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Die schwedische Beschaffungshörde FMV hat Saab mit der Lieferung der neusten Generation einer Sprengpatrone (HE) und des Feuerleitgeräts FCS13-RE für das rückstoßfreie und schultergestützte Mehrzweckwaffensystems Carl-Gustaf M4 beauftragt.

Der Auftragswert beläuft sich auf etwa 300 bzw. 65 Mio. SEK (29,1 bzw. 6,3 Mio. €). Die Lieferungen werden im Zeitraum 2022-2023 erfolgen, wie Saab am 21. Dezember mitteilte.

Die neue HE-Munition ist programmierbar und kann mit dem neuen Feuerleitgerät des Typs FCS13-RE von Aimpoint kommunizieren. Das bedeutet, dass der Bediener der Carl-Gustaf in der Lage sein wird, eine geladene Patrone schnell zu konfigurieren. In Kombination mit dem 2019 erteilten Auftrag für das Carl-Gustaf M4 System bedeuten diese beiden Ergänzungen eine erhebliche Steigerung der Fähigkeiten.

„Dieser Auftrag ist der Beginn der Zukunft für Carl-Gustaf. Dank unseres Know-hows im Bereich der Waffensysteme für Landstreitkräfte und unserer fortschrittlichen Technologie werden wir zum ersten Mal die Kommunikation mit der Munition ermöglichen. Damit erhält der Nutzer der Carl-Gustaf eine wirksame, aber dennoch einfach zu handhabende Ergänzung des bereits umfangreichen Portfolios an Carl-Gustaf-Munitionssorten“, wird Görgen Johansson, Leiter des Geschäftsbereichs Dynamics bei Saab, in einer Mitteilung des Unternehmens zitiert.

André Forkert