Am gestrigen Mittwoch landeten am Flugplatz Laupheim die ersten beiden Hubschrauber vom Typ H145M LKH SOF (Leichter Kampfhubschrauber Special Operations Forces). Nachdem 2023 entschieden worden war, dass das Hubschraubergeschwader 64 den Leichten Kampfhubschrauber für die Spezialkräfte der Luftwaffe bekommen soll, wurden nun die ersten von über 15 Maschinen an das Geschwader übergeben.
Ein großer Fokus wurde auf die Bewaffnung und die Vernetzungsfähigkeit gelegt. Die Bewaffnung der Spezialkräfteversion des leichten Kampfhubschraubers besteht aus einer 20-mm-Maschinenkanone und 70-mm-Raketen. Des Weiteren kann er durch ein fortschrittliches Kamerasystem zur Aufklärung eingesetzt werden und mit seinem Laser Ziele für andere Systeme markieren.
Bundeswehr erhielt ersten H145M LKH bereits Ende 2024
Der leichte Kampfhubschrauber wird alleine oder im Verband eingesetzt und dient der Feuer- und Luftnahunterstützung bei Spezialkräfteoperationen der Bundeswehr. Im Dezember 2023 hatten die Bundeswehr und Airbus Helicopters einen Vertrag über den Kauf von bis zu 82 Mehrzweckhubschraubern des Typs H145M unterzeichnet. Zu den 62 Festbestellungen kamen noch 20 Optionen. Neben den Lieferungen umfassen die Vertragsleistungen außerdem sieben Jahre Support und Services.
Damit wurde der Vertrag zum größten jemals erteilten Auftrag für den H145M und gleichermaßen zum umfangreichsten für das Waffenmanagementsystem HForce. Elf Monate nach Vertragsunterzeichnung hatte Airbus Helicopters im November 2024 den ersten Hubschrauber an die Bundeswehr ausgeliefert. Nunmehr erhielt auch das Hubschraubergeschwader 64, das bereits nahezu baugleiche Muster des Typs H145M SOF einsetzt, die ersten mit HForce ausgestatteten Maschinen.
Redaktion/sab












