Teile der in Japan stationierten 31st Marine Expeditionary Unit (MEU) des U.S. Marine Corps (USMC) verlegen mit dem Amphibienträger USS Tripoli in den Nahen Osten. Zuerst hatte das Wall Street Journal (WSJ) unter Berufung auf mehrere Quellen dazu berichtet. Demzufolge habe Verteidigungsminister Pete Hegseth einen entsprechenden Antrag des für den laufenden Irankrieg zuständigen US-Zentralkommandos (CENTCOM) genehmigt. Die Verlegung wird etwa zwei Wochen dauern. Die Nachricht wurde als Hinweis auf eine längere Dauer des Konflikts und mögliche amerikanische Bodenoperationen gedeutet, woraufhin die internationalen Ölpreise unmittelbar weiter anzogen.
Als mögliches Ziel gilt unter anderem die iranische Ölverladeinsel Kharg im Norden des Persischen Golfs, über die rund 90 Prozent der Ölexporte des Landes abgewickelt werden. Trotz des Krieges und der offiziellen Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran hat dieser nach einigen Berichten die Ausfuhrmenge sogar gesteigert. Grund seien Absprachen mit China, Tanker mit entsprechendem Ziel passieren zu lassen. Auch mit Indien gebe es Gespräche hierzu. Die fortlaufenden Ölexporte bedeuten nicht zuletzt Geld für die Führung in Teheran und insbesondere die iranischen Revolutionsgarden, die ihr eigenes Wirtschaftsimperium betreiben.
Melden Sie sich unkompliziert zu einem Digital Zugang an, um sofort von allen S&T Digital Vorteilen zu profitieren. Zum Digital ZugangDigital Monatspass
für 2,50 € / Monat
Digital Jahresabo
für 12 € / 1 Jahr

Genießen Sie die Premium-Inhalte und weitere Vorteile von Soldat & Technik Digital :
- Zugang zu allen Premium-Artikeln von Soldat & Technik.
- Einfache Zahlung per PayPal, Lastschriftverfahren oder Kreditkarte
- Das Abonnement ist jederzeit kostenfrei kündbar
- Der Monats- und Jahrespass verlängert sich nicht automatisch.












