StartTaktik & AusbildungAusbildung der „Einsatzersthelfer Bravo“ und ihre Notfall-Ausrüstung

Ausbildung der „Einsatzersthelfer Bravo“ und ihre Notfall-Ausrüstung

Oberfeldarzt Dr. Kai Böttcher und ein Autorenteam des Presse- und Informationszentrums des Sanitätsdienstes der Bundeswehr

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An vier Ausbildungs- und Simulationszentren in Berlin, Koblenz, Dornstadt und Leer bildet der Sanitätsdienst der Bundeswehr sogenannte „Einsatzersthelfer Bravo“ (EH-B) aus. Diese dürfen im Einsatz im Rahmen der Notkompetenz invasive Maßnahmen durchführen, wenn kein medizinisches Fachpersonal verfügbar ist.

Anders als im Heimatland und Grundbetrieb stehen den Soldatinnen und Soldaten gerade in den Auslandseinsätzen und einsatzgleichen Verpflichtungen im Falle einer Verletzung oder Verwundung nur selten die gewohnten (zivilen) Strukturen und Rettungsketten zur medizinischen Versorgung zur Verfügung. Die Notwendigkeit der Operationsdurchführung in überdehnten Gebieten, die begrenzte Verfügbarkeit von Redundanzen, extrem lange und auch schwierige Transportwege unter widrigsten klimatischen Bedingungen, lange Zeiten bis zum Eintreffen von medizinisch qualifiziertem Personal oder der anschließende Weitertransport, das Auftreten von Großschadenslagen (MANV/MASCAL) stellen jedwede medizinische Versorgung unter das Primat der Einsatztaktik.

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