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Die schwedischen Streitkräfte haben die österreichische Firma Glock mit der Lieferung verschiedener Pistolenmodelle beauftragt. So soll Glock Faustfeuerwaffen der Typen Pistol 88D /T (Glock 19) , 88C2 (Glock 17 Generation 3) und 88D (Glock 19 Gen 2) liefern.

Die jetzt beauftragten Neubeschaffungen dienen dazu, Handwaffen zu ersetzen, welche die Nutzungsdauer überschritten haben. Der Auftragswert liegt bei rund 800.000 Euro netto, wie aus einer Veröffentlichung auf der europäischen Vergabeplattform TED hervorgeht.

Schweden hatte Mitte der 1980er Jahre die Glock-17-Pistole getestet und sie ab 1989 in verschiedenen Varianten als „Pistol 1988“ eingeführt. Sie ersetzte seinerzeit die noch im Bestand befindlichen Modelle M/07 (Husquarna-Lizenzfertigung der belgischen FN M1903) und M/40 (Husquarna-Lizenzfertigung der finnischen Lahti L-35). Die Glock 19 kam ebenfalls ab 1989, sie ist insbesondere für Fahrzeugbesatzungen vorgesehen.

Jan-Phillipp Weisswange