StartBewaffnungRumänien kauft 54 Panzerhaubitzen K9 Thunder

Rumänien kauft 54 Panzerhaubitzen K9 Thunder

Print Friendly, PDF & Email

Das rumänische Verteidigungsministerium hat am Mittwoch dieser Woche, 9. Juli, einen Vertrag mit der südkoreanischen Hanwha Aerospace über die Lieferung von 54 Panzerhaubitzen K9 und 36 Munitionsversorgungsfahrzeugen K10 im Wert von etwa einer Milliarde US-Dollar unterschrieben. Die Fahrzeuge sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre beginnend 2027 zulaufen, wobei die meisten in Rumänien selbst produziert werden sollen.

Damit gewinnt Hanwha nach der Türkei, Polen, Norwegen, Finnland und Estland den sechsten NATO-Kunden für seine Panzerhaubitze. Wettbewerber waren die Panzerhaubitze 2000 und die türkische K9-Ableitung T-155 Firtina. Hanwha bietet Rumänien zudem seinen Schützenpanzer Redback an, basierend auf dem in Australien eingeführten AS21 (Soldat & Technik berichtete). Das Land will bis zu 298 Schützenpanzer im Wert von rund drei Milliarden Euro beschaffen. Hier sind der Lynx von Rheinmetall, der CV90 von BAE Systems und der ASCOD von GDELS Mitbewerber.

Bild1 8
Die Panzerhaubitze K9 (r.) mit ihrem Nachladefahrzeug K10. (Foto: Hanwha Aerospace)

Die K9 Thunder ist ein modernes selbstfahrendes 155-mm-Artilleriesystem mit einer Masse von 47 Tonnen und „Shoot and Scoot“-Fähigkeit. In der Version K9A1 verfügt sie über ein vollautomatisches Ladesystem, das mit drei Mann Besatzung eine Feuergeschwindigkeit von mehr als zehn Schuss pro Minute erreichen soll. Insgesamt sind nach Firmenangaben mehr als 1.800 Fahrzeuge bei neun Nationen in Dienst.

sut layout500x300 2024yH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==

Das K10 Versorgungsfahrzeug basiert auf demselben Fahrgestell und kann 104 Granaten sowie 504 Treibladungen aufnehmen. Diese können mit maximal zwölf Schuss pro Minute vollautomatisch an die K9 transferiert werden. Mit allen Treibladungen dauert der Vorgang 37 Minuten.

yH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==

Redaktion/sab