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Die Suche der U.S. Army nach einem effektiven Infanteriewaffensystem für die präzise Bekämpfung von Gegnern hinter Deckungen scheint sich weiter zu konkretisieren, wie aus Veröffentlichungen von US-Medien mit Bezug auf einen Vortrag der U.S. Army auf dem Maneuver Capabilities Development and Integration Directorate’s Industry Day Anfang April hervorgeht.

Die U.S. Army hatte im Oktober 2020 einen Request for Information(RFI) für ein „Precision Grenadier System“ (PGS) veröffentlicht und somit bekanntgegeben, dass man einen neuen Ansatz unternehmen möchte, die im Bereich der infanteristischen Wirkung hinter Deckungen festgestellte Fähigkeitslücke zu schließen.

Das vormals für solche Zwecke vorgesehene XM25 Programm war 2018 erfolglos abgebrochen worden. Im Zuge des PSG-Programms soll demnach bis 2028 ein neues Infanteriewaffensystem für die Wirkung hinter Deckungen eingeführt werden. In der Zwischenzeit werden seitens der Infanterie unterschiedliche Waffensysteme genutzt, um hinter Deckungen befindliche Gegner zu bekämpfen. Dazu zählen 40-mm-Granatwerfer, von denen zwei Anbaugeräte pro Infanteriegruppe verfügbar sind, schultergestützte Waffensysteme wie die Carl Gustaf sowie Mörser. Dem Vernehmen nach erfüllt jedoch keines dieser Waffensysteme alle geforderten Ansprüche des US-Heeres.

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