StartBewaffnungGlock P80: Die Dienstpistole des Bundesheeres wird 40

Glock P80: Die Dienstpistole des Bundesheeres wird 40

Jan-Phillipp Weisswange

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Im März 1982 reichte der österreichische Ingenieur und Unternehmer Gaston Glock die Prototypen B1 bis B5 seiner Schlagbolzenschlosspistole mit dem Kunststoffgriffstück zur Erprobung durch das Bundesheer ein. Die Streitkräfte der Alpenrepublik suchten seinerzeit eine neue Dienstpistole, die unter der Bezeichnung „Pistole P80“ projektiert war.

In den Tests überzeugte Glocks Konstruktion und sie erhielt den Zuschlag. Damit begann der große weltweite Erfolg der Glock-Pistole, die inzwischen zu einer ganzen Familie ausgebaut wurde und in fünfter Generation verfügbar ist.

40 Jahre später, im März 2022, stellte die Firma aus dem niederösterreichischen Deutsch-Wagram auf der Enforce TAC das Jubiläumsmodell P80 vor. Sie verfügt über das Griffstück der ersten Generation ohne Fingerrillen und hat auf dem Verschluss die Bezeichnung P80 eingraviert (allerdings ohne die Kennzeichnung des Bundesheeres).

Das Bundesheer nutzt die P80 bis heute, zwischenzeitlich wurde ein Teil der Bestandswaffen auf den Konstruktionsstand der Generation 3 gebracht. Die Generation 5 konnte zuletzt einen großen Erfolg in Frankreich verzeichnen. Hier kommt sie derzeit als Pistolet Semi-Automatique PSA in die Truppe.

Jan-Phillipp Weisswange