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Nach der Bundeswehr werden nun auch die niederländischen Streitkräfte mit Kampfhemden von Hexonia ausgestattet. Die niederländische Rüstungsbeschaffungsagentur Defensie Materieel Organisatie (DMO) hat mit der in Nordrhein-Westfalen ansässigen Hexonia GmbH einen Rahmenvertrag über die Herstellung und Lieferung von Combat-Shirts für die niederländischen Streitkräfte geschlossen, wie aus einer Veröffentlichung auf der europäischen Vergabeplattform TED hervorgeht.

Der Vertrag sieht eine Lieferung von Kampfhemden mit und ohne Vektorenschutz vor. Die Dauer des Rahmenvertrags geht über drei Jahre, inklusive einer Verlängerungsoption um ein weiteres Jahr. Der Vertragswert wurde mit 12 Millionen Euro angegeben. Weiterhin geht aus der Veröffentlichung hervor, dass sich das deutsche Unternehmen gegen sieben andere Anbieter durchsetzen konnte.

Combat-Shirts – der deutsche Begriff lautet Kampfhemd – sind eine Kombination aus einer Kampfjacke/-bluse und einem T-Shirt. Dabei wird üblicherweise die Rumpfpartie eines T-Shirts mit den Ärmeln einer Kampfjacke kombiniert. Kampfhemden sind darauf ausgelegt, in Verbindung mit Plattenträgern getragen zu werden.

Für den Nutzer haben Combat-Shirts den Vorteil, dass dieser insbesondere bei hohen Außentemperaturen nicht durch eine zusätzliche Kleidungsschicht belastet wird, aber trotzdem über die Schutzfunktion (bspw. Sonnen- und Flammschutz) einer langärmligen Bekleidung verfügt. Auch die Verstaumöglichkeit für Ausrüstungsgegenstände bleibt durch die aufgesetzten Ärmeltaschen erhalten.

Waldemar Geiger