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Die British Army beschafft weitere Laser-Licht-Module MK3. Ein entsprechender Auftrag in Höhe von 2,75 Millionen Britischen Pfund, entspricht ca. 3 Millionen Euro, wurde jetzt über eine Vergabeplattform bekannt gegeben.

Das LLM MK3 stammt von Rheinmetall Soldier Electronics aus Stockach am Bodensee und wird dort unter dem Produktnamen VarioRay angeboten. In der Ausführung der britischen Streitkräfte bietet das rund 240 Gramm schwere Anbau-Gerät eine Weißlicht-Lampe, einen sichtbaren roten Laser-Zielmarkierer, einen Infrarot-Pointer, einen elektrisch fokussierbaren Infrarot-Beleuchter und optional ein Abfrager zur Zielerkennung Freund/Feind. Das LLM MK3 wird über eine Mil-Std 1913-Schiene an der Waffe befestigt und über ein Trigger-Kabel bedient.

Die Lichtquelle lässt sich per Drehschalter auswählen. Alle Lichtquellen lassen sich stufenlos regeln, alle Laser können per Blockjustierung eingestellt werden. Das VarioRay ist bis 30 Meter wasserdicht. 2014 hatte Rheinmetall einen Rahmenvertrag zur Lieferung des LLM Mark 3 erhalten.

Das VarioRayLaser-Licht-Modul ist unter anderem auch Bestandteil der deutschen Soldatensysteme „Infanterist der Zukunft (IdZ)“ der Bundeswehr und in der Schweizer Armee als Laser-Licht-Modul 19 (LLM19) eingeführt.

Waldemar Geiger