StartS&T+Heimatschutzregiment 6 mit Appell in Möckern aufgestellt

Heimatschutzregiment 6 mit Appell in Möckern aufgestellt

Mit einem feierlichen Appell auf dem Schlossplatz im sachsen-anhaltinischen Möckern ist am gestrigen Mittwoch das Heimatschutzregiment 6 offiziell in Dienst gestellt worden. „Damit ist die erste Phase der Aufstellung der Heimatschutzkräfte abgeschlossen“, sagte Generalmajor Andreas Henne, Kommandeur der übergeordneten Heimatschutzdivision. Das neue Regiment besteht aus je zwei Heimatschutzkompanien in den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Das Regimentskommando unter Oberst Carsten Heldt mit je einer Stabs- und Versorgungs-, Unterstützungs- und Ausbildungskompanie ist auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow nahe Möckern stationiert.

Generalmajor Andreas Henne, Ministerpräsident Reiner Haseloff und Regimentskommandeur Oberst Carsten Heldt (v. l.) vor der neuen Truppenfahne des Heimatschutzregiments 6.
Generalmajor Andreas Henne, Ministerpräsident Reiner Haseloff und Regimentskommandeur Oberst Carsten Heldt (v. l.) vor der neuen Truppenfahne des Heimatschutzregiments 6. (Foto: Boes)

Zuvor hatten Henne und Heldt mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff die angetretenen Abordnungen des Regiments und der Heimatschutzdivision sowie die Ehrenformation mit dem Musikkorps Neubrandenburg der Bundeswehr abgeschritten. In seiner Ansprache stellte der Divisionskommandeur die Bedeutung der Heimatschutzkräfte etwa für den Objektschutz und die Sicherung des Aufmarschs verbündeter Streitkräfte im Spannungs- und Verteidigungsfall heraus: „Wir verteidigen Deutschland in Deutschland.“

Eigene Identität der Heimatschutzkräfte

Henne betonte zudem die Identität der Truppe, die sich äußerlich in dem schon vielfach auf dem Appellplatz zu sehenden neuen grauen Barett der Heimatschutzkräfte äußert. Den angetretenen Soldatinnen und Soldaten, die teilweise Vordienstzeiten in den verschiedensten Truppengattungen haben, sagte er: „Sie sind jetzt keine Jäger, Logistiker oder Pioniere mehr, sondern Heimatschützer.“ Dazu gehört etwa der 34-jährige Sascha aus Berlin.