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Panzergrenadierbrigade 37: Oberst Hagen Ruppelt übernimmt

Die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ hat einen neuen Kommandeur: Am Donnerstag vergangener Woche übernahm Oberst Hagen Ruppelt in Chemnitz den Befehl von Brigadegeneral David Markus. Der 50-Jährige trat 1995 in die Panzertruppen der Bundeswehr ein, ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er war unter anderem Kommandeur des deutsch-niederländischen Panzerbataillons 414 und in dieser Funktion 2021 zugleich auch der eFP-Battlegroup Litauen während der zehnten Rotation.

Zuletzt war Oberst Ruppelt im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin eingesetzt. Seine neue Position verbindet ihn wieder mit Litauen: Bis zum Erreichen der vollen Einsatzbereitschaft der dort stationierten Panzerbrigade 45 ist die Panzergrenadierbrigade 37 mit Stab in Frankenberg seit Januar 2025 als Multinational Brigade Lithuania für die Verteidigung des baltischen Landes im Bündnisfall verantwortlich. Als Teil der 10. Panzerdivision ist sie die Brigade der höchsten Verfügbarkeit und Einsatzbereitschaft des Deutschen Heeres.

Übergabe von Brigadegeneral David Markus durch den stellvertretenden Kommandeur der 10. Panzerdivision, Brigadegeneral André Abed an Oberst Hagen Ruppelt (v. r. n. l.).
Übergabe von Brigadegeneral David Markus durch den stellvertretenden Kommandeur der 10. Panzerdivision, Brigadegeneral André Abed an Oberst Hagen Ruppelt (v. r. n. l.). (Foto: Bundeswehr/Stüber)

Panzergrenadierbrigade 37 stärkt Vornepräsenz der NATO

Sie stärkt damit die Vornepräsenz der NATO und leistet gemeinsam mit den Bündnispartnern einen elementaren Beitrag zur Abschreckung und Verteidigungsfähigkeit an der NATO-Ostflanke sowie für die Rückversicherung der baltischen Bevölkerung. „Dynamisch – herausfordernd – erfüllend“, so beschreibt der scheidende Kommandeur, Bri-gadegeneral David Markus, seine fast zweijährige Dienstzeit an der Spitze der Panzergrena-dierbrigade 37. „Als ich im Juni 2024 übernahm, wusste ich, welch leistungsstarke, professionelle und erprobte Brigade ich führen darf. Diese Kerneigenschaften der Brigade haben uns auch durch die letzten beiden Jahre getragen.“

Ergänzt um die Einbindung in die Digitalisierung der Streitkräfte, in nationale und internationale Großübungen, Amtshilfeeinsätze sowie die Basisausbildung und den neuen Wehrdienst lässt sich ein umfangreiches Aufgabenportfolio skizzieren. Doch immer hat der Großverband seine hohe Einsatzbereitschaft unter Beweis gestellt. „Und er wird das auch weiterhin tun“, ist sich Brigadegeneral Markus sicher. Seine neue Verwendung führt ihn nun ins Bundesministerium der Verteidigung in Berlin. Dort wird er fortführen, was er mit seinen Soldatinnen und Soldaten in Frankenberg vorangetrieben hat: die Weiterentwicklung der Streitkräfte.

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Stefan Axel Boes