StartS&T+US-Spezialkräfte: Berichte über Stationierung im Nahen Osten

US-Spezialkräfte: Berichte über Stationierung im Nahen Osten

Die USA haben nach Berichten der New York Times und des amerikanischen Fernsehsenders CBS mehrere hundert Spezialkräfte in der Nahostregion stationiert. Dazu gehörten Navy SEALs und Army Ranger, so der Sender unter Berufung auf mit den Verlegungen vertrauten Quellen. Diese sollten US-Präsident Donald Trump Optionen für Spezialoperationen zur Öffnung der vom Iran faktisch blockierten Straße von Hormus, gegen die iranische Ölverladeinsel Kharg im Norden des Persischen Golfs oder zur Sicherstellung der iranischen Bestände an hochangereichertem Uran geben.

Nach anderen Meldungen bereitet sich das amerikanische Verteidigungsministerium auf mögliche Bodenoperationen von mehreren Wochen Dauer vor. Diese könnten sowohl Spezialkräfte als auch konventionelle Infanterie umfassen. Am Freitag vergangener Woche erreichte bereits die amphibische Kampfgruppe um die USS Tripoli mit der 31st Marine Expeditionary Unit (MEU) des U.S. Marine Corps (USMC) aus Japan kommend den Befehlsbereich des US-Zentralkommandos (CENTCOM). Innerhalb der nächsten ein bis zwei Wochen wird auch die Kampfgruppe um die USS Boxer mit der 11th MEU aus Kalifornien erwartet.