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	<title>Panzerhaubitze &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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	<title>Panzerhaubitze &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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		<title>Weitere 112 Panzerhaubitzen K9 für Finnland aus Südkorea</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/04/streitkraefte/48142/k9-fuer-finnland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:58:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Hanwha Aerospace]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/08/Forward_Observation_Post_8421458-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Artillerie Finnlands gilt als die stärkste in Westeuropa. Hier schüttelt eine Panzerhaubitze des südkoreanischen Typs K9 Thunder während einer Übung die Landschaft durch. (Foto: U.S. Army/Nina J. Ramon)" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Weitere 112 Panzerhaubitzen K9 für Finnland aus Südkorea 1">Finnland hat ein Regierungsabkommen zur Beschaffung von weiteren 112 Panzerhaubitzen des Typs K9 Thunder aus Beständen der südkoreanischen Streitkräfte unterzeichnet, wie das Verteidigungsministerium des nordischen Landes am Donnerstag vergangener Woche mitteilte. Der Auftragswert wurde mit rund 546,8 Millionen Euro angegeben und umfasst auch Ersatzteile, Spezialwerkzeug und Prüfgeräte. Die Geschütze sollen ab 2028 geliefert werden und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/08/Forward_Observation_Post_8421458-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Artillerie Finnlands gilt als die stärkste in Westeuropa. Hier schüttelt eine Panzerhaubitze des südkoreanischen Typs K9 Thunder während einer Übung die Landschaft durch. (Foto: U.S. Army/Nina J. Ramon)" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Weitere 112 Panzerhaubitzen K9 für Finnland aus Südkorea 2"><p>Finnland hat ein Regierungsabkommen zur Beschaffung von weiteren 112 Panzerhaubitzen des Typs K9 Thunder aus Beständen der südkoreanischen Streitkräfte unterzeichnet, <a href="https://defmin.fi/-/suomi-hankkii-lisaa-155-mm-k9-panssarihaupitseja-etela-koreasta?languageId=en_US&amp;__cf_chl_tk=zrJ3QrozILJmi0QQY23XVpRNDH5RxBsTFXFm8N._nc4-1775838987-1.0.1.1-.ysTzCL6G_zPOAcZcg0B9XEHhc.4ACpKPhtFsufi7EY" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">wie das Verteidigungsministerium des nordischen Landes am Donnerstag vergangener Woche mitteilte</a>. Der Auftragswert wurde mit rund 546,8 Millionen Euro angegeben und umfasst auch Ersatzteile, Spezialwerkzeug und Prüfgeräte. Die Geschütze sollen ab 2028 geliefert werden und die bereits beschafften 96 K9 ergänzen sowie einen Teil der gezogenen Artillerie Finnlands ablösen.</p>
<p>Die gebraucht beschafften Panzerhaubitzen sollen vor der Indienststellung noch nationale Modifikationen erhalten. Die notwendige technische Infrastruktur im Land ist nach mehreren früheren Lieferungen bereits vorhanden. Die finnischen Streitkräfte hatten 2017 erstmals 48 ebenfalls gebrauchte K9 erhalten und 2021/22 weitere zehn beziehungsweise 38 Stück bestellt. Nach Ende der neuen Lieferung wird die Flotte damit insgesamt 208 Stück umfassen. Südkorea selbst hat über 1.200 seit 1998 produzierte Haubitzen des Typs im Bestand und plant weitere 889 der neuen automatisierten Version K9A3 zu produzieren.</p>
<h3><strong>K9 ist bei sechs NATO-Ländern in Dienst</strong></h3>
<p>Die Panzerhaubitze K9 Thunder ist neben Südkorea bereits von neun weiteren Ländern bestellt worden, darunter die NATO-Mitglieder Estland, Finnland, Norwegen, Polen, Türkei und zuletzt Rumänien. Das System wiegt 47 Tonnen und erreicht mit einem 155-mm-Rohr von 52 Kaliberlängen Schussweiten von über 40 Kilometern. Das K10 Munitionsfahrzeug auf demselben Fahrgestell kann bis zu 104 Geschosse und 504 Treibladungseinheiten automatisch an die Panzerhaubitze übertragen, auch unter Bedrohung.</p>
<p><a href="https://soldat-und-technik.de/2025/09/streitkraefte/45435/panzerhaubitzen/">Finnlands Nachbar Norwegen hat dem Hersteller Hanwha Aerospace im vergangenen Jahr ebenfalls einen weiteren Auftrag für die K9 erteilt</a>. Dort wird diese als „Versatile Indirect Artillery“ bezeichnet, wobei die Abkürzung Vidar zugleich der Name eines nordischen Rachegottes ist. Die mittlerweile dritte Tranche soll 24 Geschütze umfassen, womit der norwegische Bestand auf insgesamt 52 steigt. Die Lieferung soll bis 2027 erfolgen.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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		<title>Panzerhaubitze M109: BAE integriert L52-Rohr von Rheinmetall</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/06/bewaffnung/44350/m109-rheinmetall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jun 2025 06:49:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Artillerie]]></category>
		<category><![CDATA[BAE Systems]]></category>
		<category><![CDATA[M109]]></category>
		<category><![CDATA[Panzerhaubitze]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/06/Z72_5570_MOD_SUNSET-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="BAEs Prototyp der Panzerhaubitze M109-52 mit Rohr von Rheinmetall." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Panzerhaubitze M109: BAE integriert L52-Rohr von Rheinmetall 3">Der britische Rüstungshersteller BAE Systems hat ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsabkommen für eine neue Version der Panzerhaubitze M109 mit dem U.S. Army Combat Capabilities Development Command Armaments Center (DEVCOM-AC) abgeschlossen. Das gab das Unternehmen kürzlich bekannt. Ziel ist die Integration eines Geschützrohres mit 52 Kaliberlängen. BAE hatte bereits zuvor unabhängig mit Rheinmetall zusammengearbeitet, um die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/06/Z72_5570_MOD_SUNSET-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="BAEs Prototyp der Panzerhaubitze M109-52 mit Rohr von Rheinmetall." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Panzerhaubitze M109: BAE integriert L52-Rohr von Rheinmetall 6"><p>Der britische Rüstungshersteller BAE Systems hat ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsabkommen für eine neue Version der Panzerhaubitze M109 mit dem U.S. Army Combat Capabilities Development Command Armaments Center (DEVCOM-AC) abgeschlossen. <a href="https://www.baesystems.com/en/article/bae-systems-partners-with-us-army-to-advance-capability-upgrades-to-battle-proven-m109-paladin-platform" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Das gab das Unternehmen kürzlich bekannt</a>. Ziel ist die Integration eines Geschützrohres mit 52 Kaliberlängen. BAE hatte bereits zuvor unabhängig mit Rheinmetall zusammengearbeitet, um die M109A7 mit einem Rohr der deutschen Firma auszustatten. Die Kompatibilität wurde 2023 im scharfen Schuss demonstriert.</p>
<figure id="attachment_44354" aria-describedby="caption-attachment-44354" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-44354" src="/wp-content/uploads/2025/06/M109A7_Self-propelled_Howitzer.jpg" alt="Die gegenwärtige Version M109A7 mit L39-Rohr." width="1024" height="681" title="Panzerhaubitze M109: BAE integriert L52-Rohr von Rheinmetall 4" srcset="/wp-content/uploads/2025/06/M109A7_Self-propelled_Howitzer.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2025/06/M109A7_Self-propelled_Howitzer-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2025/06/M109A7_Self-propelled_Howitzer-768x511.jpg 768w, /wp-content/uploads/2025/06/M109A7_Self-propelled_Howitzer-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2025/06/M109A7_Self-propelled_Howitzer-696x463.jpg 696w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-44354" class="wp-caption-text">Die gegenwärtige Version M109A7 mit L39-Rohr. (Foto: U.S. Army)</figcaption></figure>
<p>BAE hat im vergangenen Jahr weitere Tests mit diversen Typen von 155-mm-Munition durchgeführt. Die bereits im Jahr 1963 mit reinem Rohr von 23 Kaliberlängen eingeführte M109 steht steht seit 2015 in der neuesten Version A7 bei der U.S. Army in Dienst. Ursprünglich als M109A6 Paladin Integrated Management (PIM) bezeichnet, übernahm diese die tiefgreifende Modernisierung der ursprünglichen &#8222;Paladin&#8220;-Version A6 aus den 1990er Jahren: unter anderem ein Trägheitsnavigationssystem, verschlüsselte Funkausstattung mit Frequenzsprungfähigkeit, ein größerer und sichererer Munitionsvorrat, Zusatzpanzerung sowie Verbesserungen bei Antrieb und Aufhängung.</p>
<h3><strong>Lange Reihe gescheiterter M109-Nachfolger</strong></h3>
<p>Zudem sank Dank modernisierter Geschützanlage die Besatzung von sechs auf vier Mann. Die Version A7 ersetzte schließlich das Originalfahrgestell durch das des Schützenpanzers Bradley, um Fahrleistung und Versorgbarkeit zu erhöhen. Das Gefechtsgewicht stieg von 27,5 auf 38 Tonnen. Allerdings hat auch diese neueste Version noch immer ein Rohr mit 39 Kaliberlängen, das bereits 1973 mit der Variante A1 eingeführt wurde. Schon seit Jahrzehnten sucht die U.S. Army nach einem Nachfolgemodell.</p>
<p>Um die Jahrtausendwende scheiterte etwa das ambitionierte Projekt Crusader, das unter anderem flüssige Treibladungen vorsah, an Kostengründen nach Ende des Kalten Krieges. 2009 wurde das System XM1203 Non-Line-of-Sight Cannon (NLOS-C) als Teil einer Familie von fortschrittlichen, leichteren Kampffahrzeugen gestrichen, bei der vor allem strategische Beweglichkeit im Mittelpunkt stand. Mit der Rückkehr des Fokus auf hochintensive Kriegführung gegen annähernd gleichwertige Gegner seit Beginn des Ukrainekonflikts 2014 begann die Army das Programm Extended Range Cannon Artillery (ERCA).</p>
<h3><strong>Kommt am Ende zumindest das Rohr von der PzH 2000?</strong></h3>
<p>Dafür entwickelte BAE, mittlerweile Produzent der M109, die Panzerhaubitze XM1299 mit einem Rohr von 58 Kaliberlängen. 2024 wurde auch dieses Projekt wegen Problemen mit hohem Rohrverschleiß eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt hatte BAE bereits sein alternatives Vorhaben mit Rheinmetall begonnen. Dessen Rohr kommt bekanntlich in der Panzerhaubitze 2000 zum Einsatz, die der U.S. Army schon 1997 neben einer weiteren Modernisierung der M109 vom amerikanischen Bundesrechnungshof als eine günstigere Alternative zur Crusader empfohlen worden war.</p>
<figure id="attachment_44355" aria-describedby="caption-attachment-44355" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-44355 size-full" src="/wp-content/uploads/2025/06/1024px-Dynamic_Front_18_39811016235.jpg" alt="Die Panzerhaubitze 2000 galt schon 1997 auch in den USA als möglicher Nachfolger für die M109. " width="1024" height="682" title="Panzerhaubitze M109: BAE integriert L52-Rohr von Rheinmetall 5" srcset="/wp-content/uploads/2025/06/1024px-Dynamic_Front_18_39811016235.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2025/06/1024px-Dynamic_Front_18_39811016235-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2025/06/1024px-Dynamic_Front_18_39811016235-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2025/06/1024px-Dynamic_Front_18_39811016235-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2025/06/1024px-Dynamic_Front_18_39811016235-696x464.jpg 696w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-44355" class="wp-caption-text">Die PzH 2000 galt schon 1997 auch in den USA als möglicher Nachfolger für die M109. (Foto: U.S. Army)</figcaption></figure>
<p>Auch Rheinmetalls <a href="https://soldat-und-technik.de/2023/10/bewaffnung/35835/radhaubitze-deutsches-heer-soll-rch-155-von-kmw-erhalten/">neuere Radhaubitze RCH 155</a> und das schwedische System Archer verwenden dieses Modell. Ob es die traditionell hohe NIH-Hürde (&#8222;not invented here&#8220;) in den USA überspringen kann, bleibt abzuwarten. Ein Präzedenzfall existiert immerhin mit Rheinmetalls 120-mm-Glattrohrkanone im Kampfpanzer M1 Abrams.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Selbstfahr-Haubitze 2S22 Bohdana: ukrainisches Erfolgsmodell</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/05/bewaffnung/43631/haubitze-bohdana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2025 11:56:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Panzerhaubitze]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/05/Bohdana_self-propelled_howitzer_cropped-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Prototyp der 2S22 Bohdana 2018." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Selbstfahr-Haubitze 2S22 Bohdana: ukrainisches Erfolgsmodell 7">Obwohl alle Welt vom Drohnenkrieg in der Ukraine spricht, spielt konventionelle Artillerie &#8211; oder der Mangel daran &#8211; noch immer eine entscheidende Rolle in der Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg. Ein zunehmend wichtiger Part kommt dabei der im eigenen Land produzierten Selbstfahr-Haubitze S22 Bohdana zu. Dabei handelt es sich um ein 155-mm-Geschütz mit 52 Kaliberlängen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/05/Bohdana_self-propelled_howitzer_cropped-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Prototyp der 2S22 Bohdana 2018." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Selbstfahr-Haubitze 2S22 Bohdana: ukrainisches Erfolgsmodell 9"><p>Obwohl alle Welt vom Drohnenkrieg in der Ukraine spricht, spielt konventionelle Artillerie &#8211; oder der Mangel daran &#8211; noch immer eine entscheidende Rolle in der Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg. Ein zunehmend wichtiger Part kommt dabei der im eigenen Land produzierten Selbstfahr-Haubitze S22 Bohdana zu. Dabei handelt es sich um ein 155-mm-Geschütz mit 52 Kaliberlängen, das ursprünglich auf das 6×6-LKW-Fahrgestell KrAZ-63221 gesetzt wurde. Mittlerweile gibt es auch Varianten auf Fahrgestell MAZ, Tatra 815-7 und Tatra Phoenix.</p>
<p>Das Modell der einheimischen Produktion auf verschiedenen verfügbaren Fahrgestellen, weitgehend finanziert durch Dänemark, stellt einen pragmatischen Ansatz zur Stärkung der ukrainischen Artillerie dar. Bei Kriegsbeginn verfügte das Land praktisch ausschließlich über ehemalige sowjetische Typen. Deren Einsatz ist seither nicht nur durch Materialverluste, sondern auch den Aufbrauch von Munitionsvorräten und begrenzten Nachlieferungen aus in- und ausländischer Produktion zurückgegangen.</p>
<h3><strong>Übergang zum Kaliber 155 mm</strong></h3>
<p>Die Nutzung von Geschützen im NATO-Kaliber 155 mm eröffnete zusätzliche Quellen, obwohl sich auch die westliche Munitionsproduktion weiterhin im Ausbau befindet, um den gewaltigen Verbrauch im Frontgeschehen decken zu können. Dazu lieferten vor allem NATO-Länder eine breite Palette verfügbarer Typen, was jedoch zu einem logistisch ungünstigen &#8222;Zoo&#8220; aus begrenzten Stückzahlen verschiedener Geschütze führte. Unter den Bedingungen hochintensiver Kriegführung zeigte sich zudem rasch deren Tauglichkeit, oder eben nicht.</p>
<p>So erlitt herkömmliche gezogene Artillerie wie die schnell in großen Stückzahlen gelieferte amerikanische M777 erhebliche Verluste durch Counterbattery-Feuer und Drohnen. Mobile Systeme wie die deutsche Panzerhaubitze 2000 und die französische Caesar fuhren hier aufgrund von besserem Schutz und Beweglichkeit im wahrsten Sinne des Wortes besser, erforderten unter den Bedingungen des ukrainischen Gefechtsfelds aber intensive Wartung, die nur begrenzt vor Ort geleistet werden konnte.</p>
<h3><strong>Vom Bohdana-Prototyp zur Kriegsproduktion</strong></h3>
<p>So überschritten die PzH 2000 mit ihrem automatischen Lader regelmäßig bei weitem den vorgesehenen täglichen Munitionsverbrauch, was zu schnellem Verschleiß führte. Da auch Ersatzteile nur begrenzt vorhanden waren und umfassende Instandsetzungsmaßnahmen in Litauen stattfinden mussten, reduzierte sich die Verfügbarkeit entsprechend. Auch von der Caesar hieß es unter ukrainischen Artilleristen beim Einsatz unter den fordernden örtlichen Bedingungen: &#8222;Die Dame braucht viel Aufmerksamkeit.&#8220;</p>
<p>Die 2S22 Bohdana ist eine Vorkriegsentwicklung, die erstmals 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Bis Kriegsbeginn durchlief der Prototyp Erprobungen, eine Serienproduktion erfolgte jedoch vorerst nicht. Nach der russischen Vollinvasion sollte das einzige Exemplar zunächst zerstört werden, kam dann jedoch zum Fronteinsatz. Anfang 2023 ging der Typ schließlich doch mit anfänglich sechs Stück pro Monat in Produktion. Bis Juli 2024 wurden nach ukrainischen Angaben bereits über 80 hergestellt.</p>
<figure id="attachment_43640" aria-describedby="caption-attachment-43640" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-43640" src="/wp-content/uploads/2025/05/2S22_Bohdana_tests_2021_01.jpg" alt="Bohdana bei der Erprobung 2021" width="1024" height="683" title="Selbstfahr-Haubitze 2S22 Bohdana: ukrainisches Erfolgsmodell 8" srcset="/wp-content/uploads/2025/05/2S22_Bohdana_tests_2021_01.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2025/05/2S22_Bohdana_tests_2021_01-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2025/05/2S22_Bohdana_tests_2021_01-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2025/05/2S22_Bohdana_tests_2021_01-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2025/05/2S22_Bohdana_tests_2021_01-696x464.jpg 696w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-43640" class="wp-caption-text">Bohdana bei der Erprobung 2021. (Foto: Sergej Woronkow)</figcaption></figure>
<h3><strong>Die Rolle Dänemarks</strong></h3>
<p>Eine wichtige Rolle übernahm Dänemark, das mittlerweile nach Anteil der Wirtschaftsleistung zusammen mit Estland an der Spitze der Unterstützerstaaten für die Ukraine liegt &#8211; insbesondere bei der Artillerie. <a href="https://soldat-und-technik.de/2023/01/streitkraefte/33806/daenemark-verschenkt-komplette-artillerie-an-die-ukraine/">Unter anderem übergab es 2023 seinen gesamten gerade erst bestellten Bestand von 19 Caesar an das Land</a>. Ab 2024 übernahm es die Finanzierung der Bohdana-Produktion durch Rückgriff auf die Zinsen von russischen Geldern, die in dänischen Banken eingefroren worden waren, sowie weiteren Quellen im Inland und von Partnern wie Norwegen, Schweden, Island und Kanada.</p>
<p>Insgesamt betrug der Umfang im ersten Jahr rund 570 Millionen Euro, davon 400 Millionen aus Zinsen eingefrorener russischer Gelder. Nach einem kürzlichen Abkommen mit der EU, die 2024 ebenfalls die Nutzung dieses Modells zur Unterstützung der Ukraine beschloss, soll sich dieser Anteil im laufenden Jahr auf 830 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Ende 2024 war die Monatsproduktion der Bohdana auf 20 erhöht worden und <a href="https://militarnyi.com/en/news/army-technology-production-of-bohdana-self-propelled-artillery-systems-reached-36-units-per-month/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">sollte bis Ende April weiter auf 36 gestiegen sein</a>. Damit dürfte der Typ einen großen Teil der ukrainischen Produktion von 154 Artilleriesystemen im letzten Jahr ausmachen.</p>
<p>Bohdana kann alle NATO-Standardtypen von 155-mm-Geschossen verschießen und erreicht mit Base-bleed-Geschossen eine Schussweite von 42, mit nachbeschleunigten Geschossen 50 Kilometer. Die Feuergeschwindigkeit beträgt sechs Schuss pro Minute. Das System führt 20 Schuss Bereitschaftsmunition mit, die gegen Handwaffenbeschuss und Splitter geschützte Kabine nimmt die fünfköpfige Besatzung auf. Die Masse beträgt 28 Tonnen.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hanwha stellt Schützenpanzer Redback in Rumänien vor</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2024/05/mobilitaet/38250/hanwha-stellt-schuetzenpanzer-redback-in-rumaenien-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Kanig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2024 06:20:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[BMC]]></category>
		<category><![CDATA[Hanwha]]></category>
		<category><![CDATA[K9 Thunder]]></category>
		<category><![CDATA[Panzerhaubitze]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/05/Image-Hanwha-Aerospace″s-REDBACK-IFV-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Image Hanwha Aerospace″s REDBACK IFV" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Hanwha stellt Schützenpanzer Redback in Rumänien vor 10">Die südkoreanische Hanwha Aerospace stellt ihren Schützenpanzer Redback auf der Messe Black Sea Defense &#38; Aerospace 2024 vom 22. bis 24. Mai in Bukarest vor. Der Typ ist Hanwhas Vorschlag im Wettbewerb um einen neuen rumänischen Schützenpanzer, für den noch dieses Jahr die Entscheidung und Vertragsunterzeichnung für bis zu 298 Fahrzeuge im Wert von rund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/05/Image-Hanwha-Aerospace″s-REDBACK-IFV-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Image Hanwha Aerospace″s REDBACK IFV" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Hanwha stellt Schützenpanzer Redback in Rumänien vor 13"><p>Die südkoreanische Hanwha Aerospace stellt ihren Schützenpanzer Redback auf der Messe Black Sea Defense &amp; Aerospace 2024 vom 22. bis 24. Mai in Bukarest vor. Der Typ ist Hanwhas Vorschlag im Wettbewerb um einen neuen rumänischen Schützenpanzer, für den noch dieses Jahr die Entscheidung und Vertragsunterzeichnung für bis zu 298 Fahrzeuge im Wert von rund drei Milliarden Euro geplant ist. Mitbewerber sind Rheinmetall mit dem Lynx, BAE Systems mit dem CV90, und General Dynamics European Land Systems mit dem ASCOD.</p>
<figure id="attachment_38251" aria-describedby="caption-attachment-38251" style="width: 1920px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-38251 size-full" src="/wp-content/uploads/2024/05/Image-Aerial-view-of-Hanwha-Aerospaces-booth-at-BSDA.jpg" alt="Image Aerial view of Hanwha Aerospaces booth at BSDA" width="1920" height="1080" title="Hanwha stellt Schützenpanzer Redback in Rumänien vor 11" srcset="/wp-content/uploads/2024/05/Image-Aerial-view-of-Hanwha-Aerospaces-booth-at-BSDA.jpg 1920w, /wp-content/uploads/2024/05/Image-Aerial-view-of-Hanwha-Aerospaces-booth-at-BSDA-300x169.jpg 300w, /wp-content/uploads/2024/05/Image-Aerial-view-of-Hanwha-Aerospaces-booth-at-BSDA-1024x576.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2024/05/Image-Aerial-view-of-Hanwha-Aerospaces-booth-at-BSDA-768x432.jpg 768w, /wp-content/uploads/2024/05/Image-Aerial-view-of-Hanwha-Aerospaces-booth-at-BSDA-1536x864.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2024/05/Image-Aerial-view-of-Hanwha-Aerospaces-booth-at-BSDA-150x84.jpg 150w, /wp-content/uploads/2024/05/Image-Aerial-view-of-Hanwha-Aerospaces-booth-at-BSDA-696x392.jpg 696w, /wp-content/uploads/2024/05/Image-Aerial-view-of-Hanwha-Aerospaces-booth-at-BSDA-1068x601.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-38251" class="wp-caption-text">Der Stand von Hanwha auf der Messe Black Sea Defense &amp; Aerospace 2024</figcaption></figure>
<p>Der Redback beruht auf dem in Südkorea eingeführten K21. Australien hat sich bereits letztes Jahr unter der Bezeichnung AS21 für diesen Typ und gegen den Lynx entschieden, um seine alten Mannschaftstransportpanzer M113 zu ersetzen. Diese Version wiegt mit 42 Tonnen Kampfgewicht erheblich mehr als der knapp 26 Tonnen schwere K21 und wird von einem MTU America MT881 Ka-500 Diesel mit 735 kW (1.000 PS) auf mindesten 65 km/h beschleunigt.</p>
<figure id="attachment_38252" aria-describedby="caption-attachment-38252" style="width: 1900px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-38252 size-full" src="/wp-content/uploads/2024/05/Image-Hanwha-Aerospace″s-REDBACK-IFV.jpg" alt="Image Hanwha Aerospace″s REDBACK IFV" width="1900" height="1251" title="Hanwha stellt Schützenpanzer Redback in Rumänien vor 12" srcset="/wp-content/uploads/2024/05/Image-Hanwha-Aerospace″s-REDBACK-IFV.jpg 1900w, /wp-content/uploads/2024/05/Image-Hanwha-Aerospace″s-REDBACK-IFV-300x198.jpg 300w, /wp-content/uploads/2024/05/Image-Hanwha-Aerospace″s-REDBACK-IFV-1024x674.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2024/05/Image-Hanwha-Aerospace″s-REDBACK-IFV-768x506.jpg 768w, /wp-content/uploads/2024/05/Image-Hanwha-Aerospace″s-REDBACK-IFV-1536x1011.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2024/05/Image-Hanwha-Aerospace″s-REDBACK-IFV-150x99.jpg 150w, /wp-content/uploads/2024/05/Image-Hanwha-Aerospace″s-REDBACK-IFV-696x458.jpg 696w, /wp-content/uploads/2024/05/Image-Hanwha-Aerospace″s-REDBACK-IFV-1068x703.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1900px) 100vw, 1900px" /><figcaption id="caption-attachment-38252" class="wp-caption-text">Der Redback in der von Australien ausgewählten Version. (Fotos: Hanwha)</figcaption></figure>
<p>Der sechs Tonnen schwere Turm wurde von der australischen EOS Defence Systems auf Basis des Elbit MT30 aus Israel entwickelt. Die Bewaffnung besteht aus einer 30 mm Bushmaster Mk44S Maschinenkanone und einem koaxialen 7,62 mm MAG Maschinengewehr, einem Zwillingsstarter für Rafael Spike LR2 Panzerabwehr-Lenkflugkörper, und einer fernbedienten Waffenstation (RCWS) EOS 400, die verschiedene weitere Maschinenwaffen aufnehmen kann.</p>
<p>Auch in Rumänien verspricht Hanwha die Einbeziehung der inländischen Industrie. Mit der K9 Thunder Panzerhaubitze hat das Unternehmen zudem noch ein weiteres Eisen im Feuer, mit dem es parallel ebenfalls gegen Rheinmetall mit der Panzerhaubitze 2000 sowie seine eigene Ableitung T-155 Firtina von BMC aus der Türkei antritt. Während der Redback zuvor in Polen gegen den einheimischen Entwurf eines schweren Schützenpanzers verlor, konnte sich Hanwha dort sowie in Finnland, Estland und Norwegen ebenso wie in Australien mit der K9 durchsetzen. Dieser Wettbewerb soll ebenfalls noch 2024 entschieden werden.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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			</item>
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		<title>Reichweitensteigerung – M109-Haubitze mit L52-Rohr erfolgreich getestet</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2023/10/bewaffnung/35789/reichweitensteigerung-m109-haubitze-mit-l52-rohr-erfolgreich-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2023 14:45:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Artillerie]]></category>
		<category><![CDATA[BAE Systems]]></category>
		<category><![CDATA[M109-52]]></category>
		<category><![CDATA[M109A7]]></category>
		<category><![CDATA[Panzerhaubitze]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinmetall]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/10/M109-52-Panzerhaubitze_Foto_BAE-Systems-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="M109 52 Panzerhaubitze Foto BAE Systems" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Reichweitensteigerung – M109-Haubitze mit L52-Rohr erfolgreich getestet 14">Die Rüstungskonzerne Rheinmetall und BAE Systems haben erfolgreiche Schussversuche mit einer kampfwertgesteigerten Panzerhaubitze des Typs M109 durchgeführt. Wie aus einer am 10. Oktober von Rheinmetall veröffentlichten Mitteilung hervorgeht, wurde die M109A7 mit einem 52-Kaliberlängen-Rohr (L52) von Rheinmetall, wie es beispielsweise in der Panzerhaubitze 2000 genutzt wird, ausgerüstet. Zudem wird auf weitere im Jahr 2024 geplante [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/10/M109-52-Panzerhaubitze_Foto_BAE-Systems-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="M109 52 Panzerhaubitze Foto BAE Systems" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Reichweitensteigerung – M109-Haubitze mit L52-Rohr erfolgreich getestet 15"><p>Die Rüstungskonzerne Rheinmetall und BAE Systems haben erfolgreiche Schussversuche mit einer kampfwertgesteigerten Panzerhaubitze des Typs M109 durchgeführt. Wie aus einer am 10. Oktober von Rheinmetall veröffentlichten Mitteilung hervorgeht, wurde die M109A7 mit einem 52-Kaliberlängen-Rohr (L52) von Rheinmetall, wie es beispielsweise in der Panzerhaubitze 2000 genutzt wird, ausgerüstet. Zudem wird auf weitere im Jahr 2024 geplante Tests verwiesen, bei denen die erhöhte Reichweite mit verschiedenen Munitionskombinationen untersucht werden soll.</p>
<p>„Die M109-52 ist eine bedeutende, risikoarme und leistungsstarke Modifikation der derzeitigen 39-Kaliber-Kanone und bietet die für umfangreiche Operationen erforderliche zusätzliche Reichweite“, schreibt der deutsche Rüstungskonzern in seiner Mitteilung.</p>
<p>Demnach haben die in den USA durchgeführten Tests die Kompatibilität der deutschen Kanone mit der US-Haubitze vom Typ M109A7, der aktuellen Standardhaubitze der U.S. Army, bewiesen.</p>
<p>Mit dem System zielen die beiden Konzerne offenbar darauf ab, der U.S. Army eine risikoarme und vergleichsweise schnell umsetzbare Kampfwertsteigerung der Rohrartillerie des US-Heeres zu offerieren. „Durch die Kombination zweier ausgereifter Systeme vermeiden Rheinmetall und BAE Systems viele der technischen Risiken, die mit ähnlichen Bemühungen zur Verbesserung der Wirkung verbunden sind“, heißt es in der Mitteilung.</p>
<p>Das US-Heer hat bereits vor geraumer Zeit mehrere Programme ins Leben gerufen, um die Wirkmöglichkeiten der eigenen Artillerie zu verbessern. Dieses Ziel kann technisch auf mehreren Wegen erreicht werden. Einer der Wege ist es, die Granaten mit einer höheren Mündungsgeschwindigkeit zu verschießen. Dies kann entweder mit einer stärkeren Ladung oder der Nutzung eines längeren Rohres oder der Kombination aus beidem erreicht werden. Ein längeres Rohr – die Länge des L39-Rohres beträgt 6,04 m, die des L52 8,06 m – führt dazu, dass die im Rohr durch die Treibladung angetriebene Granate längere Zeit der beschleunigenden Wirkung ausgesetzt wird, bis diese das Rohr verlässt. Somit wird auch eine höhere Mündungsgeschwindigkeit erreicht.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Waldemar Geiger</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Fehlende verteidigungspolitische Strategiefähigkeit Deutschlands am Beispiel der Panzerhaubitze 2000</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2023/01/bewaffnung/33873/fehlende-verteidigungspolitische-strategiefaehigkeit-deutschlands-am-beispiel-der-panzerhaubitze-2000/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2023 08:25:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[S&T+]]></category>
		<category><![CDATA[Artillerie]]></category>
		<category><![CDATA[Panzerhaubitze]]></category>
		<category><![CDATA[Strategiefähigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2019/11/31562788541_28d543ecbc_k-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="31562788541 28d543ecbc k" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2019/11/31562788541_28d543ecbc_k-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2019/11/31562788541_28d543ecbc_k-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Fehlende verteidigungspolitische Strategiefähigkeit Deutschlands am Beispiel der Panzerhaubitze 2000 16">Die Bundesrepublik Deutschland hat viele Stärken, eine elaborierte Strategiefähigkeit auf dem sicherheitspolitischen Feld gehört aber sicherlich nicht dazu. Auch wenn Deutschland viele kluge Köpfe mit fundiertem sicherheitspolitischem Sachverstand aufweist, neigt das politische Berlin dazu, diese im Zweifelsfall bewusst zu ignorieren oder zu überhören. Selbst heute – fast ein Jahr nach der Zeitenwenden-Rede des Kanzlers – [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2019/11/31562788541_28d543ecbc_k-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="31562788541 28d543ecbc k" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2019/11/31562788541_28d543ecbc_k-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2019/11/31562788541_28d543ecbc_k-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Fehlende verteidigungspolitische Strategiefähigkeit Deutschlands am Beispiel der Panzerhaubitze 2000 19"><p>Die Bundesrepublik Deutschland hat viele Stärken, eine elaborierte Strategiefähigkeit auf dem sicherheitspolitischen Feld gehört aber sicherlich nicht dazu. Auch wenn Deutschland viele kluge Köpfe mit fundiertem sicherheitspolitischem Sachverstand aufweist, neigt das politische Berlin dazu, diese im Zweifelsfall bewusst zu ignorieren oder zu überhören. Selbst heute – fast ein Jahr nach der Zeitenwenden-Rede des Kanzlers – kann man getrost anzweifeln, ob sicherheitspolitische Aspekte in den Fokus der deutschen Politik gerückt sind, bzw. über alle politischen Entscheidungen und Themengebiete hinweg bedacht werden. Sicherheits- und Verteidigungspolitik sei heute gewiss nicht mehr das fünfte Rad am Wagen, eher das vierte, heißt es in sicherheits- und verteidigungspolitisch gut informierten und involvierten Kreisen des politischen Berlins „off the record“.<div class='digimember_salesletter'><style>.addtoany_share_save_container{display:none!important;} .g-8, .g-22, .g-21, .g-23{display:none!important;} .td-main-sidebar{display:none!important}body.td-animation-stack-type0 .post img { opacity: 1;}@media (max-width:475px){.paywall-column-1, .paywall-column-2{width:99%!important;}.paywall-order-1, .paywall-order-2,.paywall-order-3{width:99%!important;}}</style>
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		<title>Estland beschafft weitere K9 Panzerhaubitzen</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2023/01/bewaffnung/33765/estland-beschafft-weitere-k9-panzerhaubitzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2023 07:54:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Artillerie]]></category>
		<category><![CDATA[Estland]]></category>
		<category><![CDATA[Hanwha Defense]]></category>
		<category><![CDATA[K9 Thunder]]></category>
		<category><![CDATA[Panzerhaubitze]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=33765</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/01/Estland-beschafft-weitere-K9-Panzerhaubitzen_Foto_MoD-Estonia_Marina-Lostsina-e1673855472801-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Estland beschafft weitere K9 Panzerhaubitzen Foto MoD Estonia Marina Lostsina e1673855472801" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Estland beschafft weitere K9 Panzerhaubitzen 20">Die estnischen Streitkräfte beschaffen weitere 155-mm-Panzerhaubitzen K9 Thunder des südkoreanischen Rüstungskonzerns Hanwha Defense. Dies gab das estnische Verteidigungsministerium über soziale Medien bekannt. Damit erhöht sich der Gesamtbestand um zwölf weitere Panzerhaubitzen auf insgesamt 36 Systeme. Estland nutzt die K9 mit Ankunft der ersten Haubitzen seit 2020. Basierend auf dem nationalen Verteidigungsplan wurden initial 24 Panzerhaubitzen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2023/01/Estland-beschafft-weitere-K9-Panzerhaubitzen_Foto_MoD-Estonia_Marina-Lostsina-e1673855472801-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Estland beschafft weitere K9 Panzerhaubitzen Foto MoD Estonia Marina Lostsina e1673855472801" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Estland beschafft weitere K9 Panzerhaubitzen 21"><p>Die estnischen Streitkräfte beschaffen weitere 155-mm-Panzerhaubitzen K9 Thunder des südkoreanischen Rüstungskonzerns Hanwha Defense. Dies gab das estnische Verteidigungsministerium über soziale Medien bekannt. Damit erhöht sich der Gesamtbestand um zwölf weitere Panzerhaubitzen auf insgesamt 36 Systeme.</p>
<p>Estland nutzt die K9 mit Ankunft der ersten Haubitzen seit 2020. Basierend auf dem nationalen Verteidigungsplan wurden initial 24 Panzerhaubitzen im Wert von 81,5 Millionen Euro beschafft. Das Paket umfasst neben den Panzerhaubitzen auch Ausbildung, Wartung und Ersatzteile. Die Auslieferung der Systeme ist über vier Jahre geplant. Bereits bei der Übergabe von weiteren sechs K9 im Dezember 2022 äußerte der verantwortliche Programmmanager beim estnische Zentrum für Verteidigungsinvestitionen ECDI, Karmo Saar die Absicht, kurzfristig weitere zwölf Panzerhaubitzen zu bestellen. Dies ist mit der heute verlautbarten Vertragsunterzeichnung erfolgt. Laut dem estnischen Verteidigungsministerium werden die K9 zuerst das Artilleriebataillon der 1. Infanteriebrigade auffüllen. Estland verfügt innerhalb der 2. Infanteriebrigade über ein weiteres Artilleriebataillon. Beide Brigaden bilden zusammen mit einem weiteren britischen Verband den Kern der <a href="https://soldat-und-technik.de/2022/12/streitkraefte/33484/grossverband-estland-stellt-division-auf/" target="_blank" rel="noopener">jüngst aufgestellten Division</a>.</p>
<p>Ausgestattet mit einer Kanone im Kaliber 155 mm/52 ist die südkoreanische Panzerhaubitze bei einer Reichweite von 40 km befähigt, neben einer hohen Präzision eine hohe Kadenz abzubilden. Die schnelle Feuerrate befähige die K9 laut Hersteller im Rahmen des „Shoot-and-Scoot“-Verfahrens nach dem Verschuss mehrerer Granaten in kurzer Zeitfolge umgehend einen Stellungswechsel durchzuführen und so dem indirekten Feuer des Feindes auszuweichen. Innerhalb des estnischen Heeres können mit dem modernen System die zuweilen veralteten gezogenen Artilleriegeschütze ersetzt werden und zusammen mit dem ab 2024 zur Lieferung anstehenden HIMARS Mehrfachraketenwerfern ein weites Entfernungsband abdecken.</p>
<p>Die Panzerhaubitze K9 wird neben Estland auch bei anderen Streitkräften der Region in wachsender Stückzahl eingesetzt. So beschafften sowohl Finnland als auch Norwegen eine Version der K9 Thunder. Im Sommer 2022 entschied sich auch Polen für die Version K9A1 und erhielt bereits im Oktober die ersten 24 Haubitzen. Diese sollen in Zukunft auf den Stand K9PL modernisiert werden und ab 2026 unter Beteiligung der polnischen Industrie gefertigt werden.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Kristóf Nagy </strong></a></p>
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		<title>Finnland beschafft weitere K9 Panzerhaubitzen</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2022/11/bewaffnung/33353/finnland-beschafft-weitere-k9-panzerhaubitzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2022 15:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Hanwha]]></category>
		<category><![CDATA[K9]]></category>
		<category><![CDATA[Panzerhaubitze]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2022/11/15EEAFF8-690B-4608-BA37-322C1AA3544F-e1668785821830-218x150.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="15EEAFF8 690B 4608 BA37 322C1AA3544F e1668785821830" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Finnland beschafft weitere K9 Panzerhaubitzen 22">Die finnischen Streitkräfte beschaffen weitere 38 gebrauchte K9 Thunder Panzerhaubitzen des südkoreanischen Rüstungskonzerns Hanwha Defense. Dies gab ein Sprecher des ministeriellen Finanzausschusses bekannt. Die finnischen Streitkräfte haben bereits seit 2017 in zwei Losen 58 Panzerhaubitzen des Typs K9 bestellt. Bereits 2017 hatte die finnische Regierung hatte 48 gebrauchte K9 Panzerhaubitzen im Wert von 146 Millionen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2022/11/15EEAFF8-690B-4608-BA37-322C1AA3544F-e1668785821830-218x150.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="15EEAFF8 690B 4608 BA37 322C1AA3544F e1668785821830" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Finnland beschafft weitere K9 Panzerhaubitzen 23"><p>Die finnischen Streitkräfte beschaffen weitere 38 gebrauchte K9 Thunder Panzerhaubitzen des südkoreanischen Rüstungskonzerns Hanwha Defense. Dies gab ein Sprecher des ministeriellen Finanzausschusses bekannt. Die finnischen Streitkräfte haben bereits seit 2017 in zwei Losen 58 Panzerhaubitzen des Typs K9 bestellt.</p>
<p>Bereits 2017 hatte die finnische Regierung hatte 48 gebrauchte K9 Panzerhaubitzen im Wert von 146 Millionen Euro aus dem Bestand der südkoreanischen Streitkräfte erworben. Diesem folgte Ende 2021 die Entscheidung zur Beschaffung von weiteren zehn Systemen, welche bis 2025 geliefert werden sollen. Über die Lieferzeit des 38 Stück umfassenden dritten Loses im Wert von 134,4 Millionen Euro ist bis jetzt nichts bekannt geworden.</p>
<p>Die Anschaffung der K9 Panzerhaubitze geht auf ein 2014 aufgelegtes Programm zur Modernisierung der finnischen Artillerie zurück. Ziel war die Ablösung der aus sowjetischer Fertigung stammenden 2S1 und 2S5 Panzerhaubitzen. Nach 2016 durchgeführten Versuchen fiel die Entscheidung aus technisch-taktischen und auch fiskalen Gründen zugunsten des südkoreanischen Systems, welches unter der Bezeichnung K9 Moukari eingeführt wurde. Die Kanone im Kaliber 155 mm/52 verleiht der südkoreanischen Panzerhaubitze eine Reichweite von bis zu 40 km, sowie eine hohe Präzision und Kadenz. Als lokaler Partner für die Modifikation nach finnischen Vorstellungen und für zukünftige Instandsetzungsvorhaben zeichnet der zum Patria Konzern gehörende Wartungs- und Lifecycle-Support Spezialist Millog verantwortlich. Millog übergab eigenen Angaben zufolge 2019 die erste K9 aus dem initialen Los und wird die Auslieferung der 48 Fahrzeuge bis 2024 beendet haben.</p>
<p>Die K9 Panzerhaubitze entwickelt sich zunehmend zu einem Exportschlager im Ostseeraum und Skandinavien. Neben Estland und zuletzt Polen verwendet auch Norwegen die K9. Letzterer Nutzer gab erst Anfang November bekannt, dass weitere vier Panzerhaubitzen und sechs K10 Munitionsversorgungsfahrzeuge für die Streitkräfte geordert werden.</p>
<p><strong><span class="s2">Kristóf Nagy</span></strong></p>
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		<title>Norwegen ruft weitere K9 Panzerhaubitzen ab</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2022/11/bewaffnung/33291/norwegen-ruft-weitere-k9-panzerhaubitzen-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 09:48:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Hanwha Defense]]></category>
		<category><![CDATA[K9]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Panzerhaubitze]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2022/11/K9-Norway_Foto_Norwegian-Defense-Materiel-Agency-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="K9 Norway Foto Norwegian Defense Materiel Agency" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Norwegen ruft weitere K9 Panzerhaubitzen ab 24">Die norwegischen Streitkräfte erhalten weitere 155-mm-Panzerhaubitzen K9 Thunder und dazugehörige Munitionsversorgungsfahrzeuge des Typs K10 des südkoreanischen Rüstungskonzerns Hanwha Defense. Dies gab die norwegischen Beschaffungsagentur NDMA (Norwegian Defense Materiel Agency) in einer Stellungnahme bekannt. Die vier Haubitzen und acht Versorgungsfahrzeuge sind bereits als Option im 2017 geschlossenen Rahmenvertrag über Fahrzeuge des gleichen Typs enthalten. Norwegen beschaffte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2022/11/K9-Norway_Foto_Norwegian-Defense-Materiel-Agency-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="K9 Norway Foto Norwegian Defense Materiel Agency" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Norwegen ruft weitere K9 Panzerhaubitzen ab 25"><p>Die norwegischen Streitkräfte erhalten weitere 155-mm-Panzerhaubitzen K9 Thunder und dazugehörige Munitionsversorgungsfahrzeuge des Typs K10 des südkoreanischen Rüstungskonzerns Hanwha Defense. Dies gab die norwegischen Beschaffungsagentur NDMA (Norwegian Defense Materiel Agency) in einer Stellungnahme bekannt. Die vier Haubitzen und acht Versorgungsfahrzeuge sind bereits als Option im 2017 geschlossenen Rahmenvertrag über Fahrzeuge des gleichen Typs enthalten.</p>
<p>Norwegen beschaffte ab 2017 bis dato 24 Stück Panzerhaubitzen mit der Typenbezeichnung K9 Vidar (Versatile Indirect Artillery) und sechs Munitionsversorgungsfahrzeuge des Typs K10 im Wert von 180 Millionen US-Dollar. Die nun gezogene Option war bereits in der Vereinbarung enthalten. Ausgestattet mit einer Kanone im Kaliber 155 mm/52 ist die südkoreanische Panzerhaubitze bei einer Reichweite von 40 km befähigt, neben einer hohen Präzision eine hohe Kadenz abzubilden. Die schnelle Feuerrate befähige die K9 laut Hersteller im Rahmen des „Shoot-and-Scoot“-Verfahrens nach dem Verschuss mehrerer Granaten in kurzer Zeitfolge umgehend einen Stellungswechsel durchzuführen und so dem indirekten Feuer des Feindes auszuweichen.</p>
<p>Die K9 Vidar löst bei den norwegischen Streitkräften die stark geschrumpfte und zuletzt 2007 modernisierte Flotte an M109A3GNM-Panzerhaubitzen ab, welche ursprünglich Ende der 1960er-Jahre beschafft wurden und über Jahrzehnte das Rückgrat der norwegischen Selbstfahrartillerie bildeten. Interessant ist der Zukauf von weiteren gepanzerten K10 Munitionsversorgungsfahrzeugen, wodurch sich das ursprüngliche Verhältnis zu den K9 Panzerhaubitzen zugunsten einer besseren Munitionsversorgbarkeit im Gefecht verändert. So beschafften die norwegischen Streitkräfte ursprünglich zu den 24 K9 nur sechs K10. Dieses Verhältnis verschiebt sich zukünftig auf 28 Panzerhaubitzen zu 14 Versorgungsfahrzeugen.</p>
<p>Die Panzerhaubitze K9 wird neben Norwegen auch bei anderen Streitkräften der Region in wachsender Stückzahl beschafft und eingesetzt. So beschafften sowohl Finnland als auch Estland eine Version der K9 Thunder. Im Sommer 2022 entschied sich auch Polen für die Version K9A1 und erhielt bereits im Oktober die ersten 24 Fahrzeuge. Diese sollen in Zukunft auf den Stand K9PL modernisiert werden und ab 2026 unter Beteiligung der polnischen Industrie gefertigt werden.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Kristóf Nagy </strong></a></p>
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		<title>Erstes Los mit 24 K9-Panzerhaubitzen an Polen übergeben</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2022/10/bewaffnung/33114/erstes-los-mit-24-k9-panzerhaubitzen-an-polen-uebergeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Soldat &#38; Technik Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 15:05:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Hanwha Defense]]></category>
		<category><![CDATA[K9]]></category>
		<category><![CDATA[Panzerhaubitze]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2022/10/K9PL-roll-out-ceremony-2_Hanwha-e1666278261441-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="K9PL roll out ceremony 2 Hanwha e1666278261441" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Erstes Los mit 24 K9-Panzerhaubitzen an Polen übergeben 26">Weniger als zwei Monate nach Vertragsabschluss hat Hanwha auf seinem Werksgelände in Changwon, etwa 300 Kilometer südöstlich von Seoul, nach eigenen Angaben in einer feierlichen Zeremonie die ersten 24 K9-Panzerhaubitzen an Polen übergeben. Noch für dieses Jahr sei die Auslieferung eines zweiten Loses mit weiteren 24 Haubitzen vorgesehen. Beim Vertragsabschluss hatten die Vertragsparteien angegeben, dass [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2022/10/K9PL-roll-out-ceremony-2_Hanwha-e1666278261441-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="K9PL roll out ceremony 2 Hanwha e1666278261441" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Erstes Los mit 24 K9-Panzerhaubitzen an Polen übergeben 27"><p>Weniger als zwei Monate nach Vertragsabschluss hat Hanwha auf seinem Werksgelände in Changwon, etwa 300 Kilometer südöstlich von Seoul, nach eigenen Angaben in einer feierlichen Zeremonie die ersten 24 K9-Panzerhaubitzen an Polen übergeben. Noch für dieses Jahr sei die Auslieferung eines zweiten Loses mit weiteren 24 Haubitzen vorgesehen.</p>
<p>Beim Vertragsabschluss hatten die Vertragsparteien angegeben, dass zunächst Haubitzen in der Version K9A1 ausgeliefert würden. Die Version K9PL werde entwickelt und später in die Produktion gehen. Am Ende sei vorgesehen, alle Haubitzen auf den Standard K9PL nachzurüsten. Unbestätigten Berichten zufolge sollen die Haubitzen aus der laufenden Produktion stammen, die ursprünglich für das koreanische Heer bestimmt war.</p>
<p>Dem ersten Los sollen nach Angaben von Hanwha bis 2026 weitere hunderte von Panzerhaubitzen aus der Produktion in Korea folgen, verbunden mit der Lieferung von Artilleriemunition. Ausbildung von Besatzungen und Instandsetzungspersonal und Unterstützung in der Logistik sind ebenfalls vereinbart. Ab 2026 sollen weitere hundert Haubitzen K9PL mit polnischer Beteiligung an der Produktion folgen. In früheren Informationen wurde die Gesamtzahl der bestellten Panzerhaubitzen mit 650 angegeben.</p>
<p>Hanwha nutzte die Gelegenheit, dem versammelten polnischen Führungspersonal weitere Produkte aus dem Unternehmen vorzuführen. Die Parade vor den weiteren aufgefahrenen 23 Panzerhaubitzen führte natürlich eine K9 an. Ihr folgten das K10 Ammunition Resupply Vehicle, das K77 Fire Direction Center Vehicle, das K21 Infantry Fighting Vehicle, das Korean Amphibious Assault Vehicle und das Arion-SMET Unmanned Ground Vehicle. Zusätzlich zu diesen Bodenfahrzeugen hatte Hanwha Lenkflugkörper und Triebwerke für die Luft- und Raumfahrt ausgestellt.</p>
<p>Nach der Beschreibung von Hanwha ist die Panzerhaubitze K9 Thunder mit über 1.700 Einheiten, die bereits in neun Ländern im Einsatz sind, die beliebteste Panzerhaubitze der Welt. Die Panzerhaubitze sei mit ihrer Kanone im Kaliber 155 mm/52 in der Lage, bei einer Reichweite von über 40 Kilometern mit hohen Feuerraten und -mengen eine konsistente, präzise und schnelle Wirkung zu erzielen. Die K9 sei insbesondere für die &#8222;Shoot-and-Scoot&#8220;-Fähigkeit optimiert, d.h. sie kann mehrere Geschosse abfeuern und sich sofort an einen anderen Ort bewegen, um potenzielles Gegenfeuer zu vermeiden.</p>
<p><a href="https://esut.de/2022/10/meldungen/37246/koreanische-panzerhaubitze-k9-auf-der-ausa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Hanwha hat die Panzerhaubitze K9 nach einem Demonstrationsschießen auf dem Yuma Proving Ground bei der AUSA ausgestellt und dort die Planung für die Weiterentwicklung der K9 vorgestellt</a>.</p>
<p><a href="/team" target="_blank" rel="noopener"><strong>Gerhard Heiming</strong></a></p>
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