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Das tschechische Verteidigungsministerium hat Ende letzter Woche die Auftragsvergabe für eine Mindestmenge von 12.600 neuen Rucksacksystemen verkündet. Der Auftrag geht an den einheimischen Hersteller Husky.

Das in Prag ansässige Unternehmen soll das aus einem 75 Liter und einem 40L Daypack bestehende, neue Rucksacksystem an die tschechischen Streitkräfte liefern. Der Auftrag im Wert von 10,6 Millionen Euro umfasst mindestens 12.600 Stück je Größe und soll die veralteten Rucksäcke des Typs M95 ablösen. Das tschechische Militär folgt damit dem Trend Soldaten neben einem vollwertigen Rucksack mit gossen Volumen für mehrere Tage auch mit einem Daypack auszustatten. Beide Varianten des als Typ 2016 bezeichneten Systems verfügen über eine MOLLE kompatible Bebänderung zur Befestigung zusätzlicher Taschen, sowie einem Fach für die Aufnahme eines Trinksystems.

Das große Model verfügt des Weiteren über ein versetzbares Element zum Teilen des Packvolumens und abnehmbare Seitentaschen. Zudem sind beide Rucksäcke mit abnehmbaren Beckengurten ausgestattet und geeignet Funkgeräte aufzunehmen. Antennen sowie das Kabel für den Handapparat können über gesonderte Öffnungen herausgeführt werden.

Die Laufzeit des Rahmenvertrages ist bis Ende 2024 angelegt. In dieser Zeit ist die angegebene Mindestmenge verpflichtend zu liefern. Um den Prozess zu beginnen, werden in naher Zukunft die ersten 40 Rucksäcke beider Varianten aus der Serienfertigung die Güteprüfung der tschechischen Streitkräfte durchlaufen.

Kristóf Nagy