Das ungarische Rüstungsprogram Zrinyi 2026 hat eine weitere Station erreicht. Der Geschäftsführer von Dynamit Nobel Defence Michael Humbek unterschrieb am 13. Oktober 2020 zusammen mit dem für ungarische Rüstungsentwicklung verantwortlichen Regierungsbeauftragten Gáspár Maróth eine Vereinbarung über die Errichtung eines Werkes in Kiskunfélegyházá.

120 km südöstlich von Budapest gelegen, soll auf dem Gelände der im Besitz des ungarischen Verteidigungsministeriums befindlichen HM Arzenál Gesellschaft eine Fertigungs- und Entwicklungsstätte entstehen. Damit entsteht in der direkten Nachbarschaft zu der Fabrik, in der CZ Handwaffen in Lizenz gefertigt werden, eine weitere Rüstungsproduktion.

Das im nordrheinwestfälischen Burbach ansässige Unternehmen Dynamit Nobel Defence (DND) hat sich über Jahrzehnte unter anderem als Lieferant der Bundeswehr für leistungsfähige Panzerabwehrhandwaffen und schultergestützte Wirkmittel, wie beispielsweise der Panzerfaust 3 und des Wirkmittel 90, etabliert. Auch international konnten in den letzten Jahren mehre Aufträge für die Panzerfaust 3, die RGW90-Wirkmittelfamilie sowie Reaktivpanzerungselemente gesichert werden.

Wie die ungarische Seite erläuterte, soll in den ersten Jahren der Schwerpunkt in der Fertigung von Reaktivpanzerung (ERA, Explosive Reactive Armour) liegen. Gut informierten Kreisen zufolge sollen die ersten Fertigungskapazitäten im Bereich Schutz bereits in zwei Jahren zur Verfügung stehen. Ob die dann in Ungarn gefertigte Reaktivpanzerung für die unlängst bestellten Leopard 2 A7+ Kampfpanzer, Lynx KF41 Schützenpanzer oder die demnächst geplanten BTR-80-Nachfolgefahrzeuge vorgesehen ist, ist aktuell nicht bekannt. Auch das Unternehmen wollte dazu keine Stellung nehmen. Parallel dazu ist geplant, schrittweise die Herstellung von Komponenten der rückstoßfreien Waffen der RGW Serie zu etablieren. Nach etwa fünf Jahren soll eine vollständige, nach ungarischen Bedürfnissen ausgerichtete Fertigung erreicht werden. Auch die Herstellung von Teilkomponenten als Zulieferer soll möglich sein.

Gegenüber Soldat & Technik gab ein Unternehmenssprecher der DND folgendes Statement ab: „Wir freuen uns über die Unterzeichnung dieser Vereinbarung mit der ungarischen Regierung. Aus Sicht der Dynamit Nobel Defence stellt dies einen Meilenstein in unserem Wachstumskurs dar. Wir finden in Ungarn ein innovations- und industrieentwicklungsfreundliches Umfeld vor. Zudem sehen wir, wie hier vor Ort die in unserer Industrie dringend benötigten hochqualifizierten und -spezialisierten Fachkräfte zukunftsorientiert entwickelt werden. Neben der strategischen Partnerschaft mit Ungarn bedeutet der Standort für die DND auch die Möglichkeit unsere Kapazitäten im Bereich Entwicklung und Fertigung von Schutztechnologien und Schulterwaffen entscheidend zu erweitern. Wir investieren im Übrigen weiterhin und auch in Zukunft in unseren vorrangigen Standort in Burbach und bringen das Unternehmen auf einen gesunden nationalen wie internationalen Wachstumskurs.“...

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Dynamit Nobel Defence produziert zukünftig auch in Ungarn
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