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Die Bundeswehr Bekleidungsmanagement GmbH hat einen Vertrag mit Mehler Vario System aus Fulda über eine Rahmenvereinbarung zur Lieferung der „Schutzweste Infanterie modifiziert“ angepasst. Das geht aus einer Ankündigung auf der europäischen Vergabeplattform TED hervor.

So wurde der Vertrag um Ersatzteile für die Aufbereitung der in Nutzung befindlichen Schutzwesten ergänzt. Der ursprüngliche Rahmenvertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und sieht die Lieferung der Schutzweste Infanterie modifiziert im Zeitraum 2018 bis 2023 vor.

Die Schutzweste Infanterie wurde ab 2001 entwickelt uns seither mehrfach modifiziert. Sie verfügt über einen Grundschutz der Schutzklasse 1 und kann durch Hartballistik-Schutzplatten auf die Schutzklasse 4 gebracht werden. 2012 folgte das Modell Schutzweste Infanterie modifiziert, Modell B. Dieses wies unter anderem das mit dem US-Befestigungssystem MOLLE kompatible PALS-Geflecht und einen Stichschutz auf.

Das C-Modell ist seit 2019 in Nutzung und verfügt über neue Seitenverschlüsse und eine verbesserte Weiteneinstellung. Die bruchgefährdeten Kunststoffteile im Notabwurfsystem bestehen jetzt aus Metall. Zudem können die Soldatinnen und Soldaten den modularen Stichschutz deutlich leichter einfügen und wieder herausnehmen als beim bisherigen Modell. Sie ist zudem in neun statt sieben Größen verfügbar.

Jan-Phillipp Weisswange