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Eine Vorschau gab es auf den Teuto-Defence-Behördentagen, jetzt folgte auf der MiliPol 2021 in Paris die offizielle Premiere: Der österreichische Helmhersteller Ulbrichts Protection hat seinen neuen VPAM 6 Rifle-Helm vorgestellt.

Bei dem neuen Helm handelt es sich um einen „Stand Alone“-Kopfschutz aus einem Titan-Hybrid-Material, der nicht nur Langwaffenprojektile wie das Kalaschnikow-Kailber 7,62 mm x 39 MSC (Mild Steel Core, Vollmantelgeschoss mit Eisenkern) oder 7,62 mm x 51 NATO aufhält, sondern auch die Traumawerte unter das tödliche Niveau von 25 Joule senkt. Denn echter Schutz ist nur dann gegeben, wenn ein Geschoss nicht nur gestoppt wird, sondern auch eine starke „Backface Deformation“ verhindert und damit die Restenergie auf unter tödliche 25 Joule reduziert wird.

Hintergrund der Entwicklung ist die zunehmende terroristische Bedrohungslage, bei der Langwaffen zum Einsatz kommen. Konventionelle Helme bieten hier nur mit Zusatzpanzerung ausreichenden Schutz. Ein solches Produkt hatte Ulbrichts Protection mit dem Stirnschild „Fortis“ vor einigen Jahren bereits vorgestellt.

Der neue Helm soll ab 2022 global zur Verfügung stehen.

Prototyp eines beschossenen Ulbrichts Protection Rifle Helms (rechts) im Vergleich zu einem konventionellen Schutzhelm (links) (Foto: Jan-Phillipp Weisswange)

Jan-Phillipp Weisswange