StartS&T+MilEng Industry Day 2025: Unbemannte Systeme und Traktoren

MilEng Industry Day 2025: Unbemannte Systeme und Traktoren

Das Information Exchange Seminar (IES) ist die jährlich vom Military Engineering Centre of Excellence (MILENG COE) in Ingolstadt organisierte und ausgerichtete Veranstaltung, die den Trägern des MILENG COE sowie anderen NATO-Staaten, PCM-Staaten, NATO-Einrichtungen und weiteren Organisationen ein Forum bietet, um die Herausforderungen des heutigen Einsatzumfelds und die gewonnenen Erkenntnisse zu erörtern und Verbesserungspotenziale sowie zukünftige Entwicklungen zu identifizieren.

Traditionell wird ein Tag für den „Industry Day“ genutzt, eine Plattform für die Wehrtechnische Industrie um bewährte Produkte und Konzepte, vor allem aber Innovationen für die Pioniertruppe vorzustellen. Unmittelbar vor Eröffnung des Industry Day 2025 durch Oberst Thorsten Ludwig, Direktor des MILENG Centre of Excellence erfolgte der dynamische Anteil der Messe, bei dem die Innovationen der diesjährigen Ausstellung vorgestellt wurden.

Das ARX-UGV Gereon mit der Waffenstation Midgard und der HK GraMaWa 40 mm als Option zum Öffnen von Minensperren.
Das ARX-UGV Gereon mit der Waffenstation Midgard und der HK GraMaWa 40 mm als Option zum Öffnen von Minensperren. (Foto: privat)

Bewaffnete UGVs beim Kampf um Sperren

ARX, einer der Marktführer bei autonomen Landrobotern, stellte das Unmanned Ground Vehicle (UGV) Gereon mit der Waffenstation Midgard vom slowenischen Turm-Spezialisten Valhalla und darin integrierter Heckler & Koch HK GraMaWa 40 mm vor. Damit stellt das UGV eine Lösung dar, um zum Beispiel Panzerabwehrricht- oder Flächenverteidigungsminen zu bekämpfen, die in Sperranlagen verbaut wurden. Ziel ist das Öffnen von Sperren durch ein bewaffnetes UGV, ohne Soldaten dadurch zu gefährden.

Das ProSwarma sUAV-Hangarsystem der Hörnlein Group ermöglicht den autonomen Einsatz von Small Unmanned Aerial Vehicle (sUAV)-Schwärmen, Loitering Munition und Interceptor-Drohnen aus geschützten, mobilen oder fahrzeugintegrierten Hangars. Ganz ohne Personal im Gefahrenbereich und mit erheblich reduziertem Personaleinsatz durch Automatisierung und Autonomisierung. Rückkehrfähige sUAVs landen autonom, verbrauchte Effektoren können nachgeladen werden.