StartBewaffnungtrigalight Polymer-Insert: mb-microtec verbessert Selbstleuchttechnologie für Visiere

trigalight Polymer-Insert: mb-microtec verbessert Selbstleuchttechnologie für Visiere

Gerhard Heiming

Advertisement

Print Friendly, PDF & Email

Mit einem Polymer-Insert hat mb-microtec der Selbstleuchttechnologie trigalight einen neuen Impuls gegeben. mb-microtec, einem Spezialisten für Tritium basierte Selbstleuchttechnologien aus der Schweiz, zufolge wurde die Leuchtkapillaren mit einer Polymerummantelung versehen, die eine einfache Montage ermöglicht und einen konstanten Schutz für die Kapillare bietet. Davon profitieren unter anderem Visiere für Handfeuerwaffen, deren Einsatzwert mittels der Technologie bei Nacht und schlechter Sicht verbessert werden kann.

Dank einer hohen Lumineszenz, modularer Erweiterbarkeit und einer von Haus aus großen Robustheit bei einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis sei das neue Insert ein absoluter Selbstleucht-Allrounder für eine Vielzahl taktischer Anwendungen, so mb-microtec weiter. Die modular erweiterbare Produktneuheit verfüge über eine hohe Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit, um die besonderen Anforderungen im professionellen Defense-Bereich zu erfüllen.

Nicht nur die Robustheit und Integrierbarkeit konnten nach Angaben von mb-microtec bei dem neuen Polymer-Insert verbessert werden, sondern auch seine Sichtbarkeit: Bei herausfordernden Lichtverhältnissen sorge das trigalight dank einer konstant hohen Lumineszenz für eine zuverlässige Zielerfassung. Die Erweiterbarkeit des Base-Konzepts durch einen modularen Tagsichtring in verschiedenen Farben und Größen stelle zudem eine ideale Sichtbarkeit in hellen Umgebungen sicher. Optional sorge eine nachleuchtende Beschichtung des Sichtrings für eine gesteigerte Lumineszenz des Inserts.

Das Funktionsprinzip von trigalight ist wie folgt: Die Innenseite kleiner Glaskapillare wird mit einem lumineszierenden Pulver (Zinksulfid) beschichtet. Daraufhin werden die Kapillare mit dem radioaktiven Tritiumgas befüllt und hermetisch abgedichtet. Wenn das Tritium zu Helium 3 zerfällt, werden Elektronen ausgesendet, die die lumineszierende Beschichtung zu einem über Jahre hinweg konstanten Leuchten anregen. Das verwendete Tritium hat eine Halbwertszeit von 12,32 Jahren und sendet Beta-Strahlung aus, die die Haut nicht durchdringt. Die emittierte Strahlung liegt deutlich unter der Strahlendosis durch natürliche Hintergrundstrahlung.

Neben Stahlvisieren werden die trigalight-Lichtquellen auch für stromlose Absehen-Beleuchtungen in Rotpunktvisieren, Zielfernrohren oder der Illumination von militärischen Kompassen genutzt.

Gerhard Heiming