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Erkenntnisse aus dem Krieg in der Ukraine: Sicherung der Unterstützungskräfte gewährleistet die Operationsführung

Waldemar Geiger

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Der vor nunmehr drei Wochen durch Russland begonnene Krieg in der Ukraine liefert bereits jetzt lehrreiche Einblicke für Struktur und Verfahren von modernen Streitkräften. Es ist wichtig zu erwähnen, dass das derzeitige öffentlich zugängliche Lagebild des Krieges in der Ukraine erheblich durch den im Netz tobenden Kampf im Informationsraum geprägt ist. Es muss davon ausgegangen werden, dass die gezeigten und verbreiteten Bilder immer dem Zweck dienen, die eigene Position zu stärken und die Gegenseite zu schwächen. Die Analyse der Gefechte muss daher immer vor dem Hintergrund erfolgen, dass Einzelereignisse nicht ohne weiteres auf die Gesamtheit übertragen werden dürfen. Lehren sollten zu diesem Zeitpunkt daher nur vereinzelt gezogen werden. Und wenn, dann nur auf Basis von vielen Einzelbelegen, die alle ein ähnliches Bild zeichnen.

Eine solche Erkenntnis ist der Umstand, dass der Schutz von Gefechtsfahrzeugen nicht nur technologisch bzw. in Form von Panzerung bei Kampffahrzeugen gedacht werden kann. Es mag auf den ersten Blick überraschen, aber die Überlebensfähigkeit im Hinterland operierender Unterstützungstruppen wirkt sich mittelbar auf den Schutz und die Einsatzbereitschaft der an der Front kämpfenden Kamptruppe aus.

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