Die Bundeswehr hat Rheinmetall mit der Lieferung von mehr als 2.000 militärischen Transportfahrzeugen beauftragt. Dabei handelt es sich um sogenannte „Ungeschützte Transportfahrzeuge“ (UTF) in den Varianten 4×4 (3,5t), 6×6 (5t) und 8×8 (15t). Der Auftragswert beläuft sich auf 1,015 Milliarden Euro brutto. Der Großauftrag erfolgt aus dem im Jahr 2024 geschlossenen Rahmenvertrag über insgesamt bis zu 6.500 Fahrzeuge und wird im zweiten Quartal 2026 eingebucht.
Die Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH (RMMV) wird noch in der ersten Jahreshälfte 2026 mit der Auslieferung der Fahrzeuge beginnen. Die überwiegende Zahl soll im laufenden Jahr ausgeliefert werden. Die Bestellung umfasst rund 1.000 Fahrzeuge des Typs 8×8 sowie weitere rund 1.000 Fahrzeuge der Typen 4×4 und 6×6. Die UTF-Familie bildet mit ihrer hohen Stückzahl und Vielseitigkeit das logistische Rückgrat der Bundeswehr.
Bundeswehr profitiert von Standardisierung der HX-Familie
Das Gemeinschaftsprojekt UTF zwischen Rheinmetall und dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) sichert die schnelle Versorgung der Truppe mit Material und Nachschub. Die Fahrzeuge basieren auf der HX-Familie der RMMV. Diese wurde speziell für militärische Anforderungen entwickelt und zeichnet sich durch ihre Geländegängigkeit und Robustheit aus. Als „Military-off-the-shelf“-Fahrzeuge vereinen sie Großserientechnik mit spezifischen militärischen Modifikationen.
„Durch die weitgehende Standardisierung der HX-Fahrzeugfamilie profitiert die Bundeswehr von erheblichen Synergien bei Ausbildung, Betrieb und Instandhaltung. Unsere ungeschützten und geschützten Fahrzeuge sind weltweit im Einsatz und haben ihre Zuverlässigkeit unter härtesten klimatischen Bedingungen unter Beweis gestellt“, so Christoph Müller, CEO & Vorsitzender der Geschäftsführung der RMMV.
Redaktion/sab








