Mit einer Zeremonie an der Assault Amphibian School in Camp Pendleton, Kalifornien hat das U.S. Marine Corps (USMC) am 26. September offiziell das Amphibienfahrzeug AAVP-7 außer Dienst gestellt. Damit endet eine über 50-jährige Nutzungsdauer bei den Marines: Das Fahrzeug wurde 1972, damals noch unter der Bezeichnung LVTP-7 (für Landing Vehicle, Tracked, Personnel), als Nachfolger des LVPT-5 aus den 1950er Jahren eingeführt. Die Umbenennung in Assault Amphibious Vehicle erfolgte ab 1982 mit der Kampfwertsteigerung zur Version A1.
Das voluminöse, aber leicht geschützte Fahrzeug wiegt 29 Tonnen bei einer Länge von 7,94, einer Breite von 3,27 und einer Höhe von 3,26 Metern. Damit ist es immer noch kleiner und leichter als der Vorgänger LVPT-5, und kann neben der dreiköpfigen Besatzung nur noch 21 statt 34 Marines aufnehmen. Trotzdem ist es eher ein Landungsboot, das auch an Land eine Straßenhöchstgeschwindigkeit von 72 km/h erreichen kann, statt ein schwimmfähiger Mannschaftstransportwagen.
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