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CONCAMO, ein Anbieter für optische Tarnsysteme, hat bekanntgegeben, dass die Ghosthood Tauchertarnung an erste, nicht weiter spezifizierte Kunden ausgeliefert wird.

Der Tarnüberwurf/-anzug für Kampfschwimmer und Taucher wurde zusammen mit vier Kampfschwimmereinheiten in Europa entwickelt, unter anderem Belgien. Der Anzug wird über dem Neopren getragen und ist extrem luft- und wasserdurchlässig, die Bewegungsabläufe des Tauchers werden nicht eingeschränkt.

Das Material wurde anschließend in Flüssen, Seen und an Küsten getestet, unter anderem in der Nord- und Ostsee sowie dem Mittelmeer. Alle Einheiten bestätigten, dass das Material gut zum Tauchen ist. Das komplette Taucher-Tarnpaket besteht aus dem Rebreather Camo und Diver Camo. Die Entwicklung dauerte rund ein Jahr, seit April 2021 wird die Serienproduktion an erste Kunden ausgeliefert, so der Hersteller. Der Anzug wiegt in der Universalgröße 580 Gramm, der Rebreather noch einmal 200 Gramm.

„Die Ghosthood Tauchertarnung bietet Einheiten eine effektive Möglichkeit sich sehr gut zu tarnen und das unabhängig von dem Tauchanzug. Die Tarnung im Wasser wurde von den Einheiten als das Beste bezeichnet, was sie kennen, im Wasser und an Land“, so Matthias Bürgin, Entwickler des Tarnanzuges und Inhaber von CONCAMO.

Die Fotos abgebildeten Systemen zeigen Prototypen des Anzuges, in der Serienversion wurden weitere Verbesserungen an der 3D-Tarnung im Kopfbereich vorgenommen. Weiterhin wurde das System um eine Tauchbrillentarnung ergänzt. Die öffentliche Präsentation des Seriensystems soll auf den TeutoDefence Behördentagen im September erfolgen.

André Forkert