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	<title>Schützenpanzer &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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	<title>Schützenpanzer &#8211; S&amp;T &#8211; Soldat &amp; Technik</title>
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		<title>Estland: Drohnen und Flugabwehr statt Schützenpanzern</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2026/04/streitkraefte/48151/estland-drohnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 12:08:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/08/1280px-Combat_Vehicle_90_at_Estonian_parade-902243-218x150.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Estland betreibt derzeit 44 Schützenpanzer von Typ CV9035 im Scoutsbataillon der 1. Infanteriebrigade." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Estland: Drohnen und Flugabwehr statt Schützenpanzern 1">Estland hat in der vergangenen Woche sein Beschaffungsprogramm für weitere Schützenpanzer gestoppt. Die dafür vorgesehenen Mittel im Umfang von 500 Millionen Euro sollen stattdessen in unbemannte und Flugabwehrsysteme fließen, wie Verteidigungsminister Hanno Pevkur erklärte. Grund seien Lehren aus dem Ukrainekrieg, Marktbedingungen und ein militärischer Ratschlag des Befehlshabers der estnischen Streitkräfte. Das baltische Land hatte bislang [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/08/1280px-Combat_Vehicle_90_at_Estonian_parade-902243-218x150.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Estland betreibt derzeit 44 Schützenpanzer von Typ CV9035 im Scoutsbataillon der 1. Infanteriebrigade." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Estland: Drohnen und Flugabwehr statt Schützenpanzern 2"><p>Estland hat in der vergangenen Woche sein Beschaffungsprogramm für weitere Schützenpanzer gestoppt. <a href="https://news.err.ee/1609991037/estonia-halts-500-million-combat-vehicle-procurement-to-fund-air-defense" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die dafür vorgesehenen Mittel im Umfang von 500 Millionen Euro sollen stattdessen in unbemannte und Flugabwehrsysteme fließen, wie Verteidigungsminister Hanno Pevkur erklärte</a>. Grund seien Lehren aus dem Ukrainekrieg, Marktbedingungen und ein militärischer Ratschlag des Befehlshabers der estnischen Streitkräfte.</p>
<p>Das baltische Land hatte bislang geplant, sich an einer Gemeinschaftsbestellung von Schweden und vier weiteren NATO-Partnern von bis zu 500 Schützenpanzern des Typs CV90 Mk IV zu beteiligen. <a href="https://soldat-und-technik.de/2025/09/sut-plus/45384/schuetzenpz-cv90/">Dieser wird noch im zweiten Quartal 2026 erwartet, nachdem Schweden im vergangenen Jahr ein entsprechendes Informationsbegehren herausgegeben hatte</a>. Estland betreibt bereits 44 ehemals niederländische CV9035 Mk III.</p>
<h3><strong>Estland will flexibel auf technologische Entwicklung reagieren</strong></h3>
<p>Die neuen Mk IV sollten 2029/30 in Dienst gestellt werden. Minister Pevkur sagte nun, dass ein Preisanstieg erwartet werde. Daher werde man statt der Neubeschaffung die Lebensdauer die Lebensdauer der vorhandenen CV90 um zehn Jahre verlängern, was um ein Vielfaches günstiger sei. Zudem nehme die Bedeutung schwerer Systeme auf dem Gefechtsfeld ab. Ein Ersatz der bisherigen Schützenpanzer sei dem militärischen Ratschlag zufolge über den kommenden Zehn-Jahres-Zeitraum nicht sinnvoll.</p>
<p>Aufgrund von Erkenntnissen aus der Ukraine sollten die freiwerdenden Mittel anderweitig zur Erhöhung von Feuerkraft und Mobilität der Streitkräfte, für unbemannte Systeme und die Steigerung des Situationsbewusstsein verwendet werden. Flug- und Drohnenabwehr sowie &#8222;Augen und Ohren&#8220; würden daher in den kommenden Jahren gestärkt. Die rasante technologische Entwicklung wie bei neuen Drohnenantrieben und Laserwaffen bedeute außerdem, dass man bei künftigen Investitionen flexibel bleiben müsse.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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			</item>
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		<title>Schützenpanzer Borsuk: erste 15 Serienfahrzeuge ausgeliefert</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/12/mobilitaet/46399/schuetzenpz-borsuk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 08:21:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Borsuk]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/12/BWP_Borsuk_-_221114-Z-YU201-1005-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein Vorserienfahrzeug des Schützenpanzers Borsuk bei der Vorstellung 2022." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Schützenpanzer Borsuk: erste 15 Serienfahrzeuge ausgeliefert 3">Das polnische Heer hat die ersten 15 Serienfahrzeuge des Schützenpanzers Borsuk erhalten. Insgesamt soll das erste Los 111 Stück umfassen, die zusammen mit fünf Vorserienfahrzeugen bis 2029 die beiden Panzergrenadierbataillone der 15. Mechanisierten Brigade ausstatten sollen. Derzeit laufen Verhandlungen zwischen der polnischen Beschaffungsagentur und Hersteller Polska Grupa Zbrojeniowa (PGZ) über ein zweites Los in ähnlicher [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/12/BWP_Borsuk_-_221114-Z-YU201-1005-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein Vorserienfahrzeug des Schützenpanzers Borsuk bei der Vorstellung 2022." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Schützenpanzer Borsuk: erste 15 Serienfahrzeuge ausgeliefert 4"><p>Das polnische Heer hat die ersten 15 Serienfahrzeuge des Schützenpanzers Borsuk erhalten. <a href="https://soldat-und-technik.de/2025/06/mobilitaet/44372/spz-borsuk-polnisch/">Insgesamt soll das erste Los 111 Stück umfassen</a>, die zusammen mit fünf Vorserienfahrzeugen bis 2029 die beiden Panzergrenadierbataillone der 15. Mechanisierten Brigade ausstatten sollen. Derzeit laufen Verhandlungen zwischen der polnischen Beschaffungsagentur und <a href="https://grupapgz.pl/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Hersteller Polska Grupa Zbrojeniowa (PGZ)</a> über ein zweites Los in ähnlicher Größe, das vermutlich an die ebenfalls der 16. Mechanisierten Division unterstellte 20. Mechanisierte Brigade gehen wird.</p>
<p>Laut eines Rahmenvertrags von 2023 plant Polen, insgesamt 1.014 Schützenpanzer und 341 Unterstützungsfahrzeuge auf Borsuk-Fahrgestell zu beschaffen. Zu den geplanten Varianten gehören ein Führungsfahrzeug, ein Späh-, ein Berge- und ein ABC-Spürpanzer sowie ein 120-mm-Mörserträger und ein Krankentransporter. Hinzu kommen mehrere Pioniervarianten einschließlich einer Minenwerfer-Plattform. Der Schützenpanzer soll die polnische BMP-1-Variante BWP-1 ablösen, von der bereits große Teile des Bestands an die Ukraine abgegeben worden sind.</p>
<h3><strong>Schwimmfähigkeit war entwurfsbestimmend für Borsuk</strong></h3>
<p>Der Borsuk (Dachs) entstand aus einem 2014 gestarteten Entwicklungsprogramm für einen Nachfolger des Schützenpanzers BWP-1, polnische Bezeichnung für den sowjetischen BMP-1. 2017 wurde ein Technologiedemonstrator vorgestellt und ein Prototyp ab dem folgenden Jahr getestet, was zu verschiedenen Änderungen führte. Ab 2022 durchliefen vier weitere Prototypen Truppenversuche. Ein grundlegender Entwurfsparameter war die Schwimmfähigkeit wie beim Vorgängermodell.</p>
<p>Der Schützenpanzer hat ein Gefechtsgewicht von 28 Tonnen und ist mit dem unbemannten Turm ZSSW-30 ausgestattet, der eine fremdgetriebene Bushmaster Mk44S 30-mm-Maschinenkanone mit rund 300 Schuss Bereitschaftsmunition und ein koaxiales Maschinengewehr UKM-2000 (Modifikation des sowjetischen PKM für das NATO-Kaliber 7,62 x 51 mm) mit Zuführung durch 250-Schuss-Gurt enthält. Hinzu kommen zwei Starter für Panzerabwehr-Lenkflugkörper Spike-LR und acht Nebelwurfbecher Kaliber 81 mm. Die Fahrzeugbesatzung umfasst drei Mann plus sechs Mann Absitzstärke.</p>
<h3><strong>Antrieb, Schutz und Sensorik </strong></h3>
<p>Der Antrieb erfolgt über einen MTU 8V199 TE20 Turbodiesel mit 720 PS und Allison 3040 MX-Getriebe mit vier Vorwärts- und zwei Rückwärtsgängen. Dieser verleiht dem Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h auf der Straße und acht km/h im Wasser über zwei Wasserjets. Hierfür wird zudem ein Schwallbrett am Bug ausgefahren. Die Reichweite an Land beträgt 550 Kilometer. Das Fahrgestell ist über den Frontbereich mindestens nach NATO-STANAG Level 4 gegen Beschuss mit panzerbrechenden Geschossen Kaliber 14,5 mm, seitlich nach Level 3 gegen Kaliber 7,62 mm und von hinten gegen „ballistische Bedrohungen“ geschützt.</p>
<p>Einige Quellen geben einen Schutz gegen russische 30-mm-Geschosse über einen Frontbereich von +/- 30 Grad und 14,5 mm seitlich an, wobei sich dies möglicherweise auf eine Ausstattung mit Zusatzpanzerung bezieht. Entsprechende Befestigungspunkte sind vorhanden. Der Turm hat ein Richtschützenvisier GOC-1 Nike und ein Panoramavisier GOD-1 Iris für den Kommandanten mit Hunter-Killer-Fähigkeit zur Zielübergabe an den Richtschützen oder dessen Übersteuerung. Beide verfügen über Tag- und Nachtsichtkanäle mit Laser-Entfernungsmesser und einem Autotracker für Ziele.</p>
<p>Zudem gibt es ein optisches Notvisier ohne Anbindung an das Feuerleitsystem. Der Fahrer hat drei Periskope und eine Fahrkamera, da seine Sicht bei ausgeklapptem Schwallbrett sonst blockiert wäre. Drei in das Feuerleitsystem eingebundene Kameramodule mit jeweils drei Tag- und Nachtsichtkameras zeigen sowohl der Fahrzeugbesatzung als auch dem Absitztrupp ein Rundumbild. Zukünftig soll dies auch über Augmented Reality (AR)-Brillen mit KI-Unterstützung für die Zielerkennung erfolgen können.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>M2A4 Bradley: U.S. Army modernisiert weitere 44 Fahrzeuge</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/11/mobilitaet/46302/m2a4-bradley-u-s-44/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2025 10:52:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[BAE Systems]]></category>
		<category><![CDATA[Bradley M2A4]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
		<category><![CDATA[U.S. Army]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/11/M2A4_Bradley_in_Poland_March_2025-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein M2A4 Bradley bei einer Übung in Polen im März 2025." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="M2A4 Bradley: U.S. Army modernisiert weitere 44 Fahrzeuge 5">Die U.S. Army hat BAE Systems mit der Modernisierung weiterer 44 Bradley-Schützenpanzer auf den Stand M2A4 beauftragt. Eine entsprechende Vertragsänderung im Wert von 390 Millionen US-Dollar (rund 335 Millionen Euro) vereinbarten beide Seiten laut einer Mitteilung des Unternehmens vom Mittwoch dieser Woche. Die Arbeiten in Partnerschaft mit dem Red River Army Depot in Texas haben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/11/M2A4_Bradley_in_Poland_March_2025-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein M2A4 Bradley bei einer Übung in Polen im März 2025." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="M2A4 Bradley: U.S. Army modernisiert weitere 44 Fahrzeuge 6"><p>Die U.S. Army hat BAE Systems mit <a href="https://soldat-und-technik.de/2024/01/mobilitaet/36346/bae-systems-ruestet-weitere-bradley-kampffahrzeuge-der-u-s-army-auf-a4-standard-auf/">der Modernisierung weiterer 44 Bradley-Schützenpanzer auf den Stand M2A4</a> beauftragt. Eine entsprechende Vertragsänderung im Wert von 390 Millionen US-Dollar (rund 335 Millionen Euro) vereinbarten beide Seiten <a href="https://www.baesystems.com/en/article/bae-systems-receives-390-million-to-produce-additional-bradley-a4s-for-the-us-army" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">laut einer Mitteilung des Unternehmens vom Mittwoch dieser Woche</a>. Die Arbeiten in Partnerschaft mit dem Red River Army Depot in Texas haben demnach bereits begonnen. Die Auslieferung der ersten kampfwertgesteigerten Fahrzeuge aus dem Auftrag soll im Oktober 2026 stattfinden.</p>
<p>Die Version A4 des Bradleys verbessert insbesondere die durch das bei vorherigen Upgrades erhöhte Gesamtgewicht verringerte Mobilität wieder. Aufgrund zusätzlicher Panzerung und Elektronik war die Masse der Versionen M2A2 ODS (für Operation Desert Storm) und M2A3 von ursprünglich knapp 23 auf rund 30 Tonnen gestiegen und die Höchstgeschwindigkeit von 66 auf 61 km/h gesunken. Zudem verringerte sich der Bodenabstand aufgrund der stärker belasteten Fahrwerksaufhängung.</p>
<h3><strong>Mehr Masse, mehr Leistung</strong></h3>
<p>Mit der Maßnahme Engineering Change Proposal (ECP) 1 wurden daher seit 2015 leichtere Ketten, neue Stoßdämpfer und Drehstäbe für die Federung installiert. Mit ECP 2 ab 2018 stieg die Motorleistung von 447 auf 503 kW, um die Originalgeschwindigkeit wiederherzustellen. Die Version A4 verbindet beide Maßnahmen mit einem stärkeren Antriebsstrang, neuer digitalisierter Elektronik, einer neuen Feuerunterdrückungsanlage und einem neuen Störgerät gegen improvisierte Sprengladungen (IED). Allerdings steigt das Gefechtsgewicht auch weiter auf knapp 36 Tonnen.</p>
<p>Die ersten M2A4 wurden im April 2022 ausgeliefert. Mit Stand Juni 2025 hatte die U.S. Army 583 von damals 985 bestellten Fahrzeugen einschließlich der Beobachtungsversion M7 für die streitkräftegemeinsame Feuerunterstützung erhalten. Die geplante Gesamtzahl belief sich auf 1.329 aus der Gesamtflotte von über 4.000 Bradley (davon 2.000 eingelagerte älterer Versionen), ausreichend für neun Armored Brigade Combat Teams (ABCT).</p>
<h3><strong>XM30 MICV soll Bradley ablösen</strong></h3>
<p>Derzeit wird auch das Armored Multi-Purpose Vehicle (AMPV) als Ersatz für den alten Transportpanzer M113 eingeführt, wofür 2.907 alte Bradleys ohne Turm umgerüstet werden. Bereits im April 2024 stellte die Army zudem den M2A4E1 mit dem abstandsaktiven Schutzsystem Iron Fist aus Israel vor. Mittelfristig soll der Schützenpanzer nach mehreren gescheiterten Nachfolgelösungen durch das XM30 Mechanized Infantry Combat Vehicle (MICV) abgelöst werden.</p>
<p>Das MICV, zuvor bekannt als das Optionally Manned Fighting Vehice (OMFV), ist Teil des Programms Next Generation Combat Vehicle (NGCV), zu dem auch das AMPV, das mittlerweile gecancelte Feuerunterstützungsfahrzeug M10 Booker, ein Nachfolger für den Kampfpanzer Abrams und mehrere unbemannte Bodenfahrzeuge gehören. Für das XM30 sind gegenwärtig noch zwei Industrieteams um American Rheinmetall mit dem KF41 Lynx and General Dynamics mit dem Griffin III auf Basis ASCOD 2 im Rennen.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dänemark bestellt weitere 44 Schützenpanzer CV9035 Mk IIIC</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/11/streitkraefte/46213/daenemark-cv9035/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 09:58:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[BAE Systems]]></category>
		<category><![CDATA[CV9035]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
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		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/12/1573707439387-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Dänemark bestellt weitere 44 CV9035 Mk IIIC." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Dänemark bestellt weitere 44 Schützenpanzer CV9035 Mk IIIC 7">Die dänische Beschaffungsorganisation DALO hat BAE Systems mit der Lieferung weiterer 44 Schützenpanzer vom Typ CV9035 Mk IIIC für 391 Millionen Euro beauftragt. Das teilte der Hersteller am gestrigen Freitag mit. Dänemark hatte bereits zuvor 115 Fahrzeuge dieses Typs bestellt. Die zusätzliche Tranche soll nun das Midlife-Update der bereits ab 2007 beschafften 44 CV9035DK ersetzen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2024/12/1573707439387-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Dänemark bestellt weitere 44 CV9035 Mk IIIC." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Dänemark bestellt weitere 44 Schützenpanzer CV9035 Mk IIIC 8"><p>Die dänische Beschaffungsorganisation DALO hat <a href="https://www.baesystems.com/en" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">BAE Systems</a> mit der Lieferung weiterer 44 Schützenpanzer vom Typ CV9035 Mk IIIC für 391 Millionen Euro beauftragt. Das teilte der Hersteller am gestrigen Freitag mit. Dänemark hatte bereits zuvor 115 Fahrzeuge dieses Typs bestellt. Die zusätzliche Tranche soll nun das Midlife-Update der bereits ab 2007 beschafften 44 CV9035DK ersetzen. Die künftige Gesamtzahl bleibt demnach bei 159 Stück.</p>
<p>Grund ist nach dänischen Angaben, dass die Neufahrzeuge schneller verfügbar sein werden als die Kampfwertsteigerung der Bestandsflotte auf den aktuellen Standard. Die Lieferung soll bis Ende 2030 abgeschlossen sein. Was mit den vorhandenen CV9035DK geschehen soll, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Nicht ausgeschlossen ist, dass diese an die Ukraine abgegeben werden. Diese soll zusätzlich zu 50 von Schweden gelieferten CV9040 ab kommendem Jahr bereits 40 CV9035 Mk IIIC aus einer gemeinsamen dänisch-schwedischen Bestellung sowie niederländische CV9035NL erhalten.</p>
<h3><strong>Gemeinsame Bestellung von Dänemark und Schweden</strong></h3>
<p><a href="https://soldat-und-technik.de/2024/12/streitkraefte/40963/insgesamt-165-schuetzenpanzer-cv9035-fuer-daenemark-und-schweden/">Dänemark und Schweden hatten Ende letzten Jahres neben den bisherigen 115 Fahrzeugen für ersteres und 40 für die Ukraine auch 50 für den Ersatz der schwedischen Abgabe geordert</a>. Die Version CV9035 Mk IIIC ist nach Angaben von BAE auf dem Stand der letzten Kampfwertsteigerung für die niederländischen Schützenpanzer dieses Typs und erhält den neuen CV90-Turm, der einen Sprung in Design und Funktionalität bedeute. Das Unternehmen verweist darauf, dass die CV90-Familie mit 1.900 bestellten Fahrzeugen in 17 Varianten für zehn Nutzerstaaten, davon acht NATO-Mitglieder, internationale Interoperabilität biete.</p>
<p>Allerdings weichen die Versionen nicht nur in der Bewaffnung – Finnland, Norwegen und die Schweiz betreiben auch noch den CV9030 mit der Bushmaster II 30-mm-Kanone – sondern auch in der sonstigen Ausstattung teilweise erheblich voneinander ab. Mittlerweile scheint sich jedoch der der CV9035 Mk IIIC mit der 35 (optional 50) mm Bushmaster III Maschinenkanone als europäischer Standard durchzusetzen, da auch Schweden ihn als Nachfolger für die Originalversion mit Bofors 40-mm-Kanone beschafft.</p>
<p><strong>Reaktion/sab</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Modernisierte Schützenpanzer Marder 1A3 für Chiles Heer</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/10/sut-plus/45784/schuetzenpanzer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 08:17:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[S&T+]]></category>
		<category><![CDATA[Aselsan]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Marder]]></category>
		<category><![CDATA[Roketsan]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/10/Bild1-3-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Chilenische Schützenpanzer Marder 1A3." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Modernisierte Schützenpanzer Marder 1A3 für Chiles Heer 9">Wie die chilenischen Streitkräfte mitteilen, sollen modernisierte Schützenpanzer Marder 1A3 in Zukunft die gepanzerten Kampfbrigaden verstärken. Seit Mai 2025 laufen dazu die Vorbereitungen, nachdem im April Gespräche zu entsprechenden Maßnahmen mit der türkischen Industrie aufgenommen wurden. Zunächst werden am Centro de Entrenamiento de Combate Acorazado (CECOMBAC), dem Ausbildungszentrum für gepanzerten Kampf des chilenischen Heeres, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/10/Bild1-3-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Chilenische Schützenpanzer Marder 1A3." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Modernisierte Schützenpanzer Marder 1A3 für Chiles Heer 12"><p>Wie die chilenischen Streitkräfte mitteilen, sollen modernisierte Schützenpanzer Marder 1A3 in Zukunft die gepanzerten Kampfbrigaden verstärken. Seit Mai 2025 laufen dazu die Vorbereitungen, nachdem im April Gespräche zu entsprechenden Maßnahmen mit der türkischen Industrie aufgenommen wurden. Zunächst werden am Centro de Entrenamiento de Combate Acorazado (CECOMBAC), dem Ausbildungszentrum für gepanzerten Kampf des chilenischen Heeres, die Führer und Unterführer sowie die Bediener der Panzerbrigaden „Coraceros“ und „La Concepción“ auf den Umgang mit dem Schützenpanzer vorbereitet.</p>
<p>Die Ausstattung der Kampfbrigaden mit dem Marder 1A3 sei ein Eckpfeiler der Modernisierung der chilenischen Armee, so das Verteidigungsministerium. Die Ausbildungen vermitteln in erster Linie der Fahrzeugbesatzung &#8211; Kommandant, Richtschütze und Kraftfahrer &#8211; die technischen Fähigkeiten, die für den Betrieb und die Wartung dieses Waffensystems erforderlich sind. Ergänzt werden die technischen Aspekte durch die angepassten Standard Operating Procedures (SOPs).<div class='digimember_salesletter'><style>.addtoany_share_save_container{display:none!important;} .g-8, .g-22, .g-21, .g-23{display:none!important;} .td-main-sidebar{display:none!important}body.td-animation-stack-type0 .post img { opacity: 1;}@media (max-width:475px){.paywall-column-1, .paywall-column-2{width:99%!important;}.paywall-order-1, .paywall-order-2,.paywall-order-3{width:99%!important;}}</style>
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		<title>Waffenstation R400 für australische Schützenpanzer Redback</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/10/bewaffnung/45611/waffenstation-r400/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 08:05:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewaffnung]]></category>
		<category><![CDATA[AS21 Redback]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[EOS]]></category>
		<category><![CDATA[fernbedienbare Waffenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=45611</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/10/20210312adf8588365_016.jpg.iiegy9L3MVmVa6tjYBMA.EFBDp8NPPd-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der neue australische Schützenpanzer AS21 Redback mit der Waffenstation von EOS." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Waffenstation R400 für australische Schützenpanzer Redback 13">Electro Optic Systems Holding Limited (EOS) hat den Auftrag erhalten, die australischen Schützenpanzer AS21 Redback im Rahmen von Phase 3 des Programms LAND 400 mit ferngelenkten Waffenstationen auszustatten. Für einen Gesamtwert von 108 Millionen Australischen Dollar (rund 61,5 Euro) soll das Unternehmen über mehrere Jahre hinweg eine verbesserte Version seiner Waffenstation R400 samt Ersatzteilen, Ausbildung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/10/20210312adf8588365_016.jpg.iiegy9L3MVmVa6tjYBMA.EFBDp8NPPd-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der neue australische Schützenpanzer AS21 Redback mit der Waffenstation von EOS." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Waffenstation R400 für australische Schützenpanzer Redback 14"><p><a href="https://eos-aus.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Electro Optic Systems Holding Limited (EOS)</a> hat den Auftrag erhalten, die australischen Schützenpanzer AS21 Redback im Rahmen von Phase 3 des Programms LAND 400 mit ferngelenkten Waffenstationen auszustatten. Für einen Gesamtwert von 108 Millionen Australischen Dollar (rund 61,5 Euro) soll das Unternehmen über mehrere Jahre hinweg eine verbesserte Version seiner Waffenstation R400 samt Ersatzteilen, Ausbildung und Dokumentation liefern. Australien hat 129 Redback bestellt, eine Ableitung des südkoreanischen K21 von Hanwha Defense.</p>
<p>Die R400 kann verschiedene Waffen von der 40-mm-Granatmaschinenwaffe Mk19 bis zur 30-mm-Maschinenkanone M230, jeweils mit koaxialem Maschinengewehr M240 Kaliber 7,62 mm, aufnehmen. Für den Redback soll die Waffenstation am EOS-Standort in Canberra hergestellt werden. Insgesamt hat das Unternehmen nach eigenen Angaben weltweit über 2.500 Systeme verschiedener Varianten verkauft, wovon über 700 von Australien bestellt oder bereits ausgeliefert worden sind.</p>
<h3><strong>Waffenstation ergänzt bereits umfangreiche Bewaffnung</strong></h3>
<p><a href="https://soldat-und-technik.de/2023/07/mobilitaet/35393/as21-redback-australien-entscheidet-sich-fuer-schuetzenpanzer-aus-suedkorea/">Die australischen Streitkräfte hatten sich 2023 im Wettbewerb mit dem KF41 Lynx von Rheinmetall für den Redback entschieden</a>, um seine gepanzerten Mannschaftstransportwagen M113AS3/4 zu ersetzen. Er verfügt über einen Elbit-Turm, der neben der ferngelenkten Waffenstation mit einer 30-mm-Kanone Bushmaster MK44S, einem 7,62-mm-Koaxial-Maschinengewehr MAG 58, 76-mm-Nebelgranatenwerfern und zwei Spike LR2-Panzerabwehrlenkflugkörpern bewaffnet ist.</p>
<p>Das Fahrzeug ist durch das aktive Schutzsystem Iron Fist von Elbit Systems geschützt und wird von einem MTU-Achtzylinder-Dieselmotor mit einer Leistung von 735 kW angetrieben. Hersteller Hanwha hat den Redback auch &#8211; allerdings erfolglos &#8211; in Polen angeboten und steht mit diesem in Rumänien weiterhin im Wettbewerb mit dem KF41 Lynx, dem CV 90 von BAE und dem ASCOD von General Dynamics European Land Systems.</p>
<p><strong>Redaktion/sab</strong></p>
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		<title>Vietnam führt neuen Schützenpanzer XCB-01 bei Parade vor</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/09/streitkraefte/45341/vietnam-xcb-01/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 08:40:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
		<category><![CDATA[Vietnam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=45341</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/09/XCB-01_v_BMP-1_VDE_2024-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der neue vietnamesische Schützenpanzer XCB-01 (l.) neben dem BMP-1 bei einer Ausstellung im Dezember 2024." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Vietnam führt neuen Schützenpanzer XCB-01 bei Parade vor 15">Bei der Militärparade zu seinem 80. Nationalfeiertag am 2. September hat Vietnam mehrere neue Kampffahrzeuge und andere Waffensysteme öffentlich vorgeführt. Wie die Fachpublikation Janes berichtete, gehörten dazu der Schützenpanzer XCB-01, der gepanzerte Mannschaftstransportwagen XTC-02, die Küstenverteidigungslenkwaffe VCS-01 Truong Son und die Loitering Munition VU-C2. Alle Systeme seien vermutlich bereits bei den vietnamesischen Streitkräften in Dienst. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/09/XCB-01_v_BMP-1_VDE_2024-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der neue vietnamesische Schützenpanzer XCB-01 (l.) neben dem BMP-1 bei einer Ausstellung im Dezember 2024." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Vietnam führt neuen Schützenpanzer XCB-01 bei Parade vor 16"><p>Bei der Militärparade zu seinem 80. Nationalfeiertag am 2. September hat Vietnam mehrere neue Kampffahrzeuge und andere Waffensysteme öffentlich vorgeführt. <a href="https://www.janes.com/osint-insights/defence-news/land/special-report-vietnam-displays-new-military-equipment-in-hanoi-parade" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Wie die Fachpublikation Janes berichtete</a>, gehörten dazu der Schützenpanzer XCB-01, der gepanzerte Mannschaftstransportwagen XTC-02, die Küstenverteidigungslenkwaffe VCS-01 Truong Son und die Loitering Munition VU-C2. Alle Systeme seien vermutlich bereits bei den vietnamesischen Streitkräften in Dienst.</p>
<p>Der Schützenpanzer XCB-01 ist nach offiziellen Angaben das erste vollständig im Land entwickelte gepanzerte Kampffahrzeug. Das Projekt wurde 2022 gestartet und erstmals bei einer Rüstungsmesse Ende vergangenen Jahres der Öffentlichkeit gezeigt. Äußerlich ähnelt der Typ dem sowjetischen BMP-1, enthält aber zahlreiche Verbesserungen. Eher nicht dazu gehört allerdings die 2A8 &#8222;Grom&#8220; 73-mm-Niederdruckkanone mit Automatiklader für 40 Schuss in Verbindung mit einem Starter für den Panzerabwehr-Lenkflugkörper 9M14 &#8222;Maljutka&#8220; (NATO-Bezeichnung AT-3 Sagger) oder <a style="color: #4db2ec;" href="https://soldat-und-technik.de/2025/05/streitkraefte/43761/amphibische/">die chinesische Kopie HJ-73</a>, die bereits beim Original die Hauptbewaffnung bildeten.</p>
<h3><strong>Eher ökonomische Modernisierung als vietnamesische Neuentwicklung</strong></h3>
<p>Mit 14,6 gegenüber 13,2 Tonnen ist das Fahrzeug jedoch etwas schwerer mit größeren Abmessungen. Es soll frontal gegen Beschuss mit panzerbrechender Munition Kaliber 12,7 mm aus mehr als 100 Meter Entfernung, ansonsten nach NATO STANAG 4569 Level 3 gegen 7,62-mm-Munition geschützt sein. Ein neuer Motor entwickelt rund 340 statt 300 PS, so dass die Höchstgeschwindigkeit auf der Straße bei 65 und im Wasser bei sieben km/h bleibt. Der XCB-01 verfügt über eine ABC-Schutzbelüftung sowie ein Laserwarnsystem, das die Nebelwurfanlage aktivieren kann.</p>
<p>Eine deutliche Verbesserung ist auch die Feuerleitanlage mit Tag- und Nachsichtkanal sowie Laserentfernungsmesser. Neben dem bisherigen koaxialen Maschinengewehr PKT Kaliber 7,62 mm ist ein 12,7-mm-Flugabwehr-MG NSV auf dem neuen geschweißten Polygonal-Turm installiert. Einigen Bildern zufolge kann hier auch eine ferngelenkte Waffenstation montiert werden. Die Fahrzeugbesatzung besteht weiterhin aus drei Mann bei einer Absitzstärke von acht. Insgesamt scheint es sich eher um eine ökonomomische Modernisierung des BMP-1 statt einer nationalen Neuentwicklung zu handeln.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Warrior wird Minenräumer: Umbau vom Schützenpanzer in UGV</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/08/mobilitaet/45065/warrior-umbau-ugv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2025 07:20:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Minenräumpanzer]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
		<category><![CDATA[unbemannte Bodenfahrzeuge (UGVs)]]></category>
		<category><![CDATA[Warrior]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=45065</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/08/3rd_ABCT_participates_in_Immediate_Response_2024_8425533-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein Schützenpanzer Warrior während der Übung Immediate Response 24 in Polen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Warrior wird Minenräumer: Umbau vom Schützenpanzer in UGV 17">Großbritannien plant, außer Dienst gehende Schützenpanzer Warrior zu optional bemannten Minenräumfahrzeugen umzubauen. Am 21. August veröffentlichte das britische Verteidigungsministerium eine Vorinformation zum Projekt Atilla, nach der es um Risikominimierung und Beschleunigung der Beschaffung eines modularen autonomen Verlustgeräts mit hoher Zuladung für die Royal Engineers unter Nutzung von gegenwärtig in Dienst befindlichen Fahrzeugen geht. Erste Phase [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/08/3rd_ABCT_participates_in_Immediate_Response_2024_8425533-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein Schützenpanzer Warrior während der Übung Immediate Response 24 in Polen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Warrior wird Minenräumer: Umbau vom Schützenpanzer in UGV 18"><p>Großbritannien plant, außer Dienst gehende Schützenpanzer Warrior zu optional bemannten Minenräumfahrzeugen umzubauen. Am 21. August veröffentlichte das britische Verteidigungsministerium <a href="https://www.find-tender.service.gov.uk/Notice/050583-2025" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">eine Vorinformation zum Projekt Atilla</a>, nach der es um Risikominimierung und Beschleunigung der Beschaffung eines modularen autonomen Verlustgeräts mit hoher Zuladung für die Royal Engineers unter Nutzung von gegenwärtig in Dienst befindlichen Fahrzeugen geht.</p>
<p>Erste Phase des Projekts ist die Beschaffung von sechs optional bemannten Fahrzeugen auf Warrior-Basis mit entsprechendem Buggerät für eine Minenräumfähigkeit von Kampfgruppen. In der zweiten Phase sollen eine Weiterentwicklung vom ferngesteuerten zum autonomen Einsatz erfolgen und die Anforderungen für die künftige Beschaffung von Unmanned Ground Vehicles (UGV) verfeinert werden. Der Vertragswert wird mit zwölf Millionen Pfund (13,9 Millionen Euro) bei einer Laufzeit von Januar 2026 bis März 2028 angegeben. Eine Verlängerung um ein Jahr ist möglich.</p>
<h3><strong>Warrior-Modernisierung als Schützenpanzer gestrichen</strong></h3>
<p>Der 1987 eingeführte Schützenpanzer Warrior soll in dieser Funktion zumindest teilweise durch das gepanzerte Transportkraftfahrzeug Boxer abgelöst werden. Durch Ausstattung mit Minenräumpflügen- oder -rollen beziehungsweise raketenverbrachten Sprengschnursystemen könnte er aber mit neuer Aufgabe weiter genutzt werden. Die Weiterentwicklung soll &#8222;spiralförmig&#8220; aufgrund der Erfahrungen mit einer zunehmenden Zahl von Systemen erfolgen. Am Ende soll dann ein zweckgebautes UGV stehen.</p>
<p>Der Warrior wurde ursprünglich in einer Stückzahl von 489 Schützenpanzern mit unstabilisierter 30-mm-Kanone RARDEN, 105 Instandsetzungs- und 84 Führungsfahrzeugen sowie 51 Beobachtungs- und 39 Bergepanzern beschafft. Hinzu kamen 19 Artillerie-Gefechtsstandfahrzeuge. Kuwait bestellte 1993 die Variante Desert Warrior mit 254 Stück. Diese hatte einen neuen Turm mit stabilisierter 25-mm-Maschinenkanone M242 Bushmaster und koaxialem 7,62-mm-Maschinengewehr, beide fremdgetrieben, sowie zwei Startern für Panzerabwehrlenkflugkörper TOW.</p>
<p>Keinen Erfolg hatte der für die Schweiz entwickelte modernisierte Warrior 2000 mit 30-mm-Kanone Bushmaster II Mk. 44. Ab 2011 sollten 380 britische Fahrzeuge mit modularer Zusatzpanzerung und fortschrittlicher Elektronik kampfwertgesteigert werden, um sie ab 2018 bis nach 2040 in Dienst zu halten. Davon sollten 245 Schützenpanzer einen neuen Turm mit stabilisierter CTA 40-mm-Kanone erhalten, der Rest als Unterstützungsfahrzeuge dienen. Nach diversen Verzögerungen wurde das Programm jedoch 2021 aus Kostengründen gestrichen. <a href="https://soldat-und-technik.de/2023/11/mobilitaet/36047/warrior-british-army-will-schuetzenpanzer-voraussichtlich-laenger-in-nutzung-halten/">Zuletzt erhielt Rheinmetall den Auftrag, 359 Warrior mit Rückfahrkameras auszustatten</a>.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schützenpanzer Borsuk: polnisches Heer erwartet Lieferbeginn</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/06/mobilitaet/44372/spz-borsuk-polnisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 12:11:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Borsuk]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://soldat-und-technik.de/?p=44372</guid>

					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/06/BWP_Borsuk_-_221114-Z-YU201-1007-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Einer der Prototypen des polnischen Schützenpanzers Borsuk 2022." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Schützenpanzer Borsuk: polnisches Heer erwartet Lieferbeginn 19">Das polnische Heer erwartet in Kürze die Auslieferung der ersten Exemplare des Schützenpanzers Borsuk. Am 27. März wurde der erste Auftrag über 111 Stück zwischen der Beschaffungsbehörde und der Polska Grupa Zbrojeniowa (PGZ) unterzeichnet, deren Sparte Huta Stalowa Wola (HSW) das Herstellerkonsortium führt. Der Auftragswert wurde mit 6,5 Milliarden Polnischen Zloty (1,56 Milliarden Euro) angegeben. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/06/BWP_Borsuk_-_221114-Z-YU201-1007-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Einer der Prototypen des polnischen Schützenpanzers Borsuk 2022." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Schützenpanzer Borsuk: polnisches Heer erwartet Lieferbeginn 21"><p>Das polnische Heer erwartet in Kürze die Auslieferung der ersten Exemplare des Schützenpanzers Borsuk. Am 27. März wurde der erste Auftrag über 111 Stück zwischen der Beschaffungsbehörde und der <a href="https://grupapgz.pl/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Polska Grupa Zbrojeniowa (PGZ)</a> unterzeichnet, deren Sparte Huta Stalowa Wola (HSW) das Herstellerkonsortium führt. Der Auftragswert wurde mit 6,5 Milliarden Polnischen Zloty (1,56 Milliarden Euro) angegeben. Die Fahrzeuge sollen bis 2029 geliefert werden. Erster Empfänger soll die entlang der Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad stationierte 16. Mechanisierte Division werden.</p>
<p>Der Borsuk (Dachs) entstand aus einem 2014 gestarteten Entwicklungsprogramm für einen Nachfolger des Schützenpanzers BWP-1, polnische Bezeichnung für den sowjetischen BMP-1. 2017 wurde ein Technologiedemonstrator vorgestellt und ein Prototyp ab dem folgenden Jahr getestet, was zu verschiedenen Änderungen führte. Ab 2022 durchliefen vier weitere Prototypen Truppenversuche. <a href="https://soldat-und-technik.de/2023/02/mobilitaet/34078/polen-beschaffung-schuetzenpanzer-borsuk/">Anfang 2023 unterzeichnete die Beschaffungsbehörde einen Rahmenvertrag über 1.000 Schützenpanzer und 400 Unterstützungsfahrzeuge auf demselben Fahrgestell</a>.</p>
<h3><strong>Schwimmfähigkeit war entwurfsbestimmend</strong></h3>
<p>Der Schützenpanzer hat ein Gefechtsgewicht von 28 Tonnen und ist mit dem unbemannten Turm ZSSW-30 ausgestattet, der eine fremdgetriebene Bushmaster Mk44S 30-mm-Maschinenkanone mit rund 300 Schuss Bereitschaftsmunition und ein koaxiales Maschinengewehr UKM-2000 (Modifikation des sowjetischen PKM für das NATO-Kaliber 7,62 x 51 mm) mit Zuführung durch 250-Schuss-Gurt enthält. Hinzu kommen zwei Starter für Panzerabwehr-Lenkflugkörper Spike-LR und acht Nebelwurfbecher Kaliber 81 mm. Die Fahrzeugbesatzung umfasst drei Mann plus sechs Mann Absitzstärke.</p>
<p>Ein grundlegender Entwurfsparameter war die Schwimmfähigkeit wie beim Vorgängermodell. Der Antrieb erfolgt über einen MTU 8V199 TE20 Turbodiesel mit 720 PS und Allison 3040 MX-Getriebe mit vier Vorwärts- und zwei Rückwärtsgängen. Dieser verleiht dem Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h auf der Straße und acht km/h im Wasser über zwei Wasserjets. Hierfür wird zudem ein Schwallbrett am Bug ausgefahren. Die Reichweite an Land beträgt 550 Kilometer.</p>
<h3><strong>Schutz und Sensorik </strong></h3>
<p>Das Fahrgestell ist über den Frontbereich mindestens nach NATO-STANAG Level 4 gegen Beschuss mit panzerbrechenden Geschossen Kaliber 14,5 mm, seitlich nach Level 3 gegen Kaliber 7,62 mm und von hinten gegen &#8222;ballistische Bedrohungen&#8220; geschützt. Einige Quellen geben einen Schutz gegen russische 30-mm-Geschosse über einen Frontbereich von +/- 30 Grad und 14,5 mm seitlich an, wobei sich dies möglicherweise auf eine Ausstattung mit Zusatzpanzerung bezieht. Entsprechende Befestigungspunkte sind vorhanden.</p>
<p>Der Turm hat ein Richtschützenvisier GOC-1 Nike und ein Panoramavisier GOD-1 Iris für den Kommandanten mit Hunter-Killer-Fähigkeit zur Zielübergabe an den Richtschützen oder dessen Übersteuerung. Beide verfügen über Tag- und Nachtsichtkanäle mit Laser-Entfernungsmesser und einem Autotracker für Ziele. Zudem gibt es ein optisches Notvisier ohne Anbindung an das Feuerleitsystem. Der Fahrer hat drei Periskope und eine Fahrkamera, da seine Sicht bei ausgeklapptem Schwallbrett sonst blockiert wäre.</p>
<figure id="attachment_44375" aria-describedby="caption-attachment-44375" style="width: 1020px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-44375" src="/wp-content/uploads/2025/06/Rak_SMG120_MSPO24.jpg" alt="Die geplante Variante mit 120-mm-Mörserturm." width="1020" height="768" title="Schützenpanzer Borsuk: polnisches Heer erwartet Lieferbeginn 20" srcset="/wp-content/uploads/2025/06/Rak_SMG120_MSPO24.jpg 1020w, /wp-content/uploads/2025/06/Rak_SMG120_MSPO24-300x226.jpg 300w, /wp-content/uploads/2025/06/Rak_SMG120_MSPO24-768x578.jpg 768w, /wp-content/uploads/2025/06/Rak_SMG120_MSPO24-150x113.jpg 150w, /wp-content/uploads/2025/06/Rak_SMG120_MSPO24-696x524.jpg 696w" sizes="(max-width: 1020px) 100vw, 1020px" /><figcaption id="caption-attachment-44375" class="wp-caption-text">Die geplante Variante mit 120-mm-Mörserturm. (Foto: Michal Derela)</figcaption></figure>
<h3><strong>Diverse Varianten von Borsuk geplant</strong></h3>
<p>Zudem gibt es drei in das Feuerleitsystem eingebundene Kameramodule mit jeweils drei Tag- und Nachtsichtkameras, die sowohl der Fahrzeugbesatzung als auch dem Absitztrupp ein Rundumbild zeigen. Zukünftig soll dies auch über Augmented Reality (AR)-Brillen mit KI-Unterstützung für die Zielerkennung erfolgen können. Ein Obra-3 Laserwarnsystem mit vier Sensoren ist mit der Nebelwurfanlage verbunden und kann entweder voll- oder halbautomatisch beziehungsweise durch manuelle Bedienung den Turm zum Abfeuern von Wurfkörpern in Richtung einer Bedrohung schwenken.</p>
<p>Zu den geplanten Varianten gehören ein Führungsfahrzeug, ein Späh-, ein Berge- und ein ABC-Spürpanzer sowie ein 120-mm-Mörserträger und ein Krankentransporter. Hinzu kommen mehrere Pioniervarianten einschließlich einer Minenwerfer-Plattform. Neben dem einheimischen Bedarf &#8211; der durch die Abgabe großer Teile des Bestands von BWP-1 an die Ukraine noch dringender geworden ist &#8211; macht Polen sich auch Hoffnung auf Exportaufträge etwa aus Rumänien und Brasilien.</p>
<p><strong>Stefan Axel Boes</strong></p>
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		<title>Lettland hat ASCOD-Schützenpanzer für 373 Millionen Euro bestellt</title>
		<link>https://soldat-und-technik.de/2025/02/streitkraefte/42123/lettland-ascod/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Axel Boes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 07:51:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Streitkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Ascod]]></category>
		<category><![CDATA[GDELS]]></category>
		<category><![CDATA[Lettland]]></category>
		<category><![CDATA[Schützenpanzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/02/ASCOD-Lettland_GDELS-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Schützenpanzer ASCOD ist eine österreichisch-spanische Gemeinschaftsentwicklung." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Lettland hat ASCOD-Schützenpanzer für 373 Millionen Euro bestellt 22">Nach Machbarkeitsstudien und Funktionstests hat sich Lettland für die Beschaffung von 42 Schützenpanzern ASCOD vom Hersteller General Dynamics European Land Systems (GDELS) entschieden, wie unser Schwestermagazin Europäische Sicherheit &#38; Technik meldet. Am 30. Januar haben der lettische Rüstungsdirektor Generalmajor Andis Dilāns und der GDELS-Vizepräsident, Alejandro Page Hernandez, einen Liefervertrag im Wert von 373 Millionen Euro [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="218" height="150" src="/wp-content/uploads/2025/02/ASCOD-Lettland_GDELS-218x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Schützenpanzer ASCOD ist eine österreichisch-spanische Gemeinschaftsentwicklung." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" title="Lettland hat ASCOD-Schützenpanzer für 373 Millionen Euro bestellt 24"><p><a href="https://soldat-und-technik.de/2024/11/mobilitaet/40708/lettland-schuetzenpanzer/">Nach Machbarkeitsstudien und Funktionstests</a> hat sich Lettland für die Beschaffung von 42 Schützenpanzern ASCOD vom Hersteller General Dynamics European Land Systems (GDELS) entschieden, <a href="https://esut.de/2025/02/meldungen/56979/lettland-hat-ascod-schuetzenpanzer-bestellt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">wie unser Schwestermagazin Europäische Sicherheit &amp; Technik meldet</a>. Am 30. Januar haben der lettische Rüstungsdirektor Generalmajor Andis Dilāns und der GDELS-Vizepräsident, Alejandro Page Hernandez, einen Liefervertrag im Wert von 373 Millionen Euro unterzeichnet, der auch logistische Unterstützung enthält.</p>
<p>„Die Beschaffung neuer und moderner Schützenpanzer markiert ein neues Kapitel in der Mechanisierung der Landstreitkräfte der lettischen Armee. Gleichzeitig ist dies ein großartiger Vertrag für unsere nationale Rüstungsindustrie, die sich an der Bereitstellung neuer Kampffahrzeuge beteiligen wird“, sagte der lettische Verteidigungsminister Andris Spruds, der bei der Vertragsunterzeichnung anwesend war.</p>
<figure id="attachment_42124" aria-describedby="caption-attachment-42124" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-42124" src="/wp-content/uploads/2025/02/ASCOD-Lettland_GDELS-1024x768.jpg" alt="Der Schützenpanzer ASCOD ist eine österreichisch-spanische Gemeinschaftsentwicklung." width="696" height="522" title="Lettland hat ASCOD-Schützenpanzer für 373 Millionen Euro bestellt 23" srcset="/wp-content/uploads/2025/02/ASCOD-Lettland_GDELS-1024x768.jpg 1024w, /wp-content/uploads/2025/02/ASCOD-Lettland_GDELS-300x225.jpg 300w, /wp-content/uploads/2025/02/ASCOD-Lettland_GDELS-768x576.jpg 768w, /wp-content/uploads/2025/02/ASCOD-Lettland_GDELS-150x113.jpg 150w, /wp-content/uploads/2025/02/ASCOD-Lettland_GDELS-696x522.jpg 696w, /wp-content/uploads/2025/02/ASCOD-Lettland_GDELS-1068x801.jpg 1068w, /wp-content/uploads/2025/02/ASCOD-Lettland_GDELS.jpg 1360w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-42124" class="wp-caption-text">Der Schützenpanzer ASCOD ist eine österreichisch-spanische Gemeinschaftsentwicklung. Varianten sind in Österreich (Ulan), Spanien (Pizarro) und dem Vereinigten Königreich (Ajax) in Nutzung. (Foto: GDELS),</figcaption></figure>
<p>„Wir sind dankbar und stolz, dass unser ASCOD-Schützenpanzer von den lettischen Streitkräften als Sieger eines internationalen Wettbewerbs ausgewählt wurde. Es zeigt die überlegenen Fähigkeiten der Kettenfahrzeugfamilie ASCOD von GDELS, von der mehr als 1100 Fahrzeuge in verschiedenen Varianten auf dem Markt sind“, sagte Dr. Thomas Kauffmann, Vice President GDELS Global Sales.</p>
<h3><strong>ASCOD der neuesten Generation</strong></h3>
<p>Bei diesem Schützenpanzer (SPz) handelt es sich GDELS zufolge um die neueste Generation und ein Mitglied der ASCOD-Kettenfahrzeugfamilie von GDELS, die die kundenspezifischen Anforderungen der lettischen Armee erfüllt. Zum weiteren Ablauf haben die Beteiligten keine Angaben gemacht.</p>
<p>Der ASCOD basiert auf einer österreichisch-spanischen Entwicklung (Austrian-Spanish Co-operative Development, ASCOD). Varianten sind der SPz Ulan des österreichischen Heeres, der Pizarro des spanischen Heeres und die AJAX-Familie der British Army. Mit unter 30 Tonnen Gewicht und angetrieben von einem 530 kW MTU-Dieselmotor bietet er Platz für bis zu acht Soldaten plus Fahrer, Kommandant und Richtschütze. Standardbewaffnung sind eine 30-mm-Kanone und ein 7,62-mm-Maschinengewehr.</p>
<p>Infanterie-Kampffahrzeuge sind mit NATO STANAG 4569-Panzerung der Stufe 4, automatischen Kanonen, Panzerabwehrwaffen, Maschinengewehren und anderen hochmodernen Technologien ausgestattet, die den Soldaten auf dem Schlachtfeld eine situative Übersicht gewährleisten, schreibt das lettische Verteidigungsministerium. In der lettischen Variante bestehe die Besatzung des SPz aus drei Soldaten und könne sechs Soldaten mit voller Kampfausrüstung transportieren und einsetzen.</p>
<p><strong>Redaktion/gwh</strong></p>
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