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	<title>Mobilität &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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	<title>Mobilität &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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		<title>Beowulf CATV: U.S. Army erhält weitere Überschneefahrzeuge</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/07/mobilitaet/49098/beowulf-catv-army/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 12:26:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Beowulf]]></category>
		<category><![CDATA[CATV]]></category>
		<category><![CDATA[Überschneemobilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/01/CATV-BVS10-Beowulf-20220115-b_BAE-Systems-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das CATV Beowulf." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Beowulf CATV: U.S. Army erhält weitere Überschneefahrzeuge 1">Die U.S. Army hat 19 weitere Cold Weather All-Terrain Vehicles des Typs Beowulf von BAE Systems erhalten. Die Zahl der Fahrzeuge im Bestand steigt damit auf 58, weitere 96 sind noch bestellt. Erstmals erhielt auch die von der Nationalgarde des Bundesstaats Vermont betriebene Army Mountain Warfare School einige Exemplare. Weitere gingen an das Arctic Region [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/01/CATV-BVS10-Beowulf-20220115-b_BAE-Systems-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das CATV Beowulf." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Beowulf CATV: U.S. Army erhält weitere Überschneefahrzeuge 2"><p>Die U.S. Army hat 19 weitere Cold Weather All-Terrain Vehicles des Typs Beowulf von BAE Systems erhalten. Die Zahl der Fahrzeuge im Bestand steigt damit auf 58, <a href="https://soldat-und-technik.de/2025/01/mobilitaet/41294/44-catv-beowulf/">weitere 96 sind noch bestellt</a>. Erstmals erhielt auch <a href="https://vt.public.ng.mil/News/Article/2939399/making-mountaineers-us-army-mountain-warfare-school/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">die von der Nationalgarde des Bundesstaats Vermont betriebene Army Mountain Warfare School</a> einige Exemplare. Weitere gingen an das Arctic Region Test Center in Alaska und die ebenfalls dort stationierte 11th Airborne Division.</p>
<p>Im August 2022 hatte die U.S. Army zunächst 110, im Dezember 2024 noch 44 weitere CATV-Fahrzeuge und Ersatzteile bestellt, um die seit 40 Jahren genutzten Bv206 abzulösen. Deutschland beschafft gemeinsam mit Schweden, Großbritannien und den Niederlanden unter dem gleichen Kürzel CATV, aber mit der Bezeichnung Collaborative All-Terrain Vehicle, insgesamt 367 Fahrzeuge, die auf dem gleichen BvS10 basieren wie der Beowulf. Im Gegensatz zum Basismodell ist letzterer allerdings ungepanzert.</p>
<h3><strong>Beowulf bewältigt Schnee, Sumpf und Wasser</strong></h3>
<p>Das Fahrzeug besteht aus zwei Kabinen, die über je zwei Ketten angetrieben werden. Die Lenkung erfolgt über das Knickgelenk, das beide Kabinen verbindet. Er wird von einem Cummins-Diesel mit 210 Kilowatt Leistung angetrieben, der das Gefährt an Land auf bis zu 65 km/h beschleunigt. Dank des niedrigen Bodendrucks und des Kettenantriebs kann der Beowulf übergangslos von festem Untergrund über sumpfigen Boden bis in Gewässer fahren und dort schwimmen. Die maximale Schwimmgeschwindigkeit wird mit vier km/h angegeben.</p>
<p>Bei einem Gesamtgewicht von 15,5 Tonnen können in der vorderen Kabine (in der der Antrieb untergebracht ist) bis zu drei Tonnen und in der hinteren Kabine bis zu fünf Tonnen Nutzlast befördert werden. Platz ist für bis zu 14 Soldaten. Die Fahrzeuge sollen bei extrem niedrigen Temperaturen (bis -50 Grad Celsius) in tiefem Schnee für Logistik-, Patrouillen-, Sanitäts- und Führungsaufgaben eingesetzt werden. Sie sind für die Landesverteidigung, die Unterstützung ziviler Behörden und für den Such- und Rettungsdienst vorgesehen.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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		<title>KNDS: 40. Innenraumkabine für GTF 3 aus Ex-Bahnwerk Görlitz</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/07/mobilitaet/49054/knds-gtf-3-goerlitz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 08:39:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Geschützte Transportfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[KNDS]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/Foto-KNDS-Florian-Hohenwarter-CEO-KNDS-Deutschland-Ministerpraesident-Michael-Kretschmer-Standortleiter-Enrico-Blocksdorf-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Zum einjährigen Bestehen des KNDS-Standorts in Görlitz überreichten CEO Florian Hohenwarter (l.) und Standortleiter Enrico Blocksdorf (r.) Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer das Modell eines Boxers, für den hier Module und künftig auch Wannen produziert werden." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="KNDS: 40. Innenraumkabine für GTF 3 aus Ex-Bahnwerk Görlitz 3">Ein Jahr nach der Übernahme des ehemaligen Alstom-Bahnwerks in Görlitz durch KNDS hat CEO Florian Hohenwarter im Beisein des Ministerpräsident des Bundeslandes Sachsen, Michael Kretschmer, des Oberbürgermeisters der Stadt Görlitz, Octavian Ursu, sowie weiteren Gästen aus der Bundes- und Lokalpolitik die 40. Innenraumkabine für das Geschützte Transportfahrzeug (GTF) 3 der Bundeswehr enthüllt. Die Innenräume der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/07/Foto-KNDS-Florian-Hohenwarter-CEO-KNDS-Deutschland-Ministerpraesident-Michael-Kretschmer-Standortleiter-Enrico-Blocksdorf-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Zum einjährigen Bestehen des KNDS-Standorts in Görlitz überreichten CEO Florian Hohenwarter (l.) und Standortleiter Enrico Blocksdorf (r.) Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer das Modell eines Boxers, für den hier Module und künftig auch Wannen produziert werden." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="KNDS: 40. Innenraumkabine für GTF 3 aus Ex-Bahnwerk Görlitz 4"><p>Ein Jahr nach der Übernahme des ehemaligen Alstom-Bahnwerks in Görlitz durch <a href="https://knds.com/de/standorte/knds-deutschland" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">KNDS</a> hat CEO Florian Hohenwarter im Beisein des Ministerpräsident des Bundeslandes Sachsen, Michael Kretschmer, des Oberbürgermeisters der Stadt Görlitz, Octavian Ursu, sowie weiteren Gästen aus der Bundes- und Lokalpolitik die 40. Innenraumkabine für das Geschützte Transportfahrzeug (GTF) 3 der Bundeswehr enthüllt. Die Innenräume der Kabine für den GTF 3 werden unter anderem in Görlitz gefertigt und ausgestattet. Danach werden sie an den KNDS-Standort München zur Lackierung versendet.</p>
<p>„Es war uns ein besonderes Anliegen, Herrn Ministerpräsidenten Kretschmer als Unterstützer des Projekts über den Fortschritt der Transformation des Standorts zu informieren. Wir haben bereits mehr als die Hälfte der 70.000 Quadratmeter Werksfläche umgestaltet und werden bis Jahresende 400 Mitarbeiter beschäftigen“, sagte Hohenwarter. „Neben dem GTF 3 produzieren wir heute in Görlitz bereits Wannen und Turmgehäuse für den Kampfpanzer Leopard 2 sowie Module für unterschiedliche Varianten des Radpanzers Boxer. Die Produktion von Turmgehäusen für den Schützenpanzer Puma und Wannen für den Radpanzer Boxer ist in Vorbereitung.“</p>
<h3><strong>Görlitz ermöglicht schnellere Lieferungen durch KNDS</strong></h3>
<p>Beim Geschützten Transportfahrzeug der 3. Generation handelt es sich um den Iveco Trakker 8&#215;8 mit geschütztem Fahrerhaus. 2021 hatte die Bundeswehr Iveco Defence Vehicles einen Auftrag über bis zu 1.048 Fahrzeuge in fünf Versionen zur Auslieferung bis 2028 erteilt. Sie sind für den Transport von 20-Zoll-ISO-Container geeignet und teilweise zudem mit Hydraulikkränen und Windensystemen ausgestattet. Alle Fahrzeuge erfüllen laut Iveco die modernste Euro-VI-Abgasnorm, eignen sich für den Single-Fuel-Betrieb und verfügen über ein geschütztes Fahrerhaus auf höchstem Niveau. Der Schutz beziehe sich sowohl auf ballistische als auch auf Einwirkungen durch Minen sowie auf IED- und ABC-Schutz.</p>
<p><a href="https://soldat-und-technik.de/2025/02/mobilitaet/42142/goerlitz-knds/">Vor etwas über einem Jahr, am 5. Februar 2025, hatte KNDS eine Rahmenvereinbarung über die Übernahme des Standorts Görlitz vom Unternehmen Alstom unterzeichnet</a>. KNDS zufolge hat sich dieser aufgrund der hochspezialisierten Mitarbeiter und der guten Rahmenbedingungen innerhalb kürzester Zeit zu einer wichtigen Säule für den anstehenden Produktionshochlauf entwickelt. Mit Görlitz habe KNDS seine Fertigungskapazitäten um eine Produktionsstätte erweitern können, die das Unternehmen in die Lage versetze, schneller und umfassender als bisher Fahrzeugsysteme an die Bundeswehr und deren Partner liefern zu können.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>GCS präsentiert modulare Minefield-Breaching-Lösung</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/06/mobilitaet/49014/gcs-praesentiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 07:56:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Eurosatory]]></category>
		<category><![CDATA[Minenräumer]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/1952x1000-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Modular Mine Plough mit integriertem Lane-Marking-System von GCS an einem Räumpanzer." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="GCS präsentiert modulare Minefield-Breaching-Lösung 5">Nach der Präsentation auf der Eurosatory 2026 stellt die Schweizer Global Clearance Solutions (GCS) ihre modulare Minefield-Breaching-Lösung vor. Diese kombiniert einen neu entwickelten Modular Mine Plough mit einem integrierten Lane-Marking-System. Das für militärische Combat-Engineering-Operationen entwickelte System unterstützt laut GCS-Pressemitteilung vom gestrigen Freitag das Schaffen und Markieren von gekennzeichneten Durchgängen durch vermintes Gelände. Dadurch ermögliche es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/1952x1000-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Modular Mine Plough mit integriertem Lane-Marking-System von GCS an einem Räumpanzer." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="GCS präsentiert modulare Minefield-Breaching-Lösung 7"><p>Nach der Präsentation auf <a href="https://soldat-und-technik.de/2026/06/mobilitaet/48998/mehler-traktor/">der Eurosatory 2026</a> stellt <a href="https://gcs.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">die Schweizer Global Clearance Solutions (GCS)</a> ihre modulare Minefield-Breaching-Lösung vor. Diese kombiniert einen neu entwickelten Modular Mine Plough mit einem integrierten Lane-Marking-System. Das für militärische Combat-Engineering-Operationen entwickelte System unterstützt laut GCS-Pressemitteilung vom gestrigen Freitag das Schaffen und Markieren von gekennzeichneten Durchgängen durch vermintes Gelände. Dadurch ermögliche es die kontrollierte Bewegung von Fahrzeugen und Kräften in Hochrisikoumgebungen.</p>
<p>Minefield Breaching sei eine Kernanforderung für die operative Mobilität, so der Hersteller. Es erfordere das zuverlässige Zusammenspiel mehrerer Schritte: mechanische Räumung, Definition des Durchgangs und kontinuierliches Vorrücken unter Schutz. GCS begegne dieser Anforderung, indem Räum- und Markierungsfunktionen in einem koordinierten Setup zusammengeführt würden. Der Modular Mine Plough sei ein frontmontiertes Anbaugerät für geschützte Ketten- und Radfahrzeuge. Er sei darauf ausgelegt, Minen und explosive Gefahren zu verdrängen und eine geräumte Spur mit einer Breite von drei bis viereinhalb Meter zu schaffen, entsprechend der Breite des Fahrzeugs.</p>
<figure id="attachment_49019" aria-describedby="caption-attachment-49019" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-49019" src="/wp-content/uploads/2026/06/1952x1000-1-1024x683.jpg" alt="Die Räumtiefe des Systems kann aus dem Fahrzeuginnern von fünf bis 300 Millimeter eingestellt werden. " width="696" height="464" title="GCS präsentiert modulare Minefield-Breaching-Lösung 6" srcset="/wp-content/uploads/2026/06/1952x1000-1-1024x683.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2026/06/1952x1000-1-300x200.jpg 300w, /wp-content/uploads/2026/06/1952x1000-1-768x512.jpg 768w, /wp-content/uploads/2026/06/1952x1000-1-150x100.jpg 150w, /wp-content/uploads/2026/06/1952x1000-1-696x464.jpg 696w, /wp-content/uploads/2026/06/1952x1000-1-1068x712.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2026/06/1952x1000-1.jpg 1500w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-49019" class="wp-caption-text">Die Räumtiefe des Systems kann aus dem Fahrzeuginnern von fünf bis 300 Millimeter eingestellt werden. (Foto: GCS)</figcaption></figure>
<h3><strong>Integriertes Lane-Marking-System</strong></h3>
<p>Das System könne aus dem Fahrzeuginneren bedient werden und ermögliche die Anpassung der Räumtiefe von fünf bis 300 Millimeter während der Fahrt. Dadurch könne es an unterschiedliche Boden- und Gefahrenbedingungen angepasst werden, während das Fahrzeug seine Vorwärtsbewegung beibehält. Ein integriertes Lane-Marking-System kennzeichne die geräumte Spur fortlaufend während des Breaching-Prozesses. Das stangenbasierte System bringe die Marker während der Fahrt aus und unterstütze eine ein- oder zweiseitige Spurmarkierung.</p>
<p>Fluoreszierende Elemente und optionale Beleuchtung verbessern die Sichtbarkeit der Spur bei eingeschränkten Sichtverhältnissen. Dies hilft nachfolgenden Kräften, die Orientierung beizubehalten und ihre Exposition zu reduzieren. Zusammen strukturierten beide Komponenten den Breaching-Prozess als kontrollierten und wiederholbaren Ablauf statt als Abfolge getrennter Einzelschritte. Dies unterstütze eine konsistentere Durchführung und reduziere die Notwendigkeit, Personal außerhalb geschützter Plattformen einzusetzen.</p>
<h3><strong>Teil breiterer Aktivitäten von GCS</strong></h3>
<p>„Minefield Breaching endet nicht, sobald ein Durchgang geschaffen ist. Die Spur muss unmittelbar markiert werden, ohne die Besatzung zu exponieren. Der Modular Mine Plough und das Lane Marking System wurden auf diese operative Anforderung hin entwickelt: den Durchgang öffnen, ihn während der Fahrt markieren und sicherstellen, dass die Besatzung im geschützten Fahrzeug bleiben kann“, sagte Philipp von Michaelis, CEO und Mitgründer von GCS. Das System sei Teil der breiteren Aktivitäten von GCS in den Bereichen Mobilität und Minderung explosiver Gefahren in humanitären, kommerziellen und militärischen Kontexten.</p>
<p>Im Verteidigungsbereich unterstützte es Combat Engineering und Minefield Breaching mit dem Ziel, die Bewegungsfähigkeit unter Bedrohung aufrechtzuerhalten. Bei der Entwicklung von Attachments wie dem Modular Mine Plough lege GCS Wert auf modulare Lösungen, die sich an unterschiedliche Plattformen und Einsatzszenarien anpassen ließen und für anspruchsvolle Einsatzbedingungen konzipiert seien. Auf der Eurosatory 2026 wurde das System im gemeinsamen Szenario Engineering Safe Passage zusammen mit ARX Robotics, SYMLAB und ENS Dynamics präsentiert.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehler stellt geschützten Traktor auf Eurosatory 2026 vor</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/06/mobilitaet/48998/mehler-traktor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 08:35:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Eurosatory]]></category>
		<category><![CDATA[Lindnerhof Taktik]]></category>
		<category><![CDATA[Mehler Protection]]></category>
		<category><![CDATA[STEYR]]></category>
		<category><![CDATA[Traktor]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Darstellung des Schichtsystems der Mehler-Studie M-RACC KE." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-300x206.jpg 300w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-1024x704.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-768x528.jpg 768w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-1536x1056.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-150x103.jpg 150w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-696x479.jpg 696w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-1068x734.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4.jpg 1920w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Mehler stellt geschützten Traktor auf Eurosatory 2026 vor 8">Der deutsche Schutzspezialist Mehler Protection hat auf der Eurosatory 2026 zusammen mit Steyr (eine Marke von CNH Industrial) das Konzept des gepanzerten Traktors M-RACC KE vorgestellt. Dabei soll es sich um einen modularen STANAG-4569-Schutz auf einer multifunktionalen Plattform handeln. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht ein gepanzerter Steyr Terrus CVT, der als multifunktionale Arbeits- und Transportplattform [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Darstellung des Schichtsystems der Mehler-Studie M-RACC KE." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="/wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-218x150.jpg 218w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-300x206.jpg 300w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-1024x704.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-768x528.jpg 768w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-1536x1056.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-150x103.jpg 150w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-696x479.jpg 696w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4-1068x734.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild2-4.jpg 1920w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" title="Mehler stellt geschützten Traktor auf Eurosatory 2026 vor 10"><p><a href="https://mehler-protection.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Der deutsche Schutzspezialist Mehler Protection</a> hat auf <a href="https://soldat-und-technik.de/2026/06/bewaffnung/48898/eurosatory-fv-014/">der Eurosatory 2026</a> zusammen mit Steyr (eine Marke von CNH Industrial) das Konzept des gepanzerten Traktors M-RACC KE vorgestellt. Dabei soll es sich um einen modularen STANAG-4569-Schutz auf einer multifunktionalen Plattform handeln. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht ein gepanzerter Steyr Terrus CVT, der als multifunktionale Arbeits- und Transportplattform für anspruchsvolle Einsatzszenarien konzipiert wurde.</p>
<p>Das nach STANAG 4569 entwickelte modulare Schutzkonzept für Traktoren verfügt über eine gepanzerte Kabine mit Rundum- und Dachschutz gemäß STANAG/AEP 55 Level 2, während eine Zusatzpanzerung die kritischsten Bereiche des Fahrzeugs verstärkt. Dies bietet nicht nur Schutz gegen Granatsplitter, sondern gewährleistet auch Minenschutz nach STANAG Level 2. Das Konzept soll neue Maßstäbe für die Sicherheit der Besatzung setzen, insbesondere in exponierten Einsatzumgebungen, und soll zudem die in der DGUV 201 027 (BGI 833) festgelegten Anforderungen deutlich übertreffen.</p>
<figure id="attachment_49001" aria-describedby="caption-attachment-49001" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-49001" src="/wp-content/uploads/2026/06/Bild3-3-1024x807.jpg" alt="Mehr als die Bilder wurde in Paris noch nicht gezeigt. " width="696" height="549" title="Mehler stellt geschützten Traktor auf Eurosatory 2026 vor 9" srcset="/wp-content/uploads/2026/06/Bild3-3-1024x807.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild3-3-300x237.jpg 300w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild3-3-768x606.jpg 768w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild3-3-1536x1211.jpg 1536w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild3-3-150x118.jpg 150w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild3-3-696x549.jpg 696w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild3-3-1068x842.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2026/06/Bild3-3.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-49001" class="wp-caption-text">Mehr als die Bilder wurde in Paris noch nicht gezeigt. (Bild: Mehler)</figcaption></figure>
<h3><strong>Steyr fährt, Mehler schützt, Lindnerhof verstaut</strong></h3>
<p>Kernstück ist die Plattform Steyr Terrus CVT. Die Terrus-Baureihe bietet mit einer Leistung von bis zu 340 PS eine hohe Zugkraft sowie eine maximale Hubkraft von über elf Tonnen im Heck und knapp sechs Tonnen an der Front. Die kompakte Bauweise und die optimierte Rundumsicht unterstützen Einsätze im Front- und Heckbereich – ein entscheidender Vorteil beim Betrieb in anspruchsvollen Umgebungen wie militärischen Übungsplätzen, Flugplätzen oder Anlagen kritischer Infrastruktur.</p>
<p>Auf diesen Traktor setzt Mehler Protection sein Schutz- und Integrationskonzept M-RACC KE durch eine Konstruktion nach militärischen Standards um. M-RACC KE ist ein Schutzkonzept für Traktoren, das gemäß STANAG 4569 gegen kinetische Bedrohungen (Schutzstufe 1–3), direkten Beschuss mit Handfeuerwaffen, Sekundärsplitter und Minen (Schutzstufe 2 gegen Panzerabwehr-, Antipersonen-, Explosions- und EFP-Minen) entwickelt wurde. Lindnerhof Taktik – ebenfalls Teil der Mehler Systems Group – hat das Verstauungskonzept für die persönliche Ausrüstung in der Kabine entwickelt.</p>
<h3><strong>Lösung für Pionier-, Räum- und Unterstützungsaufgaben</strong></h3>
<p>Die Kombination aus der Plattform der Terrus-CVT-Serie und dem Schutzkonzept M-RACC KE schafft eine robuste, anpassungsfähige Lösung für Pionier-, Räum- und Unterstützungsaufgaben sowie für Transport- und Logistikeinsätze in Hochrisikogebieten. Die Plattform lässt sich mit einer Vielzahl von Anbaugeräten ausstatten, darunter Planierschilder und Räumschilde, Bagger- und Kranarme, Grabenfräsen sowie Frontlader. M-RACC KE soll sich besonders für die Kampfmittelbeseitigung (EOD) und Einsätze in kontaminierten, risikoreichen oder sicherheitskritischen Umgebungen eignen.</p>
<p>„Unser Ziel ist es, den Besatzungen bestmöglichen Schutz vor ballistischen Bedrohungen, Splittern und Minen zu bieten, ohne die Einsatzflexibilität der Plattform zu beeinträchtigen“, so Christian Vahldieck, Geschäftsführer von Mehler Protection Platform Armour. Er unterstreicht die Rolle von Mehler Protection bei diesem Projekt: „Unser Beitrag zu M-RACC KE ist konsequent auf die Sicherheit der Besatzung ausgerichtet. Wir haben unsere Erfahrung in der Panzerung militärischer Plattformen in ein Konzept eingebracht, das umfassenden Schutz für Kabinenstruktur, Unterboden und Schlüsselkomponenten bietet.“</p>
<p>Markus Müller, President EMEA bei CNH, begrüßt die Gelegenheit, die Lösung gemeinsam mit Mehler Protection auf der Eurosatory zu präsentieren: „Unsere umfassende Erfahrung in der Fertigung von Ausrüstung für anspruchsvolle Großeinsätze macht Steyr zu einem starken Partner für den Verteidigungssektor. Durch die Kombination der Ingenieurkompetenz von Steyr mit dem Fachwissen von Mehler Protection sind wir bestens aufgestellt, um die extrem hohen Anforderungen dieser Branche zu erfüllen. Wir freuen uns sehr, diese wegweisende Steyr-Innovation auf der Eurosatory zu präsentieren, während CNH einen möglichen Einstieg in verteidigungsrelevante Geschäftsbereiche prüft.“</p>
<p><strong>Redaktion/AF</strong></p>
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		<title>Gendarmerie nationale erhält weitere Centaure von Sofram</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/06/mobilitaet/48912/gendarmerie-nation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 12:44:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[geschützte Fahrzeuge]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/photo-centaure-avril-2025-1024x576-1-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der VIPG Centaure ersetzt bei der französischen Gendarmerie nationale das geschützte Fahrzeug VBRG aus den 1970er Jahren." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Gendarmerie nationale erhält weitere Centaure von Sofram 11">Die französische Gendarmerie nationale ersetzt zunehmend ihre geschützten 4&#215;4-Fahrzeuge vom Typ Berliet VBRG durch den von Soframe entwickelten VIPG (véhicule d&#8217;intervention polyvalent de la gendarmerie) Centaure. Bislang sind über 70 Stück des 14,5 Tonnen schweren Fahrzeug bestellt, das neben Fahrer und Kommandant weitere acht Personen aufnehmen kann. Der Antrieb erfolgt durch einen Sechszylinder-Dieselmotor mit 330 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/photo-centaure-avril-2025-1024x576-1-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der VIPG Centaure ersetzt bei der französischen Gendarmerie nationale das geschützte Fahrzeug VBRG aus den 1970er Jahren." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Gendarmerie nationale erhält weitere Centaure von Sofram 12"><p><a href="https://soldat-und-technik.de/2024/06/sut-plus/38752/50-jahre-gign-der-spezialverband-der-franzoesischen-gendarmerie-nationale/">Die französische Gendarmerie nationale</a> ersetzt zunehmend ihre geschützten 4&#215;4-Fahrzeuge vom Typ Berliet VBRG durch den von <a href="https://www.soframe.com/us/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Soframe</a> entwickelten VIPG (véhicule d&#8217;intervention polyvalent de la gendarmerie) Centaure. Bislang sind über 70 Stück des 14,5 Tonnen schweren Fahrzeug bestellt, das neben Fahrer und Kommandant weitere acht Personen aufnehmen kann. Der Antrieb erfolgt durch einen Sechszylinder-Dieselmotor mit 330 PS und automatischem Getriebe, die Straßenhöchstgeschwindigkeit liegt bei 104 km/h, die Reichweite bei 750 Kilometern. Der Wendekreis beträgt neun Meter.</p>
<p>Das Fahrzeug ist nach NATO STANAG 4569 Level 2 gegen Beschuss mit 7,62-mm-Munition geschützt. Es verfügt über zwei oder vier Seitentüren und eine Heckrampe sowie einen hydraulisch bewegten Räumschild. Hinzu kommen eine fernbediente Waffenstation etwa für ein Maschinengewehr, um 360 Grad schwenkbare Mehrrohr-Werfer für Rauch- und Reizstoffgranaten sowie ein ausfahrbarer Teleskopmast mit Tag- und Nachtsichtkameras auf dem Dach. Zudem gibt es ein automatisches System zur akustischen Detektion von Schüssen. Der Centaure ist auch mit einer Klima- und einer zentralen Reifendruckregelanlage ausgestattet.</p>
<h3><strong>Gendarmerie ersetzt VBRG durch Centaure</strong></h3>
<p>Der Vorgänger VBRG (véhicule blindé à roues de la Gendarmerie), Firmenbezeichnung VXB-170 wurde 1972 als geschütztes Fahrzeug für Aufgaben der inneren Sicherheit von der Gendarmerie ausgewählt. Es wiegt 12,7 Tonnen und bietet einer dreiköpfigen Besatzung plus sechs bis acht Mann Absitzstärke Platz. Angetrieben von einem Achtzylinder-Dieselmotor Berliet V800M mit 170 PS erreicht es eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h bei ebenfalls 750 Kilometer Reichweite. Es verfügt über einen Ein-Mann-Turm, der ein Maschinengewehr Kaliber 7,62mm und einen 56-mm-Granatwerfer aufnehmen kann.</p>
<p>Ursprünglich wurden 155 für die gepanzerten Schwadronen der Gendarmerie mobile beschafft. 2018 waren noch etwa 70 bei sechs Schwadronen der Gepanzerten Gruppe mit Standort in Versailles-Satory (bis 2004 neben zwei Schwadronen mit 6&#215;6-Radpanzern VBC-90) sowie in Korsika und den französischen Überseegebieten im Einsatz. Seit 2022 werden sie nun durch den Centaure ersetzt.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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		<title>Grizzly Selbstfahrhaubitze auf 10&#215;10-Fahrgestell für Kanada</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/06/mobilitaet/48742/grizzly-auf-10x10/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 12:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Artillery Gun Module]]></category>
		<category><![CDATA[GDLS]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Piranha]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/HJbkwf3WoAIKIf1-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Vorstellung des 10x10-Artilleriesystems Grizzly auf der CANSEC 2026." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Grizzly Selbstfahrhaubitze auf 10x10-Fahrgestell für Kanada 13">General Dynamics Land Systems (GDLS) hat die Selbstfahrhaubitze Grizzly für einen kanadischen Bedarf vorgestellt. Das System verbindet das Artillery Gun Module (AGM) von KNDS mit Rheinmetalls Waffenanlage 155 mm/L52, das auch auf der deutschen RCH 155 auf Boxer zum Einsatz kommt, mit dem 10&#215;10-Fahrgestell des Light Armoured Vehicle (LAV), der in Kanada von GDLS produzierten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/06/HJbkwf3WoAIKIf1-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Vorstellung des 10x10-Artilleriesystems Grizzly auf der CANSEC 2026." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Grizzly Selbstfahrhaubitze auf 10x10-Fahrgestell für Kanada 14"><p><a href="https://www.gdls.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">General Dynamics Land Systems (GDLS)</a> hat die Selbstfahrhaubitze Grizzly für einen kanadischen Bedarf vorgestellt. Das System verbindet das Artillery Gun Module (AGM) von KNDS mit Rheinmetalls Waffenanlage 155 mm/L52, das auch auf der deutschen RCH 155 auf Boxer zum Einsatz kommt, mit dem 10&#215;10-Fahrgestell des Light Armoured Vehicle (LAV), der in Kanada von GDLS produzierten Version des Piranha.</p>
<p>Die Schweiz hat bereits <a href="https://soldat-und-technik.de/2024/05/bewaffnung/38210/knds-deutschland-und-gdels-stellen-agm-auf-piranha-hmc-vor/">eine solche Kombination auf dem Piranha 10&#215;10 Heavy Mission Carrier</a> als zukünftiges Artilleriesystem ausgewählt. Kanada sucht derzeit Ersatz für seine 33 gezogenen 155-mm-Haubitzen des Typs M777 und hat einen Bedarf für 80 bis 98 Selbstfahrgeschütze formuliert. Diese sollen Munition vom Typ M795 bis zu einer Entfernung von 30, M1128 Base-bleed-Geschosse bis 40 Kilometer Entfernung verschießen, mit der präzisionsgelenkten Munition M982 Excalibur und M1156 Lenksätzen sowie intelligenter Panzerabwehrmunition kompatibel sein.</p>
<h3><strong>Der Name Grizzly erinnert an erstes kanadisches LAV</strong></h3>
<p>Zudem soll das künftige System fähig zu Multiple Round Simultaneous Impact (MRSI)-Feueraufträgen sein. Eine Batterie von sechs Geschützen muss innerhalb von drei Minuten 96 Schuss abgeben und die Feuerstellung verlassen können. Zusätzlich sollen einzelne Fahrzeuge innerhalb von zwei Minuten nach dem letzten Schuss mindestens 500 Meter zurücklegen können. Mit dem AGM ist sogar Artilleriefeuer aus der Bewegung möglich, laut KNDS kann das vollautomatische Ladesystem bis zu annähernd neun Schuss pro Minute abgeben.</p>
<p>Der auf der Rüstungsmesse CANSEC 2026 vorgestellte Grizzly nimmt den Namen des 6&#215;6-Mannschaftstransportwagens LAV I AVGP auf, der in den 1970er Jahren von GMC als kanadische Version des Piranha I der damaligen schweizerischen Mowag gebaut wurde. GMC produzierte die 8&#215;8-Variante des LAV zudem für das U.S. Marine Corps. Später wurden sowohl der kanadische als auch der schweizerische Hersteller von GDLS übernommen.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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		<title>Rheinmetall auf der ILA 2026: &#8222;Stark in allen Dimensionen&#8220;</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/06/mobilitaet/48736/rheinmetall-ila-26/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 09:41:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Caracal]]></category>
		<category><![CDATA[Loitering Munition]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinmetall]]></category>
		<category><![CDATA[Skyranger 30]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/01/MK-04_BoxerSkyranger-02-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Auf der ILA 2026 zeigt Rheinmetall unter anderem den Skyranger 30 auf Boxer-Fahrgestell." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Rheinmetall auf der ILA 2026: &quot;Stark in allen Dimensionen&quot; 15">Auf rund 840 Quadratmetern präsentiert sich Rheinmetall auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA Berlin 2026. Der Düsseldorfer Technologiekonzern zählt zu den großen Ausstellern der Traditionsmesse, die vom 10. bis 14. Juni 2026 auf dem Veranstaltungsgelände am Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld stattfindet. Unter dem Motto „Strong and clear. Across all domains.“ positioniert sich Rheinmetall auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/01/MK-04_BoxerSkyranger-02-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Auf der ILA 2026 zeigt Rheinmetall unter anderem den Skyranger 30 auf Boxer-Fahrgestell." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Rheinmetall auf der ILA 2026: &quot;Stark in allen Dimensionen&quot; 16"><p>Auf rund 840 Quadratmetern präsentiert sich <a href="https://www.rheinmetall.com/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Rheinmetall</a> auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA Berlin 2026. Der Düsseldorfer Technologiekonzern zählt zu den großen Ausstellern der Traditionsmesse, die vom 10. bis 14. Juni 2026 auf dem Veranstaltungsgelände am Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld stattfindet. Unter dem Motto „Strong and clear. Across all domains.“ positioniert sich Rheinmetall auf der ILA als ganzheitlicher Systemanbieter für alle Operationsräume.</p>
<p>Zu den Highlights des Rheinmetall-Messeauftritts 2026 zählt neben dem autonomen Collaborative Combat Aircraft (CCA) MQ-28 Ghost Bat von Boeing, das für die Kooperation mit bemannten Kampfflugzeugen (manned-unmanned teaming) in stark umkämpften Lufträumen entwickelt wurde, auch <a href="https://soldat-und-technik.de/2026/04/streitkraefte/48157/loitering-idz-es/">das Loitering Munition System (LMS) FV-014</a>: Es vereint die Fähigkeiten von Aufklärung und präziser Wirkung in einer Plattform und schließt damit die Lücke zwischen einer klassischen Drohne und konventioneller Artillerie.</p>
<h3><strong>Loitering Munition System FV-014</strong></h3>
<p>Mithilfe eines rundum schwenkbaren Gimbals, also einer 360-Grad-Optik am Bug, können potenzielle Ziele über längere Zeiträume beobachtet und im entscheidenden Moment präzise bekämpft werden. Dies kann autonom oder ferngesteuert erfolgen. Dank modularer Sensorik, hoher Reichweite und vernetzter Einsatzführung stellt das LMS ein wirkungsvolles Instrument für moderne Gefechtsfelder dar, in denen Reaktionsgeschwindigkeit und Situationsbewusstsein von entscheidender Bedeutung sind. Die FV-014 hat eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern und verfügt über einen Gefechtskopf inklusive Zündvorrichtung.</p>
<p>Zudem kann die Drohne bis zu 70 Minuten in der Luft bleiben und Ziele beobachten, bis sie zur Wirkung kommt. Das System, das Intelligenz und Schlagkraft kombiniert, wird vollständig in der EU produziert. Es wird in eine Bodenkontrollstation integriert, die die Missionsplanung, die Flugführung und die Unterstützung des Bekämpfungsvorgangs organisiert. Die FV-014 ist ein entscheidender Bestandteil des Aufklärungswirkverbunds (AWV) von Rheinmetall. Dieser umfasst alle erforderlichen Systeme für den Aufklärungs- und Kampfeinsatz – die Drohne Luna NG als wichtiges Aufklärungselement gehört ebenfalls dazu.</p>
<h3><strong>Flugabwehrsystem Skyranger 30</strong></h3>
<p>Die bodengebundene Luftverteidigung hat in Europa insbesondere vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine stark an Bedeutung gewonnen. Zahlreiche EU- und NATO-Mitglieder, darunter auch Deutschland, haben sich für die mobile Flugabwehr-Lösung Skyranger 30 von Rheinmetall entschieden. Das System bietet eine Kombination aus Mobilität, Schutz, Flexibilität und Präzision, um den wachsenden Anforderungen an herausfordernde Bedrohungsszenarien im Nah- und Nächstbereich gerecht zu werden.</p>
<p>Auf der ILA 2026 zeigt Rheinmetall den Skyranger 30-Turm auf dem gepanzerten 8&#215;8-Radfahrzeug Boxer mit integriertem Lenkflugkörper DefendAir von MBDA. Mit diesem Effektoren-Mix ist der Skyranger 30 für heutige und zukünftige Bedrohungen gerüstet. Daneben präsentiert Rheinmetall mit dem Caracal eine 4&#215;4-Luftlandeplattform, die speziell für die Bedürfnisse von Luftlande- und Spezialkräften entwickelt wurde. Das Fahrzeug vereint hohe taktische Mobilität, eine geringe Silhouette und modular skalierbaren Schutz mit der Fähigkeit, unterschiedlichste Missionsprofile flexibel abzubilden.</p>
<h3><strong>Luftlandefahrzeug Caracal mit ATAX-Luftabwurfsystem</strong></h3>
<p>Die Plattform lässt sich dabei für verschiedene Rollen konfigurieren – vom einfachen Truppentransporter über spezialisierte Varianten bis hin zum hochbewaffneten Gefechtsfahrzeug mit lafettengestützten Wirkmitteln oder Panzerabwehrlenkwaffen. Dank einer Zuladung von bis zu 1.200 Kilogramm und einem universellen Schienensystem lässt sich das Fahrzeug an den jeweiligen Auftrag anpassen – von schnellen Verlegeoperationen über Aufklärungs- und Führungsaufgaben bis hin zu hochmobilen Wirkmittelträgern.</p>
<p>In Verbindung mit dem modularen Lufttransportsystem ATAX Land von IrvinGQ entsteht ein integrierter Ansatz für Luftlandeoperationen mit deutlich reduziertem logistischem Aufwand und verkürzten Reaktionszeiten im Einsatzraum. Als modulares „Rapid Rigging/De-Rigging Airdrop System“ ermöglicht ATAX den luftbeweglichen Transport und Fallschirmabwurf des Caracals über einer entsprechenden Abwurfzone. Dadurch können Anfangsoperationen schnellstmöglich mit hochmobilen Fahrzeugen aus der Luft unterstützt werden.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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		<title>Bundeswehr: Über 2.000 Transportfahrzeuge von Rheinmetall</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/05/mobilitaet/48667/bundeswehr-2-000/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 08:01:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinmetall]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/05/UTVRMMV-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Rheinmetall wird über 2.000 Transportfahrzeuge in verschiedenen Varianten an die Bundeswehr liefern." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Bundeswehr: Über 2.000 Transportfahrzeuge von Rheinmetall 17">Die Bundeswehr hat Rheinmetall mit der Lieferung von mehr als 2.000 militärischen Transportfahrzeugen beauftragt. Dabei handelt es sich um sogenannte „Ungeschützte Transportfahrzeuge“ (UTF) in den Varianten 4&#215;4 (3,5t), 6&#215;6 (5t) und 8&#215;8 (15t). Der Auftragswert beläuft sich auf 1,015 Milliarden Euro brutto. Der Großauftrag erfolgt aus dem im Jahr 2024 geschlossenen Rahmenvertrag über insgesamt bis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/05/UTVRMMV-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Rheinmetall wird über 2.000 Transportfahrzeuge in verschiedenen Varianten an die Bundeswehr liefern." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Bundeswehr: Über 2.000 Transportfahrzeuge von Rheinmetall 18"><p>Die Bundeswehr hat <a href="https://www.rheinmetall.com/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Rheinmetall</a> mit der Lieferung von mehr als 2.000 militärischen Transportfahrzeugen beauftragt. Dabei handelt es sich um sogenannte „Ungeschützte Transportfahrzeuge“ (UTF) in den Varianten 4&#215;4 (3,5t), 6&#215;6 (5t) und 8&#215;8 (15t). Der Auftragswert beläuft sich auf 1,015 Milliarden Euro brutto. Der Großauftrag erfolgt aus <a href="https://soldat-und-technik.de/2024/07/mobilitaet/38865/bundeswehr-erhaelt-bis-zu-6-500-ungeschuetzte-militaer-lkw/">dem im Jahr 2024 geschlossenen Rahmenvertrag über insgesamt bis zu 6.500 Fahrzeuge</a> und wird im zweiten Quartal 2026 eingebucht.</p>
<p>Die Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH (RMMV) wird noch in der ersten Jahreshälfte 2026 mit der Auslieferung der Fahrzeuge beginnen. Die überwiegende Zahl soll im laufenden Jahr ausgeliefert werden. Die Bestellung umfasst rund 1.000 Fahrzeuge des Typs 8&#215;8 sowie weitere rund 1.000 Fahrzeuge der Typen 4&#215;4 und 6&#215;6. Die UTF-Familie bildet mit ihrer hohen Stückzahl und Vielseitigkeit das logistische Rückgrat der Bundeswehr.</p>
<h3><strong>Bundeswehr profitiert von Standardisierung der HX-Familie</strong></h3>
<p>Das Gemeinschaftsprojekt UTF zwischen Rheinmetall und dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) sichert die schnelle Versorgung der Truppe mit Material und Nachschub. Die Fahrzeuge basieren auf der HX-Familie der RMMV. Diese wurde speziell für militärische Anforderungen entwickelt und zeichnet sich durch ihre Geländegängigkeit und Robustheit aus. Als „Military-off-the-shelf“-Fahrzeuge vereinen sie Großserientechnik mit spezifischen militärischen Modifikationen.</p>
<p>„Durch die weitgehende Standardisierung der HX-Fahrzeugfamilie profitiert die Bundeswehr von erheblichen Synergien bei Ausbildung, Betrieb und Instandhaltung. Unsere ungeschützten und geschützten Fahrzeuge sind weltweit im Einsatz und haben ihre Zuverlässigkeit unter härtesten klimatischen Bedingungen unter Beweis gestellt“, so Christoph Müller, CEO &amp; Vorsitzender der Geschäftsführung der RMMV.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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		<item>
		<title>Norwegen zeichnet CAVS-Rahmenabkommen für Beschaffung</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/05/mobilitaet/48628/norwegen-cavs-abk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 11:33:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Patria 6x6 CAVS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=48628</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/01/Patria6X6summer-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das Patria 6x6 CAVS." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Norwegen zeichnet CAVS-Rahmenabkommen für Beschaffung 19">Im vergangenen Jahr war Norwegen gemeinsam mit Großbritannien dem multinationalen CAVS-Programm für einen 6×6-Transportpanzer beigetreten. Jetzt hat das Land das zugehörige Rahmenabkommen zur Serienbeschaffung des Fahrzeugs unterzeichnet. Planungen zur Stückzahl sind noch nicht bekannt. Insgesamt haben die fünf vorherigen Programmmitglieder 1.331 Stück bestellt, davon Schweden 435, Deutschland 349 (plus eine Option für 527 weitere), Lettland [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/01/Patria6X6summer-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das Patria 6x6 CAVS." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Norwegen zeichnet CAVS-Rahmenabkommen für Beschaffung 20"><p><a href="https://soldat-und-technik.de/2025/09/mobilitaet/45307/cavs-uk-norwegen/">Im vergangenen Jahr war Norwegen gemeinsam mit Großbritannien dem multinationalen CAVS-Programm für einen 6×6-Transportpanzer beigetreten</a>. Jetzt hat das Land das zugehörige Rahmenabkommen zur Serienbeschaffung des Fahrzeugs unterzeichnet. Planungen zur Stückzahl sind noch nicht bekannt. Insgesamt haben die fünf vorherigen Programmmitglieder 1.331 Stück bestellt, davon Schweden 435, Deutschland 349 (plus eine Option für 527 weitere), Lettland 256, Finnland 161 und Dänemark 130. Hinzu kommen bislang 48 für die Ukraine.</p>
<p>Deutschland könnte nach verschiedenen Berichten sogar bis zu 4.000 Fahrzeuge beschaffen, um den Transportpanzer Fuchs zu ersetzen. Die bisherige Bestellung umfasst zehn Mannschaftstransportwagen, 48 Aufklärungsgruppentransporter (plus 14 Optionen), 170 Pioniergruppentransporter (plus 54 Optionen), 69 Mörserträger mit dem NEMO-Turm (plus 61 Optionen) und 52 Feuerleitfahrzeuge (plus 398 Optionen). Künftig soll das Fahrzeug auch im Heimatschutz der Bundeswehr zum Einsatz kommen.</p>
<h3><strong>Bereits über 300 CAVS ausgeliefert</strong></h3>
<p>Mehrere deutsche Varianten sollen die Waffenstation Protector RS4 von Kongsberg erhalten. Die inländische Produktion und Instandsetzung sind am Standort Freisen von KNDS Deutschland Maintenance vorgesehen. CAVS wurde unter <a href="https://www.patriagroup.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">der Firmenbezeichnung Patria XA-300</a> seit 2019 gemeinsam von Finnland und Lettland, seit 2021 auch Schweden und seit 2023 Deutschland entwickelt. Das ursprüngliche Projektmitglied Estland stieg zwischenzeitlich wieder aus. Laut Patria sind bereits über 300 Fahrzeuge ausgeliefert.</p>
<p>CAVS basiert auf dem erfolgreichen AMV des finnischen Herstellers und ist ein dreiachsiges schwimmfähiges Panzerfahrzeug mit einem Leergewicht von 15,5 und einem zulässigen Gesamtgewicht von 24 Tonnen. Der Grundschutz entspricht STANAG 4569 Stufe 2 und kann bis Stufe 4 (gegen panzerbrechende Munition Kaliber 14,5 mm) verstärkt werden. Das Fahrzeug nimmt eine Besatzung von zwei bis drei Mann und acht bis zehn Passagiere auf. Angetrieben wird es von einem Scania AB Diesel mit 294 kW (394 PS) Leistung. Die Geschwindigkeit beträgt über 100 km/h auf der Straße und acht km/h im Wasser, die maximale Reichweite mehr als 700 Kilometer.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>CFL-120 Karpat: Mittlerer Kampfpanzer von CSG und FNSS</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/05/mobilitaet/48457/cfl-120-karpat-csg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 06:28:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[FNSS]]></category>
		<category><![CDATA[mittlerer Kampfpanzer]]></category>
		<category><![CDATA[Slowakei]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/05/22-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der mittlere Kampfpanzer Karpat verbindet das Fahrgestell der Kaplan-Familie mit dem Hitfact MkII 120-mm-Turm." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="CFL-120 Karpat: Mittlerer Kampfpanzer von CSG und FNSS 21">Die in den letzten Jahren wiederbelebte Kategorie des mittleren Kampfpanzers hat ein neues Mitglied: Auf der Rüstungsmesse IDEB 2026 im slowakischen Bratislava stellten die Czechoslovak Group (CSG) und die türkische FNSS Savunma Sistemleri den CFL-120 Karpat vor. Dieser kombiniert das Fahrgestell der Kaplan-Familie von FNSS mit dem Hitfact MkII 120-mm-Turm der italienischen Leonardo und ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2026/05/22-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der mittlere Kampfpanzer Karpat verbindet das Fahrgestell der Kaplan-Familie mit dem Hitfact MkII 120-mm-Turm." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="CFL-120 Karpat: Mittlerer Kampfpanzer von CSG und FNSS 22"><p>Die in den letzten Jahren wiederbelebte Kategorie des mittleren Kampfpanzers hat ein neues Mitglied: Auf der Rüstungsmesse IDEB 2026 im slowakischen Bratislava stellten die Czechoslovak Group (CSG) und <a href="https://www.fnss.com.tr/en" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">die türkische FNSS Savunma Sistemleri</a> den CFL-120 Karpat vor. Dieser kombiniert das Fahrgestell der Kaplan-Familie von FNSS mit dem Hitfact MkII 120-mm-Turm der italienischen Leonardo und ist eine Weiterentwicklung des Kaplan MT. <a href="https://soldat-und-technik.de/2024/10/mobilitaet/40304/tuerkisch-indonesische-zusammenarbeit-fuer-neuen-transportpanzer-kaplan/">Der Vorgänger mit 105-mm-Hauptwaffe steht unter dem Namen Harimau (auf Deutsch jeweils: Tiger) in Indonesien in Dienst</a>.</p>
<p>Von dem 2017 vorgestellten Typ will Indonesien insgesamt 412 beschaffen. Er hat eine Masse von 30 bis 35 Tonnen bei einem Grundschutz von NATO STANAG Level 4 (gegen panzerbrechende Geschosse Kaliber 14,5 x 114 mm) und einer modularen Zusatzpanzerung Level 5 (gegen 25 x 137 mm). Die Bewaffnung besteht aus einer gezogenen 105-mm-Kanone von Cockerill mit Automatiklader in Zwei-Mann-Turm. Ein Caterpillar-Sechszylinder-Dieselmotor mit 711 PS Leistung verleiht dem Fahrzeug eine bei 70 km/h abgeregelte Geschwindigkeit auf der Straße.</p>
<h3><strong>Karpat soll überlegene Feuerkraft bei geringerem Gewicht bieten</strong></h3>
<p>Die Rahmendaten des Karpat werden ähnlich angegeben, zudem wird eine Reichweite von 450 Kilometern genannt. Er soll zudem über eine ABC-Schutzbelüftung, eine Brandunterdrückungs- und eine Klimaanlage verfügen. Der Turm verfügt über stabilisierte Optiken für Kommandant und Richtschützen mit Tag- und Nachtsichtkanal, Laser-Entfernungsmesser und Möglichkeit zur Zielübergabe oder Übersteuerung des Richtschützen durch den Kommandanten. Das Fahrzeug kann mit verschiedenen Navigations-, Kommunikations- und netzwerkfähigen Battle-Management-Systemen ausgestattet werden.</p>
<p>Statt der 120-mm-Kanone kann auch wieder eine 105-mm-Waffe zum Einsatz kommen, jeweils manuell oder automatisch geladen. Sie wird ergänzt von einem koaxialen Maschinengewehr Kaliber 7,62 mm und einer optionalen fernbedienten Waffenstation mit einem zusätzlichen MG Kaliber 7,62 mm, 12,7 mm oder einer Granatmaschinenwaffe 40 mm. CSG will für die Produktion seine industriellen Kapazitäten in der Slowakei nutzen. Neben dem europäischen Markt hat man auch mögliche Kunden aus Afrika, Asiden und dem Nahen Osten im Auge, die überlegene Feuerkraft in Verbindung mit geringerem Gewicht und logistischen Anforderungen als bei schweren Kampfpanzern suchen.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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