StartBewaffnungHandwaffen in der Bundeswehr: Fortschritte bei der Feuerkraft

Handwaffen in der Bundeswehr: Fortschritte bei der Feuerkraft

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Bereits seit einiger Zeit erneuert die Bundeswehr ihren infanteristischen Werkzeugkasten. Bei einigen Projekten gibt es noch Verzögerungen, anderswo geht es weiter. Durchgesetzt hat sich der Systemgedanke.

Die neue Standard-Handwaffe der Bundeswehr steht auch über die deutschen Streitkräfte hinaus im Mittelpunkt des Interesses. Beim „System Sturmgewehr Bundeswehr“ hatte zunächst die Firma C.G. Haenel aus Suhl mit dem Modell MK556 den Zuschlag erhalten. Diese Entscheidung hob das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) im März 2021 wegen strittiger Patentrechtsfragen auf und schloss die Thüringer Waffenschmiede vom weiteren Wettbewerb aus. Stattdessen erteilte das BMVg den Zuschlag an das HK416A8 von Heckler & Koch. Erwartungsgemäß folgte ein Rechtsstreit, der zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses (Dezember 2021) noch nicht abgeschlossen ist und bei dem nicht mehr Patentrechtsstreitigkeiten, sondern die Wirtschaftlichkeit der Angebote im Mittelpunkt steht. Eine Entscheidung wird nach derzeitigem Kenntnisstand im März 2022 erwartet.

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