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Glock hat seine Slim-Line-Pistolenmodelle nun auch für die Nutzung mit Optiken angepasst. Der österreichische Pistolen-Produzent stellte jüngst die Versionen G43X MOS und G48 MOS vor. MOS steht für Modular Optic System, welches bereits von anderen Pistolenmodellen aus dem Hause Glock bekannt ist.

Sowohl die kompakte G48 MOS als auch die subkompakte G43X MOS – beide im Kaliber 9 mm x 19 – verfügen über vorbereitete Aussparungen im Verschluss sowie über eine Schnittstelle zur Montage einer Zieloptik. Kommt keine Zieloptik zum Einsatz, lässt sich die Aussparung durch eine verschraubte Platte abdecken. Serienmäßig bietet Glock beide Varianten mit dem kompakten Rotpunktvisier Reflex Mini Sight Compact (RMSc) des britischen Herstellers Shield Sights an. Dieses erlaubt die parallele Nutzung der starren Visierung („Co-Witnessing“).

Die im Gegensatz zu den normalen Versionen nicht silberfarben sondern mattschwarz gehaltenen Verschlüsse sind mit der äußerst widerstandsfähigen ndDLC-Beschichtung versehen. Das macht sie nicht nur unempfindlich, sondern verhindert auch Lichtreflektionen – ein Vorteil für den taktischen Einsatz. Die Verschlüsse verfügen über Handhabungsrillen im hinteren und vorderen Bereich, um Ladetätigkeiten zu erleichtern. Auch der Glock Marksman Barrel ist in beiden Modellen verbaut. Die Pistolen mit dem Safe-Action-System weisen weiterhin das schmale Griffstück mit Montageschiene für Waffenleuchte und dem ergonomischen Beavertail auf. Der Magazinhalteknopf lässt sich auf die andere Waffenseite verlegen. Die Magazinkapazität liegt bei zehn Patronen.

Jan-Phillipp Weisswange