dem Capability Program Executive (Combat Sustainment &amp; Ground), dem Futures and Concepts Command sowie dem Transformation Decision Analysis Center Anfang Mai 2026 einen Gipfel zur Zuverlässigkeit von Bodenfahrzeugen.</p>
<p>Die Veranstaltung brachte Führungskräfte der Army, Fachexperten und weitere Beteiligte zusammen, um zentrale Herausforderungen bei der Beschleunigung von Beschaffung und Einführung von Bodenfahrzeugen zu erörtern. Während die U.S. Army die bedeutendste Transformation seit Jahrzehnten durchläuft, ist der Bedarf, den Einsatzkräften Fähigkeiten in einem für die Einsatzrelevanz entscheidenden Tempo bereitzustellen, so groß wie nie zuvor. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, konzentrierte sich der Gipfel darauf, traditionelle zeitintensive „Test-Silos“ aufzubrechen und durch agile, datengestützte Strategien zu ersetzen.</p>
<h3><strong>Umdenken bei Army und Testzentren erforderlich</strong></h3>
<p>„Eine Strategie für Lebenszyklusdaten ist das fehlende Bindeglied, um die Einführung zu beschleunigen und gleichzeitig die Systemzuverlässigkeit zu steigern. Der Einsatz von Modellierung und Simulation sowie die Datenerfassung und -analyse nach der Einführung müssen die herkömmlichen Tests zu Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Instandhaltbarkeit (Reliability Availability and Maintainability; RAM) ablösen, um Systemdesigns und Unterstützungsstrategien im Laufe der Zeit iterativ zu verbessern“, erklärte Ken Fischer, Leiter der Abteilung RAM &amp; Test am GVSC.<div class='digimember_salesletter'><style>.addtoany_share_save_container{display:none!important;} .g-8, .g-22, .g-21, .g-23{display:none!important;} .td-main-sidebar{display:none!important}body.td-animation-stack-type0 .post img { opacity: 1;}@media (max-width:475px){.paywall-column-1, .paywall-column-2{width:99%!important;}.paywall-order-1, .paywall-order-2,.paywall-order-3{width:99%!important;}}</style>
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		<title>Israel will neue regionale Architektur zum Schutz aufbauen</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/07/sut-plus/49135/israel-will-schutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 13:01:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[S&T+]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/Bild1-2-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Generaldirektor des israelischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor a. D. Amir Baram, auf der Herzliya-Konferenz." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Israel will neue regionale Architektur zum Schutz aufbauen 9">Auf der diesjährigen Herzliya-Konferenz an der israelischen Reichman-Universität plädierte der Generaldirektor des israelischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor a. D. Amir Baram, am 1. Juli für einen gezielten Ausbau der Streitkräfte, ein breiteres Bündnis, das von Indien über die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bis hin zu Griechenland und Zypern reicht, sowie für eine neue Sicherheitsvereinbarung (MOU) zwischen den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/Bild1-2-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Generaldirektor des israelischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor a. D. Amir Baram, auf der Herzliya-Konferenz." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Israel will neue regionale Architektur zum Schutz aufbauen 12"><p>Auf <a href="https://www.runi.ac.il/en/research-institutes/government/ips/herzliya-conference/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">der diesjährigen Herzliya-Konferenz an der israelischen Reichman-Universität</a> plädierte der Generaldirektor des israelischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor a. D. Amir Baram, am 1. Juli für einen gezielten Ausbau der Streitkräfte, ein breiteres Bündnis, das von Indien über die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bis hin zu Griechenland und Zypern reicht, sowie für eine neue Sicherheitsvereinbarung (MOU) zwischen den USA und Israel, die auf konkreten Interessen und gemeinsamen Werten basiert.</p>
<p>„Der Krieg hat allen Akteuren in der Region vor Augen geführt, welchen Preis der militärische Aufrüstungsprozess des Iran fordert. Er hat ein gemeinsames Interesse daran geweckt, ein breiteres Bündnis zu schmieden – von Indien über die VAE bis hin zu Griechenland und Zypern“, so Baram. Er warnte: „Die Abkommen, die sich derzeit weltweit abzeichnen und Hunderte Milliarden Dollar in den Iran lenken könnten, könnten dessen militärische Aufrüstung drastisch beschleunigen.“ Angesichts dieser Gefahr müsse sich der Staat Israel durch einen gezielten Ausbau seiner Streitkräfte wappnen und eine neue regionale Architektur vorantreiben.<div class='digimember_salesletter'><style>.addtoany_share_save_container{display:none!important;} .g-8, .g-22, .g-21, .g-23{display:none!important;} .td-main-sidebar{display:none!important}body.td-animation-stack-type0 .post img { opacity: 1;}@media (max-width:475px){.paywall-column-1, .paywall-column-2{width:99%!important;}.paywall-order-1, .paywall-order-2,.paywall-order-3{width:99%!important;}}</style>
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		<title>Tschechische Fallschirmjäger erhalten Fahrzeuge Flyer 72 HD</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/07/sut-plus/49125/tsch-fallschirmjaeger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 07:57:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[S&T+]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirmjäger]]></category>
		<category><![CDATA[Flyer 72]]></category>
		<category><![CDATA[Tschechien]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/Bild2-1-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die tschechischen Fallschirmjäger haben ihre ersten Fahrzeuge vom Typ Flyer 72HD erhalten." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Tschechische Fallschirmjäger erhalten Fahrzeuge Flyer 72 HD 13">Die tschechischen Fallschirmjäger haben Mitte Mai in Chrudim ihre ersten in den USA hergestellten leichten taktischen Fahrzeuge vom Typ Flyer 72 HD erhalten. Dies gab Hersteller Flyer Defense LLC über Social Media bekannt. Damit beginnt die Ablösung der alternden Land Rover Defender „Kajman“, die der Einheit seit 2009 dienten. Mit dem Flyer 72 HD erhalten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/Bild2-1-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die tschechischen Fallschirmjäger haben ihre ersten Fahrzeuge vom Typ Flyer 72HD erhalten." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Tschechische Fallschirmjäger erhalten Fahrzeuge Flyer 72 HD 18"><p>Die tschechischen Fallschirmjäger haben Mitte Mai in Chrudim ihre ersten in den USA hergestellten leichten taktischen Fahrzeuge vom Typ Flyer 72 HD erhalten. Dies gab <a href="https://flyerdefense.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Hersteller Flyer Defense LLC</a> über Social Media bekannt. Damit beginnt die Ablösung der alternden Land Rover Defender „Kajman“, die der Einheit seit 2009 dienten. Mit dem Flyer 72 HD erhalten die tschechischen Luftlandetruppen nun eine mobilere Plattform für Überraschungsangriffe, Führungsaufgaben und Kampfeinsätze in schwierigem Gelände. Die Fahrzeuge wurden im Rahmen einer Zeremonie unter Anwesenheit hochrangiger Vertreter aus Tschechien und den USA vorgestellt.</p>
<p>Die Beschaffung erfolgt über das US Foreign Military Sales (FMS) Programm und unter Verwendung von Mitteln aus dem Unterstützungsprogramm FMF (Foreign Military Financing). Darüber werden insgesamt 46 leichte taktische Fahrzeuge des Typs Flyer 72 HD (Heavy Duty) an die Tschechische Republik geliefert. Dies geschieht als Ausgleich für deren Ausrüstungshilfe an die Ukraine. Die US-Botschaft in Prag teilte mit, dass die Fahrzeuge im Rahmen eines US-Militärhilfeprogramms im Wert von 26 Millionen US-Dollar beschafft und der Tschechischen Republik als Ausgleich für militärische Ausrüstung überlassen wurden, die Prag an die Ukraine abgegeben hatte.</p>
<figure id="attachment_49128" aria-describedby="caption-attachment-49128" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-49128" src="/wp-content/uploads/2026/07/Bild1-1-1024x683.jpg" alt="Enthüllung des ersten Fahrzeugs beim 43. Luftlanderegiment in Chrudim. " width="696" height="464" title="Tschechische Fallschirmjäger erhalten Fahrzeuge Flyer 72 HD 14" srcset="/wp-content/uploads/2026/07/Bild1-1-1024x683.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2026/07/Bild1-1-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2026/07/Bild1-1-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2026/07/Bild1-1-1536x1025.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2026/07/Bild1-1-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2026/07/Bild1-1-696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2026/07/Bild1-1-1068x713.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2026/07/Bild1-1.jpg 1647w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-49128" class="wp-caption-text">Enthüllung des ersten Fahrzeugs beim 43. Luftlanderegiment in Chrudim. (Foto: Flyer Defense LLC)</figcaption></figure>
<h3><strong>Lieferung in zwei Hauptvarianten</strong></h3>
<p>Robert C. Rice von Flyer Defense erklärte, die Lieferung sei über das „Foreign Military Sales“-Programm (FMS) erfolgt – den offiziellen Kanal der US-Regierung für die Bereitstellung von Rüstungsgütern an Verbündete und Partner. Die Fahrzeuge sind für das 43. Luftlanderegiment bestimmt, den in Chrudim stationierten schnellen Luftlandeverband der tschechischen Armee. „Es ist mir eine Ehre, gemeinsam mit der STV Group Flyer Defense zu vertreten, während die Tschechische Republik ihre ersten, über FMS gelieferten Flyer 72 HD-Fahrzeuge präsentiert“, sagte Rice bei der Übergabe.<div class='digimember_salesletter'><style>.addtoany_share_save_container{display:none!important;} .g-8, .g-22, .g-21, .g-23{display:none!important;} .td-main-sidebar{display:none!important}body.td-animation-stack-type0 .post img { opacity: 1;}@media (max-width:475px){.paywall-column-1, .paywall-column-2{width:99%!important;}.paywall-order-1, .paywall-order-2,.paywall-order-3{width:99%!important;}}</style>
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			</item>
		<item>
		<title>ATACMS: Co-Produktion durch Lockheed Martin und Rheinmetall</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/07/bewaffnung/49118/atacms-co-produkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 10:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[ATACMS]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenartillerie]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinmetall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=49118</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/ATACMS_Recertification-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Präzisions-Artillerierakete ATACMS soll künftig in Deutschland co-produziert werden." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="ATACMS: Co-Produktion durch Lockheed Martin und Rheinmetall 19">Lockheed Martin und Rheinmetall wollen die erste ATACMS-Co-Produktion in Europa vorantreiben. Das teilten beide Unternehmen am heutigen Dienstag mit. Mit Unterstützung der Regierungen der Vereinigten Staaten und Deutschlands soll ein Joint Venture entstehen, das ein europäisches Kompetenzzentrum für die Herstellung, Integration und Bereitstellung von ATACMS für NATO- und verbündete europäische Streitkräfte schafft. Die entsprechende Absichtserklärung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/ATACMS_Recertification-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Präzisions-Artillerierakete ATACMS soll künftig in Deutschland co-produziert werden." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="ATACMS: Co-Produktion durch Lockheed Martin und Rheinmetall 20"><p><a href="https://www.lockheedmartin.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Lockheed Martin</a> und Rheinmetall wollen die erste ATACMS-Co-Produktion in Europa vorantreiben. Das teilten beide Unternehmen am heutigen Dienstag mit. Mit Unterstützung der Regierungen der Vereinigten Staaten und Deutschlands soll ein Joint Venture entstehen, das ein europäisches Kompetenzzentrum für die Herstellung, Integration und Bereitstellung von ATACMS für NATO- und verbündete europäische Streitkräfte schafft. Die entsprechende Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) wurde im Rahmen des NATO Summit Defense Industry Forum unterzeichnet.</p>
<p>Die Vereinbarung adressiert den unmittelbaren Bedarf an lokal produzierter Munition in Europa und markiert den nächsten Schritt beim Ausbau europäischer Produktionskapazitäten für kampferprobte Präzisionswaffen. „Diese Partnerschaft markiert einen entscheidenden Moment für die europäische Sicherheit und die industrielle Zusammenarbeit der Verbündeten. Indem wir Lockheed Martins führende Expertise im Bereich Raketensysteme mit Rheinmetalls Fertigungsexzellenz verbinden, werden wir unseren Verbündeten kampferprobte Fähigkeiten schneller und effizienter bereitstellen“, sagte Jay Pitman, President, Lockheed Martin International.</p>
<h3><strong>Einzige ATACMS-Produktionsstätte außerhalb der USA</strong></h3>
<p>Dennis Goege, Chief Executive Europe bei Lockheed Martin, fügte hinzu: „Der Aufbau einer ATACMS-Co-Produktion in Deutschland ist ein starkes Signal für die europäische Verteidigungsindustrie und die Resilienz der NATO. Die Partnerschaft verbindet bewährte US-Technologie mit europäischer Produktionsstärke, schafft industrielle Wertschöpfung in Deutschland und erweitert die Kapazitäten, die Verbündete angesichts wachsender Sicherheitsanforderungen benötigen.“</p>
<p>Und Armin Papperger, CEO der Rheinmetall AG, ergänzte: „Gemeinsam mit unseren Freunden von Lockheed Martin schaffen wir nun in Deutschland die industrielle Basis für moderne Verteidigungssysteme, die von den Streitkräften Europas stark nachgefragt werden. Mit dem Aufbau der ATACMS-Produktion am Rheinmetall-Standort Unterlüß schaffen wir neue Fähigkeiten für Deutschland und Europa, sichern die Versorgung unserer Kunden und stärken unsere verteidigungspolitische Autonomie. Wir sind dankbar, dass Rheinmetall ausgewählt wurde, die weltweit erste und einzige Produktionsstätte für ATACMS-Lenkflugkörper außerhalb der Vereinigten Staaten aufzubauen und zu betreiben.“</p>
<h3><strong>Co-Produktion soll Abschreckung und Wirtschaft stärken</strong></h3>
<p>Der Standort Unterlüß von Rheinmetall wurde vor mehr als 125 Jahren in Betrieb genommen und zählt zu den wichtigsten Standorten des Unternehmens. Insgesamt arbeiten dort rund 4.000 Beschäftigte. Zu den Kernkompetenzen zählen laut Rheinmetall die Produktion von Waffensystemen und Munition sowie die Entwicklung, Herstellung und Instandhaltung von Kettenfahrzeugen. Im vergangenen Jahr wurde dort das „Werk Niedersachsen“ für Artilleriemunition in Betrieb genommen. Eine Fabrik für Raketenmotoren steht derzeit kurz vor der Fertigstellung. Die Produktion von Raketenmotoren und Komponenten für Lenkflugkörper soll bereits 2027 beginnen.</p>
<p>Die Co-Produktion von ATACMS-Raketen in Europa stärkt den beiden Partnern zufolge die Abschreckungsfähigkeit der Verbündeten sowie die Wirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks. <a href="https://soldat-und-technik.de/2022/08/streitkraefte/32657/atacms-harm-game-changer-ukraine/">ATACMS habe seine operative Wirksamkeit, Präzision und Zuverlässigkeit über Jahrzehnte in hochintensiven Konflikten unter Beweis gestellt</a>. Angesichts der hohen weltweiten Nachfrage werde Lockheed Martin seine bestehende Produktionslinie in Camden, Arkansas, weiter betreiben, bis der Übergang abgeschlossen ist. Die Vereinbarung unterstreiche Lockheed Martins Engagement für Europa und den Aufbau langfristiger Co-Produktion mit europäischer Industrie.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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		<title>Rheinmetall liefert erneut Artilleriemunition an die Ukraine</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/07/bewaffnung/49111/rheinmetall-ukraine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 07:51:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[155mm-Artilleriemunition]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinmetall]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/01/IMG_0709-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Rheinmetall erhält weiterhin Großaufträge für 155-mm-Artilleriemunition." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Rheinmetall liefert erneut Artilleriemunition an die Ukraine 21">Rheinmetall liefert weitere Artilleriemunition an die Ukraine. Nach eigenen Angaben vom heutigen Dienstag hat ein NATO-Staat das Unternehmen beauftragt, mehrere tausend 155-mm-Geschosse und Treibladungen zu liefern. Der Auftragswert, der im zweiten Quartal 2026 eingebucht wurde, liege im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Produktion habe bereits begonnen, der Auftrag soll noch vor April 2027 abgeschlossen sein. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/01/IMG_0709-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Rheinmetall erhält weiterhin Großaufträge für 155-mm-Artilleriemunition." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Rheinmetall liefert erneut Artilleriemunition an die Ukraine 22"><p><a href="https://www.rheinmetall.com/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Rheinmetall</a> liefert weitere Artilleriemunition an die Ukraine. Nach eigenen Angaben vom heutigen Dienstag hat ein NATO-Staat das Unternehmen beauftragt, mehrere tausend 155-mm-Geschosse und Treibladungen zu liefern. Der Auftragswert, der im zweiten Quartal 2026 eingebucht wurde, liege im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Produktion habe bereits begonnen, der Auftrag soll noch vor April 2027 abgeschlossen sein.</p>
<p>Die Geschosse des Typs ER02A1 B/B werden laut Pressemitteilung von <a href="https://soldat-und-technik.de/2025/09/bewaffnung/45528/artilleriemunition-3/">Rheinmetall Expal Munitions in Spanien</a> hergestellt. Die modularen Treibladungen des Typs DM72 stammten von der Nitrochemie. Geschosse und Treibladungen seien bereits bei verschiedenen NATO-Staaten in Nutzung. Sie könnten von einer Vielzahl von 155-mm-Waffensystemen verschossen werden und böten eine hohe Reichweite und Wirkung.</p>
<h3><strong>Zweiter Auftrag für Rheinmetall in kurzer Zeit</strong></h3>
<p>Erst Ende Juni hatte Rheinmetall eine nahezu gleichlautende Mitteilung über die Lieferung einer niedrigen fünfstelligen Zahl von 155-mm-Geschossen und zugehörigen Treibladungen abgegeben, die offenbar von der Ukraine selbst beauftragt wurde. Auch hier handelte es sich um Munition des Typs ER02A1 B/B aus Expal-Fertigung, deren Produktion bereits angelaufen sei und bis zum ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein solle.</p>
<p>Rheinmetall investiert den Angaben zufolge weiterhin stark in die Kapazitätserweiterung bestehender Anlagen und den Aufbau neuer Fertigungsstätten, um die wachsende Nachfrage nach modernen 155-mm-Geschossen und Treibladungen bedienen zu können. Der Technologiekonzern mit Sitz in Düsseldorf baue seit 2022 seine Produktionskapazitäten aus und strebe bis 2030 eine Produktion von rund 1,5 Millionen 155-mm-Artilleriegeschossen pro Jahr an.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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		<title>G95: Rahmenvertrag für 250.000 Gewehre vollständig abgerufen</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/07/bewaffnung/49100/g95-rahmenvertrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 07:13:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Heckler & Koch]]></category>
		<category><![CDATA[Sturmgewehr G95]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=49100</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/01/38_G95KA1_sturmgewehr-g95-heer-panzergrenadierbataillon-122-oberviechtach-waffe-wald-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Soldaten des Panzergrenadierbataillons 122 mit dem neuen G95KA!. Hier sitzt die Hensoldt-Visierkombination aus ZO 4x30i und RSA auf der Waffe." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="G95: Rahmenvertrag für 250.000 Gewehre vollständig abgerufen 23">Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat den Rahmenvertrag über insgesamt 250.000 Sturmgewehre des Typs G95A1/KA1 vollständig abgerufen. Das teilte Hersteller Heckler &#38; Koch am heutigen Dienstag mit. Damit werde die Einführung des neuen Standardsturmgewehrs der Bundeswehr in vollem Umfang umgesetzt und ein weiterer wichtiger Schritt bei der Modernisierung der deutschen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/01/38_G95KA1_sturmgewehr-g95-heer-panzergrenadierbataillon-122-oberviechtach-waffe-wald-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Soldaten des Panzergrenadierbataillons 122 mit dem neuen G95KA!. Hier sitzt die Hensoldt-Visierkombination aus ZO 4x30i und RSA auf der Waffe." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="G95: Rahmenvertrag für 250.000 Gewehre vollständig abgerufen 24"><p>Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat den Rahmenvertrag über insgesamt 250.000 Sturmgewehre des Typs G95A1/KA1 vollständig abgerufen. Das teilte <a href="https://www.heckler-koch.com/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Hersteller Heckler &amp; Koch</a> am heutigen Dienstag mit. Damit werde die Einführung des neuen Standardsturmgewehrs der Bundeswehr in vollem Umfang umgesetzt und ein weiterer wichtiger Schritt bei der Modernisierung der deutschen Streitkräfte vollzogen, so das Unternehmen. <a href="https://soldat-und-technik.de/2025/12/sut-plus/46354/g95-in-grafenwoehr/">Bereits im Dezember 2025 hatte Heckler &amp; Koch die ersten G95A1/KA1 an die Bundeswehr ausgeliefert</a>.</p>
<p>„Die Modernisierung der Bundeswehr ist eine gesamtstaatliche Aufgabe. Das BAAINBw leistet dabei einen entscheidenden Beitrag, indem es komplexe Beschaffungsvorhaben mit hoher Professionalität und strategischer Weitsicht umsetzt. Die vollständige Beauftragung des G95A1/KA1-Rahmenvertrags ist Ausdruck einer vertrauensvollen Zusammenarbeit und zugleich ein wichtiges Signal für die weitere Stärkung der Einsatzbereitschaft unserer Streitkräfte“, sagte Dr.-Ing. Jens Bodo Koch, Vorstandsvorsitzender der H&amp;K AG.</p>
<h3><strong>Vollständige Umsetzung des G95-Rahmenvertrags steht für Modernisierungskurs</strong></h3>
<p>Koch weiter: „Diese Entscheidung bestätigt zugleich unsere langfristige Unternehmensstrategie. Industrielle Leistungsfähigkeit entsteht nicht erst mit dem Eingang eines Auftrags, sondern durch kontinuierliche Investitionen über viele Jahre hinweg. Wer Streitkräfte schnell und zuverlässig ausrüsten will, muss die erforderlichen Kapazitäten schaffen, bevor sie benötigt werden. Unsere Investitionen der vergangenen Jahre versetzen uns heute in die Lage, auch große Beschaffungsprogramme zuverlässig und mit hoher Geschwindigkeit umzusetzen.“</p>
<p>Heckler &amp; Koch hat seine industrielle Basis in den vergangenen Jahren nach eigenen Angaben konsequent ausgebaut. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Investitionsprogramms HK100 setze das Unternehmen seinen Wachstumskurs mit dem Programm HK Evolution fort. Insgesamt investiere Heckler &amp; Koch mehr als 230 Millionen Euro in zusätzliche Produktionskapazitäten, moderne Fertigungstechnologien, Infrastruktur sowie die Weiterentwicklung seiner internationalen Standorte.</p>
<p>Damit schaffe das Unternehmen die Voraussetzungen, nationale und internationale Streitkräfte auch bei großvolumigen Beschaffungsvorhaben langfristig zuverlässig zu versorgen. Die vollständige Umsetzung des G95A1/KA1-Rahmenvertrags stehe damit gleichermaßen für den konsequenten Modernisierungskurs der Bundeswehr und für die Leistungsfähigkeit einer starken deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie als verlässlichem Partner der Streitkräfte.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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		<title>Beowulf CATV: U.S. Army erhält weitere Überschneefahrzeuge</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/07/mobilitaet/49098/beowulf-catv-army/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 12:26:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Beowulf]]></category>
		<category><![CDATA[CATV]]></category>
		<category><![CDATA[Überschneemobilität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=49098</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/01/CATV-BVS10-Beowulf-20220115-b_BAE-Systems-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das CATV Beowulf." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Beowulf CATV: U.S. Army erhält weitere Überschneefahrzeuge 25">Die U.S. Army hat 19 weitere Cold Weather All-Terrain Vehicles des Typs Beowulf von BAE Systems erhalten. Die Zahl der Fahrzeuge im Bestand steigt damit auf 58, weitere 96 sind noch bestellt. Erstmals erhielt auch die von der Nationalgarde des Bundesstaats Vermont betriebene Army Mountain Warfare School einige Exemplare. Weitere gingen an das Arctic Region [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/01/CATV-BVS10-Beowulf-20220115-b_BAE-Systems-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das CATV Beowulf." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Beowulf CATV: U.S. Army erhält weitere Überschneefahrzeuge 26"><p>Die U.S. Army hat 19 weitere Cold Weather All-Terrain Vehicles des Typs Beowulf von BAE Systems erhalten. Die Zahl der Fahrzeuge im Bestand steigt damit auf 58, <a href="https://soldat-und-technik.de/2025/01/mobilitaet/41294/44-catv-beowulf/">weitere 96 sind noch bestellt</a>. Erstmals erhielt auch <a href="https://vt.public.ng.mil/News/Article/2939399/making-mountaineers-us-army-mountain-warfare-school/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">die von der Nationalgarde des Bundesstaats Vermont betriebene Army Mountain Warfare School</a> einige Exemplare. Weitere gingen an das Arctic Region Test Center in Alaska und die ebenfalls dort stationierte 11th Airborne Division.</p>
<p>Im August 2022 hatte die U.S. Army zunächst 110, im Dezember 2024 noch 44 weitere CATV-Fahrzeuge und Ersatzteile bestellt, um die seit 40 Jahren genutzten Bv206 abzulösen. Deutschland beschafft gemeinsam mit Schweden, Großbritannien und den Niederlanden unter dem gleichen Kürzel CATV, aber mit der Bezeichnung Collaborative All-Terrain Vehicle, insgesamt 367 Fahrzeuge, die auf dem gleichen BvS10 basieren wie der Beowulf. Im Gegensatz zum Basismodell ist letzterer allerdings ungepanzert.</p>
<h3><strong>Beowulf bewältigt Schnee, Sumpf und Wasser</strong></h3>
<p>Das Fahrzeug besteht aus zwei Kabinen, die über je zwei Ketten angetrieben werden. Die Lenkung erfolgt über das Knickgelenk, das beide Kabinen verbindet. Er wird von einem Cummins-Diesel mit 210 Kilowatt Leistung angetrieben, der das Gefährt an Land auf bis zu 65 km/h beschleunigt. Dank des niedrigen Bodendrucks und des Kettenantriebs kann der Beowulf übergangslos von festem Untergrund über sumpfigen Boden bis in Gewässer fahren und dort schwimmen. Die maximale Schwimmgeschwindigkeit wird mit vier km/h angegeben.</p>
<p>Bei einem Gesamtgewicht von 15,5 Tonnen können in der vorderen Kabine (in der der Antrieb untergebracht ist) bis zu drei Tonnen und in der hinteren Kabine bis zu fünf Tonnen Nutzlast befördert werden. Platz ist für bis zu 14 Soldaten. Die Fahrzeuge sollen bei extrem niedrigen Temperaturen (bis -50 Grad Celsius) in tiefem Schnee für Logistik-, Patrouillen-, Sanitäts- und Führungsaufgaben eingesetzt werden. Sie sind für die Landesverteidigung, die Unterstützung ziviler Behörden und für den Such- und Rettungsdienst vorgesehen.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>UK Commando Force: Investitionen von 500 Millionen Pfund</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/07/streitkraefte/49090/commando-force/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 10:46:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Future Commando Force]]></category>
		<category><![CDATA[Royal Marines]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=49090</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/40_Cdo-PROJECT_HERMOD_LIVEX_MOD_45168238-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Angehörige von 40 Commando bei einer Vorführung während des Transformationsprozesses der 3 Commando Brigade zur heutigen UK Commando Force." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="UK Commando Force: Investitionen von 500 Millionen Pfund 27">Als Teil seines am 30. Juni vorgestellten Defence Investment Plans (DIP) will Großbritannien innerhalb der nächsten vier Jahre 500 Millionen Britische Pfund (585 Millionen Euro) in die Weiterentwicklung der UK Commando Force zur Future Commando Force investieren. Insgesamt sieht der DIP zusätzliche Mittel von 15 Milliarden Pfund (17,55 Milliarden Euro) bis 2030 vor, wodurch die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/40_Cdo-PROJECT_HERMOD_LIVEX_MOD_45168238-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Angehörige von 40 Commando bei einer Vorführung während des Transformationsprozesses der 3 Commando Brigade zur heutigen UK Commando Force." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="UK Commando Force: Investitionen von 500 Millionen Pfund 29"><p>Als Teil seines am 30. Juni vorgestellten Defence Investment Plans (DIP) will Großbritannien innerhalb der nächsten vier Jahre 500 Millionen Britische Pfund (585 Millionen Euro) in die Weiterentwicklung der UK Commando Force zur Future Commando Force investieren. Insgesamt sieht der DIP zusätzliche Mittel von 15 Milliarden Pfund (17,55 Milliarden Euro) bis 2030 vor, wodurch die Verteidigungsausgaben für diesen Zeitraum auf eine Summe von 298 Milliarden Pfund (348,66 Milliarden Euro) steigen.</p>
<p>Neben der Commando Force, <a href="https://www.royalnavy.mod.uk/news/2026/june/09/20260609-commando-name-change" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">der Anfang Juni offiziell von König Charles III. umbenannten ehemaligen 3 Commando Brigade der Royal Marines</a>, sollen unter anderem 63 Milliarden Pfund (73,71 Milliarden Euro) für die Modernisierung der nuklearen Abschreckung, 8,6 Milliarden Pfund (10,06 Milliarden Euro) für das künftige Luftkampfsystem GCAP, fünf Milliarden Pfund (5,85 Milliarden Euro) für Drohnen und autonome Systeme und zwei Milliarden Pfund (2,34 Milliarden Euro) für ein digitales Zielerfassungsnetz ausgegeben werden.</p>
<figure id="attachment_49093" aria-describedby="caption-attachment-49093" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-49093" src="/wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207-1024x768.jpg" alt="Mitglieder von 47 Commando (Raiding Group) 2020 bei einer Übung in Norwegen. " width="696" height="522" title="UK Commando Force: Investitionen von 500 Millionen Pfund 28" srcset="/wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207-1024x768.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207-300x225.jpg 300w, /wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207-768x576.jpg 768w, /wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207-150x113.jpg 150w, /wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207-696x522.jpg 696w, /wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207-1068x801.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2026/07/47_COMMANDO-EXCERCISE_CETUS_20_MOD_45166207.jpg 1280w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-49093" class="wp-caption-text">Mitglieder von 47 Commando (Raiding Group) 2020 bei einer Übung in Norwegen. (Foto: UK MoD/Stevie Burke)</figcaption></figure>
<p>Auch die Investitionen in die Future Commando Force werden mit 100 Millionen Pfund (117 Millionen Euro) stark in autonome, unbemannte und digitale Fähigkeiten, daneben aber auch in neue Kampfboote und amphibische Schiffe fließen. Bereits während des bisherigen Transformationsprozesses seit 2020 hatten die Commandos zahlreiche neue bemannte und unbemannte Systeme eingeführt. Die zusätzlichen Mittel sollen vor allem die Einsatzfähigkeiten in der Arktis stärken.</p>
<h3><strong>Projekt Joint Commando Craft</strong></h3>
<p>Für das gemeinsam mit Norwegen verfolgte Projekt Joint Commando Craft (JCC) werden derzeit mehrere Designs für ein schnelles amphibische Einsatzboot mit geringer Signatur betrachtet, das eine Verdrängung von maximal 60 Tonnen haben und bis zu 24 vollausgerüstete Commandos und leichte Fahrzeuge oder andere Ladung bis zu sechs Tonnen transportieren soll. Gefordert wird auch eine mehrtägige autonome Seeausdauer. Prototypen sollen ab 2028 getestet werden.</p>
<p>Davon wollen Großbritannien und Norwegen &#8211; für seine Küstenjäger-Kommandos &#8211; zusammen 30 Stück beschaffen. Von britischer Seite wurde zuletzt vor allem <a href="https://soldat-und-technik.de/2026/06/streitkraefte/48879/royal-marines/">das Entern von Schiffen der russischen Schattenflotte</a> als Einsatzzweck hervorgehoben, wobei dies politische Opportunitätsgründe haben dürfte. Neue Landungsboote werden ohnehin benötigt, da die gegenwärtigen LCVP Mk 5 bis 2027 außer Dienst gestellt werden sollen. Das Nachfolgeprojekt lief bislang als Commando Insertion Craft (CIC).</p>
<h3><strong>Geschichte der UK Commando Force</strong></h3>
<p>Die Geschichte der UK Commando Force geht bis zur Aufstellung der 3rd Special Service Brigade aus der 102nd Brigade Royal Marines Division mit zusätzlichem Personal der British Army im Jahr 1943 zurück. Da die Abkürzung für &#8222;Special Service&#8220; unangenehme Anklänge an die deutsche SS hatte, wurde der aus je zwei Commandos von Marines und Army auf Bataillonsebene bestehende Verband bald in Commando Brigade umbenannt. Während des Kalten Krieges bestand sie im Kern aus 40, 42 und 45 Commando, Royal Marines und 29 Commando Regiment, Royal Artillery der Army.</p>
<p>Diese sind auch heute noch Teil der Commando Force. Hinzu kommen 43 Commando (Fleet Protection Group), 47 Commando (Raiding Group) für Bootsoperationen, 30 Commando (Information Exploitation Group) für Fernmelde-, Aufklärungs- und Informationsoperationen, 24 Commando Regiment, Royal Engineers mit Heerespionieren und das Commando Logistics Regiment. Zugewiesen ist auch die Commando Helicopter Force mit drei Hubschrauberstaffeln der Royal Navy, die dem teilstreitkäftegemeinsamen Joint Aviation Command untersteht.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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