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Unter der Bezeichnung „50 Freedoms“ haben die beiden Unternehmen Dillon Aero und Rainer Diederich GmbH eine gemeinsame Lösung für die hochmobile taktische Drohnenabwehr (Counter-Unmanned Aerial Systems; C-UAS) entwickelt. Gut informierten Kreisen zufolge wurde ein Demonstrator des Vorhabens, bestehend aus einem 6X6-Quad mit montiertem Gatling-MG, bereits Anfang August den Experten eines Integrierten Projekt Teams (IPT) für das MG6 vorgestellt.

Die Bundeswehr muss sich schon seit geraumer Zeit mit Bedrohungslagen durch kleine, ferngesteuerte Drohnen auseinandersetzen. Nicht zuletzt die Ereignisse in der Region Bergkarabach zeigen die Bedeutung des Themas. Das Spektrum an Drohnen reicht von kleinen Aufklärungsdrohnen über kommerzielle Drohnen mit Behelfswirkmitteln und ausgereiften Loitering Munition-Systemen bis zu professionellen militärischen Großdrohnen. Eine moderne Drohnenabwehr muss dieses komplette Spektrum abdecken. Dabei muss unterschieden werden zwischen der Flugabwehr auf Ebene der Luftwaffe und einer qualifizierten Fliegerabwehr, wie sie das Heer gegenwärtig entwickelt. Derzeit verfügt die Bundeswehr jedoch über keine signifikante Drohnenabwehr.

Diese Fähigkeitslücke soll das mehrrollenfähige Kooperationsprojekt „50 Freedoms“ schließen, welches als Effektor das bei den Spezialkräften bereits eingeführte MG6 (Dillon Aero M134D Minigun) auf einer hochmobilen und luftverladbaren Plattform nutzt.

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