StartFührung & KommunikationAMC Serie T – neue Steckverbinder für taktische Anwendungen von ODU

AMC Serie T – neue Steckverbinder für taktische Anwendungen von ODU

Gerhard Heiming

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Zu den Voraussetzungen der Digitalisierung gehören zuverlässige Steckverbindungen, um die elektronischen Geräte schnell und zuverlässig verbinden und wieder trennen zu können. Einen Beitrag dazu liefert die Steckerserie AMC Serie T von ODU. Das T steht für Triple und verweist auf das charakteristische Merkmal der Stecker: Drei kompatible Verriegelungsvarianten können auf einem Geräteteil verwendet werden.

ODU beschreibt die drei Varianten wie folgt: „Thread-Lock“ eignet sich insbesondere für Einsätze, die mit extrem starken Vibrationen zu kämpfen haben. Der „Break away“ ist darauf ausgerichtet, die Verbindung mit manueller Kraft zu lösen und dadurch in kritischen Situationen ein schnelles und einfaches Trennen zu ermöglichen. Der „Push-Pull“ Mechanismus verriegelt zuverlässig im Geräteteil und das Ball-Lock-System unterstützt zusätzlich, so dass eine störungsfreie Datenübertragung gewährleistet werden kann.

Kabel, bestückt mit einer der drei Verriegelungsvarianten, können auf dieselbe Buchse gesteckt werden. Damit kann die Steckverbindung mit geringem Hardwareeinsatz bedarfsgerecht ausgeführt werden. Einheitliche Geräteteile reduzieren die Anzahl der Schnittstellen innerhalb eines Systems, insbesondere für die Verbindung mit Subsystemen wie Kameras, Sensoren oder Waffensystemen. Im Schadensfall kann die weitere Verriegelungsoption die Aufrechterhaltung der Systeme ermöglichen und eine Feldkonfektionierung im Krisenfall umgesetzt werden.

Die AMC-Serie T ist mit widerstandsfähigen Materialien für das einwandfreie Funktionieren in extremen und robusten Umgebungen ausgelegt, so ODU. Temperaturunterschiede, Schmutz, Staub, Wasser, Vibrationen oder Druck haben dem eingesetzten Material nichts an. Das gelte auch für den Einsatz in Active Protection Systems (APS), wo hochbelastbare, anwenderfreundliche, leichte und platzsparende Stecksysteme, gefordert sind. Ähnliche Anforderungen gelten auch für Geräte der elektronischen Kriegsführung, für Radarsysteme, ferngesteuerte Waffensysteme, taktische Funkgeräte oder Roboter und autonome Systeme.

Neben dem Hauptmerkmal Zuverlässigkeit sind die Steckverbindungssysteme durch Gewichtseinsparung, Robustheit, einfache Handhabung und schnelle Reinigung gekennzeichnet und sind damit Grundlage für die sichere Übertragung hoher Datenmengen, die im Extremfall lebensentscheidend sein. Auch zivile Rettungskräfte und Anwendungen, etwa in den Bereichen Bergbau, Land- und Forstwirtschaft, profitieren von dieser Entwicklung.

Gerhard Heiming