StartStreitkräfte„Generation Wehrdienst“: Neue YouTube-Serie der Bundeswehr

„Generation Wehrdienst“: Neue YouTube-Serie der Bundeswehr

Nach den preisgekrönten Formaten „Die Rekruten“ (2016) und „Die Rekrutinnen“ (2019) mit insgesamt über 18,5 Millionen Aufrufen auf YouTube veröffentlicht die Bundeswehr im Juli 2026 eine neue Webserie. Mit „Generation Wehrdienst“ will sie laut einer Pressemitteilung vom vergangenen Wochenende zeigen, welche Erfahrungen junge Frauen und Männer bei der neuen Grundausbildung machen, die vor rund einem Jahr modernisiert wurde.

Die Serie begleitet Rekrutinnen und Rekruten laut Bundeswehr auf einer emotionalen und spannenden Reise, in der die jungen Frauen und Männer auch an ihre Grenzen stießen – ohne Drehbuch, mit allen Höhen und Tiefen. Von der Ankunft über die Einkleidung und den Formaldienst zum Feierlichen Gelöbnis bis zur Gefechtsausbildung und dem Biwak sei die Kamera hautnah dabei. Auch Freunde, Familie und Ausbilder kämen zu Wort.

Die Serie begleitet Rekrutinnen und Rekruten laut Bundeswehr von der Ankunft über die Einkleidung und den Formaldienst zum Feierlichen Gelöbnis bis zur Gefechtsausbildung und dem Biwak.
Die Serie begleitet Rekrutinnen und Rekruten laut Bundeswehr von der Ankunft über die Einkleidung und den Formaldienst zum Feierlichen Gelöbnis bis zur Gefechtsausbildung und dem Biwak. (Bild: Bundeswehr)

Start am 1. Juli auf YouTube-Kanal „Bundeswehr Exclusive“

Die visuelle Gestaltung und Ästhetik der Serie orientierten sich an aktuellen Trends und entsprächen den Sehgewohnheiten der jungen Erwachsenen. Die Produktion entspreche technisch dem Qualitätsstandard von Doku-Formaten bekannter Streamingdienste, wie beispielsweise Netflix. Die Zuschauerinnen und Zuschauer könnten sich auf drei Staffeln zwischen Anfang Juli bis November 2026 freuen.

Die Teaserphase zur Serie hat bereits am 15. Juni 2026 auf dem YouTube-Kanal „Bundeswehr Exclusive“ begonnen. Der Trailer und ab dem 1. Juli die Folgen zum Anschauen finden sich hier. Die Folgen werden jeweils mittwochs und sonntags um 17:00 Uhr auf YouTube und Joyn ausgespielt. Darüber hinaus werden Inhalte auch auf TikTok, Instagram, Snapchat und Reddit zu sehen sein, ergänzt durch den eigens produzierten Titelsong „Du bist nicht allein“ auf allen gängigen Streaming-Plattformen wie Spotify, Deezer, Shazam und YouTube Music.

WhatsApp MRV ST Desktop 500 x 300yH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==

Wehrdienst ist wieder zentrales Thema für junge Menschen

Seit zehn Jahren gelingt es der Arbeitgeberkommunikation der Bundeswehr nach eigenen Angaben, die nachwuchswerbliche Zielgruppe der 17- bis 35-Jährigen zu erreichen und ihr Interesse für die Arbeitgeberin Bundeswehr zu wecken. Die Bundeswehr sei überall dort, wo die junge Zielgruppe unterwegs ist: im Öffentlichen Nahverkehr, in Shoppingcentern, auf Karrieremessen und Social Media. Der YouTube-Kanal „Bundeswehr Exclusive“ habe mittlerweile rund 533.000 Abonnenten und fast 480 Millionen Aufrufe.

Im Trendence-Ranking der beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland bleibe die Bundeswehr trotz der anhaltend schwierigen Arbeitsmarktsituation auch in diesem Jahr auf den vorderen Plätzen: ob bei Schülern und Schülerinnen (Platz 6), bei Fachkräften (Platz 1) oder bei Studierenden/Akademikern (Platz 11). Seit Januar 2026 werden 18-Jährige im Zuge des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes für die Wehrerfassung angeschrieben. Dabei werden sie auch über Laufbahnen und Verwendungen in der Bundeswehr informiert und zur grundsätzlichen Bereitschaft für den Dienst in den Streitkräften befragt.

Immer mehr junge Menschen setzen sich laut Bundeswehr aufgrund der internationalen Sicherheitslage mit der Frage auseinander, ob sie für die äußere Sicherheit des Landes einen Beitrag leisten wollen. Vielen sei klar: Mit einer starken Bundeswehr schützen wir auch unser Leben in Freiheit. Plötzlich sei der Wehrdienst wieder zentrales Thema auf Deutschlands Schulhöfen, in den Familien und in der Gesellschaft. Der Neue Wehrdienst werde sehr gut angenommen. Mit aktuell über 10.000 Einplanungen sei das Interesse im Vergleich zum Vorjahresstichtag um rund acht Prozent gestiegen.

Redaktion/sab