Handwaffen müssen in einem sehr breiten Einsatzspektrum einsetzbar sein. Das Spektrum reicht dabei von Operationen niedriger bis mittlerer Intensität über hochintensive Gefechte unter den Bedingungen eines hybriden Konflikts außerhalb des Bündnisgebietes bis hin zur Landesverteidigung als Bündnisverteidigung.

Dieses Spektrum führt dazu, dass Handwaffen unter nahezu allen klimatischen Bedingungen und in allen vorstellbaren Gefechtssituatinen funktionsfähig sein müssen – ohne Abstriche, wie die Diskussion um das G36 gezeigt hat.

Mit dem Konzept „Handwaffen der Bundeswehr“ (KonzHaWaBw) verfügen die Streitkräfte seit Anfang 2015 erstmalig über ein Dokument, das einen bundeswehrgemeinsamen Rahmen für Forderungen an Handwaffen vorgibt. Dabei versteht sich das KonzHaWaBw als ein bedarfserklärendes Dokument.

Im vorliegenden Artikel sollen das dem Konzept zugrunde liegende Rational und die wesentlichen Inhalte skizziert werden, die eine Grundlage für künftige Beschaffungsvorhaben von Handwaffen sind.

Einer der Auslöser zur Erstellung des KonzHaWaBw war das Fehlen eines für die Beschaffung von Handwaffen übergreifenden aktuellen Dachdokuments. Anfang 2013 wurde daher das Planungsamt der Bundeswehr beauftragt, gemeinsam mit dem militärischen Organisationsbereichen ein abgestimmtes Handwaffenkonzept zu erarbeiten, das nach ministerieller Abstimmung am 31. Januar 2015 durch den Abteilungsleiter Planung im BMVg gebilligt und gezeichnet wurde.

Ziel des KonzHaWaBw ist es, aus den übergeordneten Zielen der Konzeption der Bundeswehr (KdB) Forderungen an Handwaffen abzuleiten. Grundlage aller Forderungen ist es, die Fähigkeit zur lagegerechten, zeitnahen, duell-, abstandsfähigen und skalierbaren Wirkung für eine erfolgreiche Auftragserfüllung auch durch Handwaffen sicherzustellen. (Skalierbarkeit beschreibt die Fähigkeit, die Wirkung einer Waffe/eines Effektors lage- und bedrohungsangepasst sowie gemäß der gültigen Einsatzregeln abgestuft einzusetzen.)

Das Konzept beschreibt grundsätzliche Forderungen an das zukünftige, in Ausbildung, Übung und Einsatz relevante Spektrum von Handwaffensystemen. Es ist demnach keine in die Vergangenheit gerichtete Bedarfserklärung oder gar –begründung.

Im KonzHaWaBw wird das „System Handwaffe“ beschrieben als „... alle nicht ausschließlich plattformungebundenen, in Gänze oder als Einzellast tragbaren und aus der Hand, schultergestützt oder lafettiert einzusetzenden Waffensysteme. Das System Handwaffe besteht aus den Elementen Handwaffe, Munition/Effektoren, Zieleinrichtungen, Zubehör und Schnittstellen...“

Damit wurde bewusst ein sehr breiter Ansatz gewählt, der buchstäblich vom Kampfmesser über Pistolen, verschiedene Gewehrtypen, Maschinengewehre bis zu leichten Wirkmitteln für indirektes Feuer (z.B. einem leichten Mörser) reicht...

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Konzeptionelle Rahmenbedingungen für Handwaffen
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