Im Ukrainekrieg berichten sowohl russische als auch westliche Quellen von einer ukrainischen Gegenoffensive in der südlichen Oblast Saporischschja. Russische Militärblogger erwähnen auch einen Gegenstoß bei Tschassiw Jar in der Oblast Donezk weiter nordöstlich. Die Ukraine nutze demnach Kommunikationsprobleme auf russischer Seite aus, nachdem das US-Unternehmen Starlink seine nach Russland geschmuggelten Satellitenterminals blockiert hat. Hinzu käme die stark kritisierte Einschränkung der auch für militärische Zwecke vielgenutzten Messenger-App Telegram durch die russische Kommunikations-Aufsichtsbehörde.

Als Reaktion auf ukrainische Beschwerden über die russische Verwendung von Starlink – auch in der Drohnenkriegführung, aufgrund der wertvollen Geräte vermutlich vor allem in Relaisdrohnen zur Steuerung von Angriffen jenseits der elektronischen Störzone entlang der Front – hatte das Unternehmen von Elon Musk zunächst eine „Geschwindigkeitsbegrenzung“ auf 75 km/h für Terminals im Gebiet der Ukraine eingeführt. Eigentlich ist einer der Vorteile des Starlink-Systems, dass es auch für Plattformen mit einer Eigengeschwindigkeit von bis zu etwa 900 km/h Satellitenverbindungen ermöglicht.
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